Witzig, mir sind die Leguanos durch die dicken, elastischen "Böppel" viel zu unnatürlich und Marshmallow like. Das ist mir zu wenig ground feel.
Flexibel sind sie, keine Frage, aber das ist ja nur ein Aspekt des barfuß ähnlichen Laufens.
Denn wie oben angesprochen - mit genügend ground feel läuft man automatisch eher wie barfuß. Da fällt einem der Hackenaufsatz gar nicht erst ein. Und auch Steine, Nüsse oder ähnliches werden dadurch bereits beim aufsetzen schon vor der Gewichtsverlagerung und dem rein bohren registriert und man ist in der Lage, das Gewicht fast reflexartig noch umzulagern und zu verteilen, um das schmerzhafte 'all in' zu vermeiden.
Gleiches gilt für rutschenden Untergrund, Geröll etc. Man registriert sofort, dass da Bewegung drin ist, kann reagieren und Stürze und Umknicken vermeiden.
Btw. Kenne die swimrun Sohle nicht, aber sollte mich wundern, wenn die völlig anders als andere vivos ist, da gibt es eigentlich nur drei, vier verschiedene. Und die Sohlen werden schnell noch flexibler mit dem Einlaufen - too late. Einlegesohlen, falls drinnen, lassen sich raus nehmen, da die Schuhe so gearbeitet sind, dass das ohne störende Nähte/Stöße möglich ist.
Die enge Socke ist wohl ein Feature, wenn man an Schuhe denkt, mit denen man nahtlos und wiederholt von Laufen direkt in's Wasser und wieder an Land wechselt und Zeit verlieren und Ausziehen und sediment entfernen keine Option ist.
Aber gut, wie schon gesagt - all die z.T. eher entgegenlaufenden Kriterien im Optimum zu erfüllen kommt der Quadratur des Kreises gleich. Nun musst Du für dich ausloten, wo der Fokus liegen soll. Viel Erfolg jedenfalls - halt uns auf dem laufenden, was es wird