Moin zusammen,
Euer Schwarmwissen ist gefragt ![]()
Nach vielen Stunden lesen (auch den alten Thread hier zu dem Thema), Youtubevideos schauen weiß ich, dass ich nichts weiß... oder so ähnlich.
Worum geht es?
Ich habe leider einen angeborenen Wirbelsäulenschaden und versuche deshalb mein Gepäck relativ leicht zu halten, ohne dabei zum UL Extremist zu werden.
Trinken wiegt viel, also kann man da in der Theorie viel Gewicht sparen.
Es geht um Touren in (Mittel- und Süd-)Deutschland. Odenwald, Pfälzer Wald, Bayerische Wälder etc.
Variante 1: Ich nehme das komplette Wasser für eine Tour samt Overnighter mit. Das sind dann locker 3 Liter... mit Kochen auch mehr. Würde ich also gerne vermeiden.
Variante 2: Ich nehme nur eine 1,5L Flasche (und vielleicht eine Trinkblase) mit und fülle so oft es geht in Gaststätten auf. - Das funktioniert nicht überall.
Ich suche eine Lösung für Variante 3: Eine gewisse Menge Wasser zum Start (1,25L oder 1,5 Liter PET-Flasche) plus anfangs leere Trinkblase samt Wasserfilter.
Die Idee: Die Flasche regelmäßig nachfüllen (Bäche und Quellen gibt es in unseren Wäldern ja relativ oft) und Abends, wenn das Lager aufgeschlagen ist, oder kurz davor die Flasche samt Trinkblase fürs abendliche Kochen und den morgentlichen Kaffee sowie zum Trinken befüllen.
Natürlich bin ich auf die üblichen Verdächtigen gestoßen, wie den Sawyer Mini, den Squeeze, den Katadyn Befree und Hiker Pro, Miniwell L610 und Grayl (und andere).
Der Sawyer Mini fällt wohl raus wegen des Durchflusses.
Der Katadyn Befree sagt mir eigentlich zu, die Haltbarkeit der Flasche ist aber so ne Sache und er passt nicht auf PET-Flaschen.
Der Sawyer Squeeze ist schwerer zu reinigen, als der Befree, passt dafür auf PET-Flaschen und einige Trinkblasen (und hat deutlich mehr Durchfluss als der Sayer Mini).
Der Katadyn Hiker Pro wirkt top, wiegt aber mit 233g deutlich mehr als die andern und ist im Packmaß rund doppelt so groß (aber immernoch kleiner als eine zweite Flasche) und ist mehr Arbeit beim Zusammenbau.
Nunja... und dann ist da noch der Grayl (~350 Gramm für die 500ML Variante, 450 Gramm für die 710ML Variante) - schwer, groß, relativ teuer... dafür bequem.
Wenn ich jetzt über den Daumen 2 bis 3 Liter filtere wäre selbst der Grayl eine deutliche Gewichtsersparnis gegenüber Variante 1.
Es geht wie gesagt darum, auch mal von Gaststätten oder anderen Nachfülloptionen unabhängig zu sein. Im Wald, nahe an der französischen Grenze kann auch mal ne ganze Zeit einfach garnichts kommen.
Wie sind Eure Erfahrungen und Gedanken dazu? Gibts vielleicht noch nennenswerte Produkte, die mir entglitten sind?
Jede Meinung hilft ![]()