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  • SHUG hat in einem seiner YouTube Videos einen kleinen Trick bezüglich gefrorener Atemluft präsentiert. Er hat einen Fleecepullover so zerschnitten, dass nur noch der Kragen und die Brustpartie übrig bleibt. Den Kragen zieht er über den Kopf, das Brustteil wird mittels Gummiseil an die Ridgeline fixiert, so hängt der Lappen vor seinem Gesicht und fängt alles ab.

  • Könntet ihr das Video verlinken?

    Hi, hier habe ich das entsprechende Video nochmal gefunden.

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  • Also wenn ich sehe, was Shug da alles an Klamotten, Gesichtsschutz, Mütze, Topquilts etc. braucht, dann hätte ich keine Lust bei solchen Temperaturen draußen zu schlafen. Ich würde mich völlig eingeengt fühlen! Und: dieser Kondensationsschutz funktioniert auch nur halbwegs, wenn man praktisch die ganze Nacht auf dem Rücken liegt. Ich liege aber meistens auf der Seite und drehe mich noch oft um.

    Ich würde auf besseres Wetter warten... :)

  • Mir wäre dieses Setup auch viel zu aufwändig. Lieber lebe ich damit, dass der Schlafsack durch die Atemluft vereist und taue ihn am nächsten Morgen im Hot Tent wieder auf. Auf das Draußen-Übernachten bei Schnee freue ich mich aber schon wieder sehr!

  • Ich muss sagen, dass ich gegenüber hydrophober Daune eine gewisse Phobie nicht unterdrücken kann. Was mir an Daune gefällt: Es ist ein Naturprodukt mit unnachahmlichen wärmedämmenden Eigenschaften. Dazu gehört ein Fettfilm auf der Daune. Wer schon mal einen Schlafsack manuell gefüllt hat, weiß wie sich die Hände danach anfühlen. Diese Fettschicht wird im Zuge der chemischen Hydrophobisierung abgewaschen und durch eine Beschichtung ersetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die auf lange Sicht, über den kurzfristigen Effekt hinaus, dauerhaft erhalten bleiben wird. Und wenn sie weg ist, dann ist die Daune "nackig". Über die ökologischen Konsequenzen bei der Behandlung der Daune weiß man auch gar nichts - wohl nicht ohne Grund verschweigen alle Hersteller das genaue Prozedere.

    Noch mal zurück zum Anfang des Fadens: Ich habe meine sowieso schon beträchtliche Erfahrung im Umgang mit Daune im Winter und bei Feuchtigkeit vorletztes Wochenende noch mal erweitert. Auf einer Tour in den Alpen musste ich ungeplant bei Minusgraden durch einen knietiefen Bach waten und später notgedrungenermaßen mit nassen Socken und langen Unterhosen in den Schlafsack krabbeln. Und wisst ihr was: am nächsten Morgen war zwar, wie ich hier schrieb, der Schlafsack vereist, aber meine Sachen waren trocken! Und meine Daune ist natürlich nicht hydrophobisiert.

  • Hallo in die Runde,

    ich ( klinke mich mal ein ) muß da mal eine Frage loswerden. Ich habe jetzt hier aktuell einen...

    Ja ich geb's zu, offensichtlich ist warum er hier liegt, weil halt Sonderangebot. Wer würde da nicht zuschnappen. Schon bei der ersten Sichtung am Tag der Ankunft wurde mir irgendwie klar, die mit Daunen gefüllte Oberseite ( die Unterseite soll, so ich das korrekt verstanden habe, mit Sysnthetik gefüllt sein, was ich an sich für keine schlechte Idee fand ) recht dünn vorkam. Dünn im Sinne von, wirklich kaum was in der Hand. Die angeblichen 700cuin konnte ich nicht mal sehen, sehen konnte ich aber, daß ich fast durch die Kammer hindurch sehen konnte. Wobei ich aber nicht unterschlagen will, das die eher hellblaue Stofffarbe das unterstützen könnte.

    Jetzt bin ich ja nicht dumm und habe gestern im Zeit und Wegefenster nochmal ein Yeti Modell in die Finger genommen. Dabei handelte es sich um einen...

    • Yeti Tension Comfort, der einem meiner Wunschmodelle dem...
    • Yeti Tension Mummy 500 L 190cm ca. 309 Euro+/ Komfort 3c°/ Limit -2c°/ 600+ cuin/ Packmaß 30 x 16 cm/ Gewicht 1100

    ..fast baugleich ran kommt, außer das er eben deutlich weiter geschnitten ist. Die Haptik im Bereich der Kammern kam dem was ich als 600cuin nennen würde ganz anders, also die vom Millet. Da ich aber auch noch vor ein paar Tagen in einen...

    ...geschlüpft bin, kann ich den Eindruck dort mit dem vom Yeti als gleich bezeichnen.

    Nun gut, in der letzten Nacht dann mal den Millet in die Hängematte gepackt, klappte soweit alles ganz gut, nur in den frühen Morgenstunden wurd´s dann doch, wenn auch gewohnheitsgemäß, recht frisch. Es lagen gute 5c° an bei einer Luftfeuchte laut Wetteramt von 85%. Taubildung hatte auch auf dem Schlafsack.

    Meine Frage an Euch wäre jetzt, kann sich das gefühlte Füllvolumen/ cuin derart stark unterscheiden Millet zu Yeti bzw. Mountain Equipment ? ( Ich trau dem Braten nicht. Warum auch immer es dazu kommen kann, vermutlich falsche Lagerung, weil Dauerlagerung im Packsack, ist mir letztendlich egal.) Danke im Voraus für Feedback.

    • Offizieller Beitrag

    Meine Frage an Euch wäre jetzt, kann sich das gefühlte Füllvolumen/ cuin derart stark unterscheiden Millet zu Yeti bzw. Mountain Equipment ?

    Cuin bedeutet nicht Füllvolumen sondern Bauschkraft. Daunen mit hoher Bauschkraft plustern sich mehr auf als Daunen mit niedriger Bauschkraft. Um eine bestimmte Isolierwirkung zu erreichen, benötigt man also mehr Material wenn die Daunen eine niedrige Bauschkraft haben.

    Die Unterschiede in den von dir aufgelisteten Schlafsäcken ergeben sich vermutlich aus der Füllmenge. Eventuell sind die bauschigeren Schlafsäcke einfach mit mehr Daune befüllt. Da hat jeder Hersteller seine eigene Formel. Und wenn der Schlafsack günstig sein soll, kann man eher nicht allzu viel Daune einfüllen. Die Daune ist neben dem Arbeitsaufwand einfach der größte Kostenfaktor.

  • Bei Daunenfüllungen sind drei Werte wichtig: am wichtigsten ist wohl das Füllgewicht, also die Masse an Isolierung mit der der Schlafsack befüllt ist, die Bauschkraft, meistens angegeben in Kubikzoll pro Unze Daune und zuletzt das Verhältnis zwischen Daune und Federn (in %). Die Federn geben einfach gesagt der Mischung zusätzliche Stabilität wenn die Bauschkraft der verwendeten Daune nicht ausreicht. 5-10% Federn sind auch bei sehr hochwertigen Daunen enthalten.

    Der Millet ist mit 140 g daunen/synthetikmischung gefüllt, der Mountain Eq. mit 263 g 90/10 daune/feder , und der Yeti mit 442 g 90/10 daune/feder.

    • Offizieller Beitrag

    am wichtigsten ist wohl das Füllgewicht, also die Masse an Isolierung mit der der Schlafsack befüllt ist

    Diese Angabe alleine bringt leider nicht viel, es sei denn die Schlafsäcke sind absolut baugleich. Was gut zu wissen wäre, wäre das Füllgewicht im Verhältnis zum befüllten Volumen. Ich habe aber noch nie gesehen, dass ein Hersteller das angibt. Vermutlich auch deshalb, weil sich das Volumen nicht einfach berechnen lässt.

  • Ob ein Schlafsack Vorjahresmodell ist oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. Bei dem von dir angesprochenen Modell fällt mir folgendes auf: Der Sack wiegt 1050 g, die Füllmenge des Gemischs beträgt 140 g, d.h. nur ein Achtel ist Isolationsmaterial. Bei meinem oben gezeigten Schlafsack (Modell 1) sind 300 g Daune in Top-Qualität drin, der Stoff selbst wiegt nur 200 g. Und damit kann man bis etwa 5° übernachten. Bei dem Millet kann ich mir nicht vorstellen, dass er bei diesen Temperaturen noch angenehmen Komfort bietet.

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