Mal wieder die Wasserfilter...

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  • Ich glaube, diese überarbeitete Version meinte ich OutdoorBuddy

    Habe sie auch in Deinem oben verlinkten Video zum ersten Mal gesehen :)

    Danke für den Tipp mit den Cnoc Flaschen.

    Würdest Du diese den Hydrapak vorziehen, oder nehmen die sich nichts?

    Das Gewicht ist nahezu identisch bei den 1L Flaschen und der Preis nimmt sich auch nicht viel.

  • Ketzterische Frage: Was ist, wenn du gar keinen Filter mitnimmst?

    Ich sehe das so:

    - wenn du irgendwo an Brunnen oder in Gaststätten auffüllen kannst brauchst du keinen Filter,

    - wenn du Wasser direkt aus einem Bach nimmst, wirst du die Hauptmenge fürs Kochen oder für Kaffee/Tee verwenden d.h. das Wasser ist dann abgekocht, so dass evt. Bakterien eliminiert sind.

    Evt. Schwebstoffe, die im Wasser enthalten sind, sind in der Regel (in den aufgenommenen Mengen) gesundheitlich nicht problematisch. Wenn sie dich stören könntest du einfache Papierkaffeefilter mitnehmen und das Wasser durchlaufen lassen.

  • Ketzterische Frage: Was ist, wenn du gar keinen Filter mitnimmst?


    Das geht sogar bestimmt in einigen der Gegenden. Wir haben beispielsweise keine 8km von meinem Heimatort entfernt eine Trinkwasserquelle im Wald und auch etliche Recht klare Bäche oberhalb der Landwirtschaft.

    Auf Touren, bei denen so eine Versorgung absehbar ist, werde ich Deinen Vorschlag auf jeden Fall mal ausprobieren und schauen, wie wohl ich mich dann damit fühle.

    Für die anderen Touren wird es nun wohl ein Befree mit Cnoc oder Hydrapak Flasche(n).

    Befree +1L+2L Hydrapak wiegen zusammen 167g. Wenn ich dafür 1,5kg Wasser beim Start weniger dabei haben kann ist das doch super.

  • Ich bin von dem Sawyer Micro auf den großen squeez umgestiegen. Das Zusatzgewicht find ich nicht wirklich dramatisch und der Durchlauf ist einfach besser wenn wir zu zweit unterwegs sind.

    Aber auf einer zwei Wochen Tour durch Sauerland brauchen wir den Filter nur ein oder zwei mal. Normal holen wir das Wasser direkt aus Quellen und da ist Filtern nicht wirklich nötig.

    Die Quellen sind bei OpenStreemap schön eingetragen und mit Osmand auf dem Händi immer griffbereit dabei...

    Don't Panic

  • Wir haben beispielsweise keine 8km von meinem Heimatort entfernt eine Trinkwasserquelle im Wald und auch etliche Recht klare Bäche oberhalb der Landwirtschaft.

    Hier in Ettlingen, wo ich wohne, gibt es auch eine Trinkwasserquelle im Wald, wo einige Einwohner gerade ihr Trinkwasser holen. Bei Baden-Baden kenne ich auch eine, wo die Leute extra hinfahren und wenn ich in der Gegend von Mittenwald (Alpen) unterwegs bin, trinke ich immer das Wasser aus den Bächen und schaue immer etwas schadenfroh auf die großen Wasserflaschen, die andere mit sich herumtragen. Im Pfälzerwald hätte ich da auch keine Bedenken: du trinkst ja nicht täglich literweise Wasser. (Und oft wirst du es eh vorher kochen.)

  • Ich habe leider einen angeborenen Wirbelsäulenschaden und versuche deshalb mein Gepäck relativ leicht zu halten, ohne dabei zum UL Extremist zu werden.

    Ich habe in all den Jahren im Deutschland noch nie einen Wasserfilter gebraucht oder vermisst - und auch noch nie an zweifelhaften Quellen zapfen müssen.

    Selbst wenn man wollte, gelingt es hierzulande ja kaum, derart zivilisationsfern unterwegs zu sein, dass das überhaupt notwendig würde.

    Die Gaststätte ist ja nun bei weitem [!] nicht die einzige Option.

    Als extrem würde ich das nicht bezeichnen. Vorhandene Infrastruktur nutzen ist vielmehr eine der UL Grundprinzipien.

    Und gerade mit einer körperlichen Disposition würde ich da durchaus etwas weniger Angst einpacken.

    Anstelle von 1*1,5l oder Trinkblase würde ich zudem empfehlen, das Wasser immer gleichmäßig auf die Seitentaschen oder Schultergurte aufzuteilen btw .

  • Moin,

    also auf meinen Touren/Reisen mit dem Fahrrad oder Rucksack in gemäßigten Klimazonen habe ich an manch heißen Tagen wo es den ganzen Tag bergauf und bergab ging bis zu 8l Wasser am Tag getrunken und war nur 2x Pinkeln.......😊

    Gruß von der Ostsee

  • barfuß Bilanz heute mit ein paar Fahrradkilometern - 3l Wasser, 2l Elektrolytlösung und was sonst noch so vom Essen dazu kommt. Das ist für mich auf Tour auch nicht unrealistisch, selbst wenn's nicht so elend heiß ist. Wenn ich Mal wieder nur Kekse und Co dabei habe, kommen da nochmal 1-2l drauf.

    Ich benutze in der Regel den Befree mit einer 1,5l Hydrapak-Flasche. Dazu habe ich dann noch mindestens eine 1l Fahrradflasche dabei. Je nach dem, wie sehr ich den Wasser vertraue, kommt in letztere noch eine Chlordioxid-Tablette rein, wenn sie etwas länger steht. Der Filter allein reicht aber für Bakterien völlig aus. Der Grund für die größere Flasche für den Filter ist, dass gefühlt nach ~⅔ des Volumens die Flasche so sehr geknickt wird, dass sie auf Dauer Schaden nimmt und auch der Filter sich erheblich schneller zu setzt, wenn ich die Flasche regelmäßig leer mache. Daher lasse ich das letzte Drittel als Reserve und verwende es in der Regel nicht - zwei Liter reichen mir üblicherweise bis zur nächsten Gelegenheit.

  • Ich habe den Befree geschenkt bekommen und ein paar Mal in DE dabei gehabt. Aber nie eingesetzt, weil entweder garkeine Wasserquelle da war :( oder das Wasser so eklig war, dass ich auch gefiltert nicht davon trinken wollte (stehende schmoderige Tümpel) oder ich doch an einer sicheren Zapfstelle vorbei gekommen bin. Und in der Nähe von Landwirtschaft hätte ich dann vielleicht gerne was mit Aktivkohle, um die Chemie zu reduzieren.

    Früher hatte ich den Katadyn Mini im Einsatz. Der ist natürlich nicht superleicht, aber dafür hatte ich niemals technische oder Verdauungsprobleme damit in diversen Ländern around the globe.

    il dolce far niente:sleeping:

  • Ich hab den Miniwell 605 ne Weile genutzt, bin jetzt auf den Sawyer Micro umgestiegen, die Durchflussrate war mir zu gering.

    Nachteil am Sawyer: Keine Aktivkohle, und das macht nen Unterschied im Vergleichstest.

    Ich hab die letzten Touren Mal die Beutel von Sawyer benutzt, schwierig zu befüllen in flachen und/oder stehenden Gewässern. Mit ner Trinkblase wesentlich besser, durch den Schlauch nimmt aber die Durchflussrate an.

    Hab mir jetzt von cnoc den vectro-Beutel geholt mit großer Öffnung zum befüllen und 28 mm Gewinde zum befestigen des Filters. Test steht noch aus.

  • Soviel habe ich noch nie an einem Tag getrunken...... ist das nicht ein bisschen viel für die hiesigen Klimazonen - oder warst du in der Wüste bei Hitze und ohne Schatten unterwegs?

    Also wenn ich überlege, das ich als dynamischer junger Mann *hüstel* schon an einem normalen Tag 2,3 Liter trinken soll (und auch mache), finde ich 3 Liter aufwärts schon angemessen wenn ich den ganzen Tag draußen unterwegs bin :/

  • Moin,

    Also wenn ich überlege, das ich als dynamischer junger Mann *hüstel* schon an einem normalen Tag 2,3 Liter trinken soll (und auch mache), finde ich 3 Liter aufwärts schon angemessen wenn ich den ganzen Tag draußen unterwegs bin :/

    so wie ich das nachverfolgen geht es wohl um eine normale Flüssigkeitsmenge am Tag von 1,5l. bis 2. pro Tag. Flüssigkeitsmenge bedeutet aber auch das Wasser in der Nahrung. Extrembeispiel wäre hier Wassermelonen. Normal bedeutet aber auch bei normaler Tätigkeit.

    Wenn man aktiv ist und weitere Faktoren wie Wärme/ Hitze dazu kommen, dann wird sich mit Sicherheit eine Trinkmenge erhöhen. Bei mir waren es am Samstag bei nahezu konstant 30c° und einer Radrunde von gut 5h auch 4l. während der Tour.

  • Moin,

    so wie ich das nachverfolgen geht es wohl um eine normale Flüssigkeitsmenge am Tag von 1,5l. bis 2. pro Tag. Flüssigkeitsmenge bedeutet aber auch das Wasser in der Nahrung. Extrembeispiel wäre hier Wassermelonen. Normal bedeutet aber auch bei normaler Tätigkeit.

    Guten Morgen,

    da vertust du Dich wohl etwas.

    Die "alte" Annahme besagt, dass der Mensch rund 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag braucht, von der im Schnitt ca. 1 Liter durch Nahrung aufgenommen wird und rund 1,5 getrunken werden sollen.

    Mittlerweile raten die meisten Ärzte aber dazu mehr als diese 1,5 Liter zu trinken (im Optimalfall 2 bis 2,5 Liter). Zusätzlich zu dem, was über die Nahrung aufgenommen wird.

    Ich selbst trinken an Tagen, an denen ich nicht sportlich aktiv bin zwischen 2 und 2,5 Litern.

    Wenn ich Gartenarbeit mache, Wandere oder mich sportlich betätige können das aber auch mal 4 Liter werden.

    Je nach Intensität und Wetterverhältnissen.

  • Hi CliffHanger,

    hi zusammen,

    nein, warum sollte ich mich vertun? Ich habe nichts von - in Beton gemeißelt - geschrieben.

    Natürlich differenzieren die Angaben ja nach Quelle. Und natürlich auch nach persönlicher Lebensweise. Aber jetzt bitte nicht falsch verstehen. ;)

    Ich selbst komme auch locker auf über 2l. Trinkwasser am Tag, exklusiv Nahrung und Kaffeeware.

    Aber insgesamt geht's ja hier eher um Wasserfilter. ;)

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