Dorf-Ästhetik und Fahrrad fahren

  • Hallo,


    ich habe gerade in "Der allwissenden Müllhalde" wieder eine "Entdeckung" gemacht, die ich mit Euch teilen mag.


    Da wir ja hier im Forum, eine nicht zu vernachlässigende Ansammlung von "Baumkuschlern" beheimaten, frug ich mich, ob denn nicht der ein oder andere Hausbesitzer auf dem Dorf, sich nicht doch ein paar Anregungen, aus den teilweise über 40 Jahre alten Ideen des Dokumentarfilmers Dieter Wieland zu Gemüte führen möchte.


    Unser Dorf soll hässlich werden (1975)

    Topographie - Der Zaun (1981)

    Landschaft und Gärten der Deutschen (1983)


    Selbst wenn ich alle Faktoren wie Verklärung der Vergangenheit, Sachzwänge, Fortschritt, Alternativlosigkeit usw. abziehe, hat er immer noch einen sehr validen Punkt:

    Die Gestaltung unseres unmittelbaren Lebensraums, hat nicht unerheblichen Einfluss auf unser psychisches Wohlbefinden. Jedenfalls auf meins.


    Wenn ich mir anschaue, was im Neubauviertel von Annweiler, nördlich des Wasgau Marktes, gerade für eine Wüste aus an­th­ra­zit­far­benen Stadtvillen mit Steingärten gebaut wurde, könnte ich weinen. Hässliche, mit Steinzäunen abgegrenzte, normierte und klimatisierte, Aufbewahrungsboxen für Plastikmenschen - bähhh ...


    Ich kann damit einfach nicht umgehen ... wenn ich durch so eine kalte Trabantensiedlung laufe, deprimiert es mich einfach ;(



    Fotos der Bausünden habe ich keine gemacht, aber das computergenerierte Bild trifft GENAU den Punkt:


    Annweiler (Altstadt) Annweiler (Neubaugebiet)


    Wo wollt Ihr wohnen?

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    Hesmon

    Edited once, last by Hesmon: typo ().

  • Ist hier nicht anders.


    Natürlich ist das Wohngefühl in einem Fachwerkhaus wesentlich größer als in einem Niedrigenergiehaus.

    Ich habe selbst bei der Renovierung eines 200 Jahre alten Hofes mitgeholfen von Anfang bis Ende.

    Der Aufwand, die Kosten waren höher als ein Neubau.

    Auch wenn die Bauzinsen derzeit sehr günstig sind, warum sollte eine junge Familie mehr Geld für ein Fachwerkhaus ausgeben,

    wo je nach Zustand noch viel gemacht werden muss, oder ein nach ihren Bedürfnissen gebautes Haus bauen lassen.


    Man muss auch denjenigen in der Gemeinde mal fragen, der die Baugenehmigungen erteilt.

    Es gibt ja Gemeinden, die schreiben viel vor bei Neubauten. Die Farbe der Dachziegel, die Farbe des Anstriches etc.

    Natürlich kann man die Schraube anziehen und nur noch Häuser genehmigen, die ins Ortsbild passen.

    ABER man will ja auch den Zuzug von neuen Bürgern.

    Viele Orte auf dem Land bluten aus. Die Jungen ziehen weg, näher an die Stadt.

    Um den Wegzug und das langsame Sterben des Ortes zu vermeiden, macht man eben kaum Auflagen bei der Baugenehmigung.

    Ist so ne Gratwanderung. Man will neue Bürger haben, aber eigentlich keine grauen Neubaugebiete.


    Der Baustil ist heute aber so. Grau wird gerne genommen. Pflegeleicht und zeitlos.

    In den 80ern hat man anders gebaut als in den 90ern.


    Was kannst DU machen?

    Werd aktiv im Gemeinderat. Geh zu Versammlungen. Machs Maul auf.

    Erkundige Dich wer sowas genehmigt und warum. Was man machen kann gegen die Graue Tristesse.

  • Was kannst DU machen?

    Werd aktiv im Gemeinderat. Geh zu Versammlungen. Machs Maul auf.

    Erkundige Dich wer sowas genehmigt und warum. Was man machen kann gegen die Graue Tristesse.

    Genau das:!:


    Ich wollte mit meinem Post lediglich auch andere Leute dazu motivieren, mitzumachen.

    Rettet die Dörfer! Nicht als Museum oder Touristenattraktion, sondern als Lebensraum.


    Wir arbeiten daran ... ;)

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    Hesmon

  • Rettet die Dörfer! Nicht als Museum oder Touristenattraktion, sondern als Lebensraum

    In den Städten sieht es auch nicht viel anders aus. Hier im Nordosten von Berlin werden im Rahmen der überhitzten Wohnungsblase alle (Parkplatz-)Brachen - ich nenne sie gerne "Zahnlücken" - aufgekauft und gewinnbringend mit weißen Wohnblöcken mit tiefliegenden anthrazitfarbenen französischen Fenstern zugekleistert. Das soll wohl einen "mediterranen"Wohnstil imitieren. Nur liegt Berlin nicht am Meer:rolleyes: Abgesehen davon kommt mir die Stadt auch nicht besonders wie ein hochwertiger Lebensraum vor. Wenn ich auf meinem 70-minütigen Arbeitsweg durch Berlin Mitte muss, erinnert mich das üblicherweise eher an Disneyland mit den ganzen Hotelneubauten und Touristenattraktionen - z. Zt. ist es nur ein wenig "Corona-bereinigt".


    Der Unterschied zum Dorf liegt nur darin, dass a) die Städte sich vor Zuzug nicht retten können und b) der Verwaltungsmoloch so intransparent ist, dass die Immobilienmafia höchst fragliche Baugenehmigungen durchkriegt, um die Gentrifizierung voranzutreiben. Habe meinen Fall damals sauber dokumentiert und wollte daraus eigentlich als nachträgliche Therapie einen Kurzfilm machen - solche gibt es allerdings bereits schon Zuhauf, weil die Einzelschicksale sich immer ähneln.

  • Moin zusammen,

    ...naja, so als Wohneigentumbesitzer, warum ist grau pflegeleichter als eine andere Farbe? Es ist halt nur eine Frage die IN ist, genauso wie die Verwendung vom viel Naturstein, letzteres aber leider all zu oft in den Gärten.


    Wie kommt es dazu, wie ist das bei uns dazu gekommen? Eine Reihe an Gründen wurden ja schon von Dir genannt und für die zukünftigen Eigentümer ist auch oft ganz wichtig, daß der Wohnraum bezahlbar bleibt. "Erschwerend" kommt hinzu, daß viele dieser Menschen keinerlei Vorstellung von einem einigermaßen (individuellem) Wohnen haben, sich das aber auch nicht vorstellen wollen. Da ist man dann lieber ein Lemming und weicht nicht von der Masse ab.


    Für die Architekten und Wohnraumhersteller ist das natürlich auch einfacher, sprich kostenoptimierter gleich ausschauenden Wohnraum dahin zu pflastern. Genehmigungen für Abweichungen werden umschifft, die Hütte gefällt den Lemmingen weil´s ja IN ist und so kann man den Ramsch schnell verticken (jaja der kleine Hieb auf die qualitativen baulichen Ausführungen). Das ist wie mit den Klamotten die jede Season als der neue Trend angepriesen werden und alle rennen los und wuchten den neuen Typ in die Kleiderschränke. Schwachsinn.


    Soviel dazu.


    Ich habe ja das Glück das man schon älter ist, mir braucht man also mit Typ und IN sein nicht groß kommen. Zweiter Pluspunkt, ich gehöre eher zu den kreativen und bin bis vor ein paar Jahren auch handwerklich immer noch gut in Schuss gewesen. So konnte ich unserer Karnickelzuchtbox :) ein wenig mehr Individualität angedeihen lassen (leider wurde diese aber auch aufgrund des zeitlichen Rahmens bei dieser größeren Maßnahme etwas eingebremst, Ideen hatte ich schon noch).


    Die andere Sache ist, man macht sich ja schon einen Kopp um das was braucht man wirklich, wie könnte dies aussehen? Ich finde die Trends von Tiny-House und small living sehr interessant. Natürlich ist das mit zum Teil sehr vielen Kompromissen verbunden, aber es macht einem auch klar, wie viel man eigentlich zu viel hat. Ob ich da alle Punkte umsetzten würde, kann ich aber auch ganz klar mit nein beantworten.

    Aber ich könnte mir einen Stift und Blatt Papier nehmen und einen wirklich gut zu gebrauchenden Wohnraum im Maßen aufzeichnen und darauf dann auch was bauen. Groß im Überfluss wäre das wohl nicht.


    Aber da kommt der nächste Punkt. Man lebt ja nicht alleine, da ist zum einen die Family drumherum und die Mitmenschen/ Nachbarn. Im Grunde bräuchte man also auch ein Grundstück in der Lage die man als brauchbar (hängemattentauglich ;) ) ansehen würde. Naja, und spätenstens an dem Punkt kommt man wider in den Kreis der hier zur Diskussion steht.

  • Da legt Hesmon seinen salzigen, ungewaschenen Finger direkt in eine sehr schmerzende Wunde!


    Ich habe ein kleines Haus. Als ich dort einzog war es 500m vom Ortsrand entfernt. Im Westen und Norden Steuobstwiesen, dahinter Linden um einen Bildstock. Im Osten und Süden Weide und Kornfeld.

    Und das Haus sah aus wie von Janosch selbst dort hingemalt.

    (das ist weder neu noch schick, aber gemütlich)


    Dann hat die Stadt das Umfeld als Bauland freigegeben.

    Jetzt sieht die Ecke aus wie aus dem Katalog von Gärten des Grauens. Grau ist die vorherschende Farbe. Die Linden sehe ich nicht mehr aber den ganzen Sommer durch Rasensprenger damit der Rasen wächst, Rasenmäher damit er nicht wächst..... Steine, Blech und Plastik. Brutalste Dorfgentrifizierung.


    Da könnte man Zensur......

    Aber ich hab noch meine Apfel und Pflaumenbäume und angefangen ne Hecke ums Grundstück zu ziehen. Trotzdem, wenn ich Fotos von "früher" (und das ist keine 10 Jahre her) sehe bricht es mir das Herz!


    Gruß

    Thomas, Misantroph

    Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Nachmittach.

  • Ich sehe ähnliches bei uns im Dorf. Allerdings sind es hier nicht nur die Neubaugebiete, sondern vor allem die Tatsache, dass man sich eigentlich nur noch mit dem Auto bewegt. Selbst kurze Wege werden.


    Was über Jahrhunderte ein wesentliches Verwaltungszentrum war, ist zu einem Schlaf-Dorf ohne eigene Infrastruktur geworden. Der öffentliche Raum ist fast vollständig vom Auto eingenommen.

  • Das mit der Mode ist so eine Sache - was heute gefällt (und nicht jedem) ist morgen altmodisch. Wir haben unser Haus mit der hier üblichen teilweisen Holzverschalung gekauft, Baujahr 70er Jahre. Alle Häuser die in diesen 70er Jahren gebaut wurden, sehen irgendwie gleich aus.


    Die südlichen Fachwerkhäuser, die Hesmon hier als positives Gegenbeispiel zeigt, zeugen auch nicht gerade von großer Individualität - zumindest wenn man sie in ihrer ursprünglichen Epoche betrachtet. OK, der Anstrich darf farblich etwas individueller sein, aber auch nur in Grenzen. Heute sind davon noch ein paar übrig, aber früher war das ganze Dorf oder die Stadt so, jedes Haus quasi wie das nächste. Ich weiss nicht, wann Hausnummern eingeführt wurden, vermutlich aber ab dem Moment, ab dem eine Häuserbeschreibung zu komplex wurde um es von den anderen Bauten hervorzuheben.


    Die roten Ziegelhäusersiedlungen im norddeutschen Raum, da sieht ein Haus aus wie das nächste. Aber wir können auch gerne wieder ein paar Jahrhunderte zurückgehen : Der Tudor-Stil, der keltische Stil mit grauen Steinblöcken, etc.etc. Zu jedem Zeitalter, zu jeder Region, gehört ein Baustil und die Häuser aus der Zeit sehen alle ziemlich gleich aus. Ich habe eine Zeit lang in einem typischen Genfer Haus aus dem 16. Jahrhundert gelebt. Die Häuser, die aus dieser Zeit noch übrig sind - und das sind eine Menge da ja keine Kriegszerstörung stattgefunden hat - sind alle im gleichen Stil gebaut - die Sandsteinblöcke kamen alle aus benachbarten Steinbrüchen. Als wir uns nach einem Haus umgesehen haben, war auch ein altes Bauernhaus aus dieser Zeit und in diesem Stil dabei. Mir hätte es gefallen, meiner Frau nicht - die hat es lieber moderner. Mir war der Garten wichtiger als das Haus darauf...


    Die Regionalität verschwindet natürlich auch mit der Globalisierung, die Franzosen, die Holländer, die Polen und ja, auch die Deutschen finden ihre Bauprojekte nun in Katalogen internationaler Baufirmen. Wenn neu gebaut oder renoviert wird, dann in Richtung grau. Ist halt der Stil der 20er Jahre dieses Jahrhunderts. Bei uns kommt gerade das Kubus-Haus in Mode - in Naturholz oder eben in Grautönen - gebaut von polnischen Baufirmen. Gut dabei ist, das mehr Wert auf Energiebilanz gelegt wird.

    Edited once, last by Womble: Username Hesmon korrigiert ().

  • Ich kann mich ja noch glücklich schätzen, hier an der Weinstraße in einem Gebiet zu wohnen, wo in einigen Orten, u.a. wegen der Touristen, SEHR darauf geachtet wird, dass das Dorfbild erhalten bleibt, z.B durch Bauberatung in der Dorferneuerung. Andererseits entsteht gerade im Neubaugebiet des Nachbarortes eine weitere Anthrazit-Hölle.


    Die Regionalität verschwindet natürlich auch mit der Globalisierung

    Ja, aber ich muss das nicht schön finden. Vielleicht bin ich jetzt aber auch einfach schon in dem Alter, wo man alles Moderne als neumodischen Firlefanz verteufelt. Ach - was heißt vielleicht - ganz bestimmt sogar ;)


    Was über Jahrhunderte ein wesentliches Verwaltungszentrum war, ist zu einem Schlaf-Dorf ohne eigene Infrastruktur geworden. Der öffentliche Raum ist fast vollständig vom Auto eingenommen.

    Wo das langfristig hinführt, kann man schön in den Suburbs in den USA bewundern. Mir gefällt das einfach nicht.


    Baumkind : Komisch, das Du jetzt gerade "Wege" erwähnst. Genau darüber bin ich auf die Filme des Herrn Wieland gestoßen. Am Freitag kam ein Film über Südtiroler Urwege in ARD-alpha-retro. Schau mal rein, das könnte Dir gefallen.



    P.S.

    Isch 'abe gar kein Auto ;)

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    Hesmon

  • Isch auch nisch!:love:


    Hey, ich glaub, dieser Spruch hat das Potential wie seinerzeit die Werbung!

    Muss ich mir statt "ein auto weniger" ans Rad kleben

    Hi,


    ich hatte auch eine paar viele Jahre kein eigenes Auto mehr. Durch Zufall und natürlich auch sehr günstig bin ich mal wieder an eines gekommen. Man hat es mir angeboten und ich hab' s auch jur genommen, weil noch eine weitere Person im Haushalt davon profitiert. Ansonsten fahr ich auch lieber mit dem Bike

  • Meine Meinung zum Thema ist glaube ich mittlerweile hinreichend bekannt - ein sparsames Auto wenn's was größeres zu transportieren gibt oder für lange Strecken, sonst bin ich bei Wind und Wetter mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs und - gerade mit dem Rad - auf den ersten 10-20km oft nicht langsamer als mit dem Auto ;) .


    Was das Dorf betrifft: Ich habe das Glück, das ich in einem 150-Einwohner-Dorf auf einer Waldlichtung mitten im Landschaftsschutzgebiet und am Rande eines Naturschutzgebietes wohne. An Neubau gibt's hier nicht viel, die paar Häuser, die in den letzten Jahren gebaut wurden, passen auch eher gut ins Bild. Wenn ich aber allein schon die Neubaugebiete in den anderen Stadtteilen sehe, frage ich mich auch oft, warum sich Menschen sowas antun... Hellgrau auf dunkelgrau mit schwarzen Akzenten.

  • Wie oben schon erwähnt: Fachwerk war mal eine Arme-Leute-Bauweise, Herrenhäuser wurden aus Stein gebaut... Heute finden wir das schnuckelig, heimelig etc.


    Die anthrazit-weiße Ästhetik ist halt im 21. Jahrhundert zu Hause, und wenn sie mal lange genug da war, wird man das als "klassische Farbgebung" oder so bezeichnen und finden, dass die klaren Farben das kreative Denken befördern würde. Oder was anderes.


    Viel schlimmer finde ich die Art und Weise, wie die Menschen mit ihrem Dorf umgehen. Das Auto hat es möglich gemacht, dass Arbeit und Wohnen ziemlich weit auseinander liegen können. Siedlungen, Dörfer ebenso wie Städte, waren einst als Ort des Wohnens und Arbeitens konzipiert. Dort hat man sich getroffen, jung wie alt, arm wie reich.


    Durch die Automobilität dienen Dörfer vielen Leuten nur noch als Schlafstätten. Sie haben ihre soziale Funktion verloren. Die Verbindung von Arbeit und Wohnen erfolgt durch das Auto, das ich auch gerne als "Raum- und Zeitkapsel" betrachte. Von der Umwelt bekommt man darin herzlich wenig mit.


    Im Sommer war ich mit dem Rad eine Strecke gefahren, die ich vorher schon viele Male mit dem Auto entlang gefahren war. Erst mit dem Rad habe ich die Strecke richtig wahrgenommen - Gerüche, Geräusche, Wärme, Kälte, Sonne, Regen...

  • Neben den Grusel Farben sind es doch die unmöglichen Proportionen und die Materialien die alles so Tod erscheinen lassen.

    Mein Haus Mein Garten!

    Kein Platz für Vögel und "Unkraut"

    Es ist keine Frage des Geschmacks, es ist ein Lebensgefühl.

    Und meist sind diese Häuser Ressourcen Verschwendung.

    Das Haus meiner Kindheit wurde 1782 gebaut und steht noch immer.

  • Mein Cousin hat sich nebenberuflich zum »Blühbotschafter« ausbilden lassen. Das mag im ersten Moment seltsam klingen, packt das hier angesprochene Problem – zumindest die Steinwüsten, die gerne als Gärten verkauft werden – von Grund auf an:


    https://www.bluehbotschafter.eu/


    Eine Naturwiese braucht kaum Pflege und sieht einfach viel schöner aus!


    Viele der zahlreichen Neubauten bleiben trotzdem hässlich...

  • Tja, oft liegt es einfach am lieben Geld. Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich über ein Earthship nachdenken. Am besten im Hobbit-Stil :D Eine Serie, die ich mir gerne angeschaut habe, war Grand Designs. Die Folge in der eine Art Waldschrat ein Haus aus Stroh baut, hat mir am besten gefallen. Aber ob man hierzulande die Erlaubnis bekommt, so etwas zu bauen?

  • Eine Naturwiese braucht kaum Pflege und sieht einfach viel schöner aus!

    So ganz langsam fangen die Bauern hier auch wieder an, wenigstens einen 2 Meter breiten Streifen neben Ihren Äckern als Naturwiese wachsen zu lassen. Zwar nur mit EU Zuschuss, aber immerhin.


    Einige Gemeinden verbieten jetzt auch Stein- und Mulch-Gärten, wegen der Insekten :thumbup:


    Es tut sich was.

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    Hesmon

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