Was hast du heute gemacht?

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  • Hi Schwarzwaldine,

    hi zusammen,

    vielleicht ist das nicht ganz so durchgedrungen, was -6c° oder mehr sind, ist mir mehr als gut klar.

    Fünf Tage die Woche fahre ich zwei Stunden am Tag auf dem Rad zum Job hin und zurück. Bei jedem Wetter.

    Wenn man den ganzen Kram dafür hat geht das. Wenn nicht, kann das schnell ganz ungemütlich werden.

    Lieber Sakura, ich war mit meinem Beitrag ganz bei Jens-Helge und wollte damit nicht Deine Frosterfahrung in Frage stellen! Sorry, wenn das so rüber gekommen ist.

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    Moin in Forum,

    Nacht zwei bei winterlichen Temperaturen ist überstanden, diesmal mit Schlaf bis um halb sechs. Mit einem 20°F-Wookie ist`s zwar möglich - aber nicht schön.

    Reichlich notwendige Bekleidung schränkt die Gemütlichkeit schon ganz schön ein.

    Hut ab, dass Du rausgegangen bist und es mit Erfolg probiert hast im Winter draußen zu schlafen! Wenn es unkomfortabel wird, dann ist das Erlebnis natürlich nicht so angenehm, aber im Umkehrschluss kann es umso angenehmer sein, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist und Du die ganze Nacht schön warm in Deiner Matte zubringen kannst. Besonders in der freien Wildbahn. Um das zu erreichen müsstest Du bei Temperaturen unter null Grad auf 0F Quilts umrüsten und eine Wolldecke in die HM gelegt (also unter Dir) wirkt Wunder. Zuviele Klamotten anzuhaben ist ebenfalls kontraproduktiv, da Die quilts ja Deine Körperwärme brauchen um zu funktionieren.

    Ein Wärmezelt mit portablem Holzofen ist dann im nasskalten Herbst und Winter der absolute Game changer. Da kannst Du Dich dann Je nach Bedarf aufhalten, kochen und Deine Sachen trocknen. Der absolute Luxus, aber ein weiteres Groschengrab.

    So, vor der Hütte ist gekehrt und es geht bei -15C die Sonne auf. Zeit für ein Käffchen und was zu futtern bevor es auf den Heimweg geht.

  • Lieber Sakura, ich war mit meinem Beitrag ganz bei Jens-Helge und wollte damit nicht Deine Frosterfahrung in Frage stellen! Sorry, wenn das so rüber gekommen ist.

    Hi,

    nein, alles gut, kann ja hier kaum einer wissen. Ich hab' s ja, wenn überhaupt nur in meinem Thread angeschnitten.

    Aber so ist das eben. Es gibt da ein paar legendäre wie crasy Radfahrten, vorzugsweise vom Job aus nach Hause.

    Ich kann ja mal ein wenig plauschen. Also, normalerweise fahre ich so um die 20km nach Hause.

    Da gab's mal eine Heimfahrt wo ich mich ein wenig südlich um meine Burg herum bewegte. Naja, und dann waren da diese netten Strecken die man ja auch kennt und irgendwie stand ich dann schon wieder 20km vom Heim entfernt.

    Über ein weiteres Dorf bin ich dann halt heim gefahren. Das Ganze bei knapp 0c° und bei der letzten Dorfdurchfahrt bin ich noch mit meinem Singlespeed Stahl Renner in einen Getränkemarkt um mal wieder was zu trinken zu holen. War ja schon gute 4h unterwegs.

    Kurz bevor uch wieder heimatlichen Boden sehen konnte, fing es noch an zu schneien.

    Da hab ich echt auf einer Hügelkuppe in Richtung Dorf geschaut und mich selbst gefragt: alder, du bist doch völlig banane. Das waren dann zum Abschluss 100km Rückfahrt. Da lernt man eine heiße Dusche echt zu schätzen.

    Die andere Tour, natürlich auch nach Feierabend im Winter, aber ohne Schnee führte mich durch ein eher hügelige Landschaft. Dabei ging es dann fast zum Abschluss vom Schloss Nordkirchen durch den Hirschwald rüber in das NSG Ichterloh. Dort ist übrigens die 1.000jährige Eiche, auch ein top Spot.

    Das auf der einen Seite reizvolle aber auch eventuell nachteillige an den Strecken dort, sie sind recht grob. Da hab ich erstmalig gedacht, wenn du dich jetzt hier auf den Rotz legst, oder was Mistiges am Rad ist, dann hast du ein ernsthaftes Problem.

    Kurz darauf hab ich mir eine kleine Mini-Notfall-Stirnlampe in die Werkzeugtasche am Rad gepackt.

    Kurz um, wenn man aktiv unterwegs ist, daß geht das meist noch ganz gut. Klar, mit richtiger Kleidung und dem richtigen angepassten Tempo. Aber selbst dann überlegt man sich jeden Trinkstop.

    Wo hat man Windschutz oder ist da gleich doch eine besser Strecke, wo man beim Fahren trinken kann. Lange Pausen, und sei es nur für eine kleine Stärkung werden spätestens beim Losfahren arg frostig.

    Reizvoll ist das echt und wenn ich den Krempel hätte, dann bin ich dabei. Übrigens, über diesen Gedankengang bin ich wohl auch zu einer Wolldecke bzw. mehr der Richtung Bushcraft gekommen.


  • Ihr seid ja alle ordentlich unterwegs! Dann will ich auch mal von dem jüngsten Overnighter berichten.

    Genussjäger mit Hot Tent sind perplex

    In der Nacht von gestern auf heute waren Bikepacker und meine Wenigkeit im Rucksackmodus in der Metropolregion Braunschweig-Gifhorn-Wolfenbüttel-Wolfsburg unterwegs. Denn wir hatten noch eine Rechnung offen. Wir erinnern uns vage an den jüngsten Halloween Overnighter:

    Der Abend wurde durch zwei maßgebliche Engpässe geprägt.
    Bierengpass
    Vorübergehender Underquiltengpass

    Ich darf feierlich verkünden, dass es uns bei diesem Overnighter gelang, beide Engpässe ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen.

    Wir stiefelten also abends im Dunkeln zu unserem altbekannten Übernachtungsplatz (siehe Halloween Overnighter Beitrag), wurden aber recht schnell stutzig. Zwei Autos mitten im Wald - skepsis. 30m weiter, kurz vor unserem Spot staunten wir nicht schlecht, dass dort ein enorm großes Hot Tent stand. Wir machten uns also bemerkbar, und kurz daraufhin kam jemand mit einem lauten "HEeey" aus dem Hot Tent herausgestürmt, der jedoch abrupt verstummte, als er uns sah. Er hatte weiteren Besuch erwartet, jedoch nicht mit uns gerechnet. Es stellte sich heraus, dass die beiden Menschen aus dem Hot Tent die Eigentümer des Waldes waren. Die Entgegnung darauf von uns "Cool, wir übernachten auch immer in der Hängematte hier." war schneller raus, als man "Isomatte" sagen kann.

    Nach einem kurzen Gespräch verabschieden wir uns - mit dem festem Glauben daran, dass die beiden Jäger den ganzen Abend voller Neid an unsere bequemen Hängematten denken, und dabei kein Auge auf deren Isomatte zu kriegen werden. "Manche Leute wissen es einfach nicht besser" denken wir uns, und begeben uns federleichten Schrittes auf die Suche nach einem neuen Schlafplatz. ( 8o )

    Drei Bäume sollen in einem Wald schnell gefunden sein. Die Casa ist schnell hergerichtet. Und das Bier ebenso schnell ausge... immerhin: -4°C solls in der Nacht werden. Wir öffnen sicherheitshalber zügig Bier Nr. 2, um (ja warum eigentlich?) Es schmeckt eben, und wir freuen uns, dass es diesmal keinen Engpass gibt. Prost!

    Ein Khibu Tricky Tarp wurde unter Nichtbeachtung aller gesellschaftlichen Konventionen des Tarpaufbaus ganz locker über beiden Hängematten aufgehangen. Tricky eben.

    Nach einer absolut grandiosen Schlafnacht (und einem nächtlichen Drang mir nochmals kurz die Beine zu vertreten - ihr wisst bescheid warum), wurde am nächsten Morgen alkoholfrei hydriert. Der Windschutz ist dabei eher als Deko zu verstehen. "Winter"Gas wäre angebrachter gewesen. Die Leistung des Brenners war bei den Temperaturen eher mau, wurde aber deutlich durch Handauflegen auf die Kartusche gesteigert. Voodoo? Oder doch Naturwissenschaft? Voller Einsatz für Kaffee und Tee eben.

    Ein Tarp war nicht ganz verkehrt.

    Einfach gemütlich...

    3/4 Underquilt bei -4°C hat geleistet.

    Und weg waren sie...

  • sakura: ja, auch winterlichen Radheimfahrten kann man/frau echt was erleben! Mein derzeitiger Arbeitsweg ist da leider nicht der Rede wert, aber seit der Oberstufe bin ich auch immer, egal bei welchem Wetter, und sei es Schneebuddeln, mit dem Rad zur Schule, zur Ausbildung, zum Studium und zur Arbeit gefahren, meistens zwischen 10-15 km pro Strecke. In Norwegen war es zwar kürzer, aber dafür im Winter auch deutlich vereister/verschneiter, da ging ohne Spikesreifen nichts mehr. Das waren auch die Zeiten, in denen ich nie krank war, :thumbup: dagegen bin ich jetzt ein Weichei.

  • Vom kanadischen Winter sind die Temperaturen und Schneeverhältnisse im Grunewald leider weit entfernt.

    Auf meiner Gravelrunde habe ich heute mal wieder die daunenisolierte Cross Hammock ausprobiert.

    Mit dem Reißverschluss-Topquilt (Modell Kinderwagen) liegt man wirklich selbst bei -1° kuschlig warm.

    Nach einer halben Stunde begann es leicht zu schneien - macht aber nichts, auch ohne Tarp.

    Damit das Rad nicht anfriert, ging es dann irgendwann weiter. Schöner Start in den Sonntag!

  • Ich Versuche im Moment relativ erfolgreich, meinen Wunsch nach Querliegen zu verdrängen, jetzt wo mein Setup für mich perfekt ist.

    Du machst es mir nicht einfach X/

  • Ich Versuche im Moment relativ erfolgreich, meinen Wunsch nach Querliegen zu verdrängen, jetzt wo mein Setup für mich perfekt ist.

    Du machst es mir nicht einfach X/

    Denk an das Black Friday Angebot: das erleichtert dir vielleicht deine Entscheidung ;)

    Ausserdem kann man ja immer mehrere HM brauchen.... Vielleicht bist du ja mal in einer Gegend unterwegs, wo es nur hin und wieder Bäume gibt und du brauchst ein bodenbrütertaugliches Set :)

    Einmal editiert, zuletzt von barfuß (20. November 2022 um 22:18) aus folgendem Grund: Schreibfehler...

  • Schwarzwaldine Die daunenisolierte Cross Hammock hatte ich vor zweieinhalb Jahren hier schon mal vorgestellt. Sie ist wunderbar bequem zum Abhängen tagsüber, aber ich kann darin nachts nicht schlafen, weil sie ohne Isomatte auskommt und folglich nach einigen Stunden der konstruktionsbedingte Druck auf Kopf- und Fußteil das Liegen darin unbequem macht. Deshalb überlege ich auch nicht, daraus ein Angebot für den Shop zu machen. Mittlerweile habe ich auch immer weniger Lust, Daunen zu verarbeiten - einfach weil das so eine Sauerei ist.

    Mit der Versatility hat dieses Modell gar nichts zu tun, denn dort trifft der umlaufende Reißverschluss ja auf der linken Seite in Kniehöhe zusammen, während er beim Daunenmodell von linker nach rechter Schulter verläuft.

  • Weidmanns Heil ;)

  • Heute bin ich endlich, wenn auch nur halbherzig, in den Garten um die Cross Hammock ein erstes Mal aufzuhängen. Von Aufspannen konnte heute noch keine Rede sein. Eine 4mm Evazote in 63cm breite reicht nicht um der Matte ausreichend Struktur zu geben...wer hätte es gedacht.

    Da mich momentan ein grippaler Infekt überwiegend ans Bett fesselt, konnte ich mich nicht dazu aufraffen zusätzlich die aufblasbare Isomatte mit in den Garten zu schleifen.

    Wenn Wetter und Gesundheit es zulassen werde ich morgen einen weiteren Versuch starten. Im "Vorgarten" sind die Wäscheleinenständer ganze 20 cm höher. Dann muss ich nicht so arg gebückt herumwerkeln.

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