Influencer und Kennzeichnung entsprechender Inhalte

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  • Und bei den Shopbetreibern sieht man ja auch, wie beispielhaft gut diese Transparenz funktioniert - im Gegensatz zum Nachbarforum!

    Wer hier im Forum aktiv dabei ist, weiß, dass niemand ihnen aufgrund ihrer transparent gemachten kommerziellen Verbindung die Glaubwürdigkeit absprechen würde. Ganz im Gegenteil - das ist doch sogar mit eine der Grundlagen für höchsten Sachverstand!

    Genauso ist es! Fast alle hier wissen wie kompetent und neutral Hammock Fairy die Leute berät. Ich glaube nicht, dass außer ihr irgendjemand schon so viele Artikel von den verschiedensten Herstellern gekauft und ausprobiert hat. Sie hat noch nie irgendwo geschrieben, dass nur Warbonnet super toll ist, sondern kann zu allen Dingen die Vor- und die Nachteile erläutern.

    Ich vertraue sehr auf ihre Aussagen, auch wenn sie einen Shop mit Warbonnetartikeln hat!

    Ich persönlich denke nämlich das ist der Hauptgrund dieses ganzen Fadens: Neid.

    "Warum bekommt der das und ich nicht?

    Ganz ehrlich: ich nage nicht am Hungertuche und wenn mich ein HM Gestell wie z.B. der teure Cricket Stand von Yobo Gear überzeugt und ich ihn haben möchte, dann kaufe ich ihn eben. Neid würde ich für mich ausschließen.... darum gehts nicht!

  • Mein Vorschlag:

    1. Gemüter abkühlen lassen, 2x drüber schlafen
    2. Formulierungsvorschläge für die Änderung der Nutzungsbedingungen posten - am besten mit Umfrage
    3. abschließende Diskussion und Entscheidung durch die Vereinsmitglieder (online)

    Solange hier von der Moderation unsachliche ad hominem Nullkritik mit „both sides“ aufgewertet wird, fehlt mir irgendwie die Motivation mich öffentlich weiter zu beteiligen. Vllt. ist eine private Konversation zu dem Zweck konstruktiver! ?

    Offline ist am schönsten!

  • Meine 5 Cent:

    - Die Haftungsfrage betrifft den Forenbetreiber. Ob bzw. wie er das handhaben will, ist Sache des Vereins bzw. der Vorstandschaft.

    - Bezüglich der (mMn erstrebenswerten) Transparenz im Forum war ich bisher eigentlich schon recht zufrieden. Dass die Mitglieder einen kleinen Hinweis darauf geben, dass es eine Gegenleistung in irgend einer Form gab, finde ich ausreichend. Wenn jemand ein Gewerbe hat, dann wäre vielleicht auch ein deutlicherer Hinweis nicht schlecht. Grundsätzlich würde ich aber die Kennzeichnung weiterhin eigenverantwortlich den Mitgliedern überlassen, anstatt zu versuchen, das als Regelwerk zu formulieren.

    - Ich glaube, dass die Gefahr, Probleme zu bekommen, gering ist. Wenn ich Forenbetreiber wäre, würde ich die Sache wahrscheinlich ignorieren. Selbst wenn es zu einer Klage kommen sollte, sehe ich nicht, warum der Betreiber für die Posts verantwortlich sein sollte. Aber ich bin Biologe und kein Jurist, und die Auszüge aus den Gesetzen habe ich mir auch nicht durchgelesen. :saint:

  • Was war noch gleich Dein Argument?

    Nochmals. Mein Gedanke ist folgender:

    Zu meinem Verständnis:

    Du möchtest eine verpflichtende sichtbare Kennzeichnung Werbender. In der Art, dass bei jedem Kommentar ein Rückschluss auf den Erhalt von Vergünstigungen (unterschiedlicher Art) ersichtlich ist. Sodass auch Forenneulinge die nicht alle Beiträge eines Nutzers kennen, eine Empfehlung einordnen können.

    Mein Punkt:

    Inwiefern ist das durchsetzbar? Willst du eine eigenverantwortliche Kennzeichnung Werbender (sie geben sich selber einen Badge o.ä.) oder soll die Kennzeichnung moderiert werden (PersonXY hat eine Empfehlung ausgesprochen/Testbericht geschrieben und nun wird vom Moderationsteam geprüft ob man ein Werbender ist)?

    Denn:

    Im ersten Fall führt das dazu, dass unehrliche Werbende (also normale 'Forenmitglieder') die heimlich werben wollen (und eine Gegenleistung erhalten) weiterhin unentdeckt bleiben. Die werden sich ja kaum von sich aus kennzeichnen. Ehrliche Werbende setzen weiterhin einen Hinweis in der Signatur oder im Beitrag oder whatever. Das hat doch bis dato gut funktioniert und ist hier auch von mehreren Leuten so empfunden worden.

    Im zweiten Fall, einer Moderation der Kennzeichnung müssten ehrliche Werbende wie gehabt angeben dass sie Werbende sind - das ist für die ja auch kein Problem, denn sie sind ja ehrlich. Dann kriegen die eine wie auch immer Kennzeichnung. Unehrlich Werbende wollen ja keine Kennzeichnung als Werbende. Diese werden sagen "Nein nein ich kriege keine Vergünstigungen für meine Empfehlung zur Hängematte". Aber wie soll das Moderationsteam wissen ob dem so ist? Entweder sagt die Moderationsteam "Okay wir glauben dir." und der unehrlich Werbende kann inkognito weiterhin Schleichwerbung machen, oder das Moderationsteam muss Nachweise verlangen um die Behauptung zu verifizieren.

    So wäre ja zur jetzigen Situation nichts gewonnen wenn es um unehrlich Werbende geht. Du hast recht, die ehrlich Werbenden würden nun in jedem Kommentar sichtbar als Werbende zu erkennen sein. Anders herum finde ich, dass Leute wie z.B. Rocketman unfair behandelt werden würden. Ich finde, es hat schon einen Beigeschmack als Werbender gekennzeichnet zu sein obwohl man ja eigentlich nur eine Einzelperson ist und spaß am Hobby und man mal was günstiger oder umsonst bekommen hat. Ich finde demnach die Position von z.B. Rocketman durchaus legitim.

    Ich bekomme z.B. auch bei Cumulus 10% (Vergünstigung) und müsste mich nach der Logik Kennzeichnen. Das wäre dann in allen meinen Kommentaren sichtbar (weil die Badge sichtbar ist, oder der Name andersfarbig whatever). Trotzdem bin ich doch eine Einzelperson und tue meiner Meinung kund und verstehe mich nicht als Werbender.

    Jetzt nochmal zurück: Um jedoch zur jetzigen Situation einen deutlichen Mehrwert zu ziehen, müssten ja die unehrlichen Werbenden durch das Moderationsteam entlarvt werden. Das ist ja bisher nicht möglich. Als Fallbeispiel möchte ich folgendes Thema (ja es ist ein Testbericht-Thema und keine einzelne Empfehlung in einem anderen Beitrag) heranziehen:

    Bikepacker
    5. August 2022 um 16:19

    Trotz Matte Glatze, dein Punkt war ja im Eingangspost, dass Leute vor 'Fehlkäufen'/'Lehrgeld' verschont bleiben sollen weil nicht erkennbar ist ob die Werbende sind. Nun haben wir folgenden Testbericht und wir unterstellen einmal das ist ein unehrlicher Werbender. Wie vorhin beschrieben bliebe der unehrliche Werbende unerkannt weil er entweder sich nicht selbst kennzeichnet oder weil er das Moderationsteam anlügt. Die einzige Möglichkeit wäre doch nun einen Nachweis einzufordern, dass man das Produkt zumindest bezahlt hat.

    Aber das geht ja an der Lebensrealität eines Forums vorbei von jedem Nutzer der etwas gut findet und jemandem als Antwort empfiehlt oder einen Testbericht schreibt Nachweise einzufordern.

    Dein Vorschlag einer Kennzeichnung im Beitragskopf würde also entweder nicht viel ändern weil unehrlich werbende weiterhin unentdeckt bleiben oder ehrliche Werbende in Beiträgen/Signatur/Profil meist so oder so schon Infos setzen.

    Zudem gehört es zur Natur eines Forums dass man sich als Neuling informieren möchte, viel herumstöbert, und einer einzelnen Meinung von vornherein kritisch gegenüber stehen sollte. Dafür sind ja auch Kaufberatungsthreads da. Ich sehe da schon die Mündigkeit des Forennutzers. Man kann hier auch niemanden an die Hand nehmen. Dann muss derjenige einfach mal paar Seiten durchklicken, um Sachverhalte besser einschätzen zu können. Im Forum ist man doch schon sehr gut aufgehoben und läuft doch eigentlich garnicht so sehr Gefahr auf eine falsche Fährte gelockt zu werden.

    Einmal editiert, zuletzt von pedal-ritter (9. November 2023 um 23:11)

  • Weiter geht’s: “Gish gallop”, „argument from repetition“, “shifting goal posts”, “appeal to tradition”, “false dilemma” aka “black and white fallacy”…

    Hab ich alle? Egal: Bingo!

    Offline ist am schönsten!

  • Trotz Matte Glatze

    du wolltest doch seine Argumente wissen, oder nicht? Nun hat er es sachlich, ruhig und vollumfänglich erläutert und du kommst wieder mit so einem Post, bravo :thumbup:

    Redet ihr privat auch so einen Unsinn wenn man mal was diskutiert oder sucht ihr einfach gerne Fremdwörter im Internet?

    Da wir nun leider an dem Punkt sind, wo jede "andere Meinung" einfach mit Anglizismen totgeschmissen wird, hat sich diese Unterhaltung für mich erledigt.

    Wenn dieses Forum nicht mit Abstand das meiste Wissen zum Thema Hängematten beinhalten würde, wäre ich echt geneigt mich hier zu verabschieden. Kann den ein oder anderen vorGänger mittlerweile wirklich verstehen.

  • Die "Reagieren-Emojies" werden hier so hastig gehisst, dass sie für mich wie Fakel wirken. Das einen reformaversen Mob sich bildet, der vom Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) nicht wissen will, es nur teilweise anerkennt, ist nicht überraschend. Lustig bei den Reformaversen ist, dass sie bestenfalls von unten über alles entscheiden wollen, obwohl das Gesetzt bereits steht. Alles was Neues ist, thematisch nuanciert ist, ist direkt oder indirekt in Inkrementen anzugreifen, nach dem Muster: leichter Angriff, Refresh, die Reagieren-Emojies anschauen und denen entsprechend erneut angreifen. Jedes bauernschläuerischerisches Mittel ist erlaubt. Auch der Derjenige, der das Thema anspricht ist anzugreifen.

    Meine Frage ist nach oben gerichtet, also an den Vorstand des Betreibers Einfach Draußen e. V.: sieht ihr Gesetzeskonformität als optional? Der Betreiber hat das Problem, dass es diesen Thread gibt. Falls es zu einer Klage kämme, dann kann der Betreiber nicht mehr behaupten, dass er vom Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) nichts wusste und von dem Verstöße, die es hier manchmal gibt. Wenn der Betreiber nicht handelt lässt er die erforderliche Sorgfalt wissende außer Acht, er würde fahrlässig handeln.

    Moderatoren wie ist es intern mit Reporting hier? Wenn ein Forumsmitgleid eine Verstoß melden, wird der Verstoß bei dem Vorstand gemeldet?

  • Also dass ein Review/Vorstellung eine Werbung darstellt, wenn man das Produkt +- sonstige Gegenleistungen dafür erhalten hat steht ja außer Frage. Und das ist auch das was der Produkt-Geber ja auch möchte und hier sagt der Gesetzgeber, dass solche Werbung gekennzeichnet werden muss.

    Wenn ich dann aber 10 Posts weiter oder auf sonstigen Wegen etwas empfehle, hier dann Schleichwerbung zu unterstellen ist schon arg grenzwertig. Denn davon bekommt der Produkt-Geber nix mehr mit und ich hab da ja auch nichts davon.

    Auch die Sache mit den Badges oder so ist nicht wirklich hilfreich. Ich krieg da jetzt halt son Badge, weil ich von Hersteller X mal was bekommen hab. Im Thread empfehle ich dann aber Hersteller Z, 2 Threads weiter wieder X - woher soll der Fragende denn nun wissen, ob meine Meinung nun hier auch beeinflusst wurde. Es bring ihm rein gar nix.

    Und auch wenn ich an dieser Stelle den Hersteller X empfehle muss ich das NICHT als Werbung kennzeichnen.

    Unlauterer Wettbewerb? Seh ich hier nicht.

    http://www.outdoor-buddy.de

    Ich bin Youtuber und werde teilweise von Herstellern mit Produkten ausgestattet.

    Dazu zählen u.a. OneWind, Amazonas, TickettotheMoon, Khibu, GrueziBag, Cocoon

  • Bekommt man eine Gegenleistung, dann hat man dies klar und eindeutig anzugeben und zwar bei jeder Äußerung zu dem Produkt. Gefällt dir das nicht, dann nimm keine Gegenleisten an. Die Form und Umfang der Gegenleistung ist egal. Willst du die Gegenleistung behalten und fürs Publikum als Expert gelten, dann gibt das Gesetz ganz klar nicht her. Der Leser deines Beitrag zum Produkt für den du eine Gegenleistung bekommen hast, kann für sich entscheiden, ob bei Parteilichkeit in dienen Angaben zum Produkt vorhanden ist. Das ist halt der Preise, den du zahlst als Gegenleistung erhaltender. You can't have you cake and eat it too.

  • Also ich finde den Thread allein schon wegen dem ganzen Gegenwind sehr interessant und relevant — offenbar haben Themen wie Werbung und Vorteilsnahme hier weit mehr Bedeutung als ich je vermutet hätte.

    Ich könnte ja nachvollziehen, wenn man auf Basis einer Kosten-Nutzen-Relation argumentiert ("die Software kann es nicht"), aber der Widerstand ist ja offenbar fundamental. Wenn ich mir die "Argumente" anschaue, geht es im Kern darum, dass wir hier eh massenweise Betrüger haben (ist das so? Das würde mir zu denken geben), und man die doch bitte nicht zu einer Lüge nötigen soll (die Ehrlichen sind ja eh transparent).

    Das Argument der fehlenden Kontrolle ist für mich eine jedenfalls eine Luftnummer:

    In der Praxis macht es sehr wohl einen Unterschied, ob bewusst Regeln gebrochen werden, oder ob Schleichwerbung offiziell erlaubt ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Tino (10. November 2023 um 16:23)

  • Tino Als Techniker halte ich mich hier bewusst raus. Wenn es einen Konsens gibt, kann ich den sicher auch in irgendeiner sinnvollen Form abbilden. Die Forensoftware ist da sehr flexibel.

    Allerdings bin ich kein Jurist und habe mich mit dem UWG bisher nie näher befasst. Illegale/Ordnungswidrige Posts sind ohnehin verboten (eigentlich doppelt, da auch in den Nutzungsbedingungen nochmal explizit ausgeschlossen), bisher hat mir das gereicht. Sollte es nötig oder hilfreich sein, einzelne Mitglieder bei der Einhaltung geltenden Rechts auf technischem Wege zu unterstützen, tue ich das gerne.

  • Tino Als Techniker halte ich mich hier bewusst raus.

    Klare Ansage. Aber...

    Allerdings bin ich kein Jurist und habe mich mit dem UWG bisher nie näher befasst.

    Ein klares Eingeständnis. Den Umfang und Inhalt des Gesetztes kenne er nicht und habe sich sowieso nicht damit befasst.

    bisher hat mir das gereicht.  

    Trotzdem dann doch eine Stellungnahme. Ihm reicht der Status Quo.

    Und, weil wir im Mob-Rule-Kindergarten sind, kann es mit Fanblock Emojis losgehen. Bitte schön.

  • Es ist auch keine Aufgabe des Forum Betreibers, sondern eine Aufgabe des Influencers das entsprechend zu kennzeichnen.

    Und ich bin der Meinung dass ich nur reine Werbebeiträge als solche kennzeichnen muss, aber nicht jeden einzelnen Post sobald auch nur die Marke fällt.

    http://www.outdoor-buddy.de

    Ich bin Youtuber und werde teilweise von Herstellern mit Produkten ausgestattet.

    Dazu zählen u.a. OneWind, Amazonas, TickettotheMoon, Khibu, GrueziBag, Cocoon

  • Es ist auch keine Aufgabe des Forum Betreibers, sondern eine Aufgabe des Influencers das entsprechend zu kennzeichnen.

    Bitte informiere dich besser. Betreiber und Influencer haben beide Obliegenheiten. Nur, weil bis jetzt der Betreiber hier weggeschaut hat, heißt es nicht, dass er keine Kontrollaufgabe hatte und hat. Aber das Gespräch mit dem Betreiber darf hier nicht stattfinden. Das wird schriftlich und systematisch geklärt.

    Und ich bin der Meinung dass ich nur reine Werbebeiträge als solche kennzeichnen muss, aber nicht jeden einzelnen Post sobald auch nur die Marke fällt.

    Und.. genau diese Meinung macht deine Glaubwürdigkeit kaputt. Eine Gegenleistung anzunehmen ist ein zweiseitges Schwert. Gesetzeskonform sind deine Beitrage keineswegs. Warum nicht den Mund halten anstelle dich zu entlarven? Du hast dich bis jetzt von einigen verstecken können. Cocoon Matten, oh please!

  • Zufällig ziemlich aktuell:

    Schleichwerbung: EU-Kommission fühlt Influencern auf den Zahn
    Mit nationalen Verbraucherschutzbehörden wird die Kommission Beiträge in sozialen Medien auf irreführende Informationen und andere Rechtsverstöße hin prüfen.
    www.heise.de

    ... und ein paar Empfehlungen: https://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/user…ien_vers_23.pdf

    Für Forenbetreiber sehe ich da keine direkte Gefahr, aber als Influencer sollte man sich wahrscheinlich freuen, wenn man möglichst pauschal und automatisch auf seinen Status verweisen kann...

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