Sammelfaden Gearlisten (z. B. Lighterpack.com LINKS)

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Schwarzwaldine  hangloose nutzt in der Querhängematte öfters auch mal nur eine Evazote-Matte und kommt mit der fehlenden Ausspreizung anscheinend irgendwie zurande.

    Wenn es dann allerdings noch Minusgrade hat, sieht man ihn manchmal schon früh am Feuer sitzen, während man selber noch warm eingepackt seine Thermarest XTherm genießt. ;)

  • hangloose : Welche Isomatte, die für die CH geeignet ist, kommt denn auf 400g?

    Ich nutze, was die Temperatur so (absehbar - oder daneben liegend :D) braucht, deshalb ja auch nur ein ungefährer, aber für die Meisten wohl realistischer Range von 4-600g.

    OT: Das heißt im Einzelnen:

    Der ließe sich natürlich auch noch nach unten erweitern, denn da lag ich in Griechenland und im brasilianischen Urwald mit 70g Alumatte, die eher als Moskito-Durchstichschutz denn als Iso dringend angeraten war bereits deutlich darunter, aber ich wollte die Rechnung ja nicht unnötig schönrechnen, sondern eine realistische Einschätzung für hiesige 3-4 Jahreszeiten abgeben.

    Auf Touren bis idealerweise um und bei 5° ist es dann auch gerne mal die angesprochene Faltmatte mit etwas über 400g. Mir macht wie schon öfter hier geschrieben die mangelnde Aussteifung nichts aus, find's sogar ganz charmant.
    Scheint eine Typfrage, muss man wohl probieren.
    Vor allem, wenn ich länger unterwegs bin - und absehbar in nur wenigen Nächten das Limit erreicht ist, schätze ich die Einfachheit und Schnelligkeit ohne Auf- und Abpumpen, das einfache Einsteigen in Verbindung mit dem niedrigeren Gewicht.

    Während Villariba noch pumpt - oder sich von den Strapazen des Transports der fast 700g X-Therm Max etwas länger erholen muss, ist Villabacho noch - oder schon wieder unterwegs Cross Hammock :P  ^^
    Unter 5° brauchts dann gerne mal noch das Sitzkissen unter dem Torso dazu.
    Unter null wird (mir) dann (mit meinem Modell) unangenehm - vor allem, wenn wie hier bebildert, auch noch der dünne Quilt am unteren Ende angelangt ist, was der eigentliche Grund für das frühe Erwachen war.

    Darüber hinaus nutze auch ich Die üblichen TaR Verdächtigen - aber in in Mumienform.
    Auch hier steigt es sich leichter ein als bei den rechteckigen.
    - In Regular geht's, ist mir aber in Rückenlage am Kreuz zu schmal, da muss dann im Schulterbereich ein Sitzkissen dazu.
    - In Large absoluter Luxus - und mit 475g (X-lite) und 580g (X-Therm) ja auch noch voll im angegebenen Range.
    - Die Uberlite habe ich probiert, hat mich bei höherer Konvektion in der Isomatte aber nicht überzeugt, da ist kein Temperatur-Mehrwert gegenüber der Faltmatte gegeben, 100g ließen sich aber in lauen Sommernächten einsparen - wofür ich aber nicht noch eine X-te Matte auf Halde liegen haben wollen würde, aber you do you...

    Torsomatte und Sitzkissen habe ich auch schon gemacht, wenn Gewicht und Platz auf kürzerer Tour wirklich eine Rolle spielt, aber nur selbstaufblasende - war auch besser als erwartet. Der Test mit der X-Lite S steht aber noch aus.

  • TLDR: Wer nicht leichter werden will, der hat schon. Niemand wird gewzungen. :thumbup:
    Aber dann vielleicht auch nicht zur Thematik wieder und wieder zu Wort melden? Und erst recht nicht mit Unterstellung und den dubiosesten Falschanahmen.

    Aber da steckt derart viel Schmarrn und Adam&Eva drin, da muss ich doch noch mal im einzelnen ran, fürchte ich. =O

    Ich finde, es kommt immer darauf auf an, worauf der Fokus liegt.

    Das Anliegen des leichter werdens hier konkret - wie auch beim UL-Trekking liegt mein - und Wikipedia würde sogar sagen DER Fokus auf dem möglichst unbeschwerten Laufen weiter Distanzen:

    Zitat

    Das Ultraleichtwandern (auch Trekking Ultraleicht oder Ultralight Trekking) ist eine Art des Trekkings, die die Minimierung des Ausrüstungsgewichts unter Einbeziehung der Gegebenheiten einer Tour, des persönlichen Know-hows sowie des Sicherheits- und Komfortbedürfnisses betont.[1] Das Ziel besteht darin, das Wandern möglichst unbeschwert genießen zu können.

    klick

    Zitat

    Ultralight backpackers believe a lower base weight allows them to cover longer distances and reduce stress on their bodies. This is particularly beneficial when thru-hiking a long-distance trail.

    klack


    Hier hat es sich bewährt, genau Buch über seine Ausrüstung zu führen, um Einsparpotentiale zu identifizieren.
    Und zu diesen gibt es hier nun einen Thread - und Demmscher hat sich eben diese Mühe gemacht, um eben jenes Optimierungspotential von anderen identifizieren zu lassen.

    Bin gespannt wo ihr noch Potential zum optimieren findet.


    So, wie auch Du bereits an an anderer Stelle ;)

    Bereits dort hatte ich Dir ja schon mitgegeben, was meiner Meinung nach generell für derartige erbetene gearlist-shakedowns gilt:

    Zitat

    Was Du davon umsetzen magst und kannst, darfst Du gerne mit Dir selbst ausmachen - ich bin echt kein Freund von ja aber Diskussionen und Rechtfertigungen dritten gegenüber, was die eigene Schere im Kopf angeht.


    Aber auch sonst immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt

    Zitat

    Ideen Aufnehmen, Rechtfertigungsreflexe für sich behalten und dann ausprobieren, was davon sich in der Praxis bewährt.
    klick

    Zitat

    Wie immer, nur ein Denkanstoß - wer nicht will, der hat schon, explizit Rechtfertigung weder nötig noch erbeten, muss jeder mit sich selbst ausmachen ;)
    klack

    Zitat

    Keine Rechtfertigungspflicht ;)Kann ja jeder mit seinem Mammon machen, was er möchte.
    kluck

    Sich dann als Bystander getriggert zu fühlen, wenn ein Dritter jenes Anliegen verfolgt - wo kommt das her?


    Nun wurde auch hier wie erbeten aufgezeigt, wo Gewichtspotentiale liegen - und sogar noch auf den Rechtfertigungsdruck eingegangen - sogar inklusive der Erläuterung, wo das Problem des Mehrgewichts liegt:

    Zitat

    da beißt sich die Katze halt in den Schwanz. Du schleppst so viel mit, dass Du nicht unbeschwert weite Tagesdistanzen laufen kannst - und für 150km eher 5-7 Tage rechnen musst, anstelle 3-5 Tage mit ultraleichtem Gepäck - weshalb Du wiederum mehr mitnehmen musst, um es über die Zeit zu schaffen...


    Tja und nun...was soll ich sagen?

    Ist das ein Problem?

    Ich weiß nicht einmal, weshalb sich diese Frage stellt, wenn das Grundbedürfnis, leichter zu werden Ausgangspunkt der Diskussion ist - JA!
    Zumal die Begründung oben ja bereits mitgeliefert ist.
    Wem nicht daran gelegen ist, der braucht doch hier gar nicht mit zu diskutieren? :/

    Da ist mir auch wuppitom 's Mission hier in diesem Thread nicht ganz klar...

    nicht jeder braucht für seine Touren UL um jeden Preis

    Gratuliere zur Erkenntnis des hike your own hike - aber wie zielführend das ist, das in eine Diskussion einzuwerfen, deren Ausgangspunkt die Bitte um Hilfe bei der Identifikation möglicher Gewichtseinsparpotentiale ist?
    Schon mal ungefragt einem Tennisclub versucht zu erklären, dass Murmeln doch auch toll ist? :/

    Hier könte das Ganze enden. You do you, jeder nach seiner Facon.
    Wären nicht noch die mit frei haus gelieferten Unterstellungen und, denn jetzt wird es erst richtig abwegig.

    Ich plädiere an dieser Stelle für mehr Sinnlichkeit!

    Gratuliere! :thumbup: Das Kopfkino lasse ich lieber abgeschaltet, da poppt sonst nur Dein Strumpfhosenbein wieder auf 8|

    Wenn es kein Problem ist, das, aus Deiner Sicht, Mehrgewicht zu tragen, so what? Dafür ist man unter Umständen langsamer unterwegs

    Das Problem ist, dass genau das hier das Anliegen ist - und Du das nicht anerkennst.
    Und dass es dafür natürlich durchaus Gründe gibt, die Du entweder negierst - oder deren Du Dir nicht mal bewusst bist. Langsam ist das eine - vor allem auf langen Touren - das viel bedutsamere ist das beschwerdefreie zurücklegen weiterer Distanzen, um es mit Christine Thürmer zu halten also einfach länger laufen.

    Wie obiges Beispiel illustrieren sollte, entwickelt sich aus mehr Gewicht und weniger weit laufen können ein Kreislauf zu mehr Gewicht.

    Dabei ist die dickere Powerbank für Stromreserven für den ganzen Elektrokram, anstelle früher wieder an einer Nachlademöglichkeit zu sein, nur die Spitze des Eisbergs. Viel wichtiger sind da die Resupply Optionen. Wären wir z.B. auf der HRP keine Doppeletappen gelaufen, hätten wir in der Ecke der Einsamkeit um Andorra herum nicht nur für 3-4 Tage, sondern mal eben für 6-8 Tage consumables und Essen durch das auch leicht bepackt bereits stark fordernde Gelände tragen müssen. Da kommt man dann auch an Gewichtsgrenzen, bei denen sich echte UL-Rucksäcke mit 2-300g auch nicht mehr komfortabel tragen lassen - es muss also ein doppelt bis dreifach so schwerer Rucksack her.

    Dann verlagert sich langsam derart schwer beladen der Schwerpunkt entscheidend - und auch das Laufen in Trailrunnern in schwerem Gelände ist mit so einem Schneckenhaus auf dem Rücken keine gute Idee mehr, womit dann auch die berühmten Mondlandungsstiefel wieder in's Spiel kommen und man noch langsamer und erschöpfender vom Fleck kommt.

    Die Folge ist ein deutich beschwerlicheres Laufen, das Verletzungsrisiko steigt, die Regeneration gelingt nur noch unzufriedenstellend - und die Freude am unbeschwerten Laufen war einmal.

    Was daran 'sinnlich' sein soll - ich weiß es nicht.

    Und natürlich gibt es auf Tour noch etliche weitere Gründe, weitere Strecken beschwerdefrei zurücklegen zu können - und zumindest in der Lage zu sein, auch mal einen Zahn zulegen zu können, wenn nötig

    - Es noch rechtzeitig zum was-auch-immer zu schaffen. Apotheke, Arzt, Post, Supermarkt, Herberge, Restaurant, Bus etc. etc.

    - Dem plötzlichen Wetterumschwung - und ggf. Gefahr auf exponierten Stellen zu entgehen - oder fällt das unter dieses 'sinnlich?'

    - Schlechtwetterfronten davon laufen

    - Noch rechtzeitig aus unwegsamem Gelände heraus zu kommen für eine Lagermöglichkeit

    - Den nervigen weekend-warriors im Ausflugshotspot zu entkommen

    - Vor Schneeinbruch etc. durch bestimmte Regionen durch sein

    Allein durch den den Umstand, das überhaupt thematisieren zu müssen - ich habe Fragen...

    Dazu kommt daß ich durch den höheren Komfort trotz mehr Gewicht ausgeruhter bin

    Das würde ich doch mal komplett in Frage stellen, s.o. Welcher höhere Komfort soll das sein, der die Regeneration befördert - bzw. welchen nicht vorhandenen Komfort unterstellst Du undefinierten anderen? Denn genau das wäre die Grenze zu stupid light, die sicherlich niemand bewusst überschreitet. Hint - ich schlafe nicht im stehen, um die Isomatte einzusparen ;)

    Und auch im Folgenden wird es nicht besser würchte ich...

    Zitat

    mehr Zeit, die Natur zu genießen und wirklich zu beobachten.

    Das ist fürchte ich ein logischer Fehlschluss. Der Großteil Tages besteht nun mal aus - s.o. - laufen.
    Man könnte sogar sagen

    in der Hauptsache der Weg das Ziel

    Nur eben gänzlich anders, als vom Urheber gemeint.
    Wenn es in der Hauptsache um das Unterwegs sein, das Laufen geht, dann doch bitte möglichst unbeschwert.
    Je weniger ich das Gepäck spüre, leichtfüßig nicht minutiös aufpassen muss, wohin ich meinen Fuß setze und weitestmöglich normal vor mich hin laufen kann, desto mehr kann ich die Umgebung wahrnehmen.
    Und - ich komme überhaupt nur so in schweres, wegloses Gelände, das ich mit Wanderwaaagen ;) nie entdecken könnte.

    Die Zeit bleibt erst einmal die selbe und wird nicht auf wundersame Weise mehr.
    Ganz im Gegenteil - wer nur eine Woche Urlaub hat, aber eben ohne Probleme weiter und länger läuft, bekommt in der selben Zeit ein viel weiteres Spektrum zu sehen. Beziehungsweise sind manche zivilisationsfernere Touren je nach begrenztem Zeitbudget ja überhaupt nur so machbar.

    Es ist also mitnichten, wie hier gerne anderen unterstellt wird:

    Wenn sich das Leben nur noch um das Sparen von ein paar Gramm dreht, ist man entweder zu schwach, oder hat andere Probleme.

    Da liegt das Problem fürchte ich viel eher bei Dir selbst als bei 'denen'.

    was mache ich falsch?

    Das hatte ich Dir damals schon versucht, mitzugeben. Du versuchst - ob bewusst oder unbewusst, zwei der der wichtigsten Grundprinzipien der UL-Philosophie zu ignorieren und wunderst Dich.

    Das erste- WEGlassen - und nicht das Problem mit der Brieftasche zu kompensieren, wie seinerzeit schon gesagt:

    Zitat

    Viel leichter Kram - mit Betonung auf viel :D

    Weglassen ist immer noch das effektivste Mittel, die Packliste anstelle der Geldbörse zu erleichtern


    Und da sind wir dan nauch schon beim zweiten Grundprinzip - sich selbst in Frage stellen:

    Nichtsdestotrotz bin ich auch so leicht wie möglich unterwegs

    weil ich nicht mehr dabei habe, als ich benötige.

    Aber eben auch nicht weniger.

    Was man benötigt, merkt man erst oft, indem man es anders versucht (Tor 1, s.o.).
    Und dass man ohne den 'Gegenstand des Anstoßes', der mit 'die Jugend von heute' begründet wird, mit weniger als benötigt unterwegs wäre, bezweifle ich. Und - mit ernsthaft weniger als benötigt war ich komischerweise noch auf keiner wirklichen Tour unterwegs - und kenne auch sonst keinen - wie kommt's?

    Aber hey, ist natürlich bequem so.
    Man selbst hat ja schon alles getan, mehr war einfach nicht möglich. Klappt halt nur so lange, bis jemand in der Praxis zeigt, dass möglich und nötig relativ sind.

    Da hat man dann zwei möglichkeiten.
    Tor 1: Gemäß UL-Philosophe als Ansporn und Potential verstehen - und sich selbst hinterfragen.

    Tor 2: Sich getriggert fühlen und versuchen, das eigene Selbstbild und Ego retten, indem diese anderen abgewertet werden. Selbstzweck, irre, Leiden, zu schwach, sinnlose Grammzählerei - immer wieder gern gehört und mitleidig belächelt.
    Da noch einen drauf zu legen - unter der Gürtellinie - hier sogar namentlich, aber im Forum nicht präsent - spricht schon für einen besonders schweren Fall :thumbdown:

    Wenn wir dann wieder zum Thema kommen könnten... :rolleyes:

  • Um mal wieder wie gewünscht zum eigentlichen Thema zu kommen:

    Ich bin seit heute wieder daheim, waren etwas schneller als geplant.

    Der Vollständigkeit-Halber nachfolgend mal eine kurze Zusammenfassung, wie ich mit der aktuellen Ausrüstung auf dem Westweg zurecht gekommen bin.

    Randbedingungen:

    Wetter: Regen, Hagel, Schneeregen, Schnee, Schneesturm, starker Wind, Sonne...es war wirklich alles dabei.

    Temperaturen: Tag: 5-18 °C im Schatten & 22 °C in der Sonne (geschätzt) / Nacht: 1-8°C (gemessen)

    Schlafsetup:

    Hat bei den Temperaturen gerade so funktioniert, es war Nachts teilweise nicht mehr warm, aber noch auszuhalten. Ich hatte Nachts teilweise die komplette Kleidung an: Socken, Lange Unterhose, Unterhose, Hose, Longsleeve, Merino-Weste, Carinthia Ultra Jacket 2.0.

    -> Hier hätte ich also weder auf eine dünneren Underquilt setzen noch Klamotten daheim lassen können.

    Kleidung:

    Siehe oben. Teilweise wurde mit Merino-Weste und Carinthia unterm Poncho oder auch ohne Poncho gewandert.

    Technik:

    Netzadapter und Powerbank wurde aufgrund des Trackens der Wanderung beides benötigt - Powerbank musste nachgeladen werden.

    Essen:

    Wurde alles benötigt, aufgrund noch vieler geschlossener Restaurants und dem Mangel an Einkaufsmöglichkeiten hat das alles geradeso gepasst, hätte aber auch anders ausgehen können. Hier hätte eine ausgiebigere Planung im Voraus nicht geschadet.


    Titan-Schaufel, Heringe, Wasserwaage und Kopfkissen sind daheim geblieben, hatte auch nichts davon vermisst.

    Tatsächlich habe ich, bis auf den Kamm, das Erste-Hilfe-Set und die Salz-Tabletten alles im Einsatz gehabt.

    Fairerweise muss ich dazu sagen: die Kopfhörer hatte ich nur auf der 2h Zugfahrt zum Auto benutzt.

    Für die nächste Tour will ich auf jeden fall folgende Gegenstände durch leichtere Ersetzen:

    Handtuch, Netzadapter, Wasserblase, Kaffee-Fläschchen (Aufbewahrung), Merino-Weste, Carinthia Pro Jacket 2.0, Regenponcho

    Und vielleicht bleibt das ein oder andere das nächste mal auch noch ganz daheim ;)

    Wenn es die Zeit die nächsten Tage zu lässt, wird es noch einen ausführlichen Reise-Bericht im entsprechenden UF geben.


    Und zum Schluss noch ein paar Eindrücke der Tour:

  • Danke für den Bericht. Da hattet Ihr ja noch richtig Winter dabei 🙈

    Gute Schuhwahl für die Bedingungen 👌

    Da hättest auch noch Gamaschen vertragen 😜

    Glaub ich dir mit den Klamotten, haette da auch nicht viel weniger dabei haben wollen, ausser halt Daune anstatt deiner Jacke.

    Ich dachte nicht, das es dann doch noch so kalt wird.

    Und ich nimm auch immer lieber bisschen mehr Kleidung mit, als auch nur eine Nacht zu frieren. Aber muss ja zum Glück auch jeder selber wissen, was er da will.

    Interessant, das bei den Under- und Topquilts das Empfindung immer so krass unterschiedlich ist. Da muss echt jeder für sich testen, was für Ihn geht 👍

    Habe jetzt schon öfter gehoert das der 0 er Wooki für viele nur bis 6 grad reicht und für andere bis -6. Das das so unterschiedlich ist, find ich immer komisch.

    Freue mich auf deinen Reisebericht 😊

  • Vielen Dank für den ausführlichen und ehrlichen Bericht zur benötigten Ausrüstung! Es ist immer interessant, eine solchen Rückblick zu lesen.

    Ein Bericht zum ganzen Abenteuer im entsprechenden Faden würde mich freuen! :)

    Der Reise-Bericht wurde soeben hochgeladen ^^

    Demmscher
    28. April 2023 um 11:57
  • In zwei Wochen geht es auf eine drei Nächte Tour in den Steigerwald. Für mich tatsächlich die erste Tour mit mehreren Übernachtungen.

    Dies habe ich mal als Anlass genommen eine kleine Gearliste anzulegen.

    Bis auf Nahrung (steht einfach noch nicht fest) habe ich jetzt alles, was ich für die Tage zu brauchen glaube, eingepflegt.

    Und Nein, die Suchtmittel zu streichen kommt nicht in Frage! ;P

  • Den Kulturbeutel würde ich gegen einen Ziploc Beutel tauschen, 35g gespart.

    Wofür zwei Powerbanks? Braucht die E-Kippe soviel Strom? Die 10.00er sollte für drei Nächte doch reichen. 310g gespart.

    Die Daunenjacke kannst du weg lassen, so kalt ist es nicht. 325g gespart.

    Das Taschenmesser kannst du auch weg lassen. 120g gespart.

    Alles in allem fast 800 Gramm Sparpotential ohne Geld auszugeben ;)

  • Ich liebe Gearlisten! Dazu folgende Fragen / Anregungen:

    • Baumgurt UHMWPE 350cm 26 Gramm. Nur der Gurt? Keine Hardware dabei? Sind das die Teile von Hammock Fairy?
    • 2mm dyneema etwas, für alle Fälle. 49 Gramm. Das ist schwerer als beide Baumgurte? Kann das sein? Wieviele Meter sind das denn?
    • Rucksack, Packsäcke Quilts, Kopflampe, Taschenmesser: zu schwer, das gibt es alles viel leichter
    • 2 Powerbanks? Bist Du sicher? Was hast Du vor?
    • Anstatt einer 3L Wasserblase würde ich lieber 2 x 1 Liter PET-Flaschen nehmen. Du hast doch noch nen Liter von der befree dabei. Macht 3 Liter, sollte doch reichen

    Zu der Kleidung sage ich mal nichts, ich finde es immer schwierig, dazu Kommentare abzugeben, was man wirklich braucht und ob das nun zu schwer ist, oder nicht. Vom Umfang her finde ich es o.k., vom Gewicht her geht noch was.

    Danke fürs Teilen!

  • Den Kulturbeutel würde ich gegen einen Ziploc Beutel tauschen, 35g gespart.

    Wofür zwei Powerbanks? Braucht die E-Kippe soviel Strom? Die 10.00er sollte für drei Nächte doch reichen. 310g gespart.

    Die Daunenjacke kannst du weg lassen, so kalt ist es nicht. 325g gespart.

    Das Taschenmesser kannst du auch weg lassen. 120g gespart.

    Alles in allem fast 800 Gramm Sparpotential ohne Geld auszugeben ;)

    bzgl. des Kulturbeutels bin ich auch noch unsicher. Ich hab meine Hygieneartikel eigentlich gerne sortiert und dieser bietet mir drei Fächer.

    Den Strom brauche ich tatsächlich für die Dampfmaschinen.

    Die Daunenjacke dient für mich zusätzlich als Kopfkissen. Dieses benötige ich um gut in der Hängematte zu schlafen. Alternative würde ich mein cocoon Kissen und eine leichte Fleecejacke mitnehmen. Damit stehe ich gewichtstechnisch schlechter da.

    Das Messer bietet mir neben Schere und Pinzette (erste Hilfe) auch die Möglichkeit meine Heringe zu Hause zu lassen. Die schnitz ich mir abends einfach selbst 😊

    Danke dir für deine Einschätzung! ✌️

    • Baumgurt UHMWPE 350cm 26 Gramm. Nur der Gurt? Keine Hardware dabei? Sind das die Teile von Hammock Fairy?
    • 2mm dyneema etwas, für alle Fälle. 49 Gramm. Das ist schwerer als beide Baumgurte? Kann das sein? Wieviele Meter sind das denn?
    • Rucksack, Packsäcke Quilts, Kopflampe, Taschenmesser: zu schwer, das gibt es alles viel leichter
    • 2 Powerbanks? Bist Du sicher? Was hast Du vor?
    • Anstatt einer 3L Wasserblase würde ich lieber 2 x 1 Liter PET-Flaschen nehmen. Du hast doch noch nen Liter von der befree dabei. Macht 3 Liter, sollte doch reichen

    Die Gurte sind die von hammockfairy. Benutze ich seit einigen Monaten mit becket hitch und funktionieren einwandfrei!

    das zusätzliche dyneema dürften ca. 10m sowie vier soft shakle sein. je nach Tarp Aufbau Brauch ich da immer Mal was. Ließe sich sicherlich auch noch die Hälfte zu Hause lassen.

    Die Powerbanks brauche ich definitiv für die Dampfmaschinen 🙈🙊🙉

    Die Wasserblase passt vom Packmass einfach besser in meinen Rucksack als pet Flaschen.

    Ich weiß, dass sich viele Dinge noch durch leichtere ersetzen ließen. Da fehlt mir aktuell aber das nötige Kleingeld.

    Danke dir auch für das Feedback!

  • Ich werd mich Mal disziplinieren und mein Handy und E Zigarette drei Tage nur mit der Powerbank laden

    beim Wandern habe ich das Handy meistens im Flugmodus und im Energiesparmodus. Ich nutze es für Fotos und als gelegentlich als GPS. Dann hält es gefühlt ewig.

    Die Gurte sind die von hammockfairy. Benutze ich seit einigen Monaten mit becket hitch und funktionieren einwandfrei!

    ich auch. Suuuuper die Dinger!

    il dolce far niente:sleeping:

  • Ich werde im Juli einen knappen Monat auf dem Hugenottenpfad durch die Cevennen und die frz. Voralpen unterwegs sein. Es ist meine erste längere Wandertour mit Übernachtungen draussen, bisher war ich maximal eine knappe Woche am Stück unterwegs. Mit dem Fahrrad habe ich mehr Erfahrung, allerdings trägt da das Rad ja die meiste Zeit das Gepäck.

    Darum dachte ich, dass es gut wäre, mein Gepäck etwas genauer unter die Lupe zu nehmen:

    https://lighterpack.com/r/fy6r48

    Mein Ziel wäre eigentlich, dass der komplette Rucksack samt 2l Wasser und einer Grundausstattung an Esswaren von, sagen wir mal ca.1.5kg, nicht mehr als 10 kg wiegt. Ich bin da nicht weit davon entfernt, allerdings bin ich schon ein paar Kompromisse eingegangen. Das Material auf der Liste besitze ich alles schon. Leichtere Dinge müsste ich nachkaufen.

    Schlafen:

    • Das Schlafsystem bestehend aus der ENO Sub6 und dem Sea to Summit Sil Poncho als Tarp ist sehr optimistisch. Weil die ENO so kurz ist, passt der Poncho von der Länge her als Tarp, die Breite des Regenschutzes ist jedoch sehr knapp. Ich habe bisher zwei Nächte in der ENO geschlafen, es geht, aber ob ich 30 Nächte am Stück darin schlafen will? Das muss ich auf jeden Fall noch etwas testen. Zudem hat sie kein Moskitonetz.
      • Als Alternative hätte ich noch eine Amazonas Moskito-Traveller Extreme, die ähnlich gross ist, ein Moskitonetz hätte, aber 330g mehr wiegt.
      • Oder meine geliebte Lesovik Draka, 475g schwerer als die ENO und so gross, dass der Poncho als Tarp nicht mehr funktioniert.
    • Tarps habe ich drei zur Auswahl: Den Poncho, der mit Leinen 237g wiegt, ein Sea To Summit 3x3m Tarp, das 400g wiegt und leider neongelb ist, und ein Amazonas Adventure Tarp mit Türen, das auf 600g kommt. (Bei den beiden anderen Tarps müsste der Poncho jeweils auch noch mit, da er auch meine Regenjacke ist.)
    • Der Lesovik Otul light als Underquilt passt. Der Cumulus Taiga 250 ist zu warm, doch der leichteste, den ich habe.

    Kochen:

    Hier bin ich mir sehr unsicher, was ich mitnehmen soll. Ich koche nicht gerne und verpflege mich lieber 1x am Tag in einem Restaurant oder einem Takeaway und esse sonst Brot, Nüsse, Riegel etc. Meine Erfahrung mit dem frz. Hinterland ist jedoch, dass es da nichts gibt. Noch schlimmer als Kochen finde ich, wenn man für Einkaufsmöglichkeiten Umwege in Kauf nehmen oder Restaurantbesuche zeitlich im Tagesablauf einplanen muss. Einen Etappenplan meiner Wanderung möchte ich auch nicht machen. Ich schau normalerweise ca. einen halben, bis maximal einen Tag im Voraus, wie die Route aussieht. Als Fussgänger könnte es so schwierig werden mit Restaurantbesuchen und auch Einkaufen möchte ich nur alle paar Tage müssen. Darum denke ich, dass ich nicht um einen Kocher rumkomme. Da Südfrankreich im Sommer eher trocken ist, denke ich, dass der Hobokocher eher ungeeignet ist und ich den Spirituseinsatz benötige. Da brauche ich dann natürlich auch Brennsprit. Und so wird meine Küche, die schon nicht aus besonders leichten Einzelteilen besteht, recht schwer. Ich sehe zwei Varianten:

    • GSI Outdoor Topf mit Griff, da passt mein kleiner Hobokocher perfekt rein. Ich könnte also mit Holz oder mit Brennsprit kochen. Gewicht total mit Titanwindschutz: 392g
    • Trangia mini, einfach mit dem Titanbrenner statt des original Trangia. Gewicht total: 281g
    • natürlich gäbe es noch die Variante Gas, die wäre auch vorhanden
    • oder die Variante: Leichter kaufen.
    • Oder eben: Weglassen, da hätte ich dann auf einmal ca. 800g gespart
    • Brauch ich eigentlich einen Wasserfilter? In 25 Jahren Outdoortouren bin ich bisher ohne ausgekommen.

    Kleider:

    • Hier ist der Regenponcho Neuland für mich. Ich rechne jedoch nicht mit viel Regen.
    • Sandalen hätte ich grundsätzlich gerne dabei, ich weiss aber, dass es auch ohne geht (Ich war mal 4 Monate auf Tour und hatte als einzige Schuhe halbhohe Goretex-Trekkingschuhe dabei).
    • Wasserdichte Schuhe brauche ich nicht, nur solche, die schnell wieder trocknen (auch hier habe ich Erfahrung, also v.a. mit wasserdichten Schuhen, die dann eben doch nass wurden und nur langsam trockneten).

    Elektronik:

    • Hier hoffe ich auf 350g Gewichtsersparnis durch ein leichteres Solarpanel. Ist bestellt, mal sehen.
    • Gemäss meiner Erfahrung könnte ich das Ladegerät fürs Handy weglassen, da die Sonne reicht.
    • Die Kamera ist ein Brummer, das ist klar. Doch die ist halt Hobby.
    • Stirnlampen gäbe es auch leichtere

    Hygiene:

    • Ich bin recht gut im Auffinden von öffentlichen Toiletten, doch ein Schäufelchen wäre vielleicht doch noch was.

    Transport:

    • Ein leichterer Rucksack wäre eine Überlegung wert - nur welcher? So ca. 30-35l sollten wohl reichen.
  • Das klingt nach einem tollen Vorhaben!

    Ich war zwar auch erst maximal eine Woche zu Fuß unterwegs und das zu Schwerlastzeiten und warte seit dem Wechsel auf UL, dass mein Fahrgestell mehr als nur Overnighter mitmacht, insofern sind meine Bemerkungen leider auch noch eher theoretischer Art.

    Zum Essen: kennst du Cold Soaking? Also "Garen" von Lebensmitteln durch längeres Einweichen in kaltem Wasser? Wenn du dich damit anfreunden könntest, müsstest du nicht nur auf Riegel und Co zurückgreifen, sondern könntest zwischendurch auch Couscous oder Mienudeln mit Trockengemüse (Biovitera hat eine tolle Auswahl, auch vorgekochte Hülsenfrüchte, die sind absolut genial) kombinieren, noch etwas Öl dazu und Gewürze und fertig ist die Mahlzeit. Ich persönlich möchte allerdings auch im Sommer nicht auf die warme Mahlzeit verzichten, spätestens der Morgenkaffee ist unverzichtbar.

    Zur Sandalenüberlegung: wenn du eh Barfußschuhe trägst, dann könnten selbstgebaute Huaraches aus der Vibram Supernewflex-Sohle (gibts bei Extex) eine Überlegung sein: kleines Packmaß und wesentlich leichter.

    Lampe: wie lange am Tag denkst du, unterwegs zu sein? Musst du im Dunkeln gehen? Wenn nicht, reicht mir im Sommer so ein 10g-Minilämpchen aus. Und ansonsten eine 50g-Stirnlampe (Rotlichtfunktion finde ich persönlich sehr angenehm).

    Klamotten: Langarmshirt + Windjacke wäre mir etwas wenig Wärmepuffer, kennst du den Isolationsstoff Polartec Alpha? Äußerst leicht, aber gerade in Kombination mit einer Windjacke eine gute Isolationsschicht, auch in Bewegung.

    Wasser: in was trägst du es? Faltflaschen sind ziemlich praktisch, z.B. von Platypus (2l, 33g). Eine kleine Flasche zum unterwegs Trinken in einer Schulterriementasche ist aber auch nicht verkehrt. Wasserfilter habe ich (Katadyn Befree), der war aber noch nicht im Einsatz. Für Südfrankreich aber sicher nicht verkehrt.

    Rucksack: den Exped hast du schon und mal mit dem von dir aufgeführten Gerödel beladen? 30-35l können reichen, insbesondere im Sommer, aber je nach Packmaß auch nicht. Ansonsten: kennst du das UL-Forum? Da bekommst du einen ziemlich guten Einblick und Rückmeldungen, was Gewichttrimmen angeht.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!