Wares Es DIY Matten oder fertig gekaufte?
Das erschüttert mein Bild der Cloud, da das Video welches von Dutch existiert so eine krasse Belastung simuliert das ich nie an ein reißen hätte denken können
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Wares Es DIY Matten oder fertig gekaufte?
Das erschüttert mein Bild der Cloud, da das Video welches von Dutch existiert so eine krasse Belastung simuliert das ich nie an ein reißen hätte denken können
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Bei mir war es eine selbstgemachte aus Monofil von Extremtextil. Vom Anfühlen her ist das Material mit dem von Dutch vergleichbar. Dutzende Male war nichts passiert und dann führte ein falscher Atemzug zum Totalausfall.
Zu dem Material gibt es hier noch einen Faden: Hängematte aus dem neuen Monofil Ripstop Nylon
1000 mal berührt, 1000 mal is nix passiert. 1000 und eine Nacht und es hat zoom gemacht ![]()
Mich würde echt interessieren was z. B. Dutch sagt wenn eine gekaufte C71 reißen würde ![]()
Rocketman Bei mir war es auch eine DIY-Matte. Ich muss mir die Stelle beizeiten nochmal genau ansehen. Mir ist noch keine Matte durch Zerreißen kaputt gegangen, aber direkt unterhalb des Whipping ist sie gerissen.
Kann mich nicht erinnern auf der Außenkante gelegen zu haben, was u. U. so eine krasse Spannung erzeugt haben könnte ... ![]()
Ich glaube so dünne Stöffchen halten neu schon was aus, aber wenn sie ein bisschen altern und dann noch eine punktuelle Belastung dazu kommt, reißen sie halt ...
Neulich ein paar Mikrolöcher in meiner geliebten HM entdeckt.
Irgendwo im Pobereich zu verorten. Die "RipStop-Fäden" scheinen jeweils noch intakt zu sein, nur das "Dazwischen" wirkt löcherig.
Muss ganz dringend meine Textilien überprüfen, ob ich doch irgendwo "kratzige" Stellen an einer Hose oä. hab.
Hat mich schon ganz schön erschreckt, muss ich sagen. Bin doch immer sehr vorsichtig mit meinen Sachen. ![]()
Ich hoffe, es bleibt "nur" bei diesem Ist-Zustand...
Gestern habe ich an einem tollen Barfuss-Workshop teilgenommen und dann abends im halbwilden Garten einer älteren Freundin campiert. Das war schön... ![]()
Die tiefe Morgensonne unter`m Tarp hat mich dann sanft geweckt.
Und der Specht im Nachbarbaum dafür gesorgt, dass ich auch nicht wieder einschlafen konnte. ![]()
Euch allen einen wunderschönen Sommer-Sonntag!
Hm das sieht aber schon nach einer Beschädigung aus. Komisch, du hast doch immer nur weiche Sachen an oder? Evtl. mal was mit in der Matte gelegen, Powerbank z. B. Und du warst versehentlich da drauf gelegen? Muss jetzt echt mal meine Matten ins Licht halten...
Was mir noch einfällt. Du wäscht doch die Matten ab und an. Packst du die da in einen Schutz beutel oder einfach so rein?
Ja, Bedava , ich achte sehr auf weiche Kleidung.
Aber ich kann natürlich nicht zu 100% ausschliessen, das mal was gekratzt hat. Das wäre dann aber wohl noch konzentrierter im Schadbild.
Zum Waschen mit Flüssigwaschmittel ohne Duftstoffe (Ecover sensitiv) kommt die Matte in einen Kopfkissenbezug mit Reissverschluss und ich wasche sie bei 30°C ohne Schleudergang.
Die kleinen Schadstellen finden sich exakt dort, wo ich mich hinsetze und dann zur Rückenlage kippe/drehe.
Ich denke, hier liegt tatsächlich sowas wie Verschleiss/Abrieb/beonderer Materialstress vor.
Ich schlafe seit elf Monaten fast durchgehend in der Matte plus Chillhängs.
Das sind schon mehrere hundert Sitz-Liege-Drehungen immer auf der gleichen Stelle...
Der Stoff ist ein "40D Dream-Tex Nylon".
Es scheint mir, dass die "Ripstopfäden" alle noch intakt sind und stellenweise nur das "Füllgewebe" fehlt. Trägt also alles noch.
Haltet Eure Matten mal kritisch gegen Licht.
Ich habe an einigen 40D-Stoffen (verschiedene DIY Ausrüstung) solche Fadenverschiebungen. Ich denke, das liegt daran, dass ein relativ dickes Garn (40 Denier) verwendet wird, der Stoff aber trotzdem noch leicht bleiben soll (ca. 57 g/m²). Die einzige Möglichkeit beides unter einen Hut zu bringen ist, den Stoff nicht allzu dicht zu weben. Dadurch haben die einzelnen Fäden allerdings etwas Spielraum und können sich bei punktuellen Belastungen verschieben. So lange die Fäden intakt sind, und sich die Verschiebungen in Grenzen halten (keine allzu großen Löcher), sollte es ein rein kosmetisches Problem sein. Beim Inseltreffen habe ich wesentlich schlimmere Verschiebungen an der mit Lavalan isolierten Cross Hammock gesehen - und die hat auf dem Treffen trotzdem einiges an Belastungen weggesteckt ![]()
olle Ding kürzen? noodles würdest du deinen Hängesessel mal abmessen von Raffung zu Raffung
Mach ich demnächst, Cloud71 ist nix für die Ewigkeit, meine Hängesessel sind auch beide gerissen (nach bestimmt 100x Benutzung,) ich hängesitze jetzt in Hexon 1.0
Habt ihr die Whippings bei dem Cloud71 Stoff mit einer sehr dünnen Schnur gemacht? Sind eure Matten bzw. Höngesessel immer kurz hinter dem Whipping gerissen?
Ich hatte bei meiner DIY Matte sicherheitshalber eine richtig dicke Schnur genommen, damit sich die Belastung auf eine größere Fläche verteilt. Ob das was bringt weiß ich nicht. Bisher hat es gehalten, aber ich habe die Matte auch noch nicht so lange. In Zukunft werde ich sie sicherheitshalber recht tief hängen ![]()
barfuß mein Whipping habe ich mit entseeltem Paracord gemacht. Dahinter habe ich einen Dogbone aus normalem 7/64'' Dyneema geschlauft. Genau darunter ist der Stoff abgerissen, und zwar beeindruckend: bis auf einen der beiden doppelt gesäumten Ränder ist die gesamte Breite von 150 cm komplett abgerissen. Sieht jetzt aus wie ein Rasierpinsel oder ein abgerissener Dutt. Ich bleibe in Zukunft wohl eher bei fester gewebten Stoffen, selbst wenn ich das Mesh-artige Gewebe gerade im Sommer als sehr angenehm empfand. Vielleicht bin ich mit knapp unter 90 kg Körpergewicht auch einfach zu schwer für sowas ...?! ![]()
Sind eure Matten bzw. Höngesessel immer kurz hinter dem Whipping gerissen?
Nein, mittendrin
Nein, mittendrin
Hattest du auch den WB Whip Bubbel dran, oder einen Tunnelzug ?
Tunnel
Titan Hobo Kocher
Vielleicht bin ich mit knapp unter 90 kg Körpergewicht auch einfach zu schwer für sowas ...?!
Naja... Wer soll denn dann dafür geeignet sein? Denke du bist der sehr durchschnittlich gewichtet ![]()
Erschüttert mich echt etwas. Ich habe zwar keine, aber durfte sie ja testen und liebäugelte immer damit. Das hat sich dann wohl erledigt ![]()
Nein, mittendrin
Echt verrückt.
Ich habe mich immer gefragt warum trotz des krassen Videos (Gewichts Test) die Angaben für das maximale Gewicht so niedrig sind...
Ist vielleicht eben doch nicht alles so gut wie im Video ![]()
Vielleicht kann der Stoff auch kurz extreme Last und bei mehrfacher Benutzung nur deutlich weniger
Bin echt verwirrt.
Es ist ganz einfach: die Tragkraft der Hängematte ergibt sich aus der Summe der Bruchkraft der belasteten Fäden. Je geringer der Denierwert, desto geringer ist auch die Bruchkraft des einzelnen Fadens. Auf je mehr Fäden das Gewicht verteilt wird, desto mehr Gewicht trägt der Stoff ohne zu reißen. Das ist wie bei dünnem Eis: es trägt den 90 kg Mensch wenn er sich auf das Eis legt und vorsichtig darüber robbt, aber nicht, wenn er versucht darüber zu gehen.
Die Hängematte im Video hat deshalb so viele Stoffrollen getragen, weil sich das Gewicht auf eine große Fläche verteilt hat. Der gleiche Belastungstest wäre gescheitert, wenn man das Gewicht auf eine kleinere Fläche verteilt hätte, z.B. statt Stoffrollen Hantelscheiben in die Hängematte gelegt hätte.
Grundsätzlich ist der Schwachpunkt bei Stoffen immer der einzelne Faden. Je geringer die Bruchkraft des Fadens ist, desto leichter reißt er natürlich bei Punktbelastungen. Dann müssen die Nachbarfäden plötzlich mehr Gewicht tragen - und reißen auch. Je größer der Riss, desto weniger Fäden müssen das Gewicht tragen. Deshalb reißen dünne Hängemattenstoffe so plötzlich. Eine Mikrobeschädigung setzt die Dominokette in Gang.
Rocketman Kunststoffe altern, grundsätzlich, alle. Dabei gibt es verschiedene Mechanismen. Weichmacher gehen mit der Zeit verloren, bei Belastungen findet Kriechen im Material statt, UV-Strahlung macht ebenfalls die Struktur kaputt. Das Material wird spröde. Je dünner das Material desto geringer die Reserven. Deswegen ist es immer ein Optimierungsproblem zwischen Haltbarkeit und Gewicht. Als Hausnummer rechnet man z. B. im Automobilbereich mit einer Lebensdauer von 10 Jahren. Danach verändern sich Eigenschaften teils sehr deutlich. Dichtungen werden undicht, Teile bröseln weg.
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