Hallo zusammen,
eigentlich sind derzeit noch nicht alle meine Projekte abgeschlossen, aber wir haben noch 1-2 Monate Winter, da würde ich gerne ein anderes Projekt vorziehen: den MYOG-Austausch meines Kunstfaserschlafsacks. Mehr dazu später ggfs. in einem eigenen Thread.
Hier will ich nur mal meiner Verzweiflung Luft machen und eure dazu Meinung einholen.
Irgendwie scheint Daune nämlich total toll zu sein: sehr leicht, tolles Packmaß, lange Haltbarkeit, gut zu waschen. Aber es schwebt das Damoklesschwert der Nässe über ihr, wo sie in sich zusammenfällt, als gäbe es sie gar nicht.
Meine Fragen gehen in zwei Richtungen:
Ich möchte meinen zukünftigen Quilt zum Wintercamping nutzen. Wintercamping heißt manchmal aber nicht nur kalt, sondern auch Regen, Nieselregen und Wind. Groß nass geworden ist mein Kufa-Schlafsack bisher nicht wirklich. Aber ausschließen kann ich es nicht zu hundert Prozent. Befinde ich mich in der Nähe der Zivilisation, ist es auch egal. Aber wenn ich Daune habe und nicht in den nächsten 80km irgendwas Erreichbares wäre, wäre es doof. Viele von euch nutzen Daunenquilts: wie schätzt ihr das ein? Liegt die Gefahr bei Daunen in Feuchtigkeit oder in Nässe? Lüftet ihr eure Quilts/ Schlafsäcke im Winter oberhalb der Frostgrenze draußen, wenn ihr geschlafen habt, um die Feuchtigkeit eures Körpers rauszubekommen? Langt es, sie in einen wasserdichten Packsack unterzubringen und die normale Winterfeuchtigkeit macht ihr nix aus?
Das zweite geht in Richtung Bauschkraft. Wie man bei Extex lesen kann, ist die Bauschkraft einer 700cuin Mischung kleiner als die einer 860er. Soweit so einfach: will ich Bauschkraft, muss ich die bessere Daune nehmen. Gleichzeitig schreiben sie aber auch, dass die Rückstellkraft der 700er besser ist. Also ist die 700er besser für den Winter? Oder sollte man vielleicht gar keine unbehandelte nehmen, sondern (gibt es dafür eine Quelle?) nur imprägnierte Daunen kaufen?
Ich würde mich freuen, wenn Ihr Lust hättet, mich aufzuklären (in diese Richtung
).