Posts by Baumkind

    Ich möchte mich mit den guten Wünschen für das neue Jahr anschließen.


    Nachdem ich es letztes Jahr aus diversen Gründen etwas ruhiger habe angehen lassen, hoffe ich, dass ich dieses Jahr meine "kleine" Radtour über die Alpen gebacken bekomme.

    Im kommenden Sommer würde ich gerne mit dem Fahrrad über die Alpen Richtung Süden fahren: Schweiz, Österreich, Italien, Kroation, ...

    Um unabhängig reisen zu können, soll meine Hängematte mit. Nun ist das mit dem sog. wild campen leider so eine Sache.

    Wenn möglich würde ich natürlich einen Campingplatz wählen, alleine schon wegen der warmen Dusche.

    Notbiwaks sind zumindest in Italien und Österreich erlaubt.


    Welche Erfahrungen habt Ihr mit wild campen in den Ländern, die auf meiner Reiseroute liegen?

    Bislang habe ich mir bei meinen Hängematten über das Thema Reißfestigkeit in verschiedene Richtungen keinen Kopf gemacht, und auch noch nie Probleme gehabt.


    Zur Abwechslung möchte ich mir mal wieder eine neue aus dem aktuellen Hängematten-Ripstop-Nylon von ExTex nähen (https://www.extremtextil.de/ri…-66g-qm-impraegniert.html). Zur Reißfestigkeit heisst es dort:


    Kette 630N / Schuss 410N


    Ich verstehe daraus, dass der Stoff in der Längsrichtung höher belastbar ist als in der Querrichtung:


    Ergo ist der Stoff ideal für Gathered End-Hängematten.


    Nun möchte ich aber einen Querlieger daraus machen. Wenn ich einfach zwei Lagen Stoff (150 x 200cm) übereinander legen würde, hätte ich die Hauptbelastung aber in Schussrichtung:



    Um die Reißfestigkeit der Hängematte zu erhöhen, müßte der Stoff also ebenfalls quer gelegt werden - wofür er nicht breit genug ist. Alternativ könnte ich zwei Stoffbahnen so vernähen, dass die Kettrichtung mit der Hauptbelastung zusammenfällt. Der Nachteil dieser Lösung ist, dass ich in der Mitte eine Naht hätte.


    Habt Ihr Euch darüber schon mal Gedanken gemacht? Wie habt Ihr das Problem gelöst?

    meine Lieblingstiere

    Meine auch^^


    Aber ich finde, wenn diese kleinen grünen Dinger mal irgendwo ins Gras fallen, hat man Trauer;( Und zwar richtig! Nicht mal mit 'nem Magneten könnte man sie noch finden=O

    Ich empfehle einen simplen Querlieger (aka 90°-Hängematte): Da kann man so ziemlich jede beliebige Neigung, Wölbung, W-Linie, was auch immer mit machen. Und man kann wirklich gerade drin liegen und z.B. auf dem Bauch schlafen...

    Ich habe gerade einen Artikel über Prepper gelesen, worin erwähnt wurde, dass das Nachtlager in die richtige Himmelsrichtung aufgeschlagen werden sollte. Allerdings stand dort nicht, was die "richtige" Richtung wäre.


    An anderer Stelle habe ich mal gehört, man solle so aufbauen, dass man mit Blick gen Osten (Sonnenaufgang) aufwache. Das beschert in der Regel einen tollen Morgenhimmel. Für mich ist das eine gute Einstimmung auf die Aktivität des Tages.


    Was ist Eure Meinung dazu? Wie handhabt Ihr das? Welche Erfahrungen habt Ihr?

    Da Knoten Leben retten können, hier mal kurz am Beispiel eines Kulis und einer Schnur, wie ich meine Hängematte aufhänge:



    Einfach die Schlaufe durchziehen, also Überhandknoten auf Slip:



    Sicherung durch einen halben Schlag auf Slip:



    und an der Schlaufe fest ziehen:



    Diese Überhand-auf-Slip/halber-Schlag-auf-Slip-Kombination hat bei mir bislang gut gehalten. Sie funktioniert sowohl mit Gurtband als auch mit 1,5 mm Dyneema und läßt sich leicht lösen.


    Der Vollständigkeit halber: Nur weil dieser Knoten bei mir bislang immer gehalten hat, bedeutet es nicht, dass es immer hält.

    Konradsky Sehe ich auch so, die Schultergurte. Der Bauchgurt sorgt nur dafür, dass es insgesamt stabiler ist, aber er hat so gut wie keine Last.


    Das mit der Deichsellänge vor dem Bauch sehe ich nicht unbedingt so. Wichtig ist, dass ich im Gelände auch mal gut zupacken und mit den Händen lenken und ggf. ziehen kann.


    Ergänzend möchte ich noch hinzufügen: Schwerpunkt beim Beladen nicht komplett auf die Achse legen, sondern leicht nach vorne hin verlagern, um besagtes Schlingern zu verhindern.

    echinotrix Ich kann Dir gerne die Baubeschreibung meines Wägelchens zukommen lassen (schicke mir einfach eine Mail-Adresse per PN). Er ist sehr stabil und hat schon so einiges mitgemacht. Momentan ist er in Richtung Radical Design Wheelie umgebaut.


    Mit "günstig" wirst Du wohl kaum hinkommen. Alleine die Räder dürften das von Dir genannte Budget schon übersteigen. Aber vielleicht hast Du Glück, dass Du die Räder von einem Kinderwagen "ausleihen" kannst.

    Jeder Mensch ist anders, und deshalb hat auch jeder andere Vorstellungen davon, welche Hängematte "gut" ist. Welche Form für Dich passt, wirst Du wohl nur durch Ausprobieren rausbekommen.


    Eine Zeit lang war ich sehr zufrieden mit einer Ticket To The Moon Double. Aber inzwischen schwöre ich auf einen Querlieger aus eigener Werkstatt. Da er ein bißchen leichter sein sollte, wurde er etwas teurer.


    Ich bevorzuge Isomatten. Dadurch habe ich die Möglichkeit, wenn's sein muss auch auf dem Boden schlafen zu können.

    Fahrrad als Hängemattenständer, da gibt es einige Ideen. Z.B. diese hier: https://hennessyhammock.com/pages/cycling


    Ich habe einmal ein Bild von zwei Jungs gesehen, die ihre Hängematten zwischen zwei Fahrrädern gespannt hatten (der Post ist leider nicht mehr im Hammockforum.net, aber man kann ihn noch im Internet finden, wenn man Googles Bildersuche mit "bike hammock" befragt).


    Etliche Liegeräder haben sog. Netzsitze - im Prinzip nix weiter als ein fester Netzstoff, der zwischen Rohre gespannt wird. Kürzlich durfte ich mal auf einem Wolf & Wolf sitzen --- und wollte nicht mehr aufstehen:huh:. Hängematte halt...

    Der Hängematte ist's egal, womit man sich vorwärts bewegt. Oder war's dem Rad egal, worin man schläft?:/

    Egal, Hauptsache, es passt.


    Baumkind = Querlieger + Flevo


    EDIT: Da war noch was... Hängematte muss man ja immer aufhängen. In bestimmten Gegenden der Welt (z.B. Alpen oberhalb der Baumgrenze) ist das nicht immer möglich. Deshalb habe ich mein Setup so ausgelegt, dass ich zur Not auf den Boden ausweichen kann. Daher ist Underquilt keine Option für mich, sondern ich habe eine Isomatte.

    Zu den Baumgurten möchte ich einwerfen: Ja, ich bin uneingeschränkt für Baumgurte, weil man dadurch verhindert, dass dem Baum weh getan wird. Außerdem ist Gurtband leichter als Seil...


    Nun werde ich aber ketzerisch: Nach Auskunft von Förstern ist die Borke ab einer bestimmten Baumgröße durchaus stark genug, auch mit dünneren Seilen zurande zu kommen. Mein ganz persönliches Problem dabei: Woran erkenne ich, ob die Borke genau dieses Baumes stark genug ist? Ich bin kein Fachmann - und deshalb, um auf der sicheren Seite zu bleiben: uneingeschränkte Empfehlung für Baumgurte.


    Falls man mal nicht anders kann: Im Wald oder am Strand liegt genug Müll rum, den man unter ein Seil tun kann: Fahrradschlauch, Pappe, Teppichboden, Stöcke, Plastik, etc. um den Druck auf eine größere Fläche zu verteilen.


    Für's Trekking finde ich die mexikanischen Netzhängematten recht schwer. Aber für den gemütlichen Samstag-Nachmittag-Häng, auf einem kuscheligen Fell, mit einem guten Buch...8)


    Ich hatte auch mal einen Hängesitz - ich finde, es gibt nix schöneres zum Sitzen...