Was hast du heute gemacht?

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    Nachdem ich einigen Trouble mit meiner Nähmaschine ausräumen konnte (Tausend Dank noch einmal an dieses so hilfsbereite Forum!), habe ich heute die Herbstsonne nach dem stürmischen Regen genutzt, meine dritte Selbstgenähte auszuprobieren. Da kam der Sommer noch einmal wie unter die Markise:



    Die Daten: Länge 338cm, 1.2 oz Robic XL im jägerfreundlichen Orange, Gewicht sind zarte 260g inkl. Stuffsack und Continous Loop mit Locked-Brummel-Spleiss, dazu kommt noch die Aufhängung. Das ist mal etwas ganz anderes, wenn man sonst eher robuste Erdfarben bevorzugt :ninja:

    Das erste Reinsetzen hat übrigens ergeben, dass es (gefühlt) doch ein wenig mehr nachgibt als die letzte Matte aus 1.6 HyperD XL. Wenn das Wetter nochmal ein wenig wärmer wird in diesem Herbst, kommt es vielleicht doch noch zu einem etwas ausgiebigeren Snoretest ... :tongue:

  • In der letzten Nacht war es mir mit 3°C zu kalt, aber heute morgen um 07:00 war es schon etwas wärmer; also raus aus dem Bett, ab in den Garten und rein in mein neues Outdoor-Spielzeug:
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    In meiner neuen 90°-Hängematte habe ich dann bis nach 10:00h geschlafen. So spät bin ich zuletzt vor Jahren aufgewacht!
    Dies ist das Modell Protection von Cross Hammock mit nicht-abzippbaren Mückennetz, weil ich eigentlich immer ganz gern einen Mücken-/Wespen-/Fliegenschutz habe. Ich habe zuerst eine TAR NeoAir All Season SV (SV = speed valve) in der Größe RW (1,83m X 63 cm) benutzt. Sie hat damit nicht die ideale Länge, aber wenn man den Stoff der Hängematte in der Mitte etwas zusammenschiebt, geht es trotzdem ganz gut. Besser noch ist es allerdings tatsächlich wie es bei Cross Hammock auch empfohlen wird, mit einer längeren Isomatte. Hier der Größenunterschied zur TAR NeoAir XTherm Max SV mit 1,96m Länge:
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    Selbst ich mit 1,65m merke den Unterschied sehr deutlich. Wie bei meiner nach wie vor sehr geliebten Koma sehe ich auch hier viel Liebe zum Detail und eine super Verarbeitung, wie z.B. die zart wirkenden, aber effektiven Whoopie Slings zur Verstellung des Kopfteils.
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    Ansonsten ist das Liegegefühl über jeden Zweifel erhaben.

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    Hier kann man gut erkennen, wie gerade die Kontur, d.h. wie eben die Liegefläche ist.
    Wie von der Koma gewohnt kann ich gleichermaßen gut auf dem Rücken oder beiden Seiten schlafen. Es fühlt sich nur etwas anders an - beim Schaukeln sowieso - aber auch in Ruhe, was vermutlich auch daran liegt, dass ich keinen Underquilt benutze, sondern eine Isomatte wie auch in der Koma am Anfang. Eigentlich hatte ich heute einiges erledigen wollen, aber irgendwie war der Ruf der Hängematte viel stärker....

  • Danke für den Hinweis, dass auch eine 1,83er Isomatte zur Not passt. Wie macht sich eigentlich das Speed Valve bei der X-Therm? Ich habe vor einiger Zeit mal die Therm-a-Rest NeoAir XLite MAX SV Large von Bodenschoner ausprobieren dürfen und war etwas irritiert, wie umständlich die sich über das Kopfkissen aufblasen lässt. Funktioniert das bei deiner Isomatte besser?

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    Zurück aus der Uckermark. Die 5,4°C in der Nacht waren ein Kinderspiel - dank Wooki :good:

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    Gestern fiel mir beim Aufräumen das Zelt in die Hände, das mir bei meiner Radtour nach Schweden vor ein paar Jahren als Behausung diente: ein Gossamer von Jack Wolfskin. In süßen Erinnerungen schwelgend baute ich es auf und beschloß, den Test meiner neuen 3/4- Isomatte mit einer Nacht im Zelt zu verbringen. Ja ich weiß, daß soetwas gegen Regel Nr. 1 verstößt "You do not go to ground!" Aber so ein Regelverstoß hat doch auch etwas rebellisches. Man spürt das Adrenalin. Das Herz schlägt schneller und man bekommt Schweißausbrüche. Hoffentlich werde ich nicht erwischt! Dieser Kick muß ab und zu mal sein! :D
    Nun ja. Die Isomatte hielt mich schön warm. Auch der Quilt trotzte dem leichten Frost (kurz vor Sonnenaufgang war das Zelt außen und innen mit einer dünnen Eisschicht überzogen). Trotzdem habe ich schon lange nicht mehr so schlecht geschlafen. Mal drückte es an der Schulter, mal an der Hüfte. Ich wälzte mich hin und her und konnte den sweet spot einfach nicht finden. In die Hängematte lege ich mich einfach rein, schließe die Augen und bin sofort im Schlummerland. Aber hier im Zelt half nicht einmal Schäfchenzählen. Also zählte ich in Gedanken meine Hängematten. Irgendwo zwischen der alten Netzhängematte und der riesigen Baumwollhängematte nickte ich dann endlich ein. Eine viertel Stund später riß mich das Schlagen der Kirchturmglocke aus dem Halbschlaf. Wieder für 15 Minuten eingeschlafen. Und nochmal ein Viertelstunden-Nickerchen. Ein Blick auf die Uhr: dreiviertel zwölf. Oh, Mann! Bald schlägt die blöde Glocke Mitternacht. Das sind dann 4+12=16 Schläge! Soll ich mir Ohropax in die Gehörgänge schieben? Ach, was soll's? Ich werde mich schon an das Läuten gewöhnen. Irgendwann so ab 3 weckte mich dann nur noch das Stundenläuten. Gegen 8 kroch in dann ganz verspannt aus dem Zelt und kochte mir einen Tee. So ein mieser Start in den Tag! Aber ich war ja selbst Schuld. Wer gegen Regeln verstößt, muß mit Bestrafung rechnen. :(

    So, jetzt das Zelt zusammenpacken. Geht nicht. Innen und außen total nass. Doof, so etwas kenne ich von der Hängematte ja gar nicht. Also erst einmal zwischen zwei Bäumen eine Leine gespannt und das Zelt zum Trocknen aufgehängt. Ist der Zeltboden dreckig! Probleme haben die Bodenbrüter, die man als Hänger gar nicht kennt. Also einen nassen Lappen genommen und erst mal den Zeltboden gesäubert.

    Die Sonne stand jetzt schon hoch am Himmel und sendete ihre warmen Strahlen auf Zelt und Mittagsfrost. So langsam besserte sich meine Laune. Ich könnte ja heute mal Pilze suchen gehen. Ich packte etwas zu Essen und zu Trinken ein und nahm auch eine Hängematte mit. Wenn schon keine Pilze, dann wenigstens gepflegt im Sonnenschein abhängen. Nun, was soll ich sagen? Auf der Wiese fand ich keine Pilze und bis zum Wald schaffte ich es nicht. Da kamen zwei Bäume dazwischen. :D

    Fazit: Manchmal ist es besser, die Regeln zu befolgen. You do not go to ground! Never ever! Und wenn Ihr Euch mal nicht so gut fühlt, geht einfach spazieren und nehmt eine Hängematte mit! Es finden sich schon zwei Bäume. :thumbup:

  • Also natürlich direkt neben meiner HM. habe gerade zum ersten Mal die Beetle Buckles ausprobiert. [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"full","data-attachmentid":50810}[/ATTACH]
    Das gelbe sind CLs aus Maurerschnur. Einer sichert den soft shackle in der Gurtbandschlaufe, der andere soll beim Öffnen des Schäkels die Klemmschlaufe aufziehen helfen. (Betonung auf soll... hab ich noch nicht ausprobiert)

  • Ok, ein Teilerfolg. Durch den gelben Ring im Auge des Schäkels kann ich das Auge leichter vom Knoten weg bekommen. Allerdings kann ich das Auge nicht über den Ring aufziehen. Dazu müsste ich wohl noch einen Ring unterhalb des Auges in die stehende Part integrieren, um sie festzuhalten. Vielleicht komme ich heute Abend dazu es auszuprobieren.

  • Nicht heute, sondern vom 22. auf den 23. September habe ich mit einem Freund einen Ausflug in den Schweizer Jura (Oberbaselbiet) gemacht. Mein Begleiter hatte sich aufgrund des Kartenstudiums für eine flache Stelle auf der Krete eines Hügelzuges entschieden (auf gut 870m ü.M.). Die Stelle hat sich als ideal entpuppt: Genug Bäume zum Hängen respektive für den Aufbau des Tarps zum Schlafen am Boden, sowie ein wirklich grosser, flacher Baumstrunk zum Sitzen und Kochen. Sogar einen kleinen Whisky (Jura «Diurachs' Own», 16 Jahre) gab es noch vor dem «Zu-Bett-Gehen».

    Aufgrund des Wetterberichts wussten wir, dass es nachts zwischen 1 und 2 Uhr ein wenig regnen würde. Also alles kein Problem, sondern eigentlich ganz gemütlich, aus dem Trockenen dem Regen zuzuhören. Was wir nicht beachtet hatten, war die Entwicklung der Windverhältnisse. Ein grosser Fehler, wie sich während der Nacht herausstellen sollte:

    Etwa um 1 Uhr begann es leicht zu regnen. Kurze Zeit später kam ziemlich heftiger Wind auf. An einen erholsamen Schlaf war nicht mehr zu denken. Ich horchte immer wieder in den Wald hinein, ob ich vielleicht das Geräusch von brechendem Holz heraushören könnte. Der Wind schien doch nicht so stark zu sein, wie er sich anfühlte. Dennoch war ich mir der Gefahr von herabfallendem Holz oder gar umstürzender Bäume bewusst, gerade weil der Sommer so trocken gewesen war. Irgendwann war ich so müde, dass ich trotz des heftigen Windes in einen unruhigen Schlaf fiel. Mein Weggefährte fühlte sich unter seinem Tarp zunehmend unsicher, packte sein Lager in den frühen Morgenstunden zusammen und sah dem wilden Treiben des Windes von der Mitte der Lichtung aus zu. Um 7 Uhr weckte er mich, weil er befürchtete, der Sturm würde noch an Stärke zunehmen (seine Wetter-App wechselte immer wieder ihre Meinung). Zum Glück liess der Wind bald nach und wir erlebten noch eine schöne Wanderung samt Ess- und Kaffeepause zur Bushaltestelle im nächsten Tal.

    Der langen Rede kurzer Sinn: Wer im Wald übernachten möchte, sollte sich immer auch über die Entwicklung des Windes informieren! Das hatten wir bei unseren Vorbereitungen sträflich vernachlässigt. :o

    Bei stärkeren Winden gehört man eigentlich nicht in den Wald!

    Ein paar Impressionen von der Ruhe vor dem Sturm:

       

       

    PS: Ich habe unlängst einen originalen Bushbuddy von Fritz Handel aus Kanada geerbt und habe zum ersten Mal draussen in der Natur mit Holz gekocht. Hat Spass gemacht! Mein Kumpel hatte seine Bushbox LF dabei; die hat mir auch einen sehr guten Eindruck gemacht. :)

  • Neuer Versuch [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":51025}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":51026}[/ATTACH][ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":51027}[/ATTACH]

    • Offizieller Beitrag

    Ein Hotel in Brandenburg gebucht, die haben sogar eine HM.
    Passt jetzt nicht gerade in den Rucksack aber sieht cool aus.
    Fast schon orientalisch. :ohmy:

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    • Offizieller Beitrag

    einfach mal in den Wald gegangen und das UGQ Hex Tarp ausprobiert

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