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    • Offizieller Beitrag

    Ich würde auch sagen, dass der Rucksackkauf mit einem Wanderschuhkauf gleichzusetzen ist. Insofern wirst du nicht um das Ausprobieren herum kommen. Entweder du findest einen Laden, der eine große Auswahl hat, und wo du verschiedene Rucksäcke probetragen kannst bis du den für dich perfekten Rucksack gefunden hast. Oder du bestellst online, probierst ihn zu Hause auf und schickst ihn wieder zurück wenn er nicht passt. Ein gutes Fachgeschäft mit Verkäufern die sich auskennen ist zwar immer besser, aber in bestimmten Fällen (z.B. wenn es kein Geschäft in der Nähe gibt, oder der gewünschte Rucksack so ausgefallen ist, dass er kaum oder gar nicht in Ladengeschäften zu finden ist) geht leider kein Weg an der Onlinebestellung vorbei.

  • Tach ,

    H möchte mir nen neuen Rucksack kaufen,

    um die 40 bis 45 l.

    Habe schon paar von Decath… ein Forclaz Backpacker 55L,

    selbe Bauart 70L, und für minimal Touren ohne Overnighter nen 30l.

    Da ich zum Spinnfischen nen kleinen Mil tec Assault nutze ,

    glaube 20l in Größe S.

    Bin nicht zu 100% vom Material begeistert,

    suche aber die Bauart in 40-45 l ,wer nen Tipp gern Original und kein billig Nachbau.

    Plan ist da ja 2 große fast komplett öffnende Einzelfächer ,

    Im 1 großen Haupt Fach am Rücken 4 oder 5 teile verstauen,

    Schlafsack oder Snugpak Topquilt, Underquild, 1,5 l Wasserflasche,

    Hängematte (onewind zipper in 360),

    bw Faltmatte Direkt am Rücken ggfs im vorgesehenen Fach.


    2 Fach kochuntensilien ,Helikontex Supertarp,

    750 ml Titan Becher mit Selbstgeb. X boi… Tragia Kocher 100ml Spiritus( alles im Becher verstaut), komprimierte Kunstfaser wattierte Steppjacke, tatonka Bowl und Fresschen,

    Tarp.

    Andere Fächer vorne, Feldflasche, müsliegel, minisalamis ,

    Messer,klappsäge, Paracord, klein teile eben.

    Puh, wollte garnicht so viel schreiben.

    Jeze denkt man, Mensch soviel in 40-45 l Rucksack….

    japp bis auf dem Schlafsack passte alles in und am 30 l Decath Rucksack.

    Bin auf eure Tipps und Meinungen gespannt,

    und hoffe auf Beispiel Rucksäcke.

    Wollt erst den Essl ru 35 l oder Nummer Größer,

    aber finde die Fächer zum Brocken verstauen am Assault besser.

    Zumindest wenn es um meine 3 Köderboxen geht beim kleinen Mil tec,

    jedes Fach eine Box und somit gut Sortiert👍🤣.

    Lg ausm Ruhrpott

    Einmal editiert, zuletzt von DerDirk (15. April 2022 um 13:24)

  • Moin,

    vielleicht meinst du ja so etwas wie die 5.11. RUSH Rucksäcke?! Die gibt es in mehreren Größen.......z.B. 55l oder 37l.

    Den 5.11. RUSH 72 sowie den RUSH 12 hatte ich mal. Sehr robuste und sehr gut verarbeitete Rucksäcke :thumbup:Aber man muss sie überlegt packen......... falsch gepackt neigen sie dazu den Rucksack sehr nach hinten zu ziehen. Für längere Wanderungen würde ich so einen Rucksack aber nicht verwenden.

    Gruß von der Ostsee

  • Da ich zwar gerne diskutiere, auch mal stur, aber nicht beratungsresistent bin, habe ich mich noch ein bißchen durchprobiert und bin bei Deuter hängen geblieben.

    Am Ende stand ich dann vor dem Guide 34+, dem Guide Lite 30+ und dem Speed Lite 30.

    Der Guide 34+ war mein Favorit weil er einen Frontreißverschluss hat, leider war er mir dann für kurze Touren mit ein oder zwei Übernachtungen aber doch zu groß.

    Den Speed Lite 30 mit 880g hätte ich in Erwägung gezogen wenn es ihn in anderen Farben gegeben hätte.

    Und so ist es nun der Guide Lite 30+ geworden, mit 20g mehr Gewicht laut Hersteller, aber deutlich robustererem Auftreten und schönerer Polsterung :)

  • Guten Abend,

    hat jemand schonmal beide rucksäcke vielleicht gehabt oder kann mir erfahrungen zu den jeweiligen weitergeben.

    Ich überlege mir einen neuen zu holen und kann mich nicht entscheiden zwischen den HMG 3400 Southwest oder den ZPacks Arc Haul Ultra 50L/60L.

    Gewicht ist mir relativ egal da beide unter 1kg für mich vollkommen ok sind, er soll halt nicht zu klein sein weil der unterschied zwischen 10liter mehr oder weniger vielleicht nur 20g sind und ich es nicht mag meine daune bis aufs kleinste zu komprimieren, wofür auch, nur um ein paar gramm zu sparen. Und kleiner rollen kann man beide da es rolltops sind.

    Wie sieht das mit der tatsächlichen größe aus, hatte mal irgendwo gelesen das bei zpack die außentaschen mit eingerechnet werden zum gesamtvolumen. Vielleicht doch lieber eine nummer größer?

    Nutzen würde ich den Rucksack größtenteils auf mehrtagestouren 2-7tage, vielleicht auch mal bei einer kajaktour aber eher unwahrscheinlich.

    Ich bin jetzt nicht der UL typ, mehr richtung leicht aber dafür bequemes equipment mit reserven, deshalb sollte er gut 7-8kg gear + essen/trinken für mehrere tage tragen können und dabei aber auch noch bequem sein, also max 12-13kg. Laut hersteller können die beide ja 15-18kg bequem tragen, deren angaben traue ich aber gleich 0, die wollen ja nur verkaufen.

    Die letzten ca.7 Jahre habe ich immer den Osprey Exos 48Liter benutzt finde den auch noch heute super, nur hat mein bereits 2ter schöne gebrauchspuren und ich wollte mal was neues. Und das neue model kommt nicht mehr in frage.

    Vertreibt irgendein Shop in der EU den Zpacks?

    Gruß Simon

  • Naja wenn du bereits einen 48L Rucksack besitzt, kannst du ja ungefähr einschätzen, wie das mit dem Komprimieren so hinhaut. Nimmst du den größeren, passt auch das Winter Equipment wunderbar hinein. Ansonsten mal die Maße vergleichen. Vom Trage- und Rückensystem her ist offensichtlich in keinen der beiden Rücksäcke viel Gehirnschmalz investiert worden, wobei der Arc Haul wenigstens noch einen Rahmen zu haben scheint. Beide Rucksäcke wollen daher auch leicht bepackt werden.

  • Zu groß würde ich bei einem UL-Rucksack ohne Gestell nicht wählen, nicht ausreichend gefüllt trägt sich sowas einfach mistig. Grundsätzlich gilt: Was in 50 Liter nicht reinpaßt, hat in einem UL-Rucksack auch nix verloren. Bei einem Baseweight von 8kg würde ich aber auch eher nicht zu einem UL Rucksack greifen. Der sweetspot dürfte da bei den allermeisten schon unter 10kg Gesamtgewicht sein, bei den Zpacks mit Rahmen vielleicht noch eher am besten wenn es mal schwerer werden sollte. Weitere gute Alternative wäre übrigens noch Atompacks.

  • SimonDre


    Warum ist denn der Gossamer Gear Mariposa 60 nicht unter Deinen potenziellen Kandidaten? Rein theoretisch würde der doch auch gut ins Beuteschema passen, oder?

    Ehrlich gesagt hatte ich den auch erst in die engere Auswahl genommen, aber optisch gefällt der mir garnicht, wieder so ein sinlosen deckel obendrauf( ich mag rolltops), die doppel seitentasche finde ich nervig weil ich da immer lange sachen wie stuhl oder gestänge unterbringe und eine große flasche und mit 36liter hauptfach noch kleiner wie das vom zpack was 42liter hat, das heißt am ende habe ich fast mehr außen in den taschen als in der mitte drin 😅 muss man nicht verstehen. Vom tragesystem ist der bestimmt bequem, wobei ich das rückenfreie system von exos bzw zpack sehr mag im sommer da bleibt der rücken trocken.

  • Zu groß würde ich bei einem UL-Rucksack ohne Gestell nicht wählen, nicht ausreichend gefüllt trägt sich sowas einfach mistig. Grundsätzlich gilt: Was in 50 Liter nicht reinpaßt, hat in einem UL-Rucksack auch nix verloren. Bei einem Baseweight von 8kg würde ich aber auch eher nicht zu einem UL Rucksack greifen. Der sweetspot dürfte da bei den allermeisten schon unter 10kg Gesamtgewicht sein, bei den Zpacks mit Rahmen vielleicht noch eher am besten wenn es mal schwerer werden sollte. Weitere gute Alternative wäre übrigens noch Atompacks.

    Das habe ich mir auch schon gedacht, wegen dem gestell und weil es halt einfach UL rucksäcke sind, ich lese viel das leute schreiben 12,13,14kg gar kein problem , der hersteller sagt 18kg, ich denke 14kg wäre wirklich die schmerzgrenze, hatte gehofft es könnte mir hier einer aus eigener Erfahrung vielleicht bestätigen, 8kg baseweight ist bei mir mit wintersetup, im sommer mit dem leichteren rucksack wären es so ca.5-5,5kg . Man muss aber auch bedenken das diese liter angaben ja auch nur halbherzig zu beachten sind zpack hauptfach 42liter , hmg sind es glaube ich 55liter dafür kann man den aber auch sehr klein rollen, exos hat reale 48liter die bei meinem wintersetup nicht gefüllt werden was ich mit weniger komprimieren ausgleiche, gleichzeitig hatte ich aber auch reserven falls es mal eine 5km in den wald um eine nacht zu schlafen tour wird mit wohnzimmer feeling( viel luxus dabei).

  • HMG hat das steifere/solidere Material und holt rel. viel Volumen über die Packhöhe oberhalb vom Schulterniveau. Schau dir mal ein paar youtube-Beiträge( z. B. von soulboy zu Zpacks) mit gear-reviews an. Mit Verpflegung und allem Gedöns wird es bei beiden Modellen i. d. R. ab ca. 12 Kilo Gesamtgewicht unkomfortabel (auch wenn einige höhere Lasten schultern). Das hängt aber natürlich von individuellen Faktoren wie Fitness, Leidensfähigkeit etc. ab...

  • Habe heute mal den HMG Southwest 3400 auf dem rücken gehabt für ca. 5km mit meinem wintergear ca. 7,5kg hat super funktioniert, dann habe ich nochmal so 5kg zugeladen simuliert für wasser und essen, nochmal 5km gelaufen und man merkt ein negativen unterschied relativ schnell, vermutlich wollte ich damit keine 20-30km am tag bzw über tage laufen wollen, auch wenn ich weiß das er mit der zeit leichter wird. Zumal 5kg sehr optimistisch gerechnet sind für mehrere tage, vermutlich wird es sich so auf 6- 7kg einpendeln ( 3liter wasser + 600-700g pro tag an essen).

    Fazit , ich habe bei kleinanzeigen einen neuen alten exos 48 gefunden und bleibe bei dem was bisher immer gut funktioniert hat, mit dem habe ich entspannt 14kg tragen können. Dank ein paar kleiner Modifikationen hab ich auch nochmal ein paar gramm gesparrt und er wiegt jetzt 955gramm, fast gleich schwer wie der hmg laut datenblatt und nur 350gramm schwerer wie der zpack, kann ich mit leben. ULeichter Rucksack hört sich schön an bringt aber nix wenn man selber mit seinem gear in der (nur)leicht schiene rumturnt bzw. Rumturnen möchte. Trotzdem danke allen für die Hinweise/tipps, vielleicht hilft das hier ja mal jemanden der in der selben Situation ist und es liest.

  • Moin...

    ich nutz momentan sehr gern den hier:

    sollte der Link funktionieren...

    sonst wäre es der BACH Packster 33... der war mit meinem Setup recht gut nutzbar und ist bei den Freunden von Bergfreunde.de grad etwas günstiger zu haben.

    Grüße

    Wenn meine Frau jemals meine Ausrüstung für den Preis verkauft, den ich ihr gesagt habe, macht jemand ein riiiiichtiges Schnäppchen... :D

  • ich nutze sommer wie winter meinen Keb52…….is sicher net der leichteste, jedoch unverwuestlich un von der einteilung sowie tragekomfort -fuer mich- (bisher) unschlagbar……un ich habe einige rucksaecke ausprobiert.

    allerdings wie Hammock Fairy schon erwaehnt hat……rucksaecke sind vergleichbar mit wanderschuhe……jeder hat andere schultern, becken un ruecken

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