Hängematten in Norwegen

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  • Hallo ihr Lieben!

    Ich bin seit letztem Jahr auf Hängematte umgestiegen und möchte es nicht mehr missen. Wenn ich mich entscheiden könnte - immer Hängematte statt Zelt. Habe auch schon bereits einige Nächte im meinem Amazonas SetUp mit Decathlon Isomatte und Carinthia Schlafsack durchgemacht.

    Ich fahre mit dem Gravelrad im Juli 24 von Tromso über die Lofoten, nach Bodo, an der Küste entlang nach Trondheim und dann an der Schwedischen Grenze richtung Oslo runter.

    Ich hatte wirklich nie ein Problem Bäume zu finden. In Norwegen raten im Internet alle davon ab eine Hängematte einzupacken.

    Jetzt meine Hauptfragen.

    1. Hat irgendjemand Erfahrung vor Ort, ob es wirklich unmöglich ist ab Tromso gen Süden Bäume zu finden? Vorallem mit geeignetem Stammdurchmesser? In StreetView auf Maps sehe ich schon mögl Optionen?!

    2. Notlösung Hängematte mit Mosikotonetz auf dem Boden spannen?

    Wenn weiter nordlich noch keine Bäume, ist es unbedenklich mein Footprint vom Zelt (Naturehike Cloud Up2) als unterlage und mich quasi in die Matte am Boden zu legen? Würde das das Material zu sehr belasten? Tarp drüber, am Bike fixieren? Gibts da ggf bestimmte Tricks die ich nicht online finde?

    Oder doch Notfallbiwak mitnehmen? Oder extra Mosikotonetz um den Kopf eine erholsame Nacht zu gönnen? Wenn einfsch auf Iso am Boden liegend?

    Bin nicht so pingelig und würde ja ganz ohne schlafen. Aber hier wird ja nochmehr von abgeraten. 😂

    Würde das Zelt ja und die HM ohne Tarp einpacken um das Zelt ab Trondheim nach Hause zu schicken, aber jedes Gramm zählt. 😬

    Plane die Tour seit fast 4 Monaten und kann mich immernoch nicht entscheiden. Meine Recherchen ergeben keine neuen Informationen mehr. 🙃

    Hoffe auf euer Schwarmwissen!

    Schönen Sonntag noch 🦭

  • Zu 1. kann ich leider nichts beitragen, da ich noch nicht dort war.

    Zu 2. Hängematte am Boden als Notbiwak funktioniert recht gut, wenn man etwas Improvisationstalent besitzt. Mein Rat: Fahr zum Treffen und probiere es dort mal aus! Du wirst sehen, dass Du viele Ideen, Anregungen und Erfahrungsberichte von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bekommst. Einige davon sind auch erfahrene Radreisende.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Moin,

    ich hatte auf meiner Radtour zum Nordkap 1992 (schon so lange her 😲😳.......) nur wenige Probleme so ab Narvik einen passenden Hängeplatz zufinden.

    Die wenigen Bäume werden je weiter nördlich immer mickriger, so daß es schwierig wurde welche zufinden die mich auch halten können ohne einzuknicken.

    Öfter habe ich auch Unterstände/Shelter oder Auto Rastplätze zum Aufhängen genutzt .........

    Da ich auf dieser Tour eine Isomatte in der Hm verwendet habe, habe ich zusätzlich noch einen atmungsaktiven/wasserdichten Biwaksack mit eingepackt und konnte so in Verbindung mit meinem Tarp einigermaßen komfortabel auf dem Boden schlafen.

    Zurück gefahren bin ich auf dem E8 durch Finnland und dort gab es natürlich keine Probleme für Hängematten Schläfer.

    Gruß von der Ostsee

  • Bist Du nur mit Fahrrad unterwegs?

  • Moin,

    Sehr empfehlen kann ich dir eine kleine Angelausrüstung mit einzupacken.............Möglichkeiten zum Angeln gibt es enorm viele 🐟👍

  • Danke! Ich hab echt keine Lust auf Zelt und die Not macht erfinderisch 🤷🏻‍♀️😂

    Ich bin mir ja sehr unsicher ob ich mich zu einem Treffen traue. 😂😂

    Zu 2. Hängematte am Boden als Notbiwak funktioniert recht gut, wenn man etwas Improvisationstalent besitzt. Mein Rat: Fahr zum Treffen und probiere es dort mal aus! Du wirst sehen, dass Du viele Ideen, Anregungen und Erfahrungsberichte von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bekommst. Einige davon sind auch erfahrene Radreisende.

  • Super Route! 😍

    Also wirds auf den Lofoten wohl auch noch recht schwierig. Ermutigt mich aber mehr Beachtung auf ein Notlösung zu stecken. Lange werde ich eh nicht im Norden bleiben. 🙃

    Ich versuche um einem Biwak oder mehr Ausrüstung drum rum zu kommen. 🙈😂

  • Das klingt nach einer Tour, auf die ich sofort mitkommen würde! Wobei ich noch lieber Norge på langs mit dem Gravel machen würde ... irgendwann kommt das Sabbatjahr und dann ziehe ich los und fahre durch meine Ex-Wahlheimat.

    Planst du die Überfahrt von Senja rüber nach Andesnes und die Vesterålen? Das ist eine unglaublich schöne Strecke. Und gibt es einen Grund, warum Du an der schwedischen Grenze lang willst? Die Küstenlinie finde ich persönlich schöner.

    Zum Hängeproblem: Mit dem Fahrrad bist du einerseits flexibler und kannst länger suchen, kommst aber auch wieder schlechter von Wegen weg. Wie wuppitom geschrieben hat, gibt es in Tromsø und südwärts durchaus Bäume in Meereshöhe, aber es sind halt schon kleine, krüppelige Dinger. Und auf den Inseln werden sie tendenziell seltener. Um das potentielle Kein-Baum-Problem zu umgehen und auch mal auf einen Campingplatz zu können, habe ich mir die Crosshammock zugelegt, um die Bodenoption zu haben. Habe ich zwar bisher noch nie gebraucht, das liegt aber auch daran, dass ich bisher aus gesundheitlichen Gründen bei Wanderungen nur Overnighter machen konnte und beim Bikepacking mein Mann dabei ist, der kein Hänger ist und wir so gemeinsam ins Zelt kriechen. Jetzt werde ich zunehmend fitter und hoffe, dass dieses Jahr längere Touren möglich sind.

  • Man kann ja auch immer das Fahrrad als 2. Baum benutzen (über den Sattel abspannen, mit 2 stabilen Dyneemaschnüren und guten! Heringen). Und mit einer Bodenplane kannst du auch mal notfalls auf dem Boden schlafen. Und wie du das auch geschrieben hast, die HM mit Moskitonetz auf den Boden abspannen.

    Ich habe mir für diese Fälle ein Haventent gekauft. Ist halt nicht UL...

  • Also auf den Lofoten war ich letztes Jahr. Und da kann ich mich nicht groß an irgendwelche Bäume erinnern.

    Hab grad auch nochmal meine Bilder durchgeschaut - keine Bäume zu sehen.

    http://www.outdoor-buddy.de

    Ich bin Youtuber und werde teilweise von Herstellern mit Produkten ausgestattet.

    Dazu zählen u.a. OneWind, Amazonas, TickettotheMoon, Khibu, GrueziBag, Cocoon

  • Maria meiner Nach gehört keine Hängematte auf dem Boden. Eine Cross Hammock ist keine Biwak-Hammock. Eventuell ist ein Haven Tent oder eine Helsdon dafür gemacht aber diese ungeeignet für eine Radtour.

    Was eine etwaige Aufbau ohne Bäume angeht, ist das Fixieren im Boden die Crux. Die Stange(n) ist nur der Umlenker. Umlenker kann man unterwegs finden. Man muss das viel üben und der Tarp ist das Schwierigste. Wenn es böwig ist, dann wird das nur Slapstick.

    Die Grundidee des Fixierens ist es mehrere kleine Fixpunkte zu verbinden, die allein unausreichend wären. Zwei Begriffe für dich zum Googlen aus der Kletterwelt für den Standplatzbau: Kraftverteilung und Reihenschalzung. Diese Methoden sind anwendbar für uns. Schaue nach und stelle Fragen, falls dich das interessiert.

    Sonst fände ich für dort und dein Vorhaben die Isomatte die beste Isolation. Das werden viele nicht so sehen aber Vielseitigkeit schlägt Bequemlichkeit bei manchenKontexten. Ein Bottom Entry Netz oder Windsock bietet Schutz hängend oder auf dem Boden. Modularität anstatt integriert wäre für mich der bessere Weg für deine Tour.

  • Was hälts du denn von der Kombination von Hängemattentarp und einem leichten, kleinen Netzzelt (ähnlich dem Serenity) für die Bodenoption? Falls interessant, ev. auch mit leichten Materialien von Extremtextil und ähnlichen Anbietern?

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