Frühjahrs-Hang-Out der Berliner Hängemattisten

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  • Die traditionsreichen Außentermine der Berliner Sektion sind um eine Zusammenkunft erweitert worden - diesmal sogar mit prominenter Unterstützung aus der Schweiz! Teilgenommen haben Waldläufer70 , Furbrain , Omorotschka , zwei Nicht-Foristen und ich.

    Vorbesprechung im Biergarten am Bahnhof Grunewald.

    Waldläufer70 erlebt einen spirituellen Moment :saint: beim Probeliegen in der Cross Hammock Isolation (die jetzt auch ein daunenisoliertes Fußteil hat).

    Die GE-Gemeinde ist vertreten mit einem Schweizer DIY-Projekt aus orangefarbenem Hexon 1.6 und Furbrains superbequemer Extex-Matte mit Scandinavien-Wooki.

    Ein echter DIYler repariert seine Sachen übrigens nicht zu Hause, sondern unter freiem Himmel.

    Das weiße Schlafzimmerchen ganz rechts habe ich ursprünglich für Bodenschoner aufgebaut, der uns aber diesmal leider nicht beehrt hat. Danke aber für das frische-Brötchen-Angebot! Als es mir nach Mitternacht ohne Isomatte im Ständer zu ungemütlich (aber nicht zu kalt!) wurde, war ich froh, hinüberwechseln zu können.

    Es gab wieder ein fulminantes Mondlicht, das hier leider durch die Überbelichtung etwas verfälscht wird.

    Was hier die Morgensonne in ganzer Eleganz erstrahlen lässt, ist der Hängemattisten-Frühjahrs-Look 2019: Man trägt zu hellgrauem Overquilt-Poncho einen dezent in Oliv abgesetzten Underquilt-Kilt.

    Andere lassen die Sonne erst ganz herauskommen, bevor sie sich aus den Daunen schälen.

    Oder sie warten noch länger, bis die Sonne ihnen direkt ins Gesicht scheint.

    Danke für die rege Beteiligung, trotz winterlicher Kälte in den Morgenstunden hat es wieder mal viel Spaß mit euch gemacht!

  • Vielen Dank, dass ich an eurem Treffen teilnehmen und euch persönlich kennen lernen durfte. Ich habe mich in eurem Kreis sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. :)

    Danke auch für die wunderbar spirituellen Momente beim gegenseitigen Ausprobieren und fürs Fachsimpeln und Plaudern bis tief in die klirrende Nacht bei Mondschein um die Bushbox.

    • Offizieller Beitrag

    Tolle Fotos! Und der Hängemattisten-Frühjahrs-Look 2019: klasse!

    Die Berliner Sektion mit dem (mini) Fahrrad angereist,- Hut ab! Ihr seid sicher öfter mit Fahrrad und HM unterwegs oder?

    Seid ihr für das erste Stück mit dem Rad in die Bahn?

    Die Campingstühle sehen gut aus! So einen brauche ich auch noch. Habt Ihr mal eine Info / Link dazu.

    • Offizieller Beitrag

    Danke für die tollen Bilder, Cross Hammock :) Ich möchte mich auch bei den anderen bedanken, die mit raus sind. Es war ein weiteres Mal ein sehr nettes Beisammensein und es gab wieder vieles zum Ausprobieren. Der helle Mond hat die ganze Nacht durch die Umgebung erhellt, so dass ein "Kontrollblick aus dem Halbschlaf" immer drin war :sleeping:

    Besonders war ich beeindruckt von unserer spontanen "Geschenk-Tauschbörse". Besonderen Dank dbzl. an Omorotschka So haben ein Paar Beetle Buckels, ein Paar Dutch Clips, eine Portion Tarpworms und selbstgespleißte Evoloops im Ringtausch neue Besitzer gefunden. Die Idee, Dinge die sich im eigenen Setup nicht bewährt haben einfach zu verschenken oder spontan Sachen, die andere zuviel haben, so längerfristig ausprobieren zu können, ob sie sich vielleicht bei einem selbst bewähren, gefällt mir unter Nachhaltigkeitsaspekten sehr gut. "Geben ist seliger als nehmen" :saint: – Mal schauen, ob ich nächstes Mal wieder etwas dabei haben werde, was ich an einen Interessierten weiterreichen kann ...

    Biker61 Meistens nehmen wir die Räder mit in die S-Bahn und machen nur die letzte Strecke damit. Es ist auch immer eine Frage des Timings. Bei einem Onenighter in der Woche, kommt man oftmals erst nach der Arbeit los. Da bleibt für eine längere Radtour meist nicht die Zeit, da man ja gerne noch stressfrei im Hellen aufbauen möchte und ein wenig zeigen und ausprobieren. Die Campingstühle sind Nachbauten des bekannten Helinox One, der einen recht hohen Anschaffungspreis hat. Das Problem der Nachbauten soll meist die Qualität des verarbeiteten Aluminiums, das nachgeben und brechen kann und das Design der Füße sein, die teilweise unbefestigt sind und im Matsch stecken bleiben. Mit meinem Nachbau bin ich soweit zufrieden (ist allerdings auch noch nicht so alt), Cross Hammock hat seinen (natürlich) mit Carbonrohren gepimpt und noch einmal 30 Prozent an Gewicht dadurch eingespart. Es gab auch schon einige Beiträge zu den Helinox-Stühlen hier im Forum ...

  • Hallo in die Runde:)

    Kaum zu glauben, doch es gibt jedesmal wieder etwas neues zu sehen und auszuprobieren.

    Zwar haben meine filligranen zing-it evoloops die HM prima gehalten und sind sowas von praktisch, doch die vielfältig von Waldläufer70 eingesetzten, aus Amsteel erscheinen mir doch vernünftiger. So hat Hammock Fairy gleich wieder eine Materialbestellung mehr;)

    Was die Räder betrifft kann ich Furbrain nur zustimmen, zum Wandern und Paddeln eine praktische Ergänzung.

    ...gerade mit dem Brompton suggeriert man vielleicht auch eine gewisse Unbescholtenheit, z.B. im Gegensatz zum Fatbike oder Reiserad. Bei stealth hangs sicher nicht verkehrt und in der Stadt ist es einfach praktischer. hangloose hat mich drauf gebracht.

    Dort wars nur improvisiert, aber der kurze underquilt macht mit KAM snaps ausgestattet sicher einen prima Morgenrock. Und wenns wärmer wird nehme ich auch sicher wieder den As tucas poncho quilt. Dann siehts nicht mehr so murksig aus8o

    Wieder einmal vielen Dank für die schönen Fotos und die Zeilen Cross Hammock

    Viele Grüße, Martin

    2 Mal editiert, zuletzt von Omorotschka (17. April 2019 um 12:15)

  • Hallo Martin

    War toll, dass ich mich mal in deine Matte aus Hexon 1.0 legen durfte. Ich war erstaunt, wie fest der Stoff sich doch noch anfühlt. Ich hatte ihn mir wesentlich dehnbarer vorgestellt.

    Ein wenig Überwindung hat es mich gekostet, mich deinen Evo-Loops aus Lash-It anzuvertrauen. Über den Daumen gepeilt müssten die zwar eine Bruchlast von rund 450kg aufweisen, also kein Problem bei gelegentlichem Hängen, sofern das Gurtband einigermassen gerade durch die Schlaufe läuft; aber sie wirken halt schon sehr filigran.

    Bei regelmässiger Nutzung sehe ich das Problem, dass das Dyneema sich mit der Zeit "entschränken" könnte. Der Fachbegriff dafür ist "Kriechen" (creeping). Dieser Prozess vollzieht sich schleichend und kann bei höherer Belastung nach längerer Nutzung zu plötzlichem Materialversagen deutlich unter der angegebenen Bruchlast führen. Deshalb verwendet man bei festen Installationen wie beispielsweise bei Hängebrücken oder Abspannungen von Masten aus Dyneema & Co. einen sehr hohen Sicherheitsfaktor. Wenn du regelmässig hängst, ist AmSteel sicher die sicherere Wahl. Da hast du eine Bruchlast des Evo-Loops von rund 1'400kg und somit einen sehr hohen Sicherheitsfaktor.

    Ich hätte dir gerne ein paar Evo-Loops gemacht. Falls TreeGirl kein gelbes AmSteel im Angebot gehabt haben sollte, kann ich dir gerne noch ein Paar gelbe machen, wenn du magst. Ich meine, ich müsste noch genug Material dafür haben.

    Viele Grüsse aus der Bahn an die ganze Berliner Gemeinschaft... Wenn ich zuhause bin und wieder eine vernünftige Tastatur vor mir habe, schreibe ich gerne mehr und poste auch noch ein paar Bilder von unserem gemütlichen Treffen.

    Viele Grüsse, Michael

    PS: Gestern war ich mit dem Fahrrad in der Märkischen Schweiz. Beeindruckend schöner Wald, pittoreske Bäche und eindrückliche Seen und Feuchtgebiete!

  • Noch etwas ganz anderes und eher off-topic. Sofern Interesse besteht, eröffne ich gerne einen neuen Faden.

    Mir ist in Berlin/Brandenburg aufgefallen, dass in vielen Wäldern die Bäume doch recht dicht beieinander stehen. Ich vermute, es handelt sich dabei meistens um mehr oder weniger stark wirtschaftlich genutzte Baumbestände.

    Im Naturschutzgebiet sind die Abstände - abgängig von der vorherrschenden Baumart - eher grösser.

    Deckt sich meine Beobachtung mit eurer Wahrnehmung? - Und wie sieht das in anderen Bundesländern aus?

    Ich habe mich hier im Forum schon einige Male gewundert, dass viele sich Hängematten wünschen oder solche bevorzugen, die einem kleinen Baumabstand entgegenkommen. - Bei mir in der Schweiz scheinen die durchschnittlichen Baumabstände grösser zu sein und bisweilen ist es gar nicht so leicht, Bäume zu finden, die weniger als sechs oder sieben Meter Abstand haben.

  • Deshalb verwendet man bei festen Installationen wie beispielsweise bei Hängebrücken oder Abspannungen von Masten aus Dyneema & Co. einen sehr hohen Sicherheitsfaktor. Wenn du regelmässig hängst, ist AmSteel sicher die sicherere Wahl. Da hast du eine Bruchlast des Evo-Loops von rund 1'400kg und somit einen sehr hohen Sicherheitsfaktor.

    Etwas OT, aber da hier eh gerade thematisiert.

    Für ganzjährige Verwendung im Außenbereich also Amsteel mit höherem Sicherheitsfaktor, UV und sonstige Wettereinflüsse sind kein Problem?

  • UV und sonstige Wettereinflüsse sind kein Problem?

    Da müsste ich mich auch zuerst schlau machen. Es kann sein, dass das Dyneema in solchen Fällen zum Schutz vor UV-Strahlung ummantelt ist(?).

    Hier lese ich diesbezüglich folgendes:

    «Das besondere Geheimnis von Dyneema liegt genau in diesen extrem langen Molekülketten, welche die Last besser an das Polymergerüst übertragen können. Tauwerk aus Dyneema kann somit bis zu 5-mal die Zugfestigkeit von zum Beispiel Polyestertauwerk erreichen und ist bei gleicher Dicke genauso zugfest wie Stahl. Zusammengenommen weist Dyneema die niedrigste Bruchdehnung aller Synthetik Fasern auf. Außerdem schwärmen Spleißer von Dyneema Tauwerk, denn das Takeln und Spleißen ist angenehm. Ein weiterer Vorteil des Einsatzes von Dyneema Tauwerk an Bord einer Yacht ist seine Schwimmfähigkeit, denn es ist leichter als Wasser sowie seine UV-Beständigkeit. Der einzig nennenswerte Nachteil von Dyneema Tauwerk besteht in seiner dauerhaften Längendehnung unter hoher Belastung, dem sogenannten „Kriechen“.» © Quelle

    UV-Licht sollte also kein Problem sein. Sicher kann es nicht schaden, die Materialien alle paar Jahre auszutauschen, um die maximale Festigkeit zu erhalten.

  • Nun auch von mir noch ein kleiner Rückblick auf unser Treffen vom Montag/Dienstag:

    Irgendwie habe ich schon im Vorfeld gespürt, dass das ein sehr schönes Treffen werden würde. Und so war es dann auch: Von der ersten Begegnung im Biergarten bis zum Abschluss bei der Bäckerei war es eine angenehme Mischung aus Gesprächen, schönen Stimmungen, dem leisen Knistern der diversen grösseren und kleineren Holzkocher und dem Blubbern der diversen Gerichte. Der helle Mond hat zwar nicht gewärmt, aber durchaus zur schönen Stimmung beigetragen. Meine Taschenlampe blieb die ganze Nacht im Rucksack verstaut, es war nicht nötig, sie auszupacken. Besonders interessant und stimmig war es auch, diverse Hängematten ausprobieren und darüber fachsimpeln zu können.

    Ich hatte die Gelegenheit, Cross Hammock s «Cross Hammock Insulation» wie auch eine Cross Hammock mit eingeschobener Isomatte auszuprobieren und mir einen ersten Eindruck dieser sorgfältig gearbeiteten und gut durchdachten Hängematten zu machen. Weiter konnte ich in Omorotschka s netzloser Hängematte von DutchWare aus dem leichten Hexon 1.0 probeliegen. Und nicht zuletzt hatte ich die Ehre, Furbrain s selbst genähte Hängematte aus dem Hymmock-Nylon von Extremtextil, die sich wirklich sehr bequem liegt, auszuprobieren.

    Sehr gefreut habe ich mich, mal von anderen Hängern ein Feedback zu meiner selbst genähten Brücken-Hängematte bekommen zu haben.

    Hier noch ein paar Bilder von meiner Seite, die allerdings nicht viel Neues zeigen:

  • schöne Bilder, tolles Treffen. Wäre gerne dabei gewesen.

    Ich finde es immer schön, wenn die Schweizer rot-weiße oder orangene Farbtupfer in das deutsche oliv-braune Einerlei bringen

    Einmal editiert, zuletzt von noodles (19. April 2019 um 17:53)

    • Offizieller Beitrag

    Hallo alasiesta Du kannst dir den Berliner-Stammtisch-Faden abonnieren, da wird normalerweise in die Runde gefragt bzw. der nächste Termin vorgeschlagen. Das ist allerdings kein wirkliches Forumstreffen, sondern einfach nur eine (meist spontane) Initiative derer, die in und um Berlin wohnen und mal raus wollen. Daher finden die Overnighter auch meist unterhalb der Woche statt und dauern auch nur von Spätnachmittag bis zum nächsten Morgen.

    Lies einfach mit und entscheide. Abgesehen von Waldläufer70, der seinen mehrtägigen, unabhängig von uns schon lang vorher geplanten Berlinbesuch mit unserem Onenighter koppeln konnte, ist auch noodles aus Greifswald schon ein paarmal mit dabei gewesen. Wenn ich das allerdings richtig in Erinnerung habe, hatte er dann auch beruflich in Berlin zu tun und das mit dem Berliner Onenighter synchronisiert. Manchmal sind wir zu zweit, manchmal auch mehr - und manchmal fällt es auch kurzfristig aus ...

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