Meine Freundin und ich sind genau in Variante 3 unterwegs.
Wir sind recht empfindlich beim Thema Wasser. Das Risiko sich den Magen zu verderben oder schlimmeres wollen wir definitiv minimieren. Dafür sind uns die Touren / freien Tage zu wertvoll.
Gestartet sind wir mit der Grayl Ultrapress.
Leider haben wir an vermeintlich (fürs Filtern) unbedenklichen Gewässern es mehrfach geschafft den Filter zu verstopfen.
Sedimente waren jeweils keine mit bloßem Auge sichtbar. Keine Ahnung ob wir zu blöde waren oder es vielleicht eine von vornherein defekte "Montags"-Filterkartusche war.
Das Wasser hatten wir jeweils *nicht* vorgefiltert, sondern direkt aus fließenden Bächen genommen.
Richtig blöde, wenn du auf einer Mehrtagestour plötzlich mit einem Filter da stehst durch den nichts mehr durch will.
"Nichts" beim Grayl im Sinne von >1min mit unangenehm viel Kraft pro Filtervorgang - nach insgesamt weniger als 20 Litern mit der Filterkartusche. Angegeben wird beim Grayl, dass bei mehr als ca 25 sek die Kartusche getauscht werden soll.
Hat uns richtig genervt und gelehrt, dass man wenn es keine Gaststätten / Supermärkte / etc auf den Weg hat, man beim Thema Wasseraufbereitung gerne auch ein Backup dabei haben kann.
(Gerade wenn man nicht alleine Unterwegs ist und das Gebäck aufteilen kann.)
Mittlerweile haben wir den Sawyer Micro (nicht Mini!) zusätzlich dabei. Hat mehr Durchfluss als der Mini.
Den nehmen wir entweder alleine zum Filtern oder zum Vorfiltern für den Grayl. Seitdem läuft es mit dem Grayl auch problemlos. Sofern wir ihn noch benutzen.