ESD-Schutz in der Hängematte

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  • Jetzt, wo der Winter mit reichlich Frost die Luftfeuchtigkeit in Schach hält, entwickelt sich mein Daunenquilt zum wahren Elektroschocker. Mann, was hab ich in letzter Zeit nach dem Aussteigen aus der HM schon gewischt bekommen!!! Wobei sicher auch meine Fleece-Sachen und die Filzpantoffeln ihren Teil beitragen...

    Die Energie (die Wucht des Überschlages) ist gelegentlich jedenfalls enorm. Die Aufladung scheint v.a. innerhalb des Daunenquilts zu entstehen, bei der momentanen niedrigen Luftfeuchtigkeit. Oder an der Taffeta-Aussenhülle(?).

    Mal paar ganz naive, mehr oder weniger ernst zu nehmende Fragen in die Runde, sicher werde ich dieses super interessante und enorm wichtige Thema des ESD-Schutzes beim Abhängen auch selber noch weiter untersuchen...:P:

    - Hat sich der eine oder andere Hänger mal damit beschäftigt, bzw. gibts dazu lustige Anekdoten?

    - Ist das Problem mit bestimmten (HM-, Quilt- bzw. Fallschirmbau-) Materialien in den Griff zu kriegen, also ist zB. Seide besser als Taffeta oder Rippstopp-Nylon?

    - Ist Apex in puncto ESD besser als Daune?

    - Ist beschichtete Daune besser als unbeschichtete?

    - Schon mal was durch den Überschlag zerstört worden, zB. Spannkraft der Daune verringert oder Smartphone oder Wasserglas vor Schreck fallen gelassen?

    - Müssen sich Träger von Herzschrittmachern anders auf das Hobby vorbereiten?

    - Sollte man den Brennstoffvorrat immer separat einpacken?

    - Funktioniert AmSteel auch als Erdungskabel?

    - Sollte man Buchen suchen und Eichen weichen?

    - Könnte man die gespeicherte Ladungs-Energie nutzen, zB. als Schaukelgenerator?

    Fragen über Fragen!!!

    Dieser Tag ein Leben!

  • Kenn ich wirklich gar nicht das Problem :/

    Hab Warbonet XLC mit Wooki und Taiga als Topquilt. Erst gestern im Garten genächtigt.

    Bin gespannt, obs nur dir So geht, oder ob sich noch welche melden:S

    Einmal editiert, zuletzt von Bedava (12. Februar 2021 um 12:42) aus folgendem Grund: von Selva auf Taiga geändert :)

  • Ich kenn das.

    Im Wald und Zuhause.

    Bei entsprechender Dunkelheit, kein Licht angemacht, sieht man die Funken.

    Wie Elmsfeuer!

    Ist nur eine Frage der Zeit, bis sich da was entzündet!

    Zuhause genauso. Aber abhängig von den Klamotten die ich trage.

    Bis zum Bad hat sich das wieder geerdet.

    Aber wenn ich direkt nach dem HM Ausstieg meine Stereo Anlage anfasse,

    dann brezelt es jedesmal derart, dass es weh tut.

    Heute Morgen wieder. Und unabhängig von diesem Beitrag dachte ich mir, da müsste man so eine ESD Matte von Elektronik Basteln hinlegen. Die geerdet mit dem Heizkörper ist.

    • Offizieller Beitrag

    Für das Problem Funkenflug fallen mir zwei Lösungen ein:

    1. Lebenswandel radikal ändern. Den Porsche verkaufen und den Erlös an Greenpeace spenden. Kein Alkohol, reichlich Sport, vegane Ernährung und totales Kunststoffverbot im Haushalt. Wer mit selbst gestrickter Leinenhose in einer Bio-Baumwollhängematte schläft, um den machen Funken einen großen Bogen.

    2. Den Schmerz genießen. In der Jugend, als des Haar noch voll und die Gesichtshaut ohne Falten war, als die heißen Studentinnen noch verführerisch zurückgezwinkert haben, ja da ist der Funke oft übergesprungen! Man steckte ja auch voller Energie. Aber nun, wo das wenige verbliebene Haar ergraut und das Gesicht von tiefen Furchen durchzogen ist, wo einem die Studentinnen voller Mitleid ihren Sitzplatz in der Straßenbahn überlassen, ja da freut man sich über jeden überspringenden Funken. Und wenn es nur die elektrostatische Aufladung der Hängematte ist.

    Na gut, einen hab ich noch!

    3. Man könnte mal bei „Jugend forscht“ anfragen, ob sie sich mal Gedanken machen wollen, wie man die Energie der Mikroblitze nutzen kann, um sein Smartfone aufzuladen.

    So, hast Du immer noch was gegen die wundervollen Entladungen in der Hängematte, Riippumatto-Joerg ? ;)

  • Moin zusammen,

    ja das Problem kenne ich leider auch ⚡️😬 .......hauptsächlich wenn ich Kleidung aus Polyester Fleece trage.

    Wenn der Fleece dann über den Hm Stoff reibt entsteht die Aufladung.

    Das gleiche kann bei der Reibung von UQ und Hm passieren (Nylon an Nylon).

    An manchen Tagen bekomme ich bei jedem aussteigen aus der Hm eine gewischt 😬

    Abhilfe schafft dann entweder nur Schlafkleidung aus Baumwolle tragen (antistatisch, aber im Winter nicht zu empfehlen) oder ein Stück Metall an sich zu befestigen z. B. ein Stück Draht ums Handgelenk oder eine Sicherheitsnadel an der Kleidung befestigen um sich quasi permanent zu entladen.

    Es gibt auch Antistatisch Spray.....😂 das habe ich aber noch nie getestet.

    Die frisch gewaschene Fleece Kleidung schon zuhause beim anziehen entladen in dem man etwas metallisches anfaßt.

    Beim verwenden meiner HH Double Bubble Alumatte ist es besonders schlimm. Vor allem beim einführen oder rausziehen der Alumatte zwischen den Lagen der Hm. Dann einfach während des Vorgangs ein Stück Metall anfassen oder tragen.

    Deftige Bohneneintöpfe auf Grund der möglichen Selbstentzündung vermeiden ⚡️🤭🧨

    In diesem Sinne........Gruß von der Ostsee

  • Aber das mit der Fleecekleidung ist bei mir nur die ersten 5-10 Tage nach dem Waschen ein Problem. Ist die Kleidung nach zwei Wochen richtig "eingetragen", verhindern Körperfette, Transpiranzien und natürlicher Dreck die Aufladung zuverlässig. Leider nur für ein Jahr bis zum nächsten Waschen.....

  • Mittagsfrost :

    Naja, ich gebe ja zu: So ein klein wenig geniesse ich das Gebritzel ja schon! Ich hab mich immer gefragt, warum mein Puls in der Hängematte regelmäßig steigt, sich die Wangen rosig färben, und (im Sommer) alle Insekten auf mich fliegen. Allerdings, und das macht mir Sorgen, riecht es hin und wieder eben auch leicht nach verbranntem Eiweiss. :/

    (Kommt daher übrigens auch der Begriff "Bären-Burrito"?)

    Aber mal ganz im Ernst, diejenigen, die das Problem nicht kennen:

    Nutzt ihr auch Fleecekleidung?

    Habt ihr das auch nach mehrtägigem Frost mal probiert?

    Oder was ist bei Euch anders? Das TQ-Material vielleicht - ich muss das mal mit dem Taiga probieren...

    (Bei mir reicht es schon, wenn ich den TQ (Taffeta und 730er unbehandelte Daune) durch die Wohnung trage/schleife, um zur/von der HM zu kommen. Ich vermute also der TQ ist das Hauptübel und weniger die Hängematte selber, wobei die sicher auch ihren Teil beiträgt, da eben schlecht geerdet und Reibung...

    Dieser Tag ein Leben!

    • Offizieller Beitrag

    Um mal wieder was sinnvolles beizutragen: :)

    Bei irgendeiner Testhängematte hatte ich wirklich mal mit elektrostatischer Aufladung zu kämpfen. Ob es aber nun am Hängemattenstoff, meiner Kleidung oder der Wetterlage lag, vermag ich nicht zu sagen. Es ist nur dieses eine Mal passiert, gewöhnlich knistert nichts.

  • Im täglichen Umgang habe ich mit dem Problem nichts zu tun, aber jedes Mal, wenn ich eine ganz neue HM hatte, habe ich das Knistern auch gehabt und die Haare haben sich aufgeladen und sind abgestanden. Richtig gewischt habe ich aber noch nie eine bekommen.

    Ich denke, dass es die Nylonstoffe sind, die am Anfang vielleicht doch irgendeine Beschichtung haben könnten, die im Laufe der Zeit weggeht, oder? Nach einer gewissen Zeit war das Problem jedenfalls immer verschwunden.

    • Offizieller Beitrag

    Trockene Luft und KuFa sind nach meiner Beobachtung für die Lasershows verantwortlich. Ich habe vor allem mit Polyester große Probleme, und versuche es zu vermeiden. Nylon ist seltsamerweise nicht so schlimm. Die Daune hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun. Ist vielleicht die Hülle aus Polyester?

  • Die Daune hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun. Ist vielleicht die Hülle aus Polyester?

    Könnte sein.

    Meine Fleecesachen sind 100% Polyester.

    Die TQ-Hülle ist Taffeta. Ist wohl Nylon mit einer dünnen Beschichtung innen (tbc).

    An der HM ist noch Polyester in Form von Isolation drunter (Thermomatte), und darunter der Selva.

    Aber ja, die trockene Luft und reichlich KuFa- (Fleece auf Taffeta) Reibung plus die elektrisch isolierte Aufhängung sind eine sehr effektive Kombination im Trennen von Ladungen. Dazu meine ungebremsten Geistesblitze!

    Man müsste fasst mal überlegen, ob man in ein Rippstopp-Gewebe (und in die Aufhängung) auch leitende Fasern einarbeiten könnte...

    Dieser Tag ein Leben!

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