ZB010 Mit der Hängematte im Winterwald (Diskussionsfaden)

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    • Offizieller Beitrag

    Die zehnte Episode von "Zwischen Bäumen" ist raus. Gerade noch so, bevor der Winter (hoffentlich) richtig zuschlägt.

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    Zum Winterbeginn sprechen der grobinger und Furbrain über Wintercamping in der Hängematte. Was es dazu bedarf, um nicht mit "Cold Butt Syndrome" im Dunkeln zu verenden, erfahrt ihr in dieser Episode.

    Viel Spaß beim Hören! Und wer andere Erfahrungen im Winter gemacht hat oder glaubt, dass wir etwas wichtiges vergessen haben, der kann das gerne in diesem Faden anmerken - denn das Thema wird voraussichtlich nochmal in der nächsten Folge mit aufgenommen. Es gibt also noch "eine zweite Chance" ;)

  • grobinger Welche Camp-Laterne hast du für die optische Bequemlichkeit dabei?

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    Je näher die Farbtemperatur (Kelvin) einer Kerze ähnelt, desto tiefer der Wert (1500K = Kerze). Ab ca. 3000K fängt es für das menschliche Auge an ungemütlich bzw. aktivierend zu werden. Eine klassische, Standard LED-Lampe kommt in der Regel mit 6.000-10.0000K Farbtemperatur. Mittlerweile gibt es aber auch LED-Lampen mit angenehmen, gelben Licht.


    Über die letzten Jahre hat ein großes blau-gelbes Möbelhaus sehr viel Geld in die Entwicklung kostengünstiger, warmer, für das menschliche Auge sehr angenehme LED-Beleuchtung gesteckt wie kein Anderer (Farbqualität zu diesem Preis). Entsprechend findet man hier auch kostengünstige Camp-Laternen.

    Das Problem kalter Akkus & Batterien sollte aber nicht außer Acht gelassen werden, wenn die Lampe Abends/ Nachts, in völliger Kälte, leuchten soll.

  • Eine sehr interessante Folge! Danke. :)

    Ja, die langen Nächte sind mir auch aufgefallen, wenn ich mal im Winter draussen übernachtet habe. Ich bin dann gelegentlich einfach erst auf die Schlafenszeit in den Wald gegangen. Dann ist die Nacht auch nicht ganz so lang.

    Auf Touren Ende Oktober bin ich einfach entsprechend lange liegen geblieben. Bisher ist mir dabei noch nicht langweilig geworden.

    Insgesamt war ich bisher eher der Schön- und Warmwetter-Wanderer.

  • Die Farbtemperatur ließe sich ja auch mit einem 'Lampenschirm' beeinflussen, ggf. Braucht man ja eh noch eine Art Diffusor wenn man seine Taschenlampe einsetzt.

    So wie hier z.B.

    https://www.treadlitegear.co.uk/tread-lite-gea…n-11g-233-p.asp

    https://www.treadlitegear.co.uk/mk2-rechargeable-lantern-479-p.asp

    Die Farbtemperatur wirklich effektiv, für das menschliche Auge, angenehmer zu gestalten benötigt übermäßig Energie und saugt die Taschenlampe unnötig schnell leer. Es gibt aber auch Taschenlampen mit Aufsätzen zum Jagen beispielsweise.

    Glücklicherweise kommt die NU25 direkt mit einem angenehm gestreutem, gelben Licht und zwei roten Lichtstufen. Stufe 2 ist auch noch außergewöhnlich hell.

    Ich würde eher zur Anschaffung einer Nitecore NU25, als einem Lampenschirm raten. Ich habe in der Regel zwei Kopflampen und zwei Mini-Key-Chain Taschenlampen [Nitecore Tiki] als Frontlicht am Rad. Zusammen wiegt das keine 100g. Alle können gleichzeitig laden und leuchten, haben rote &/ oder gelbe &/ oder UV-Licht als Extra mit dem indirekt ans Tarp gestrahlt schon eine schöne Stimmung erzeugt werden kann.

  • Ich hab eine Stirnlampe von Armytech ( Wizard Pro Nichia ) deren LED nahe am Sonnenlicht sein soll und bin richtig begeistert von dem Teil. Die max Helligkeit brauche ich so gut wie nie aber wenn es sein muss macht sie Taghell. Wenn ich sie im Lager auf niedriger Stufe habe vergesse ich meistens recht schnell das ich die Lampe auf habe. Ich seh einfach alles und die Farben sehen natürlich aus.

    Don't Panic

  • Gerade habe ich mir den Podcast angehört: vielen Dank an Furbrain und grobinger !

    Ich bin zwar kein Winterfreek, weil ich schon frieren würde bevor ich mich in die HM legen würde (mit einem Heizzelt wäre das was anderes), aber es gab doch interessante Tipps, wie z.B. in die Wasserflasche Wasser einzufüllen und diese dann auf den Kopf zu drehen.

  • Mal 'ne Frage zu Witwenmachern im Winter. Im Sommer ist das einfach die zu erkennen, weil es die kahlen Bäume sind. Ohne Laub wird das schwieriger. Was habt ihr an Tricks und Kniffen, um die auch im Winter zu erkennen?

    Offline ist am schönsten!

    • Offizieller Beitrag

    Ich persönlich finde es auch schwierig zu identifizieren. Manchmal haben tote Äste noch altes Restlaub an den Spitzen. Wenn der übrige Baum im Winter sonst ganz kahl ist, könnte das ein Hinweis sein.

  • Wenn ein Laubbaum den Winter "zu spät" einläutet, kann auch Laub an Ästen hängen bleiben. Und wenn ein Ast quasi über den Winter abstirbt, also im Frühling nicht mehr zum Leben erwacht, dann kann der tote Ast auch unbelaubt sein.

    Kurz, ich bin auch nicht sicher, wie man im Winter einen toten Ast mit Sicherheit erkennen kann, und habe mich das auch schon oft gefragt. :/

  • Packt was zu essen ein und kommt nach Brrrandenbuuurg 🎶

    Denn sicher ist sicher. Wo sonst gibt's so zahlreiche Nadelbaumplantagen, die die Locals allen Ernstes Wald schimpfen ^^:|

    Aber guter Punkt. Außer dem offensichtlichen - schon nicht mehr gerade stehend, Rinde blättert ab/ist lose/fehlt, auffällig viel Astwerk ringsum am Boden etc. hab ich da auch keinen Geheimtipp.

    Auch wenn eher praxisfern, musste ich gerade an ein Messgerät für Restfeuchte von Holz denken. Vielleicht lässt sich da tot von lebendig unterscheiden? barfuß ?

  • Packt was zu essen ein und kommt nach Brrrandenbuuurg 🎶

    Denn sicher ist sicher. Wo sonst gibt's so zahlreiche Nadelbaumplantagen, die die Locals allen Ernstes Wald schimpfen ^^:|

    Da wir hier in Oberbayern großzügig mit Fichtenäckern gesegnet sind würden mich eher diese Seen interessieren an den ihr da immer rumhängt! ;)

    Daraus ergibt sich im übrigen auch meine pragmatische Witwenmacher-Vermeidungsstrategie: Ich such mir zwei Fichten.

  • Ich hab eine Stirnlampe von Armytech ( Wizard Pro Nichia ) deren LED nahe am Sonnenlicht sein soll und bin richtig begeistert von dem Teil. Die max Helligkeit brauche ich so gut wie nie aber wenn es sein muss macht sie Taghell. Wenn ich sie im Lager auf niedriger Stufe habe vergesse ich meistens recht schnell das ich die Lampe auf habe. Ich seh einfach alles und die Farben sehen natürlich aus.

    Von Nitecore gibt es ein günstigeres Pendant dazu: UT32

    Ist die NU25 nicht inzwischen ohnehin sowohl Ultraleicht- als auch Buschcraftstandard? ;)

    Deshalb war ich verwundert diesen Beitrag mit Lampenschirmen von hangloose zu lesen. Soweit ich mich entsinne nutzt hangloose aber auch die Petzl Bindi welche recht mäßig im Vergleich zur NU25 ist. 

    Auch wenn eher praxisfern, musste ich gerade an ein Messgerät für Restfeuchte von Holz denken. Vielleicht lässt sich da tot von lebendig unterscheiden? barfuß ?

    Nein. 😁 Das Thema Tot-Astbildung hängt von sehr vielen Faktoren (fängt z.B. schon mit der Baumart an) ab und lässt sich nicht mit einem Messgerät für Holzfeuchte am Baumstamm angesetzt ermitteln.

    Da wir hier in Oberbayern großzügig mit Fichtenäckern gesegnet sind würden mich eher diese Seen interessieren an den ihr da immer rumhängt! ;)

    Daraus ergibt sich im übrigen auch meine pragmatische Witwenmacher-Vermeidungsstrategie: Ich such mir zwei Fichten.

    Die Seen um Berlin kommen in der Regel mit Kiefern daher 😛

  • die Petzl Bindi welche recht mäßig im Vergleich zur NU25 ist

    Gleich zwei mal korrekt - 'damals' gab's die NU noch nicht - und sie ist ja auch erst kürzlich preislich konkurrenzfähig. als die Bindi jetzt endlich (kurz nach Garantieablauf natürlich) nicht mehr laden wollte und ich endlich die NU im Warenkorb rechtfertigen konnte, hab ich die Bindi doch noch mal ersetzt bekommen - auf ein Neues^^:rolleyes:


    Feuchte von Totholz selbst im Kontrast zu noch lebendem Holz war natürlich das Gedankenspiel. Ergibt sich da ebenso keine merkliche Differenz? Praktikabel wäre es ja wohl eh nicht.:D

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