Kurze Frage - kurze Antwort

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  • Hab gestern und heute meine Tarp Aufhängung überarbeitet (dazu bei Gelegenheit und nachdem ich sie tatsächlich draußen getestet habe, mal mehr)

    Unter anderem bin ich von CRL auf geteilte gewechselt. Hab an sich beide Seiten mehr als lang genug, will aber trotzdem noch Verlängerungen mitnehmen. Habe an meinen Leinen am Tarp-Entferntesten Ende ne Schlaufe, wo ich mit Softshackle wenn nötig verlängern kann.

    Idealerweise will ich diese Softshackle direkt in die Verlängerung spleißen damit diese permanent verbunden sind etc.

    Ich könnte das ganze Umsetzen indem ich einfach ein zweites Seil mit rein spleiße und am Ende nen Button Knot knote/spleiße.

    Aber irgendwie komm ich nicht vom Gedanken weg, dass das doch auch so gehen müsste. Mir fällt aber kein Knoten ein bzw finde nichts mit dem ich mit einem einzelnen Strang einen gescheiten Stopperknoten knoten könnte.

    Das nächste was ich gefunden habe ist der Celtic Button Knot (Single-Strand Diamond Knot), bei dem die Seilenden aber in entgegengesetzte Richtungen zeigen.

    Hier eine Skizze wie ich's mir am Ende vorstelle:

    Hat jemand einen Vorschlag für einen geeigneten Stopperknoten? Oder vielleicht ist meine Idee von leicht anhängbaren Verlängerungen schon im vornherein dumm?

  • Ich habe jetzt deinen Beitrag nicht ausführlich gelesen. Mir kommen spontan diese Knoten in den Sinn:

    Hier noch diverse «Stopper-Knoten» aus nur einer Leine.

    Hm, bei denen kommt die Leine auch wieder seitlich raus.

    Hab auf Wikipedia die Inspiration gekriegt, einfach mit dem Seil doppelt geführt zu Knoten:

    2880px-DirskteTekIpteDugmeCiftKat.JPG

    Frag mich halt wie belastbar der ist. Wobei das ja für die Anwendungszwecke Tarp/Guylines ja recht egal sein dürfte.

  • Aber es gibt doch einen Unterschied zwischen doppelt geführt und 2 freien Enden?

    Der Celtic mit doppelten Seil funktioniert, knotet sich nur bei kleinen Durchmesser übelst scheiße und ihn schön zu legen ist auch ein gefummel, besonders wenn die Schlaufe nicht weiter wie nötig rausschauen soll.

    Aber letzten Endes ist ein zweites Seil dazu zu Spleißen mit Button knot am Ende dann die optimale/sicherste/stabilste/knotentechnisch-einfachste Lösung.

    War aber das Experiment wert!

  • greenbigfrog Du einen Stopperknoten an einem Strang, oder? Wie wäre, wenn du einen Bury am Ende des einzeln Strangs machst, ca. 15-20cm? Nun sind die letzten 20cm in der Breite doppel so dick und das Ende kann nicht ausfranzen. Dort machst du einen Single Diamond Knot, der zwar ein Single ist, aber doppel so breit. Der Single ist zwar leicht asymmestrischer aber zweckdienend und sehr kräfig.

    https://www.youtube.com/watch?v=NDjpcdfR3t8

  • Ich löse das Problem so: alle meine Verlängerungstarpleinen sind Dog Bones die mit einem Ankerstich mit einem Zing-It / Lash-It Evo Loop verbunden sind. Will ich meine Tarpaufhängung oder meine Tarpabspannung verlängern, nutze ich den Evo Loop wie einen Mini-Karabiner. Mittlerweile hat auch jede Tarpabspannung einen eigenen Evo Loop, weil ich die Verlängerung meist um einen Baum lege und zum fixieren gerne einen Evo Loop verwende. Die Evo Loops sind zwar nicht fest mit den Verlängerungsleinen verbunden, aber das finde ich eigentlich gut, weil ich sie so bei Bedarf auch an anderer Stelle verwenden kann.

  • 22kN muss ich Mal ausprobieren. Könnte passen

    Hammock Fairy genau so hab's ich ja auch mehr oder weniger vor.

    Nur das ich die soft shackle integrieren möchte. Dann bin ich 1. Nicht versucht sie wo anders zu verwenden und 2. können nicht verloren gehen.

    Aber ja, an sich ist's vermutlich egal ob man's seperat macht.

  • Naja, verloren können sie ja nur, wenn du sie abmachst. Ich habe noch nie einen verloren, denn sie bleiben bei mir an der Leine. Ich löse sie nur halb, um sie als Soft Shackle zu verwenden. Und gegen die Versuchung, sie woanders zu verwenden helfen mehr Evo Loops im Gepäck ;)

    Ansonsten wäre vielleicht die Lösung von Autumn Ultralight was für dich:

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    Ich bin kein Fan von dieser Art von Verschluss, weil der sich viel leichter löst als "Ende der Schlaufe um Leine falten, unter dem Button Knot durch das V und über den Button Knot falten" sobald wenig oder kein Zug auf der Leine ist. Aber für viele Leute scheint es zu funktionieren.

    Im Übrigen wäre es auch hier wieder einmal voraussehbar besser gewesen, einen eigenen Thread zu erstellen...

  • Ich möchte heute meine erste DIY Hängematte nähen. Dazu muss ich ja die Länge abmessen.

    Bei 178 Köpergröße * 1,9 + 2*3cm für Whippen komm ich auf 344cm.

    Reicht das oder sollte man etwas mehr Länge lassen?

    Abschneiden ist ja einfacher als drannähmen 😉

    Gruß Patrick

    Ich habe keine Ahnung vom Whippen, kann aber was zu Tunnelzügen sagen. Ich würde jetzt immer großzügige Tunnelzüge nähen, wo man mit der Hand durchgreifen kann, für weniger Fummelei bei Montage. Ist praktisch und ein Tunnelzug ist in 10 Min fertig genäht.

    Ich habe es schon erlebt, dass man unterwegs ist und etwas durch den Tunnelzug schlaufen will, und dann 15min herumfummelt, weil die Öffnung so schmal ist. Total nervig.

    Das Problem falsch gewhippt zu haben ist mit Tunnelzügen auch vom Tisch.

    Du musst natürlich bei größeren Tunnelzügen darauf achten auf welche Gesamtlänge du am Schluss kommst. Ich denke für Deine Größe kannst du mit einer Gesamtlänge von 355 -365 cm kalkulieren. Das wären dann in etwa 12'.

  • Machen so Haken Sinn um den UQ festzuhalten, oder ist das Käse?

    Kommt auf das UQ an, würde ich sagen. Beim Wookie-Style machen sie wenig Sinn (wenn es mal verrutscht, hat man es schnell wieder hingezogen). Bei der Fächeraufhängung (clew suspension) genauso. Bei rechteckigen UQ (Selva, etc...) kann es aber durchaus Sinn machen. Ich habe allerdings keinen solchen UQ, deswegen kann ich keine Erfahrungswerte dazu liefern.

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