Posts by die_luise

    Wo hakt es denn bei Dir, die_luise , am Obermaterial oder an den Sohlen?

    Als ich noch in Norwegen gelebt habe, habe ich in ruppigem Gelände, bei Matsch und Querfeldein, Schotter ect. gerne Surflinge wie die Mares Equator getragen, wenn barfuß nicht mehr ging. Die waren preislich interessant und haben sehr lange durchgehalten. Nachteil, speziell bei den Mares, ist allerdings eine relativ schmal geschnittene Zehenbox.

    Am Obermaterial. Wobei sich bei den Wildlingen auch die Sohlen schnell verabschiedet haben, Dadurch, dass man so bodennah ist und die Sohlen so flach sind ist der Schuh in Bodennähe deutlich höheren Belastungen ausgesetzt. Aber bei den Vivobarefoot Wanderschuhen sieht jetzt alles deutlich robuster aus.

    Tolle selbstgenähte Schuhe übrigens, du hast die komplett ohne Schnitt gemacht? Ich fand es ja schon mit Schnitt ein mega Gefrickel, Schuhe zu nähen!

    Mein Problem ist ja, das Minimalschuhe aller Art bei meiner Alltagsbelastung (wenig Asphalt, viel Schotter, nasses Gras, Schlamm und alles andere an Wildnis) nicht lange durchhalten. Die Wildlinge hatten nach drei Monaten schon Löcher. Meine Tochter hat es geschafft, nach zwei Tagen mehrere Löcher in den Leguanos zu haben ( Ist ja gut, wenn das Kind viel an der frischen Luft ist 😁 ). Ich hoffe, die Wanderschuhe halten jetzt länger durch… bei mir halten Schuhe eigentlich fünf bis zehn Jahre, aber trotz der hohen Preise gilt das für die Barfussschuhe bis jetzt nicht 🤷‍♀️

    Das sieht insgesamt richtig gut aus, was du gemacht hast. Respekt.

    Gibt es keine Nachteile die Wärmedämmung direkt an die HM unten anzunähen? Stören die Nähte in der HM nicht? Wird die Traglast vom Ripstop-Nylon dadurch nicht stark gemindert?

    Ich hab keine Ahnung, ehrlich gesagt, was mit der Langzeithaltbarkeit ist. Grundsätzlich dachte ich, ich benutze es einfach als Wooki, wenn diese Punkte problematisch wirken. Aber erstmal scheint es zu funktionieren.

    Danke, ich bin jetzt auch sehr zufrieden mit meinem Werk. Aber nie wieder Daunen, ist echt der Horror zum Verarbeiten!


    Und ja, mein Mann findet glaube ich auch, das das ein ziemlich idealer Spielplatz ist 😁🙈😉

    Sooo! Fertig!


    Heute zusammen mit meinen kompetenten Handarbeitsfreundinnen den Schlafsack auf den Hängemattenstoff genäht. Am Ende haben wir nach einigem ausprobieren entschieden, die Naht nicht ganz durchgängig zu machen in der Nähe der Raffung, um gezielt Falten ermöglichen zu können. Es hat überhaupt nicht funktioniert, den Schlafsack einfach flächig aufzulegen, dann hatte er ziemlich Durchhang.

    In der Summe liegt die Isolierschicht aber jetzt überall gut an und die Form ist auch ok. Ich will die Tage mal eine Nacht darin verbringen, dann berichte ich nochmal!







    Nach einer längeren Pause wegen Krankheit und einer Reise habe ich die Arbeit wieder aufgenommen. Ich habe nun die überstehende Ecke vom Schlafsackende abgetrennt und an der anderen Seite wieder angenäht. Um die Kältebrücke an der Naht zu vermeiden habe ich ein Reststück über der Naht festgenäht.








    Dann noch die Kante mit elastischem Einfassband eingefasst, um ein bisschen Raffung in die Isolierschicht zu bekommen. Mega frickelig alles, weil teilweise die Kanten sehr dick sind. Ich hatte ja den Schlafsack immer so abgetrennt, wie es passte, deswegen sind hier und da Hindernisse im Weg und viele Daunen in die Kanten geraten, die ich nun nur schwer einfassen konnte. Dank meiner belastbaren alten Pfaff hat es dennoch erstaunlich gut geklappt, wenn ich jetzt noch die Daunen aus der Saumbandnaht gefisselt habe, kann ich mich mit dem Annähen auf dem Trägerstoff beschäftigen. Das ist ein heikles Thema, deswegen gebe ich mir da noch ein bisschen Zeit…




    Ich wollte mal beisteuern, dass ich jetzt nach langem Gehadere mit meinen Hanwag Wanderstiefeln superhappy mit meinen neuen Barfusswanderschuhen bin. Das sind die Vivobarefoot Tracker Firm Ground. Es lohnt sich, den Newsletter zu bestellen, weil die beim Sale oft viel günstiger sind. Ich hab ungefähr die Hälfte bezahlt, aber ich glaube, sie halten auch nicht so viele Jahre wie meine sonstigen Wanderschuhe, deswegen passt das dann vielleicht.

    Ich glaube, sie funktionieren auch im Winter gut, weil sie diese wasserdichte Membran haben und so eine Thermoeinlage. Sie sehen nur ständig schmutzig aus mit dem komischen Wildleder, weil das jeden Staub mitnimmt…

    Heute erstmal die Säume der Matte gemacht. Soweit halbwegs ok, ich habe an den langen Kanten mittig zwei Meter elastische Kordel eingenäht, um den Rand optional raffen zu können. Die Nähte ziehen teilweise Schlaufen, was sehr unschön ist.

    Hat jemand einen Tipp? Ich benutze Microtec 80 Nadeln und 100er Polyestergarn Alfafil.






    Ich nähe ja sonst sowas: Mathematte

    Deswegen stresst es mich eigentlich nicht, ein paar Meter geradeaus zu nähen. Aber ich hatte schon bessere Tage und die Nähte heute sehen eher mäßig aus. Hauptsache, es hält…

    Die Daunen nerven jetzt schon richtig!

    😬🙄


    Aber der aufgetrennte Schlafsack gewinnt langsam an Form…



    Wenn er jetzt draufliegt, geht es schon langsam in die richtige Richtung. Ich werde die runde Fläche der Fußbox noch abnehmen und was stückeln. Bei dem Schlafsack war so ein Einsatz dabei, um den Sclafsack zu verbreitern, den Streifen lege ich dann über die Nähte, die Kältebrücken bilden.



    Morgen gehts weiter…

    Toi toi toi! Ich drücke dir feste die Daumen.


    Bei meinen Versuchen habe ich schon ernsthaft versucht einen differentiellen Schnitt hinzubekommen, entweder war doch noch zu wenig Unterschied geplant oder ich habe es beim Nähen nicht sauber umgesetzt. Wenn du die Möglichkeit hat lieber erst einmal ganz vorsichtig anheften und immer wieder testen. :thumbup:

    Ich hab gedacht, dass ich den Schlafsack in elastisches Band einfasse, so dass er eingekräuselt wird, und dann annähe. Dann habe ich Spielraum, wenn der Mattenstoff sich dehnt. Wenn das nervt, muss ich ihn ohne Belastung als Wookiklon nutzen und nicht als isolierte Hängematte.

    Ich dokumentiere jetzt hier mal meine konkreten Versuche, einen asymmetrischen Wookiklon aus einem alten Daunenschlafsack zu basteln. Nähen kann ich ja ganz gut, aber ich habe unterschätzt, wie unförmig so ein Daunenschlafsack sein kann…


    Bestellt:

    für die Mattenfläche 4m 70den Ripstop-Nylon

    Dann brauche ich dicke elastische Kordel für ein Ende? Elastische Kordel 3mm 1m.

    Zum seitlichen Raffen: Elastische Kordel 2mm und 2x Tanka doppelseitige Führung

    Garn nehme ich Polyestergarn, was da ist.

    Seil fürs andere Ende ist irgendwas da



    Ausserdem:

    Dyneema zum Whoopiesling machen, falls ich die Matte als insulated Hammock nutzen will und für eine Ridgeline:

    15m Dyneema 2,5mm

    2x Karabiner


    Dann habe ich einen gebrauchten alten ziemlich dicken Decathlon Daunenschlafsack bei Ebay Kleinanzeigen für etwa 35€ erstanden.


    Heute das Material von Extremtextil ausgepackt und versucht, den Stoff nach dieser Whippinganleitung aus dem Thread von Mittagsfrost für Ziehharmonika zu whippen (Video ). Miss mal den ganzen Thread lesen…

    Festgestellt, dass 3,30m Länge schon mal nicht für die TTTM passt (das war hier wahrscheinlich jedem klar außer mir 😂). Da der Stoff “selbsttragend” ist, habe ich die TTTM fürs erste vernachlässigt, entweder das funktioniert stand alone oder ich nähe mir noch was aus einem ordentlichen Stoff von Hammock Fairy



    Ok, meine Tochter auf dem Hängemattenstoff meine Lage anzeichnen lassen. Kommt ungefähr mit den 50cm/85cm hin, die überall angegeben werden.



    Dann den Schlafsack mal draufgelegt - da habe ich auf jeden Fall ein bisschen Bastelei vor mir!

    Ich glaube, ich schneide die rote Seite der Länge nach mittig auf (nach dem ich zwei Nähte gesetzt habe, damit die Daunen nicht rausfallen) und klappe den Schlafsack so mittig auseinander. Den Reissverschluss lasse ich an der einen Seite einfach dran, der hat einen schönen Wärmekragen und liegt gut geschützt. Den Wärmekragen am Hals lasse ich auch dran, der ist bestimmt hilfreich. Sorgen macht mir die Fußbox, da ist ein bisschen wenig Isolierung an den Füßen, und wenn ich was dranstückele, habe ich Kältebrücken durch die Nähte.


    Ich fange jetzt erstmal mit dem Auftrennen des Schlafsacks an und arbeite mich dann praktisch vor, hat jemand noch Tipps oder freundlichen Zuspruch für mich?

    Wenn der Gummi zu dick (reißfest) ist und Du Dich versehentlich in den Wooki statt der Hängematte setzt … :cursing:

    Nimm daher etwas, was das Gewicht des Wooki hält, ihn mit etwas Spannung an die Hängematte drückt und sich bei Überlastung opfert, um den Wooki zu retten!

    Ja, den Thread habe ich gelesen 🙈😁🤗

    Ich hab den Trägerstoff jetzt ja sowieso „selbsttragend“ aus 70den Ripstopnylon bestellt, das Problem habe ich hoffentlich nicht…

    Mein Daunenschlafsack ist angekommen. Jetzt will ich Stoff bestellen und Zubehör. Extremtextil hat leider erst Mittwochs auf, deswegen bringt es mir nichts nächste Woche vor Ort zu sein…


    Der Schlafsack ist ja nicht ganz grade geschnitten, deswegen muss ich mich wahrscheinlich doch mit einem asymmetrischen Wooki-Klon beschäftigen. Sonst wird es kalt an den Füßen, denke ich.



    Ich bestelle für die Mattenfläche 4m 70den Ripstop-Nylon (wegen optionaler Insulated Hammocknutzung dieser Stoff, und ein bisschen mehr schadet nicht, ich nähe einen Ridgelineorganizer vom Rest)

    Dann brauche ich dicke elastische Kordel für ein Ende? Elastische Kordel 5mm 1m.

    Zum seitlichen Raffen: Elastische Kordel 2mm und 2x Tanka doppelseitige Führung

    Garn nehme ich Polyestergarn, was da ist.

    Frage: Brauche ich dann spezielle Nadeln?

    Seil fürs andere Ende ist irgendwas da.



    Ausserdem:

    Dyneema zum Whoopiesling machen, falls ich die Matte als insulated Hammock nutzen will und für eine Ridgeline:

    15m Dyneema 2,5mm

    2x Karabiner


    Habe ich was vergessen?


    das sieht doch schon mal gut aus. :thumbup:

    Was ich auf den Fotos nicht gut erkennen kann: liegst du ausreichend diagonal, um eine flache Liegeposition hinzubekommen? Teils wirkt das wie eine enge Wurst. Falls Du Druck an den Schulter spürst, versuch mal diagonaler zu liegen oder weiter unten.

    Ich liege diagonal. Ist auch bequem. Sieht man auf den Fotos nicht gut.

    Ich habe eine Nacht in der Hängematte mit dem Moonquilt verbracht bei etwa 10 Grad. Ich meinte ja schon, dass ich schnell friere 😂. Ich hab noch ein Fell reingelegt und meinen Daunenschlafsack benutzt, der bis Minus 5 als Komforttemperatur angegeben ist (für mich funktioniert er super von +2 bis +20 Grad). Mir war nachts nicht warm und nicht richtig kalt, sowas frösteliges dazwischen. War trotzdem nett.


    Eigentlich habe ich das Gefühl, ich hatte den gut genug aufgehängt, vielleicht mag sich mal jemand die Fotos anschauen…Ich gucke nicht immer so merkwürdig aus der Wäsche 😁. Danke schon mal…


    Ich brauche auf jeden Fall definitiv was Wärmeres als den Moonquilt und habe jetzt schnellentschlossen einen alten Daunenschlafsack bei Ebay Kleinanzeigen geshoppt, um damit für einen Wookiklon zu experimentieren. Ich bin nächste Woche in Berlin und bringe mir dann eine Bahn vom Standard-Ripstop-Nylon mit zum experimentieren.


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