Dorf-Ästhetik und Fahrrad fahren

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  • gerade mit dem Rad - auf den ersten 10-20km oft nicht langsamer als mit dem Auto

    Ich habe da mal einen interessanten Artikel über Antiproduktivität gelesen, der bei der Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit auch die Zeit mit einrechnet, die man aufwenden muss um das Auto, Versicherung, Sprit, usw. zu bezahlen. Da kommen ganz interessante Werte raus ;)

    Wir Antiproduktiven

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    Hesmon

  • Tja, oft liegt es einfach am lieben Geld. Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich über ein Earthship nachdenken. Am besten im Hobbit-Stil :D Eine Serie, die ich mir gerne angeschaut habe, war Grand Designs. Die Folge in der eine Art Waldschrat ein Haus aus Stroh baut, hat mir am besten gefallen. Aber ob man hierzulande die Erlaubnis bekommt, so etwas zu bauen?

    Zu dem Thema kann ich den Fachverband Strohballenbau empfehlen. Die haben schon fast 20 Jahre Erfahrung und sind recht weit was Standards und Zulassungen angeht (Brandschutz, etc.). Es ist heute kein Risiko mehr, ein Strohballenhaus zu bauen. Wunderbares Wohnklima, hohe Energieeffizienz, geringe Kosten (weil man viel selber machen kann), geringer Ressourcenverbrauch. Optimal in meinen Augen...

    https://fasba.de/

  • ein Haus aus Stroh

    Freunde von mir in Südfrankreich sind gerade daran, ihr neues Haus fertigzustellen. Die Wände sind – so wie ich das verstanden habe – aus Stohziegeln (Ziegel aus Stroh und Lehm) erbaut worden, die sie in Eigenarbeit hergestellt haben. In ihrem wunderschönen Dorf wird auch regelmässig der Brotofen aufgeheizt und die (ältere) Dorfbevölkerung kommt dann zusammen und backt Brot. Ein kleines Schlösschen gibt es dort auch noch.

    Immer wieder habe ich das Gefühl, dass man in Frankreich noch deutlich mehr Dörfer antrifft, die zum Teil ein noch fast mittelalterliches Flair aufweisen. In der Schweiz muss man da schon etwas weiter suchen. Leider.

  • Hallo in die Runde,

    ...Durch die Automobilität dienen Dörfer vielen Leuten nur noch als Schlafstätten. Sie haben ihre soziale Funktion verloren. Die Verbindung von Arbeit und Wohnen erfolgt durch das Auto, das ich auch gerne als "Raum- und Zeitkapsel" betrachte. Von der Umwelt bekommt man darin herzlich wenig mit.

    Im Sommer war ich mit dem Rad eine Strecke gefahren, die ich vorher schon viele Male mit dem Auto entlang gefahren war. Erst mit dem Rad habe ich die Strecke richtig wahrgenommen - Gerüche, Geräusche, Wärme, Kälte, Sonne, Regen...

    der moderne Mensch hat auch viele Fähigkeiten verloren oder sie sind verkümmert, weil es sich nicht mehr ausreichend bewegt. Früher war das auch noch durchaus normal mal eine Stunde zu Fuß oder mit dem Fahrrad, wenn man denn eines hatte, zum Job zu gehen/ fahren. Natürlich bei Wind und Wetter.

    • Offizieller Beitrag

    Das witzige ist, dass ich (abgesehen von Homeoffice, was bei vielen Bürojobs ja durchaus auch eine Option sein kann) für den Arbeitsweg mit dem Auto je nach Verkehr 30-60 Minuten brauche, mit Tendenz (dank Berufsverkehr) zum oberen Ende. Mit dem Fahrrad brauche ich auf dem hinweg ziemlich genau eine Stunde, zurück etwas länger (Steigung). Dabei habe ich aber mein Trainingsprogramm schon geleistet und den Rest des Tages für andere Dinge frei. Alles in allem spare ich auf diese Weise sogar Zeit, oder verliere zumindest keine. Außerdem sehe ich jedesmal, wenn ich über die Brücke über die lokale Autobahn fahre, den morgendlichen Stau - die Leute sind irgendwie echt doof, dass sie sich das freiwillig jeden Morgen und Nachmittag antun statt entspannt mit einer Radtour in den Tag zu starten :) .

    Allgemein habe ich oft den Eindruck, dass viele Menschen den Anschein von Zeitersparnis als Gewinn an Lebensqualität fehlinterpretieren und dabei vollkommen übersehen, dass letztendlich mehr als die scheinbare Zeitersparnis durch andere Faktoren (zusätzliche Erholungszeit, zusätzliche Kosten, zusätzlicher Stress mit allen Folgen) ausgeglichen wird... Hatte Hesmon ja auch schon erwähnt.

  • Das witzige ist

    Japp, sehe ich gaaaanz genau so:thumbup::thumbup::thumbup:

    Mein Problem: Die Leute in ihren Blechdosen auf der Straße sehen das völlig anders und finden, dass ein Radfahrer im Berufsverkehr nix verloren hat (und zeigen es dem auch gleich mal). Hier wird eine Straße nach der nächsten gebaut oder erweitert - natürlich OHNE Radwege.

    Und das dollste: seit über 30 Jahren gibt es Pläne für einen durchgehenden Radweg von Köln nach Bonn. Allerdings verschwinden diese Pläne immer als erstes aus den Haushalten...:cursing:

  • Hier ist es eher anders herum - totale Präferenz den Fahrrädern mit Straßenverengungen und dadurch immer längere Staus. Was sich die Stadtingenieure bloss dabei denken - inzwischen kann selbst die Ambulanz oder Feuerwehr nicht mehr durchkommen, weil es einfach keinen Platz mehr zum ausweichen gibt.

    Ich habe nach den Sommerferien angefangen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Hin brauche ich nur 10 Minuten länger, zurück 20 Minuten weil mehr bergauf. Fahrradwege gibt es in Genf - es fehlt nur ein kleines Stück auf der französischen Seite der Grenze. Aber was mir Angst macht sind die Pedelecs und S-Pedelecs. Ich mit meinem Holländerrad komme gerade mal auf 10-15 kmh, und die kommen mit 25 oder sogar 40 km/h. Man hört sie nicht kommen und wenn ich bergauf eiere, dann brausen die an mir vorbei und meckern, weil Fahrradwege oder -streifen ja trotzdem schmal bleiben. Toleranz ist anscheinend auch unter Fahrradfahrer verschiedener Sorten keine Selbstverständlichkeit.

    Mofas durften früher auch nur 25 fahren und man hörte die kommen...

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    :!:"Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur verschiedene Sorten gutes Wetter" - (John Ruskin) :!:

    • Offizieller Beitrag

    Mir begegnet im Berufsverkehr nur sehr selten ein Auto - ich verwende lieber Forstautobahnen (wer den Begriff mich kennt: Wege, die breit und befestigt genug sind, um mit Langholztransportern darüber zu fahren) und Waldwege. Mit denen komme ich praktisch von der Haustür bis vor's Büro.

    Die Mentalität "Fahrradfahrer = langsam = stört" ist trotz ihrer offensichtlichen Unsinnigkeit (30km/h ist mit einem entsprechenden Fahrrad immerhin problemlos zu machen, auch 50km/h sind auf der Ebene nicht unmöglich!) leider ziemlich verbreitet. Gerade in vielen Innenstädten ist außerhalb der Hauptstraßen sowieso nicht selten Tempo 30... Das interessiert dann aber auch wieder keinen. Und wenn dann mal Radwege existieren sind die nicht selten in derart schlechtem Zustand oder so schmal, dass man sich doch wieder überlegt, ob die Straße nicht sicherer wäre. Wenn gebaut oder saniert wird, hat die Straße leider fast immer Vorrang, egal ob sinnvoll oder nicht. Das wird sich auch nicht ändern, solange die zuständigen Beamten in den Rathäusern bei ihrem alten Verhaltensmustern bleiben (dürfen). Aber an der Stelle wird das Thema doch sehr politisch...

    Womble Ich brauche keinen Antrieb für solche Geschwindigkeiten :) . Dass einige Pedelec-Fahrer absoluten Stuss zusammen fahren werde ich allerdings nicht in Frage stellen. Erfahrungsgemäß sind's oft ältere Semester oder offensichtlich nicht sonderlich sportliche Menschen, die dann meinen, dass man das Maximum des Antriebs ausfahren muss - und wenn die Teile entsprechend programmiert werden, kann man dann nur noch sehr schwer langsam fahren. Das machen einige Hersteller gerne - wenn man die Kurbel leicht bewegt, fährt das Rad von alleine mit maximaler Geschwindigkeit.

  • Ich arbeite in einem mittelständischer Betrieb in der Kleinstadt. Das Gehalt ist - im Vergleich zu Großfirmen - dementsprechend bescheiden. Wir konnten aber unseren Chef davon zu überzeugen, auf andere Weise den Mitarbeitern etwas zukommen zu lassen.

    Wir haben jetzt sowohl Dienstrad-Leasing als auch das sogenannte Job-Ticket.

    Beide Seiten haben dadurch Vorteile. Für den Arbeitgeber ist eine Sachleistung immer günstiger als eine Gehaltserhöhung und für den Arbeitnehmer entstehen dadurch Steuervorteile.

    Bei meinem E-Bike habe ich gegenüber dem Listenpreis über 30% gespart und habe noch den Vorteil, das Reparatur und Verschleißteile mit versichert sind.

    Mein Anteil am Job-Ticket kostet 40% weniger, als ich für eine Monatsfahrkarte für die 10km auf die Arbeit zahlen müsste und ich kann damit im 100km Umkreis kostenlos Bus und Bahn fahren. Am Wochenende kann ich bis zu 4 Personen mitnehmen.

    Beide zusammen hat dazu geführt, dass ich mein Auto komplett abschaffen konnte. Meine Nettoersparnis gegenüber dem eigenen Auto sind ca. 250 Euro/Monat. Ich fühle mich in der Mobilität nicht eingeschränkt. Wenn ich alle paar Monate mal ich ein Auto brauche, greife ich auf Car-Sharing zurück.

    Fragt einfach mal Euren Chef und erklärt Ihm die Vorteile. Bei uns wurde beides von den Mitarbeitern sehr gut angenommen und ich denke schon, dass dies ein kleiner Beitrag für die Umwelt ist.

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    Hesmon

  • Hesmon 15. September 2020 um 13:24

    Hat den Titel des Themas von „Es geht um Ästhetik auf dem Dorf“ zu „Dorf-Ästhetik und Fahrrad fahren“ geändert.
  • Toleranz ist anscheinend auch unter Fahrradfahrer verschiedener Sorten keine Selbstverständlichkeit.

    Mal ganz nüchtern betrachtet: Warum sollten Radfahrer die besseren Menschen sein?

    Erschließt sich mir nicht.

    Ich kann aber sehr gut nachvollziehen, dass überzeugte Radfahrer sich als bessere Menschen fühlen - immerhin bewegen sie sich klimafreundlich. Daraus sollte natürlich eingebaute Vorfahrt für Radfahrer abgeleitet sein.

    Wenn ich hier so den Verkehr betrachtete, dann könnte man das auch "Die Tribute von Bonnem" nennen: Radfahrer, Fußgänger, ÖPNV und Autofahrer werden in ein unzureichendes Verkehrssystem geworfen, und der Platz wird immer weiter begrenzt. Das daraus erwachsende Hauen und Stechen im Verkehr ist ein tägliches Trauerspiel.

    Vor einiger Zeit meinte eine Dame zu mir, Radfahrer könnten doch mal kurz zur Seite fahren und Autos vorbei lassen. Ich halte dagegen: NEIN - Autofahrer können ebenso in angemessenem Abstand hinter einem Radfahrer her fahren.

    Ein weiteres Statement dieser Dame hat mich schon etwas schockiert: Sie hebe den Daumen für jeden Autofahrer, der einen Radfahrer, der sich nicht an die Regeln halten würde, umfahre. Zur gleichen Zeit forderten andere, dass man Radfahrer, die rote Ampeln mißachteten, an selbigen aufknüpfen solle...

    Ich bin sehr erbost darüber, mit welcher Kaltschnäuzigkeit Radfahrer in der hiesigen Verkehrsplanung einfach ignoriert werden (ich muß jetzt aufhören - Bluthochdruck...).

  • Zitat

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    Hesmon
     Vor 49 Minuten

    Hat den Titel des Themas von „Es geht um Ästhetik auf dem Dorf“ zu „Dorf-Ästhetik und Fahrrad fahren“ geändert.

    ^^


    Ich bin sehr erbost darüber, mit welcher Kaltschnäuzigkeit Radfahrer in der hiesigen Verkehrsplanung einfach ignoriert werden

    Wie gesagt, bei uns ist das genau andersherum - seit wir eine Grüne Stadtregierung haben werden die wildesten Initiativen für Radfahrer ergriffen.

    Zur heftigsten CoVid-Zeit haben die Pop-Up-Fahrradwege mit rosa Farbe auf die Strasse gemalt. Witzig, aber leider illegal, da nicht mit der eidgenössischen StVo - die ja nun einmal ein paar Regeln enthält - vereinbar. Erst ein paar Tausender fürs malen, dann ein paar Tausender mehr zum wieder übermalen - es kommt ja nicht aus deren Tasche :cursing:

    Es wurden auch mal ein paar LGBT-freundliche Schilder installiert - auch wieder frei nach Fantasie und daher illegal.

    Die Schweizer stimmen ja gerne mal ab - und da gab es vor ein paar Jahren in Genf eine Initiative zur Abstimmung, die eine gleichberechtigte Behandlung aller Verkehrsteilnehmer forderte. Also weder dürfen Autofahrer gegenüber Radfahrern benachteiligt werden, aber auch nicht Radfahrer gegenüber Fussgängern, usw. Naja, die Schweizer stimmen gerne ab, aber gemacht wird dann trotzdem, was Regierung will.

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  • Womble Du bist nicht so der Radfahrer, oder?

    Ich bin kein Fahrrad-Ultra, aber ich habe vor der Zeit mit Kindern viel und gerne Fahrrad gefahren - als Kind habe ich am Niederrhein gewohnt und da ist ja die Fahrradkultur quasi auf dem Niveau der Holländer. 6km zur Schule, Sommer wie Winter, später in Genf dann 14km. Mit den Kindern habe ich dann das Fahrradfahren auf die Freizeit beschränken müssen

    Reisender mit Hang zum Hängen

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    • Offizieller Beitrag

    § 1 der StVO:

    1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

    (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

    Da die StVO für alle Verkehrsteilnehmer gilt, ist der Punkt doch geklärt.

    Warum nicht als Radfahrer kurz anhalten, um ein Auto vorbeizulassen? Warum nicht mal entspannt hinter einem Fahrrad oder Traktor hinterherzuckeln, wenn die nicht schneller können?

  • Da die StVO für alle Verkehrsteilnehmer gilt, ist der Punkt doch geklärt.

    Mittagsfrost Ich würde mal sagen, zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen Welten...

    Ich kann Dir lang und breit darlegen, wieso Radfahrer und Autofahrer tatsächlich nicht miteinander können, vor allem nicht, wenn es keine Radwege gibt, die Autostraßen auch nicht mehr ausreichen, und generell der Konsens herrscht, dass Radfahrer sich entweder kein Auto leisten können oder zu viel Freizeit haben... (demnächst am Lagerfeuer).

    Meine Erfahrung: Der Autofahrer hat immer Vorfahrt (auch wenn in der StVO was völlig anderes steht). Radfahrer können gar nicht bei grün über die Ampel fahren (entweder die Ampel wird gar nicht erst grün, oder die Ampelphase dauert nur 1,5 Sekunden - beides leider Wirklichkeit bei uns, und nicht übertrieben). Und überhaupt zahlen Radfahrer ja viel zu wenig Steuern und haben deshalb nichts auf der Straße zu suchen.

    Ich wohne leider in einer Gegend, wo Geschäfte teilweise ausschließlich(!) mit dem Auto zu erreichen sind. ÖPNV sind mau, und Radfahren lebensgefährlich.

  • Wollt ihr nicht 2 Beiträge draus machen?

    Das mit dem Dorf fand ich ja interessant.

    Aber mit dem Beithema Fahrrad wurde es einfach schlecht.

    Ich kanns aufteilen.

  • Ich finde, dass jedes Verkehrsmittel seine Berechtigung hat:

    - Ich fahre seit 30 Jahren jeden Tag einige km mit dem Rad zur Arbeit (immer: bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit), ca. 3500 km/Jahr.

    - Ich fahre in der Stadt grundsätzlich nur Rad.

    - aber ich habe trotzdem ein Auto, weil ich Campingurlaub mache (deshalb ist Carsharing für mich nicht so interessant - in welches Auto paßt sonst schon eine Hängematte) und ich zu meinem Haus am See, das 40 km entfernt ist, nicht mit dem ÖPNV komme.

    (Da ich 3 Tage in der Woche dort bin, habe ich auch immer einiges zu transportieren.)

    Ich denke, wenn sich jeder rücksichtsvoll verhält und immer den für den entsprechende Fall nötigen fahrbaren Untersatz nimmt, wäre schon viel gewonnen. (Natürlich ärgere ich mich auch über die Leute, die zum Brötchen holen oder BILD Zeitung kaufen das Auto nehmen.)

  • (Natürlich ärgere ich mich auch über die Leute, die zum Brötchen holen oder BILD Zeitung kaufen das Auto nehmen.)

    Die Franzosen lassen dabei immer noch gerne den Motor laufen, wärend sie "schnell" in den Laden gehen und da dann trotzdem über Welt und Wetter diskutieren :huh:

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    • Offizieller Beitrag

    Ich glaube auch nicht, dass jemand ernsthaft die Autos auf dem Verkehr ziehen will. Für längere Strecken oder wenn man mal wirklich was transportieren will ist es einfach praktischer. Darum geht's letztendlich aber auch nicht.

    Ein Problem gibt's nur dann, wenn das Rücksichtsgebot aus der StVO ignoriert wird - egal von wem. Nur: Ein Autofahrer übersieht ein Fahrrad leichter als umgekehrt. Das ist mittlerweile einigermaßen gesichert. Dazu kommt dann noch, dass teilweise durch wirklich unmögliche Planung der Straßen und Wege das Konfliktpotential noch erhöht wird (teilweise werden Radfahrer als "Verkehrsbremse" missbraucht!). Natürlich gibt's da auch Ausnahmen, aber hier in DE sind die leider noch relativ selten. Dass das letztendlich nicht gut geht ist abzusehen.

  • Ich find Autos auch cool: Feuerwehrauto, Krankenwagen...

    Aber als Ego-Booster? Ist Klima-technisch betrachtet einfach zu teuer.

    Aber warum machen wir das trotzdem?

    Weil wir es können... Dekadenz ist der Anfang vom Untergang.

    teilweise werden Radfahrer als "Verkehrsbremse" missbraucht!

    Oh? Das habe ich ja noch nie gehört! Hast Du Beispiele dafür?

    Mich ärgert es, dass die Stadt Bonn alle Radwege abschafft, und gleichzeitig Millionenbeträge versenkt.

    Ach so, den Radweg vor dem Bahnhof hat man vergessen (obwohl alle drei Vorschläge zum Umbau einen Radweg vorsahen). Als ich das gehört habe, dachte ich, es müsse doch irgendwo noch ein Parallel-Universum geben...

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