Posts by der_RadWandernde

    Ein besseres Bild kann ich komischerweise nicht finden, ich bin einfach kein großer Fotograf.

    Hier mein Setup vom Grünen Band 2021.

    Vorne zu dem Zeitpunkt ein improvisierter "Harness" aus einer Lenkererweiterung und einem Skistrap. Daran befestigt ein Dryback von Exped mit Ventil in einem Packsack von seatosummit für zusätzlichen Schutz vor den Elementen. Darin waren Underquilt, Hängematte und Topquilt. Möglicherweise sogar noch mein Toakstopf mit 900ml und Gaskocher.

    Im grünen Dryback obenauf war eine Alupolstermatte als Sitzmatte oder auch als Winschutz für den Kocher. Zusätzlich gab es Platz für Einkäufe.


    An der Gabel waren Cages, an denen ich zusätzliche Getränke verstaut habe.

    In der Rahmentasche von Apidura war Elektronik, Regenhose, Beinlinge, Werkzeug & Co, Hygieneset und Wertsachen und oft etwas Essbares.

    Die Oberrohrtasche fasste mein Taschenmesser, Göffel, Powerbank und einige Riegel.

    Am Unterrohr mein damals übertrieben großes Schloss.

    In der Arschrakete waren meine Klamotten, Handtuch und mein Tarp, sofern es Trocken war, und meine viel zu große Regenjacke, die mich auf dem Elbdeich nicht trocken halten konnte.


    Bei Gelegenheit teile ich mein neues Setup mit euch.

    Ich frage mich derzeit noch, ob ich bei der Aufhängung, genau wie bei den GE-Matten, auf einen 30°-Winkel achten muss/sollte. Ich gehe zwar Grundsätzlich davon aus, aber ich wollte trotzdem noch mal fragen.


    Und zum Tarp, wie handhabt ihr anderen CH - Hängenden ( Cross Hammock  hangloose  Schwarzwaldine ) den Aufbau? Ich möchte mir gern die Möglichkeit erhalten, das Tarp vor der Hängematte aufzubauen. Geht das gut, auch wenn ich das Tarp über die (in meinem Fall) DaisyChains aufspanne und erst anschließend die Hängematte darunter? Hat das schon jemand so probiert?

    Mir passiert das öfters, weil mein Schalsack eigentlich zu kurz für mich ist. Ich lege so ein Sitzkissen direkt in meinen Schlafsack. Die Ecken habe ich abgerundet. Da du EVA schon zu Hause hast, könntest du selber was basteln. Mit Kontaktkleber könntest du den Aluluftpolster und EVA zusammen kleben. Wenn du Aluluftpolster doppelt nimmst und eine Art Kängurutasche bastelst, dann hast du einen Übernachtungsplatz für dein Handy, Aku, Wasserfalsche etc. an sehr frostigen Nächten. Das, was du bastelst kannst du Tagsüber als Sitzkissen verwenden, oder Essen-Cozy oder Kocherwindschutz.

    22kN Handy und Wasserflasche sind versorgt, was kälte angeht. Der x-boil ist zum Glück auch schon windgeschützt. Möglicherweise mache/probiere ich noch einen Cozy für die Trinkblase...

    Die Dopplung von Alupolster und Eva kann ich mir gut vorstellen für den Fußbereich, so könne die 4mm Eva etwas stabiler werden.

    hangloose welche Stärke hat/te deine Evamatte? Ich meine ich habe auch mal was von Druckknöpfen gelesen, war das ein Eintrag von dir?

    Einfache 4mm sind meines erachtens zu wenig...


    Zur Thematik Matte innerhalb oder außerhalb des Schlafsacks denke ich, dass es besser ist die Matte außerhalb zu haben, sonst würde der Taupunkt zumindest theoretisch in den Schlafsack wandern.

    Wie bereits angekündigt möchte ich hier ein bisschen von meinen ersten Erfahrungen mit der Cross Hammock berichten.

    Den ersten Eindruck habe ich ja bereits in Faden "Was hast du heute gemacht" mitgeteilt.


    Letzten Samstag hatte dann sowohl das Wetter und somit auch ich Lust auf die erste Liegeprobe in der Hängematte.

    Also ab in den "Vorgarten" und aufgebaut:

    Klappte alles problemlos. Auch das erste Hineinsetzen funktionierte auf Anhieb, dank der Videos von Cross Hammock .

    Und wie ich da so lag viel mir direkt das "andere" Schaukeln auf. Trotz noch belasteter Nebehöhlen durch meinen Infekt empfand ich das Schaukeln als angenehm.

    Als nächstes bemerkte ich den leichten Druck an Kopf und Füßen. Ich wurde bereits darauf hingewiesen, dass ich mit meinen 188cm im oberen Grenzbereich der Körperlänge für diese Matte liege und mit diesem Druck zu rechnen hätte. Mit der Isomatte in 78x25 inch (Big Agnes Rapide SL) als strukturgebendes Element empfand ich den Druck aber nicht störend. (ein Test ohne Isomatte steht noch aus)

    Doch eine Frage kam auf:

    Wie isoliere ich in kalten Nächten am geschicktesten meine Füße, wenn ich doch die Schlafsackisolation platt drücke?

    An sich kein großes Problem, da ich eher ein Seitenschläfer bin und dabei gerne die Beine anwinkel. Evazote und Aluluftpolster habe ich für Versuche noch im Haus.

    Wenn ich auf dem Rücken liege werde ich mittig auf der Matte zentriert. Auch die Beine rutschen von selbst zusammen. Meine Arme fallen seitlich von der Matte, und das obwohl ich wahrlich nicht zu den Personen mit breitem Kreuz gehöre. Also auch hier werde ich vermutlich im Winter durch Kleidung oder Evamatte für zusätzliche Isolation sorgen müssen.


    Als ich da so eine Weile lag bemerkte ich, dass die Isomatte gar nicht mehr so prall gefüllt war. Kein Wunder, nachdem ich sie bei Zimmertemperatur gefüllt habe und anschließend nach draußen geschleift habe. Also schnell den Pumpsack geschnappt (der in seiner Funktion weit schlechter da steht, als mein alter aus Silnylon von SeatoSummit). Da hatte ich schon mein erstes "Learning", die Isomatte mit dem Ventil zur Fußseite in der CrossHammock zu positionieren, sonst wird das Aufblasen vermutlich unnötig umständlich.

    Jetzt waren auch die Probleme, mit dem Druck an Kopf und Füßen und den herunterfallenden Armen, zumindest reduziert.

    Ein Vergleich zu einer Matte mit Querrippen fände ich spannend. Ich schätze, dass sich meine jetzige Matte in der Verformung in Querrichtung zwischen den längs- und den quergerippten Matten plazieren würde.


    Ich habe anschließend noch probeweise ein Tarp mit 2,4x2m über die CrossHammock gelegt. Die Breite von zwei Metern deckt wunderbar die beiden Knoten der Evoloops rechts und links ab. Die Knoten wirken vermutlich gleichzeitig wie driplines. (?) Die Länge des Tarps ist aber für ein regensicheres Abhängen durchaus ungeeignet. Die Füße würden mit Sicherheit nass...

    Ein Durchforsten des Internets nach passenden Tarps hat ergeben: Entweder bei Cross Hammock bestellen, oder selbst Hand anlegen. Mal sehen ob ich die Muße habe an meinem derzeitig nur herumliegenden Tarp noch einen Meter Nylon und 4 Schlaufen anzunähen, nachdem ich die BlackFriday Aktion knapp verpasst habe.

    Das wäre zumindest ein guter Grund endlich mit einer Nähmaschine in Kontakt zu kommen.


    Zum Abschluss hier noch Bilder vom Wiegen der Cross Hammock Protection (in 1.6oz Hexon mit fest angenähtem Netz) und der zugehörigen DaisyChain.

    Alles in allem bin ich super zufrieden. Ich freue mich über die "Probleme" die sich ergeben haben, so kann ich in Zukunft noch weiter Ausprobieren und Dazulernen.

    Die Verarbeitung erschien mir, wie beim ersten Aufhängen auch schon, einwandfrei. Auch die hängemattenfremden Mitbewohner bestätigten das.

    Ich melde mich hier wieder, wenn ich etwas ergänzen kann :)

    Und das Highlight war Sonntag früh ein weißer Hirsch (Albino) mit einer dunkelbraunen Hirschkuh, nur grob 50 Meter vom Lager entfernt. Leider waren wir alle für ein spontanes Foto zu verblüfft.

    Als noch recht junger Anhänger schreibe ich stellvertretend für die Jugend "pic or didn´t happen" 8o

    Also, wenn´s kein Bild gibt, dann ist es nicht passiert...


    Aber eigentlich spricht aus mir nur der Neid ;)

    Gute Besserung, der_RadWandernde !

    Und Wäscheleinenständer - Mensch, das ist die Idee, darauf bin ich noch gar nicht gekommen, das muss ich demnächst auch mal ausprobieren, das würde eine Hängemöglichkeit mehr bei uns im Garten bedeuten.

    Vielen Dank! :)


    Die Ständer habe ich auch schon erfolgreich für meine GE-Hängematten genutzt. Daher auch der Gedanke, das mit der Cross Matte zu probieren. Bleibt abzuwarten wie sie mit der etwas anderen Schaukelbewegung zurechtkommen....

    Heute bin ich endlich, wenn auch nur halbherzig, in den Garten um die Cross Hammock ein erstes Mal aufzuhängen. Von Aufspannen konnte heute noch keine Rede sein. Eine 4mm Evazote in 63cm breite reicht nicht um der Matte ausreichend Struktur zu geben...wer hätte es gedacht.

    Da mich momentan ein grippaler Infekt überwiegend ans Bett fesselt, konnte ich mich nicht dazu aufraffen zusätzlich die aufblasbare Isomatte mit in den Garten zu schleifen.

    Wenn Wetter und Gesundheit es zulassen werde ich morgen einen weiteren Versuch starten. Im "Vorgarten" sind die Wäscheleinenständer ganze 20 cm höher. Dann muss ich nicht so arg gebückt herumwerkeln.

    der_RadWandernde : ich habe mich ziemlich schnell al das Überkopf-Geschaukel der Cross Hammock gewöhnt (die ersten Male wurde mir noch leicht schwindelig, dann ging es). Trotzdem hatte ich nichts dagegen, dass die kleine Gepäckhängematte, die ich mir zum Drunter-Hängen genäht habe (gibt im MYOG-Unterforum einen Bericht drüber) als Gegenpendel das Schaukeln wesentlich eindämmt.

    Viel Spaß beim ersten Probeliegen! Welches Modell hast Du gewählt?

    Die Gepäckhängematte behalte ich mir im Hinterkopf :)

    Ich hab das Protection Modell gewählt, da ich herausgelesen habe, dass das Moskitonetz im Winter tatsächlich einen leichten Temperaturunterschied machen kann. Für mich ist die Cross Hammock durch die entsprechende Isomatte eben auch eine Winterhängematte, bisher war bei 0°C für mich Schluss.

    Ich durfte heute mein Paket von Cross Hammock in Empfang nehmen.

    Natürlich sofort aufgemacht und reingelunst... und der erste Eindruck ist super!! Eine tolle Verarbeitung, besonders der eingestickte Schriftzug gefällt mir sehr gut. :love:

    Außerdem haben mich die Evoloops auf den ersten Blick überzeugt...toll was ohne Hardware möglich sein kann.

    Leider hat das heutige Wetter - zweitweise hagelte es sogar - ein erstes Ausprobieren im Hinterhof unmöglich gemacht. :rolleyes:

    Doch eins kann ich bereits freudig berichten, meine BigAgnes Rapide SL Isomatte passt einwandfrei.

    Jetzt freue ich mich vorerst auf ein erstes Ausprobieren, das leider erst nächste Woche stattfinden kann.

    Ich hoffe sehr, dass ich das Schaukeln in Kopfrichtung gut ab kann...zumindest habe ich vorab mit jeglichen Schaukelrichtungen Erfahrungen gemacht, durch das nächtigen auf einem wellengeschaukelten Schiff ^^

    Bilder und Bericht/e zur Matte werden so schnell wie möglich mit euch geteilt!

    Ist das Packvolumen bei einer snakeskin größer, als bei einem sauber gefaltetem Tarp?

    Das Packmaß wäre sauber gefaltet bei meinem Tarp definitiv geringer, als mit der Mesh-Skin. Aber mehr wegen der Pack-Form als wegen des zusätzlichen Volumens der Skin.

    In Skin und drybag lässt sich das Tarp dann trotzdem noch wunderbar komprimieren.

    Ich nutze die zweiteilige Netzsocke/Snakeskin von Amazonas, die sollte für Tarps bis 350cm gut funktionieren. Aber auch hier rutscht das SilNylon gerne mal mittig heraus. Das stört mich allerdings nicht, da das Tarp in der Skin sowieso noch in einen Drybag gepackt wird. Luftblase Fehlanzeige.

    Wenn man die umfassende Geschichte dazu im Blick behält wir allerdings deutlich, dass sie nicht davon ausgehen, dass ein anderes Tarp/ eine andere Aufhängung den gewünschten Erfolg erzielt.

    Sonst hätte dieser sogenannte "Knossi" statt einer A-Matte möglicherweise doch ein Tarp mit auf die Insel genommen.

    Andererseits, wer möchte schon gern bei 20°C nachts im eigenen Saft liegen 😬

    Wie schön zu lesen, dass ich nicht der Einizge bin dem die Aufhängung zerknabbert wurde und zusätzlich die Sonnenbrille meterweit verschleppt an der eine Stoffschlinge befestigt war, die ebenfalls durchgeknabbert wurde ^^

    Diese "Natur-Variante" spricht mich irgendwie sehr an. Mich würde interessieren, welche Holzart verarbeitet wurde. Weshalb das nächste Mal eine Astgabel? Und: wenn Astgabel, wie herum?

    Das ist irgendein aufgesammeltes Nadelholz aus dem Wald, gut möglich das es Kiefer ist. Ich habe es geschält und getrocknet. Die Astgabel würde ich daher vorziehen, weil die Last dann besser flächig verteilt wird. Montieren würde ich es wie ein Y.

    Hallo zusammen,


    ich möchte mich mit einem ersten Schritt in Richtung diy aufmachen.

    Ich plane eine Matte selbst zu whippen und, falls möglich, erstmal komplett ohne zu Nähen.

    Daher die Frage, können Webkanten ausfransen? Bzw. sind Stoffe mit Webkante dafür besser geeignet als Stoffe ohne Webkante?

    Meine Idee eine Matte mit min 360cm Liegefläche und so breit wie möglich (>185).

    Dazu schwebt mir aktuell dieser Stoff vor... 1.6oz HyperD XL

    Danke schonmal für eure Antworten.