Posts by Hammock Goofy

    Frohes neues!


    Das Gurtband war aus Dyneema, habe ich gebraucht erstanden und passend fürs SUP zusammengenäht. Der Boden war aus Sand so könnte ich die Unterseite des SUP einfach eingraben damit es nicht verrutscht. Die Heringe ( XXL ca. 35cm ) für die Abspannung könnte ich mit genug Abstand in etwas festeren Boden eintreiben.

    Bei nicht sandigen Boden könnte man eventuell auch angespitzte Äste in den Boden treiben um die Unterseite des SUP Ständers zu fixieren. Da werde ich im nächsten Jahr Mal ein wenig experimentieren.


    Viel Spaß bei deinen SUP Touren in 2022!

    Frohes Neues Jahr ihr lieben Hängematten Fetischisten! 😉 🍀✨🍀


    Wünsche euch ganz viele tolle Momente in der Natur für 2022!!!


    Anbei noch ein paar Impressionen von unserem Jahresabschluss Hang mit Black-Bread


    Der Schnee blieb leider aus, dafür sind wir mit tollem Wetter und wunderschönen Sonnenuntergängen belohnt worden.


    Temperaturen lagen zwischen +2°C und knackigen -6°C in der Nacht.







    Ted

    Grob kannst du dich an den angegebenen Längen der Reißverschlüsse orientieren.


    An der kürzeren Kopfseite 220cm und an der längeren Seite 250cm. Am Hals habe ich eine Breite von ca. 120cm gewählt.


    Dies kann allerdings je nach Hängemattenlänge und Breite und eigener Körpergröße variieren.


    Ich habe dazu einfach mit Schneiderkreide ein paar Markierungspunkte von aussen setzen lassen und könnte dann die entsprechenden Längen abnehmen.


    (Ausgangshängematte war bei mir eine 11 Fuß Netless Hammock von Dutchweargear die eine breite von ca. 150cm hat.)



    Fagorian


    Topcover und Underquilt Protector sind voneinander getrennt, nur das Topcover ist mit einem Reißverschluss an der Hängematte angebracht. Der UQP wird mit verstellbaren durchlaufenden Gummikordeln an die Hängematte angepasst. Topcover und UQP zusammen wäre vielleicht Mal ein Projekt für die Zukunft, einzeln ist der UQP allerdings flexibel einsetzbar und kann an verschiedenen Hängematten genutzt werden.

    Winter Topcover


    Nachdem meine Brückenhängematte schon seit langem ein Topcover hat und dieses für meine Bedürfnisse sehr gut funktioniert, war es an der Zeit auch eine GE als Winterhängematte mit Topcover auszustatten.


    Ziel des Topcovers war wie schon bei meiner Brückenhängematte.


    - Windschutz


    - Temperaturbereich zu steigern bei möglichst wenig Gewicht


    - Den zu erwärmenden Luftraum möglichst gering zu halten und dennoch genug Bewegungsfreiraum um Kompression des Topquilts zu vermeiden


    -Kondensfeuchtigkeit durch Atemluft zu vermeiden


    -Lagerplatz für Kleidung zu schaffen damit sie ein wenig vorgewärmt am morgen ist

    (Peakshelf)


    Hammock Socks, oder Wintercover sind im Prinzip nichts neues allerdings bin ich wieder mit einem bisschen anderen Konzept an die Sache herangegangen.


    Bei den meisten liegt man komplett im Inneren und hat somit auch deutlich mehr Kondensat durch Atemfeuchtigkeit im Inneren.


    Ich hab mich wieder bewusst dazu entschieden mit dem Kopf frei zu liegen.

    Zum einen weil ich in die Natur gehe um in die Natur zu blicken, sie zu riechen und zu fühlen.


    Wenn es am Kopf kalt wird ne Mütze aufgesetzt und Gut ist. Die kalte Luft im Gesicht zu spüren hat mich noch nie gestört.

    Im Gegenteil so fühl ich mich viel freier und mehr mit der Natur verbunden.


    Somit ist dieses Konzept zumindest für meine persönlichen Bedürfnisse optimal, kein Kondensat und ein freier Blick in die Natur.


    Verwendete Materialien:


    Stoffe:

    -10D DWR Nylon von Adventure Expert

    -70D Hammock Nylon von Extex (am Halsbereich)


    Reißverschluss:

    - 1x YKK 3C teilbar 220cm

    - 1x YKK 3C teilbar 250cm


    Garn:

    -Gütermann TERA 80


    Sideproject war noch ein Underquilt Protector der auch aus dem sehr leichten 10D DWR Nylon (22g/m2) genäht wurde.

    Leider ist die Optik sowohl beim UQP als auch beim Topcover durch den Glanz nicht sonderlich schön, erinnert ein wenig an einen Müllsack.


    Nach kurzem überlegen stand aber fest die Funktion steht über der Optik also ging es an die Nähmaschine.


    Beim Topcover habe ich mich im Halsbereich aber für einen etwas festeren strapazierfähigeren und angenehmeren Stoff entschieden. (70D Hammock Nylon).


    Die Temperaturen sinken langsam und die erste Testübernachtung bei -2°C in der Nacht war wunderbar warm.


    Innen / Aussentemperatur Vergleichsmessungen habe ich bis jetzt noch nicht gemacht. Wenn Interesse besteht kann ich aber gerne diese noch hier ergänzen.


    Bei meiner Brückenhängematte hatte ich im Innenraum meist ca. 10°C mehr als zur Aussentemperatur.


    Vom Gefühl her ist es auch bei diesem Topcover eine deutliche Steigerung und ich vermutte ähnliche Ergebnisse wie schon bei meiner Brückenhängematte.

    Indoor lässt sich unter dem Topcover auch ohne Decke, Schlafsack etc. wunderbar schlafen ohne zu frösteln, man merkt deutlich wie die abgegebenen Wärme sich staut.


    Jetzt fehlt nur noch der Schnee, die Vorfreude für die ein oder andere Übernachtung im Winterwald steigt.

    #prayforsnow



    Halskrause damit das Topcover gut am Hals abschließt.




    Abspannung an die Ridgeline damit man etwas Bewegungsfreiheit unter dem Topcover hat.



    UQP, der hoffentlich im Winter ein wenig den Wind abhält.

    Bin aber ehrlich gesagt bisweilen immer auch ohne ausgekommen. Nur vereinzelt stand der Wind Mal so schlecht dass ich mir einen UQP gewünscht hätte. Bin gespannt was er bei sehr windigen Bedingungen bringt. Man liest auch oft ein UQP soll gegen Regen (Spritzer) helfen auch dieses Problem hatte ich noch nie.

    Selbst mit Hex Tarp bei sehr schlechten Bedingungen ist mein Underquilt noch nie nass geworden. Bei Schneetreiben könnte ich mir aber schon einen kleinen Vorteil vorstellen wobei da ein Wintertarp ala (Superfly) wohl wahrscheinlich noch die bessere Wahl wäre.


    Bin aber trotz allem auf die ersten eigenen UQP Erfahrungen gespannt.


    Der Winter kann kommen!



    Ted Das Bild stammt von unserer kleinen 2 Tages "Vor-tour" aus dem Nordschwarzwald (Burgbachwasserfall).


    Es sind selbst genähte Dirty Girl Gaiters aus einem Buff. Die Gaiters haben sich seit ich auf Trailrunners umgestiegen bin schon mehr als bewährt.

    Mit Hängematte im Schluchtensteig

    -Tourbericht Juni / 21-


    "Spoiler vorne weg, es war die härteste, schönste und aufregendste Tour seit langem."


    Den Schluchtensteig hatten wir schon lange auf unserer Agenda und im Sommer 2021 war es endlich soweit.



    Zuvor hatten wir noch einen kurzen Stop im Nordschwarzwald und hatten dort zwei veregnete aber wunderschöne Wandertage erlebt.


    Der anhaltende Regen in den ersten zwei Tagen im Schluchtensteig tat unserer Stimmung keinen Abbruch aber die Schlammschlacht in der Schlucht ließ uns an unsere Grenzen stoßen.


    Trailrunners waren unter diesen Umständen jedenfalls nicht die beste Wahl, wir standen die ersten drei Tage knöcheltief im Schlamm und der Weg durch die Wutachflühen war unter diesen Umständen auch nicht ungefährlich.

    Es ging entlang höher Felswände und wir wählten jeden Schritt mit bedacht um nicht abzustürzen.

    Der Adrenalinspiegel war in diesem Abschnitt bei anhaltenden Regen sehr hoch und unsere Trekkingstöcke bohrten sich besonders Tief in den Schlamm.

    Das im Anschluss folgende Gewitter war der vorläufiger Höhepunkt des Tages und wir saßen es unter einer Bahnbrücke aus.


    Mit der vorbei schnaufende "Sauschwänzle Bahn" (Dampflokomotive) löste sich das Gewitter langsam auf und es ging bei gemäßigtem Regen weiter zum nächsten Übernachtungsplatz.


    Unsere durchweichten Füße und die anhaltende Schlammschlacht ließen uns am Abend kurz über ein beenden der Tour nachdenken.



    Einsetzender Sonnenschein am Tag darauf und wunderschöne Ausblicke, Wasserfälle und abwechslungsreiche Natur wie ich sie selten zuvor erlebt habe gaben uns aber schließlich wieder die nötige Motivation.



    Wir führten unsere Tour fort

    was aber blieb, Schlamm ,Schlamm und nochmal Schlamm und dadurch waren wir natürlich langsamer wie geplant aber lieber langsam und sicher als verletzt in der Schlucht. Später mahnte uns der Anblick einer gestürzte Wanderrin, nochmals zur Vorsicht.


    "Sie sah aus wie eine frisch gesuhlte Wildsau aber verletzt hat sie sich zum Glück nicht."


    Nach kurzem Gespräch ging es weiter.

    Die Schlucht unter diesen Umständen verlangte uns nach wie vor einiges ab und für unsere nächtlichen Lager haben wir obendrauf immer noch zusätzliche Höhenmeter in Kauf genommen, um die Schlucht zu verlassen da wir nicht im Naturschutzgebiet nächtigen wollten. Ein flauschiges Plätzchen in toller Kullise fand sich außerhalb zum Glück immer und entschädigte für die zusätzlichen Strapazen meist mit einem schönen Ausblick oder Sonnenuntergang.


    Die Bezeichnung #toptrailofgermany hat der Schluchtensteig definitiv verdient!


    Fast schon zuviele wunderschöne Eindrücke in zu kurzer Zeit, völlig verausgabt, dreckig und trotzdem SOOOO lebendig. Ja so fühlte es sich an!


    An Tag 5 haben die Strapazen der letzten Tage ihren Tribut gezollt und wir haben vorzeitig unsere Tour nach Ertappe 5 von 6 beendet.


    Der Schwarzwald hat unser Herz aber trotz Schlammschlacht im Nu erobert.


    Wir kommen wieder...


    "Ach da war ja noch was...... mit dem reißerischen Clickbait im Titel "Tiger und Löwen" und so. 😉


    Mit Bus und Bahn ging es zurück zu unserem Auto, dort beschlossen wir noch ein wenig die Gegend zu erkunden bevor es für uns zur Erholung an den Bodensee ging.


    Den sehr touristischen Titisee ließen wir auf unserer kleinen Rundfahrt durch den Schwarzwald links liegen, nach einem zünftigen Abendessen in einem sehr ländlich gelegenen Wirtshaus haben wir schließlich einen x beliebigen Wanderparkplatz angesteuert der möglichst Tief im Wald lag.

    Der Ort für unser Nachtlager war entschieden

    aber schon bei der Zufahrt in dieses Waldstück wahren komische Plakate mit Tigern und Löwen zu erkennen. Solche Tierparks meide ich normal aber die einsetzende Dunkelheit ließ uns schließlich an diesem Waldparkplatz unser Lager aufschlagen.

    Vor dem einschlafen gingen mir noch einige Gedanken durch den Kopf.

    Solche Tiere gehören doch in Freiheit und nicht hinter Gitter!

    Als in der Nacht dann aber die ganz "besondere Geräuschkulisse" Los ging und plötzlich das brüllen von Löwen gefühlt direkt neben der Hängematte zu hören war änderte sich meine Meinung ganz schnell.


    Freiheit dieser Tiere in allen Ehren aber bitte erst ab Morgen!😉




    Fazit: Absolut traumhafte Tour, allerdings empfehlenswert noch anhaltender Trockenperiode. Wie wir im Nachhinein von einem Bekannten erfahren haben war die Schlucht nur eine Woche später wieder halbwegs trocken und er hatte eine super Tour.

    Nach sinntflutartigen Regenfällen wie sie bei uns im Vorfeld herrschten sollte man vielleicht die Tour verschieben oder in anderes Terrain verlegen.


    Die Wutach hat großartiges geleistet und sich über Jahrtausende tief in die Hänge des Schwarzwalds gegraben. Geschaffen hat sie damit eine überwältigende Landschaft und ein beliebtes Wanderterrain. Pfade, Holzbohlenwege und Treppen führen durch den größten Canyon Deutschlands, vorbei an Muschelkalkwänden und Stromschnellen. Einfach unfassbar schön aber leider in gewissen Teilabschnitten über den Sommer auch gerne mal überlaufen.


    Viel Spaß mit den Bildern!






















    Ganz toller Bericht und Bilder! 💯 Punkte!

    Danke für deinen Bericht!


    Ich hab mich dieses Jahr auch wieder neu in den Schwarzwald verliebt es gibt dort so viele schöne Ecken. Den Tourenbericht werde ich die Tage mal hier nach pflegen. Vorab wir hatten leider nicht so viel Glück mit dem Wetter.

    Verwende ich den Wooki (15D Dream-Tex) mit einer Heavyweight Double Layer Eldorado (40D Dream-Tex) muss ich ihn ziemlich oft hochziehen.

    Verwende ich den Wooki (15D Dream-Tex) mit einer Single Layer XLC (40D Dream-Tex) ist das so gut wie gar nicht nötig.

    Dieser Effekt ist mir auch aufgefallen. Bei einigen meiner DIY Hängematten rutscht der Wooki mehr, mit anderen weniger.

    Hab den Wooki deswegen auch schon dass ein oder andere Mal verteufelt. Hauptsächlich bei den etwas dickeren Stoffen verrutscht er gerne.


    Nachdem ich jetzt auch meine "in den Wooki reinsetz Premiere" hatte und zum Glück nur der Karabiner gerissen ist, werde ich jetzt alle meine Hängematten mit Klettbändern ausrüsten. Somit sollte das Problem dann auch gelöst sein.