HM und Rucksack auf Tour

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  • Ich bin neugierig,

    Ich hab hier mitbekommen, so die Threads die ich bisher gelesen habe, dass viele von euch zu Fuß wandern. Auch Mehrtagestouren. Das heisst, alles was ihr braucht unterwegs müsst ihr mitschleppen. Zum mitschleppen gehört sich ein Rucksack.

    Da ich ja eher, nein, ausschließlich mit Moped unterwegs bin, die Frage an euch.

    Wieviel Liter Volumen braucht ihr? Also Unterkunft, Matte Tarp SS UQ, dann Küche, Kocher, Spiritus oder Gas Töpfe Kanne, Fressalien für 1 oder 2 Tage Wald, Kaffee 3 bis 4 mal am Tag, Frühstück, Abendessen, plus evtl Ersatzkram, usw.

    Wenn ihr so das Wochenende unterwegs seid oder ein Urlaub von sagen wir mal 2 Wochen...

    Ich bin gespannt....

    ... follow the white rabbit ...

  • moins,

    das kann man so pauschal nicht sagen. Es ist von vielen Faktoren abhängig wie z.B Versorgungsmöglichkeit mit Lebensmittelläden, Trinkwasser, Einkaufsläden etc.

    Temperaturen und Wechselklamotten, Ultralight oder Bundeswehrausrüstung usw usw.

    Aber für ein WE in den wärmeren Monaten würde ich auch zum 35er tendieren. Für alles andere und vor allem längere habe ich noch einen 70l Rucksack.

    Denke die zwei Größen decken einiges ab. Irgendwann hat man von allem drei Varianten (Zelt, Schlafsack, Rucksäcke usw), da muss es dann auch mal gut sein;)

    grüße

  • Ich bin eher selten unterwegs wenn es so warm ist das ich keine Fleece/Regenjacke brauche und nehme immer das ganze Essen für eine Tour mit.

    Mein Grundvolumen sind so 40-50l bei einer Übernachtung, was ich mit einem locker gepacktem 60l Rucksack abdecke. Bis zu einer 4 Tagestour bleibe ich dann bei 60l, mein Essen für einen Tag wiegt etwa 800g und Wasser findet sich meistens vor Ort. Wenn ich losgehe habe ich meistens 4l dabei.

    Wird es länger als 4 Tage (meistens im Urlaub, Norwegen etc.) dann nehme ich den 100l Rucksack. Wobei ich den 100l Rucksack auch schon auf einer 4 Tage Wintertour mit hatte, wo die Kamera+Stativ dabei waren.

  • Beim Wandern ist ja eigentlich das Gewicht so das Hauptkriterium. Je leichter, je besser - und das Volumen macht dann diesen Trend mit. Der Wanderer unterscheidet zwischen Basisgewicht, also all die Ausrüstung, die unterwegs Gewicht und Volumen beibehalten - und Verbrauchsgewicht, das im Gewicht und eventuell Volumen bei der Reise variiert. Eine Wasserflasche wird z.B. leichter, aber behält ihr Volumen.

    Danach kommt es darauf an, wie oft du Proviant erneuerst. Auf längeren Touren habe ich meistens für 4 Tage Nahrung dabei, nur Wasser muss ich idealerweise täglich nachtanken, kann aber auch aus dem Bach sein. Für 2 Tage eher frisches Essen (Brot, Käse/Wurst, Früchte und was zum Warm essen) und für 2 Tage Trockenmahlzeiten eher als Notproviant.

    Ich hatte bisher (leider ?) noch nicht die Gelegenheit, in Gegenden zu wanden, in denen man über mehr als 3-4 Tage keinen Proviant nach beziehen kann. Wenn man will, kann man natürlich auch 14 Tage im Waldstück direkt neben dem Dorf leben.

    Ich versuche, die magische Zahl von 10kg im Auge zu behalten. Leider bin ich noch nicht auf Mittagsfrost Niveau. Mein Packvolumen ist auch im Sommer eher um die 40 Liter - im Winter sind wir dann mit 50 L gleich. Ich könnte vermutlich reduzieren, wenn ich mehr Frischnahrung mit Trockennahrung ersetze. Ich habe auch meistens für 3L Wasserbehälter dabei.

    Das tolle dabei ist, dass man das 1:1 für das Moped übernehmen kann. Wenn ich z.B. ins Gelände möchte, wo ich das Moped leider ab und zu in den Dreck lege, dann kann ich mit 2 Satteltaschen à 30L auskommen. OK, ich gebe zu, auf dem Moped kommt meistens noch eine ganze Menge mehr mit, aber ich kann...

    Reisender mit Hang zum Hängen

    :!:"Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur verschiedene Sorten gutes Wetter" - (John Ruskin) :!:

    • Offizieller Beitrag

    Mein HM-Setup braucht 10l + 5l für Wetterschutz (Tarp + Poncho). Die Feldküche + Elektronik braucht nochmal 5l. Dazu kommt dann noch ca. 1l für das Notfallequipment + Hygiene, 3-5l Wasser pro Tag (je nach Wetter) und Nahrungsmittel. Letztere kommen auf unter 1l Volumen pro Tag wenn man platzsparend packt. Für kleinere Touren findet das alles problemlos in einem 60l Rucksack Platz. Bei längeren Touren habe ggf. noch ein paar kleine Taschen außen am Rucksack, bspw für zusätzliche Klamotten.

    Wenn zusätzlich noch das Fahrrad dabei ist, kommen natürlich noch diverse Dinge dazu (Werkzeug, Ersatzteile, Öl und Reiniger, Wetterschutz für's Rad, ggf. Strom falls die Tour sehr lang oder steil wird) - dann habe ich einen 120l Gepäckaufbau hinten und nochmal 20l für Hängematte und Tensa vorne.

    • Offizieller Beitrag

    Über längere Strecken und anspruchsvolleres Gelände kann ich maximal 15 kg schleppen. Das geht aber schon gewaltig auf die Knie. 12-13 kg sind besser. Damit komme ich auf ein Packvolumen von ca. 40 l. Mein Rucksack ist ein 35 + 10 l Rucksack. Damit bin ich bis zu 5 Tage autark (in Gebieten mit Wasserquellen) unterwegs gewesen. Etwas länger wäre noch drin - aber um 2 Wochen ohne die Möglichkeit Lebensmittel einzukaufen unterwegs zu sein, müsste ich die Anzahl meiner Luxusartikel reduzieren, und vermutlich auch knapper planen.

    Also Unterkunft, Matte Tarp SS UQ, dann Küche, Kocher, Spiritus oder Gas Töpfe Kanne, Fressalien für 1 oder 2 Tage Wald, Kaffee 3 bis 4 mal am Tag, Frühstück, Abendessen, plus evtl Ersatzkram, usw.

    Topf - Einzahl. Töpfe sind bei einem Gewicht unter 15 kg definitiv nicht mehr drin, und auch nicht wirklich notwendig.

    Kaffee spare ich mir auch.

    Und Ersatzkram geht auch nicht. Eine saubere Unterhose und ein Paar trockene Socken müssen reichen. Ich nehme auch noch ein leichtes Schlafshirt und eine leichte 3/4 Schlafhose mit, die im Notfall auch als Ersatz-Wanderkleidung funktionieren würden. Tag und Nacht die gleichen verschwitzten Sachen zu tragen habe ich probiert, ist aber nicht meine Tasse Tee.

  • Für Touren in Kulturlandschaften benutze ich einen Rucksack mit 53 Liter.

    Das reicht für meine Winterausrüstung die dann locker gestopft etwas über den halben Rucksack ausfüllt.

    (JRB Old Rag Mountain Quilt 0° F, Warbonnet Wookie XL 0° F, Warbonnet Eldorado Heavyweight Double, Warbonnet Superfly, Aufhängung, Kissen, Regenponcho, Hygienebeutel, vier 1,5 L PET-Flaschen)

    Alles andere wie Topf, Pfanne, Becher, Kocher, Kleidung, Karten, Nahrung kommt je nach Art und Länge der Tour mit rein.

    Selbst wenn ich den 1,5 L Topf mit Pfannendeckel, das Kissen und Nahrung für etwa vier Tage mitnehme ist oben immer noch Luft im Rucksack. Es würde noch mehr Essen reinpassen, habe ich aber noch nicht ausprobiert da ich dann lieber nachkaufe und mal was frisches esse.

    Zwei Wochen autark war ich noch nicht unterwegs.

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