Was hast du heute gemacht?

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  • Okay erwischt auf dem Bild ist nur die Hälftel zu sehen.Hab insgesamt zwei Dreibeine gebastelt. Kann sowohl als Turtle Dog Stand verwendet werden als auch so wie auf dem Bild mit Dyneema im Boden verankert.
    Hintergrund war:
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-tempid":"temp_6011_1532176101689_301"}[/ATTACH][IMG2=JSON]{"data-align":"none","data-size":"full","src":"https:\/\/www.haengemattenforum.de\/core\/image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAPABAP\/\/\/wAAACH5BAEKAAAALAAAAAABAAEAAAICRAEAOw=="}[/IMG2] Es steht ein Besuch auf einem Campingplatz an, der ist zwar echt schön aber leider mit sehr wenig Baumbestand.Da musste eine Lösung her:-)

    Never without my Hammock!

    • Offizieller Beitrag

    Heute habe ich bei 32°C den Tag mit Hausarbeit verbracht. Ich habe mir ein neues Haus genäht. Genauer gesagt, ein neues Dach. Der Zuschnitt des rutschigen Materials war wieder etwas nervig, aber das Nähen auf dem Balkon hat Spaß gemacht. Nun ist der Minifly-Klon fertig. Bin in der Dämmerung schnell noch in den Garten gefahren, habe das Tarp über die Blackbird XLC gehängt und aus dem Gartenschlauch besprüht. Das Wasser perlt ab und nichts tropft durch. Passt.

    Jetzt hängt es im Porch mode, ich habe eine eiskalte Flasche Bier in der Hand, sitze in der Hängematte und genieße das Zirpen der Grillen.

    Ach, ist das schön! Jetzt bloß nicht hinlegen! :)

    • Offizieller Beitrag

    Bin standhaft (oder sesshaft?) geblieben und habe noch eine Stunde den Abend genossen. Dann Füße hoch, fallen lassen und Augen schließen. In einem letzten Reflex schaffte ich es noch, den Reißverschluß des Mückennetzes zu schließen, bevor der Blackout einsetzte.

    Nachts wurde ich mal kurz munter, weil es rumpelte, blitzte und tropfte. Bin ich trocken? Ja, also weiterschlafen.

    Morgens beim Aufwachen stellte ich eine ungewöhnliche Dunkelheit fest. Nach einem kurzen Augenreiben war die Ursache klar: das Tarp lag am Fußende auf der Ridgeline der Hängematte auf. Der Schlüsselring, mit dem die Ridgeleine am Tarp befestigt war, hatte der Spannung nicht standgehalten und war zerbrochen. So eine Kleinigkeit läßt sich schnell reparieren. Seine Aufgabe hat das Tarp dennoch ausgezeichnet erfüllt - die Hängematte ist trocken geblieben. Was man vom Garten nicht sagen kann. 6 Liter pro Quadratmeter! Herrlich. Da spare ich mir heute das Gießen. Die Regenfässer sind auch wieder fast voll. Was mache ich denn jetzt mit der zusätzlichen Freizeit? Am besten, ich lege mich erst mal in die Hängematte. :D

  • Ich habe heute am späteren Nachmittag im Wald allerlei ausprobiert:

    • Wie sich der Unterquilt anfühlt, wenn man ihn statt am Ende der Hängematte etwas weiter oben an der Aufhängung aufhängt.
    • Wie man einen «Evo Loop» an der Hängematte nutzen könnte, um diese mit einer Schnalle aus Dreisteg und Ovalring am Gurtband zu befestigen.
    • Wie man einen Dreisteg nutzen könnte, um das Tarp direkt an der Hängematten-Aufhängung anzubringen.

    Mit zusätzlicher Spannung wird der Unterquilt eher unbequemer, das habe ich heute gemerkt.

    Die Anbringung der Hängematte an der Schnalle funktioniert zuverlässig und gut: Sie ist schnell eingehängt und die Schnalle lässt sich prima verstellen. Von der Stabilität her dürfte das eine gute Lösung sein. Allerdings besteht sie aus recht vielen Teilen, was etwas umständlich ist.

    «Evo Loop» an der Hängematte wird in die Schlaufe eingehängt, ...

    ... die am Ovalring festgenäht ist und den Zug optimal auf diesen verteilt.

    Die Aufhängung des Tarps direkt am Gurtband mittels Dreisteg hat mir besonders gut gefallen. Ein Dreisteg wiegt 9g und ersetzt dabei die Leine für die Aufhängung am Baum. Nur ein kräftiges Gummiband braucht man für die Befestigung am Dreisteg noch. Wie beim normalen Aufbau kann man wählen, ob man zuerst die Hängematte oder zuerst das Tarp aufbaut.

    Ein verschiebbarer Dreisteg am Gurtband bildet den Ankerpunkt fürs Tarp.

    Dieses befindet sich somit - wenn passend abgespannt - immer schön in Position über der Hängematte ...

    ... und bewegt sich leicht mit dieser mit. Gemütlich. :)

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe nun endlich nach längerer Pause mal wieder hier ins Forum geschaut und melde mich zurück mit einem "hello again". Inhaltlich habe ich momentan keine Neuigkeiten. War zwischendurch 6 Wochen krank. Hatte mich mit dem Mopped abgelegt :wacko:. Jetzt ist alles wieder OK :dirol:.

    Ich hoffe Ihr hattet ein schönes Sommertreffen:drinks: und habt vielleicht auch schon die eine oder andere Tour gemacht mit gepflegtem Abhängen :thumbup: oder?

    "Bald" ist ja wieder Winter, da habe ich hoffentlich wieder ein bisschen Zeit zum Experimentieren...

    Viele Grüße,
    Biker61

    • Offizieller Beitrag

    Ich war mit hangloose und @biber und ein paar Leuten aus dem UL-Trekking-Forum auf dem 13-Brauereien-Weg in Franken unterwegs. Herrliches Wetter, leckeres Essen und köstliches ... Was haben wir gleich noch mal getrunken? Hab ich irgendwie vergessen. :)
    Ja, das gepflegte Abhängen kommt auch bei den Ultraleichten immer mehr in Mode. War ich auf der Wanderung vor 3 Jahren noch der einzige Hänger, so gab es diesmal eine gathered end, ein Brückenhängematte und zwei 90°-Hängematten zu bestaunen. Besonders Biebers KOMA-Nachbau hat mich beeindruckt. Ganz toll geworden!
    Hier ein Schnappschuss: die braune mit dem angenähten 3/4-Underquilt ist meine, darüber sieht man das Tarp einer 90° und rechts kann man die Brückenhängematte erkennen.

  • Ich habe letzte Nacht auf meinem «Hausberg» übernachtet. Am Abend habe ich alles gepackt und bin mit dem Mountain-Bike beim Eindunkeln zur 691m ü.M. gelegenen Aussichtsstelle hochgeradelt. Das letzte Stück habe ich das Fahrrad geschoben, weil es immer noch dermassen heiss war und ich bereits verschwitzt genug war.

    Zügig habe ich meine 380cm lange Hängematte aufgebaut und lag auch recht bequem, nur der Schlaf wollte einfach nicht kommen. Dafür kamen dann die Stechmücken, vereinzelt zwar nur, aber eben doch nervig. Dazu kam noch, dass der Mond relativ hell schien und auch das Licht der Häuser im Tal irgendwie störte. So beschloss ich kurz nach 1 Uhr, etwas zu ändern.

    Schöne Aussicht zwar, aber zu hell und dann noch vereinzelte Stechmücken

    Also packte ich alles zusammen und schwankte zwischen zwei Alternativen hin und her: nach Hause ins gemütliche Bett oder mein Glück an einer anderen Stelle versuchen. Ich entschied mich für zweiteres und radelte flugs über einen Single Trail auf einen breiteren Waldweg, denn dort wusste ich eine schöne Stelle unmittelbar neben dem Weg.

    Weil ich nicht weiter verstochen werden wollte, baute ich dieses Mal meine Hängematte Opus 3 auf (etwas über 340cm lang), ausgerüstet mit meinem «Bottom Entry Bugnet à la Fronkey», das ich vor einem guten Jahr genäht und diesen Mai für genau solche Fälle optimiert hatte. Als alles bereit war, dürfte es gegen 2 Uhr früh gewesen sein.

    Ich legte mich flugs in die Hängematte, um festzustellen, dass das Fussende doch noch etwas zu niedrig hing. Das habe ich noch rasch korrigiert. Und dann das kleine Wunder: Ich schlief durch bis heute Morgen um 7 Uhr.

    Am Morgen bald nach dem Aufwachen...

    ... und dann nochmals beim Zusammenräumen (welches ist wohl das Fussende?)

    Weil mich ein schöner, trockener Morgen anlachte (ich hatte übrigens erstmals in der Hängematte geschlafen, ohne das Tarp aufzubauen), beschloss ich, noch bis zum Picknickplatz nahe beim höchsten Punkt meines Hausbergs zu fahren (auf rund 700m ü.M.) und mir dort einen Kaffee zu kochen. Aus dem einen Kaffee wurden dann zwei und vielleicht hätte ich mir auch noch einen dritten gekocht, wenn nicht plötzlich kein Wasser mehr aus der dortigen Wasserzapfstelle geflossen wäre. Der trockene Sommer lässt grüssen.

    Picknickplatz neben dem Sendeturm

    Weil es gerade so gemütlich war, habe ich wieder ein paar Sachen ausprobiert. Dazu habe ich meine 360cm lange Hängematte genutzt (im Bild).

    • Befestigen der Baumgurte mit «Evo-Loops» statt Dutch Clips (gefällt mir nach wie vor gut)
    • Befestigung des Tarps direkt am Baumgurt (siehe letzten Beitrag weiter oben)
    • baumschonende Befestigung des Tarps auf dem Baumgurt
    • verschiedene Positionen des Fussendes


    Das war ein echt gemütlicher Morgen!

    Was mir einmal mehr aufgefallen ist: Man kann in unmittelbarer Nähe zu einem Weg seine Hängematte aufbauen, kaum jemand bemerkt einen:

    • Mountainbiker: Sie sind voll auf ihre Fahrt konzentriert, nehmen die Natur primär als schöne Kulisse für ihr Hobby wahr (geht mir ja auch so).
    • Spaziergänger: Sie hängen meist irgendwelchen Gedanken nach und schauen nur wenig nach links und nach rechts.
    • Leute mit Hund: Sie sind auf ihren Hund konzentriert. Und die Hunde selbst nehmen einen meist auch nicht wahr oder zeigen kein Interesse, was mir auch ganz recht ist.
    • Leute zu Pferd: Sie schauen am meisten nach links und rechts. Sie nehmen mich praktisch immer wahr und grüssen freundlich oder reiten dezent vorbei.


    Selbst auf dem Picknickplatz - so schien mir - haben mich nicht alle wahrgenommen, aber einige haben doch aus der Distanz gegrüsst. Jemand war wohl auch nahe dran, etwas näher zu kommen und mich anzusprechen, liess es dann aber bleiben.

  • Was ich ganz vergessen habe: Da an einer Tarpecke einer der Picknicktische im Weg war, bin ich auf eine Idee gekommen:

    Ich nutze an meinem selbst genähten Tarp ja «Linelocs 3». Die haben eine relativ breite Basis. Also habe ich die Abspannschnur um die Tischplatte herumgeführt und dann den Gummiring einfach über den Leinenspanner gehängt. Hat wunderbar funktioniert:

  • Sehr anschaulicher Bericht. Du scheinst ja eine beachtliche Auswahl an Matten dabei zu haben.

    Zügig habe ich meine 380cm lange Hängematte aufgebaut und lag auch recht bequem.

    Ich erinnere mich, dass Du die 380-Matte vor einiger Zeit genauer vorgestellt hattest, finde den Faden aber nicht mehr. Kannst Du mir bitte den link posten?

    Vielen Dank

  • Sehr anschaulicher Bericht. Du scheinst ja eine beachtliche Auswahl an Matten dabei zu haben.

    Ich erinnere mich, dass Du die 380-Matte vor einiger Zeit genauer vorgestellt hattest, finde den Faden aber nicht mehr. Kannst Du mir bitte den link posten?

    Vielen Dank

    Danke. Da ich ja oft mit dem Einschlafen und Durchschlafen Mühe habe und auch nicht wusste, wie es mit Stechmücken aussieht, habe ich drei Hängematten mit auf den Ausflug genommen. Solange ich nicht weit weg gehe / fahre, nehme ich oft mehr als eine Hängematte mit, für eine längere Wanderung mit vielen Kilometern muss ich mich dann notgedrungen entscheiden.

    Die 380cm lange Hängematte habe ich bisher nirgends vorgestellt. Das ist hier aber schnell gemacht:

    • Hammock Nylon von Extremtextil in Oliv: Endmasse: knapp 380cm x ca. 146cm
    • genäht mit grauem Faden (Gütermann oder Supermarkt)
    • Seitlicher Einschlag-Umschlag 2mal 3 Karos (ca. 1,5cm)
    • Zugtunnel an beiden Enden mit Dreifachnaht (mit dem einfachen Nähgarn bin ich inzwischen zu einer Vierfachnaht übergegangen)

    Man könnte bei dem eher schmalen Stoff noch etwas Breite gewinnen, wenn man nur 2mal 2 Karos ein- und umschlägt.
    Für den Zugtunnel habe ich zuerst 2cm (ca. 4 Karos) umgebügelt, dann nochmals 5-6cm (kann ich nicht mehr genau erkennen). Dann die Nähte gesetzt (2,5mm Stichlänge statt 3mm, um sie etwas tragfähiger zu machen).

    Es ist - aufgrund der Länge - eine der wenigen aktuellen Hängematten, bei denen ich keinen Kurvenschnitt in den schmalen Seiten angebracht habe. Tatsächlich hänge ich kaum durch und bekomme auch keine Rückenschmerzen.

    Aktuell habe ich einen «Improved Soft Shackle Evo-Loop» im Zugtunnel und hänge sie ein, wie hier gezeigt. Da kannst du sie auch zweimal sehen. Mit dem 12'-(366cm)-Tarp wird es halt etwas knapp.

    PS: Eine so lange und so schmale Hängematte aus einem exakt rechteckigen Stück Stoff hat einen Nachteil: Sie braucht relativ viel Durchhang und man liegt entsprechend ziemlich diagonal und da würde man sich etwas mehr Breite wünschen. Mit einem Kurvenschnitt - wie bei der 360cm langen aus dem gleichen Stoff - kann man sie etwas flacher aufhängen und liegt entsprechend etwas weniger diagonal; dann fühlt sich der schmale Stoff etwas breiter an. Zumindest ist das mein Eindruck.

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    Ich bin gerade in Wales und habe meist meine HM dabei, aber es gibt kaum Aufhängemöglichkeiten :cray:

  • Gestern mit [USER="17"]dendronaut[/USER] die letzten Sonnenstrahlen im August genossen und angeregt unterhalten....... auch über Hängematten :)

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    Bilder

    - Wer lang hat, lässt gern lang hängen *Ignatius Golz
    - Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage? *Koito Yavazuka
    - War doof - merkste selbst ne? *Unbekannter Sozialpädagoge

  • Abhängen im verregneten aber wunderschönen Bayrischen Wald und warten auf die Hängemattenfee????

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    • Offizieller Beitrag

    Von der Arbeit direkt zum Onenighter an den Schwielowsee und morgen zurück ins Büro. Gerade noch mit Feierabendbier die letzten feuerroten Sonnenstrahlen genossen.

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