Ist eine Bridge Hammock das was ich suche?

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  • Hallo zusammen :)

    Ich brauche mal euer Schwarmwissen. Und zwar wurmt es mich gewaltig das ich im Winter mangels entsprechender Isolation für die HM zum Bodenschläfer werde. Letztens habe ich die erste Nacht seit über einem Jahr auf dem Boden geschlafen und das mangels ebenen Boden mehr schlecht als recht. Hier im Mittelgebirge findet man halt eher zwei Bäume im passenden Abstand als eine ebene Liegefläche. Mein Herbst/Frühjahr KuFa Setup geht bis 5 Grad. Für darunter müsste ich dann schon auf Daune umsteigen damit Gewicht und Packmaß nicht alle Dimensionen sprengen. Soweit bin ich schon mal :D

    Aber ein entsprechender Top- und Underquilt liegen zusammen mal eben bei 400-500€. Autsch!

    Nun habe ich aber entsprechende Ausrüstung für Temperaturen bis ca -10 Grad, sprich Isomatte und Schlafsack. Isomatte und GE Hängematte schließt sich ja aus. Die Cross Hammock habe ich mir angesehen, aber ich glaube das ich mit der Schaukelrichtung und dem Einstieg nicht klar kommen werde. Dann bin ich auf die Eno Skyloft gestoßen, einer Bridge. Die finde ich Preislich attraktiv. Nun ist meine Frage: kann man eine Isomatte in so einer Bridge gut nutzen?

  • Eine Isomatte kannst Du zur Not auch in einer GE nutzen, aber in einer Bruecken HM funktioniert das natuerlich besser. Die Warbonnet Ridgerunner in der doppellagigen Version hat somit ein "Fach", in die Du eine passende Isomatte einschieben kannst und hat auch ein Moskitonetz, so dass Du die HM auch im Sommer nutzen kannst. Sicherlich eine bessere Wahl als die ENO. Du musst halt schauen, ob Deine Isomatte von den Abmessungen her auch passen wuerde. Ich wuerde evtl. in eine vernuenftige Matte und UQ investieren und einfach meinen "regulaeren" Schlafsack verwenden und dann erstmal beim TQ sparen.

  • Moin,

    du könntest auch unter deinem Twilight Trekker UQ einen zweiten 3 Season UQ hängen. Den größeren nach außen!

    Dadurch kommst du gut bis in den einstelligen Minusbereich 👍

    Z.B. DD Underblanket + Snugpak Underblanket. Mehrfach getestet bis -8C.

    Ist am Ende vielleicht günstiger als eine Brücken Hm da du ja schon einen UQ hast.

    Da Brücken Hm oft schwerer sind als GE Hm hast du im Vergleich: GE Hm + 2x 3 Season UQ und Brücken Hm + Isomatte vielleicht keinen großen Gewichtsunterschied

    Solltest du eine Isomatte mit Längskammern wie z.B. die Exped Synmat oder Downmat besitzen, kommt vielleicht ja eine Amok Draumr Hm in Frage?!

    Gruß von der Ostsee

  • Ich hätte noch den TaR Slacker Snuggler zum kombinieren mit dem Twilight Trekker, aber ich glaube kaum das das so viel bringt.

    Mit dem Gewicht hast du Recht, da hab ich so nicht dran gedacht. Aber Gewicht spielt eher eine untergeordnete Rolle, da ich im Winter keine großen Touren mache. Ich möchte eher das riesige Packmaß einer KuFa Winterisolation vermeiden.

    Ich habe eine Paria Outdoor Recharge, die hat Querkammern. Ist das bei der Amok so wichtig welche Richtung die Kammern haben?

    Eine Isomatte kannst Du zur Not auch in einer GE nutzen, aber in einer Bruecken HM funktioniert das natuerlich besser. Die Warbonnet Ridgerunner in der doppellagigen Version hat somit ein "Fach", in die Du eine passende Isomatte einschieben kannst und hat auch ein Moskitonetz, so dass Du die HM auch im Sommer nutzen kannst. Sicherlich eine bessere Wahl als die ENO. Du musst halt schauen, ob Deine Isomatte von den Abmessungen her auch passen wuerde. Ich wuerde evtl. in eine vernuenftige Matte und UQ investieren und einfach meinen "regulaeren" Schlafsack verwenden und dann erstmal beim TQ sparen.

    Meine Matte ist eine TTTM Single, mit der bin ich zufrieden. Edit: Die Ridgerunner ist ja nicht viel teurer als die Eno :/

    Ein Cumulus Selva 600 kostet halt nochmal 150€ mehr als die Ridgerunner oder die Eno. Da frage ich mich ob sich das wirklich lohnt wenn ich doch mit der Ridgerunner meine Isomatte erstmal weiter nutzen kann. Später, also nächsten Winter, kann ich mir dann immer noch den Lynx UQ dazu holen wenn nötig.

    Brücken HM habe ich halt das Problem, dass ich beim seitlichen Schlafen mit den Knien auf den Seiten teilen liege. Sehr unbequem.

    Probier doch erstmal eine Crosshammock, mir wegen auch eine Amok.

    Gegen die Crosshammock und auch gegen die Amok spricht für mich die Schaukelrichtung und der Fakt das man sie nicht wie eine GE als Sitz nutzen kann. Da weiß ich jetzt schon das mich das nerven würde.

    3 Mal editiert, zuletzt von Kubi (26. Januar 2021 um 19:44)

  • Brücken HM habe ich halt das Problem, dass ich beim seitlichen Schlafen mit den Knien auf den Seiten teilen liege. Sehr unbequem.

    Ist aber wohl eher ein persoenliches als allgemeines Problem.


    IMeine Matte ist eine TTTM Single, mit der bin ich zufrieden. Edit: Die Ridgerunner ist ja nicht viel teurer als die Eno :/

    Ein Cumulus Selva 600 kostet halt nochmal 150€ mehr als die Ridgerunner oder die Eno. Da frage ich mich ob sich das wirklich lohnt wenn ich doch mit der Ridgerunner meine Isomatte erstmal weiter nutzen kann. Später, also nächsten Winter, kann ich mir dann immer noch den Lynx UQ dazu holen wenn nötig.

    Mann oder Maus. Nur Flickwerk bringt auf die Dauer nichts und ist letztendlich auch nur verschwendetes Geld. Ridgerunner und Isomatte (ich hab nur Erfahrungen mit UQs) sollte vom Hoerensagen auf jeden Fall funktionieren. Vielleicht gefaellt Dir die Bruecken HM ja gar nicht und dann sollte man wohl erstmal nur mit der Matte loslegen und dann zukaufen. Tarp hast Du?

  • Ist aber wohl eher ein persoenliches als allgemeines Problem.


    Mann oder Maus. Nur Flickwerk bringt auf die Dauer nichts und ist letztendlich auch nur verschwendetes Geld. Ridgerunner und Isomatte (ich hab nur Erfahrungen mit UQs) sollte vom Hoerensagen auf jeden Fall funktionieren. Vielleicht gefaellt Dir die Bruecken HM ja gar nicht und dann sollte man wohl erstmal nur mit der Matte loslegen und dann zukaufen. Tarp hast Du?

    Wohl war. Ist ne blöde Situation, da man ja am liebsten das schon vorhandene weiter nutzen möchte. Als Mistwetter-Tarp habe ich ein 4x3m Tarp dessen Enden ich wie Türen zu mache. Das funktioniert mit der TTTM gut.

  • Also wenn Du mit Deinem bisheringen setup zufrieden bist und es gut fuer Dich funktioniert, dann waere es vielleicht wirklich am Kluegsten, in den sauren Apfel zu beissen und sich einen geeigneten UQ anzuschaffen. Eine Bruekcne HM bedeutet langfristig wohl auch ein neues Tarp, UQ etc. und kostet dann langfristig mehr Geld. Und Du weisst nicht, wie Du darin schlaefst.

  • Ich habe eine Paria Outdoor Recharge, die hat Querkammern. Ist das bei der Amok so wichtig welche Richtung die Kammern haben?

    Ja...... die Amok funktioniert eigentlich nur richtig mit einer Isomatte mit Längskammern.

    Die Längskammern geben dem ganzen erst die Struktur und Stabilität. Bei Querkammern würde der ganze Bein-und Fußbereich nach unten weg knicken.

    Das mit der anderen Schaukelrichtung ist bestimmt gewöhnungsbedürftig. Aber ob das etwas für dich ist weißt du wohl erst wenn du mal in einer geschlafen hast 🤓😂

    Ich hätte noch den TaR Slacker Snuggler zum kombinieren mit dem Twilight Trekker, aber ich glaube kaum das das so viel bringt.

    Wenn der Twilight Trekker für dich bis ca. +5C ok ist, dann denke ich beide zusammen wären gut bis ca. 0C . Also auch nicht wirklich viel wärmer.

    Eine Isomatte in einer TTTM Single ist für mich eine ziemliche Rangelei. Wenn ich einmal liege dann geht es gerade eben so. Aber nur weil ich auf dem Rücken einschlafen kann und morgens genau so wieder wach werde ohne mich groß zu bewegen.

    Wer sich häufig in der Hm dreht und wälzt wird ständig mit seiner Isomatte kämpfen müssen, dass sie dort bleibt wo sie soll. Ich finde diese Lösung nicht sehr bequem und wenn man nachts von der Matte rutscht friert man🥶 Ich würde wohl dann den Twilight Trekker zusätzlich noch mitnehmen wenn ich mir jetzt erstmal keinen neuen UQ kaufen möchte.

    Möchtest du aber auf jeden Fall auch einmal eine Brücken Hm testen.......leiht dir hier vielleicht jemand mal eine.

    Ich denke eine Isomatte in einer Brücken Hm sollte aber deutlich bequemer sein als in einer GE oder als auf dem Boden.

  • Moin Kubi, hier kommt mein Senf als überzeugte Brückenfrau: Ich habe sowohl eine Koma (die leider nicht mehr hergestellt wird) und eine Ridgerunner. Man kann beide recht gut mit einer Isomatte nutzen, bei mir waren es Neo-Airs von Therm-a-rest (eine Xtherm und eine 4-seasons, beide 64 cm breit). "Recht gut" heißt aber nicht ideal, tatsächlich habe ich nach einiger Zeit einen Lynx-underquilt gekauft, und zwar die Winterversion. Ich hatte übrigens noch nie das Problem, dass der Underquilt zu warm gewesen wäre, auch in Sommernächten nicht. Zu warm wird es zumindest für mich am ehesten wegen einer zu dicken Isolierung von oben. Übrigens habe ich immer noch keinen Top-Quilt, sondern nutze nach wie vor Schlafsäcke. Ich stimme also BoundryWaters zu, man kann erst einmal am top-quilt sparen. Ich habe übrigens auch eine Crosshammock, die tatsächlich ein ganz anderes Schlafgefühl vermittelt. Sie hat für mich den Nachteil , dass das Sitzen darin sitzen schwieriger ist, und ich empfinde sie beim Umdrehen als etwas kippeliger. Aber daran kann man sich sicher gewöhnen, und sie ist vom Gewicht her natürlich äußerst interessant, schon, weil sie keine Spreizstäbe braucht.

    Ich schätze, Du stehst jetzt genau an einer Weiche: Entweder wirst Du zum GE-Nutzer und richtest die nächsten Anschaffungen danach aus - oder Du holst tief Luft und testest mal eine Brückenhängematte. Wenn Du eine Brückenhängematte kaufst, müsstest Du die vorhandene Isomatte damit nutzen können, und das Tarp mit 4*3m müsste eigentlich auch reichen. Schön wäre es, wenn die Isomatte nicht zu schmal ist, damit es an den Seiten nicht zu schnell zu Kältebrücken kommt. Ein UQ kann ansonsten später kommen. Hast Du vielleicht jemanden in der Nähe, bei dem Du das Liegegefühl in der Brückenhängematte testen könntest? Notfalls: Wenn Dir das Schlafgefühl gar nicht zusagt, kannst Du die Hängematte sicher auch hier im Forum ganz gut verkaufen.

  • Die Variante Isomatte mit GE Matte habe ich doch von vorn herein ausgeschlossen: "Isomatte und GE Hängematte schließt sich ja aus." ;)

    Darum ja die Idee mit der Bridge. Da lässt sich eine Isomatte besser drin verwenden als bei einer GE Matte und die Bridge kostet die Hälfte eines Dauen UQ.

    Moin Kubi, hier kommt mein Senf als überzeugte Brückenfrau: Ich habe sowohl eine Koma (die leider nicht mehr hergestellt wird) und eine Ridgerunner. Man kann beide recht gut mit einer Isomatte nutzen, bei mir waren es Neo-Airs von Therm-a-rest (eine Xtherm und eine 4-seasons, beide 64 cm breit). "Recht gut" heißt aber nicht ideal, tatsächlich habe ich nach einiger Zeit einen Lynx-underquilt gekauft, und zwar die Winterversion. Ich hatte übrigens noch nie das Problem, dass der Underquilt zu warm gewesen wäre, auch in Sommernächten nicht. Zu warm wird es zumindest für mich am ehesten wegen einer zu dicken Isolierung von oben. Übrigens habe ich immer noch keinen Top-Quilt, sondern nutze nach wie vor Schlafsäcke. Ich stimme also BoundryWaters zu, man kann erst einmal am top-quilt sparen. Ich habe übrigens auch eine Crosshammock, die tatsächlich ein ganz anderes Schlafgefühl vermittelt. Sie hat für mich den Nachteil , dass das Sitzen darin sitzen schwieriger ist, und ich empfinde sie beim Umdrehen als etwas kippeliger. Aber daran kann man sich sicher gewöhnen, und sie ist vom Gewicht her natürlich äußerst interessant, schon, weil sie keine Spreizstäbe braucht.

    Ich schätze, Du stehst jetzt genau an einer Weiche: Entweder wirst Du zum GE-Nutzer und richtest die nächsten Anschaffungen danach aus - oder Du holst tief Luft und testest mal eine Brückenhängematte. Wenn Du eine Brückenhängematte kaufst, müsstest Du die vorhandene Isomatte damit nutzen können, und das Tarp mit 4*3m müsste eigentlich auch reichen. Schön wäre es, wenn die Isomatte nicht zu schmal ist, damit es an den Seiten nicht zu schnell zu Kältebrücken kommt. Ein UQ kann ansonsten später kommen. Hast Du vielleicht jemanden in der Nähe, bei dem Du das Liegegefühl in der Brückenhängematte testen könntest? Notfalls: Wenn Dir das Schlafgefühl gar nicht zusagt, kannst Du die Hängematte sicher auch hier im Forum ganz gut verkaufen.

    Vielen Dank Hilda :)

    So wie du das schreibst sehe ich es auch. Die Cross Hammock, also auch die Amok, schließe ich wie schon gesagt aus, weil man nicht wie in einer GE drin sitzen kann. Meine Isomatte ist nur 58cm breit. Ich habe schon vermutet das es dann in einer Bridge an den Seiten eng werden kann und der Schlafsack dann zusammen gedrückt wird. Ich glaube daran wird es mit der Bridge scheitern :(

    Ich weiß leider auch nicht ob jemand hier in meiner Nähe (Raum Hannover oder südlicher) eine Bridge hat die ich testen könnte.

    GE Nutzer bin ich nun schon ein paar Jahre, nur bin ich so weit die Hängematte auch im Winter nutzen zu wollen. Ich werde gerade eher zum reinen Hängemattenschläfer ^^

    Ich stelle mir das Schlafgefühl in einer Bridge ähnlich wie in einem Bett vor das schaukelt. Von daher seh ich da kein Problem.

    Ich denke aber es ist wohl doch besser wenn ich Geld in die Hand nehme und einen dicken UQ für die bewährte GE Matte kaufe, statt auf blauen Dunst was völlig neues zu probieren :/

  • Ich denke aber es ist wohl doch besser wenn ich Geld in die Hand nehme und einen dicken UQ für die bewährte GE Matte kaufe, statt auf blauen Dunst was völlig neues zu probieren :/

    Das ist definitiv eine gute Idee. Es macht einfach Sinn gutes Equipment zu kaufen, anstatt 3 mal das falsche (wenn man es bewusst eigentlich schon weiß). Sieh es so: du investierst in tolle Nächte im Winter. Pro Nacht ist das dann gar nicht mehr so teuer und gute Ausrüstung bekommst du auch gut wieder weg. Den billig bumms will eigentlich keiner.

    Ausprobieren ist allerdings immer gut, Treffen (wenn sie denn mal wider möglich sind) sind hierfür genial!

    • Offizieller Beitrag

    Meiner Meinung nach ist es Quatsch von einer GE Hängematte zu einer Brückenhängematte zu wechseln um Geld zu sparen. Das ist gehüpft wie gesprungen. Wenn du mit deiner GE Hängematte zufrieden bist, würde ich einfach einen wärmeren Underquilt kaufen. Bei einer Brückenhängematte weißt du nicht, ob sie dir überhaupt zusagt (ich komme beispielsweise mit den meisten Brückenhängematten nicht zurecht) - und ob deine Isomatte damit so funktioniert wie du es dir wünschst. Ich finde Brückenhängematten auch wesentlich zugiger / kälter, und würde sie schon deswegen eher nicht für kaltes Wetter verwenden.

    Wenn du einfach gerne eine Brückenhängematte ausprobieren willst: go for it. Aber nicht weil das Set-Up vermeintlich günstiger ist.

  • Da kann ich Hammock Fairy nur beipflichten, die Bridge ist generell offener und daher zugiger. Deshalb wird der TQ bzw. die Isolation von oben wichtiger im Vergleich zur GE.

    Ich bin auf dauerhaft eine Bridge umgestiegen, weil meine Knie da keine seitlichen Druck bekommen (seit dem Kreuzbandriss bin ich da wohl empfindlicher geworden).

    Isomatten habe ich bisher immer als recht schmal empfunden und ich habe keine übermäßig breite Schultern. Da wird’s dann schnell mal kalt an den Oberarmen.

    Die Bridge hat je nach Stoff und Gewicht des Hängers auch einen merklichen Druck auf die Schultern.

    Letztlich ist es so, Geld sparen tust nur wenn du keins ausgibst.

    Ich würde an deiner Stelle das Geld in nen guten UQ investieren und den Schlafsack nutzen ggf. Offen als quasi TQ.

  • Auch ich frage mich, ob nicht nicht eigentlich eine Bridge Hammock suche?

    Meine Entscheidung darüber, ob ich auf dem Boden schlafe oder in der Hängematte hängt von vielen Umständen ab, manchmal spielt der Vernunft eine Rolle aber auch sehr oft das Bauchgefühl. Beispiele:

    Hanglage: Hängematte

    Zeltplatz: Zelt

    Winter: Zelt

    Wald: eher Hängematte

    Illegale Übernachtung: Tarp/Boden

    Ängstlich: Zelt auf dem Zeltplatz

    Mit anderen Unterwegs: Zelt, eventuell Hängematte

    Müde: Hängematte

    Rastlos: Zelt

    Einsam: Zelt


    Die Liste könnte viel länger werden. Der Punkt ist, dass ich die Option haben will einfach so zu entscheiden wie ich schlafe.

    Wie auch immer ich schlafe, habe ich immer eine Isomatte dabei. Wirklich immer. Ich kenne mich damit aus, besitze einige und kann die Dinge mittlerweile fast blind flicken. Isomatte werden auch immer besser. Mit der Isomatte habe ich bereist überall geschlafen: auf Tischen, im Flughäfen, in der Fähren und überall dort wo das angebotene Bett unschön/unbequem ist. Ich gehe auch nicht im Wald, wenn’s plötzlich stürmt. Weil mir die Isomatte so wichtig ist und sie sowieso immer dabei ist, frage ich mich, ob nicht eine Bridgehammock kombiniert mit einer Isomatte nicht die richtige Lösung ist.

    Ich habe einige G.E.-Hängematten und ein paar DIY Quilts probiert. Ja, das klappt gut, sehr gut sogar, aber ich mag es nicht keine Isomatte dabei zu haben. Wie ist es in einer Bridgehammock mit Isomatte? Braucht man undbedignt Dual Layer? Geht single layer? Ich drehe mich im Schalf oft, also einen feucten Rücken bekomme ich nicht. Aber sonst? Wie anders ist eine Brückenhängematte als eine G.E.? Liegt man wirklich flach? Ist das Gefühlt überhaupt noch wie in einer G.E.? Kennt jemand die SL ENO SkyLite Hammock, wäre diese eine Ordentliche?

  • Isomatte in der Brückenhängematte funktioniert (zumindest für mich) sehr gut. Wenn Du Dich also ohne Isomatte unwohl fühlst, kann eine Brückenhängematte (oder eine 90°-Hängematte) die Lösung sein.

    In einer Brückenhängematte schaukelt es sich etwas anders und manche stören sich an den harten Rändern der Längsseiten des Stoffes.

    Probiere es mal aus!

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Ich würde auch eine Crosshammock vorziehen, wenn ich eine Isomatte verwenden wollte und mich oft umdrehe, wie du schreibst.

    In einer Brückenhängematte stören mich die harten Seitenränder, wenn ich auf der Seite liege und die Beine angezogen habe. Ich würde in jedem Fall schauen, ob du Leute findest, bei denen du eine Brücken- bzw. 90 Grad- Matte mal probeliegen kannst bevor du dich in Unkosten stürzt.

  • Ich finde die dicken luftgefüllten Isomatten in (meinen) Brückenhängematten eher mässig angenehm:

    • Ich liege ein ganzes Stück weiter oben, wodurch die Hängematten auch spürbar kippeliger wird.
    • Die Isomatte wird unsachgemäss belastet. Eine - zugegebenermassen - nicht mehr ganz neue EXPED Synmat UL LW hat nach einmaligem Versuch den Geist aufgegeben. (Die Stege haben begonnen abzureissen, worauf ich sie entsorgen musste.)
    • Ich bin nicht sicher, wie es mit dem Liegekomfort aussieht. Wegen des Defekts an der Isomatte konnte / wollte ich das Experiment nicht weiter verfolgen.

    Es kann sein, dass Isomatten mit Querrippen (wie z.B. die von Therm-a-Rest) hier besser funktionieren und weniger ungünstig belastet werden. Auch könnte sein, dass die selbstaufblasenden besser funktionieren. Man liegt weniger hoch und sie sind womöglich etwas weniger empfindlich. Ich habe allerdings hier im Forum auch schon von delaminierten selbstaufblasenden Isomatten gelesen.

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