Enttäuscht vom Amazonas Underquilt

Aufgrund von Wartungsarbeiten an der Hardware des Forenservers ist es notwendig am Freitag, den 30.10. ab 05:30 Uhr das System vollständig herunter zu fahren. Die Wartung sollte spätestens gegen 7:30 Uhr abgeschlossen sein. In dieser Zeit werden Techniker des RZ-Betreibers das Netzteil des Servers ersetzen und eine Reinigung des Kühlsystems vornehmen.

Während der Wartung wird jeglicher Zugriff auf das Forum zu einem Timeout der Verbindung führen. Im Anschluss an die Wartung wird das System wieder in seiner gewohnten Stabilität zur Verfügung stehen.
  • Hallo,


    kurz zu mir: Ich bin recht neu was Camping betrifft. Gezeltet habe ich noch nie wirklich und bin gleich mit Hammok Camping dieses Jahr durchgestartet, weil mir der Schlafkomfort extrem wichtig ist. Das Konzept hat mich überzeugt! :-)


    Nach vielen YouTube Videos hab ich mich informiert, was ich brauche und mir Tarp, eine NatureFun XL Hängematte (bin 194cm groß) und den Amazonas Underquilt bestellt. Letzteren hatte eine verzögerte Lieferzeit. Meine erste Nacht unter freiem Himmel und gleich im Wald mit Hängematte habe ich dieses Jahr zum Pfingstsonntag verbracht. Gleich auf anhieb 3 Wochen, davon die letzte Woche in Schweden. :-)


    Die erste Nacht noch ohne Underquilt, da er noch nicht da war. Ich merkte, ohne Isolation von unten geht gar nicht. Wäre fast erforeren. Für die nächste Nacht hatte ich den Underquilt endlich. Leider fehlte eine Bedienungsanleitung und wusste nicht so recht, wie man das Ding benutzt. Es hat nur marginal warm gehalten, weil ich nicht checkte, dass ich die Gummischnüre seitlich hochziehen musste. Vor der dritten Nacht habe ich eine Eskimorolle in der Hängematte gemacht. (Bin halt ein ziemlicher Noob) Das Moskitonetz hat zwar eine zeit lang gehalten, aber konnte mich nicht befreien und ich doch leider durchgerissen. Der Underquilt wurde auch ein bissi beschädigt. Hauptsächlich eine Schnur und der kleine Karabiner am einen Ende. Aber von der Funktion scheint sie nicht eingeschränkt zu sein.


    Daraufhin habe ich mir später eine Amazonas Mosikto Traveler (mit einfachem Boden) geholt, weil ich merkte, dass mir das Hammock Camping wirklich taugt. Und weil ich nicht mit defektem Mosiktonetz nach Schweden wollte. ;-) Qualitativ merke ich nicht so einen Unterschied zur Naturefun, aber nutze die Aufhängung von dieser weiter, weil ich nicht einsah, bei Amazonas extra Geld dafür auszugeben!


    Nach nun gut über 20 Nächsten mit dem Amazonas Underquilt bin ich wirklich enttäuscht:

    • Aufhängung sehr fummlig
    • Reduziert das Platzangebot in der XL Hängematte viel zu sehr
    • Scheinbar wegen einer Schnur, die mittig durchgeht
    • und der schwierigen Befestigung

    Mir passiert es auch gelegentlich, dass der Underquilt seitlich wegrutscht (vermutlich wegen der mittigen Schnur). Die Isolation ist dann hin. Insgesamt eine sehr fummlige Stabilisierung, dass ordentlich hinzubekommen.


    Nun, ist das Equipment einfach nicht für Anfänger geeignet oder liegt es nur an mir? Was gibt es für möglichkeiten sich noch vernünftig zu isolieren? Isomatte wollte ich nicht unbedingt verwenden, da die Hängematte erstens kein Zwischenboden hat und ich mir das noch viel schwieriger vorstelle...


    Ferner würde ich mich freuen, wenn es im Münchner Norden gleichgesinnte gäbe, mit denen man sich austauschen kann. :-)


    Grüße

    while(!succeed=try());

  • Servus aus Regensburg,


    Ich hatte auch erst den Amazonas Underquilt, habe aber unter 10 Grad immer gefroren am Allerwertesten. 😜

    Und ja, ist ein gescheites Gefummel mit dem. Eigentlich muss den wer von Aussen einstellen, wenn man drin liegt.


    Ich habe dann erst mal ne halbe Isomatte drunter gelegt, was half, aber da das Ding doch für bis - 5 Grad angegeben ist, und Er auch nicht der leichteste ist, macht es fuer mich keinen Sinn, noch die Matte mitzuschleppen.

    Ich konnte Ihn zum Glueck zurückgeben.


    Dann habe ich einen Cumulus Selva geholt, der super waermt und viel besser an der Matte anliegt, als der Amazonas. Aber auch dieser, engt einen im Kopfbereich ein, weil diese Art der Aufhaenung halt an den Seiten die Matte eindrueckt und du mit deinem Koerper dagegen arbeiten musst. Ein breiters Kissen hilft etwas oder die Wooki Bauform. Nachteil ist hier, das man die Liegerichtung fest vorgegeben hat und man auch z.b. ein Knie nicht extrem anwinkeln kann, weil das Knie dann nicht mehr in der Isolation liegt und kalt wird.


    Man koennte auch einen Wooki Clone selber nähen der den Nachteil nicht haette weil man mehr Fläche isoliert.



    Wenn du willst, kannst du gern nach Regensburg kommen und ne Blackbird XLC mit Wooki und mit Selva anfummeln und testen.


    LG Matthias

  • Von der Bequemlichkeit der Isolierung sieht es bei gewöhnlichen (Raffhängematten) meiner Meinung nach so aus:


    Isomatte in einlagiger Hängematte < Isomatte zwischen den Lagen einer doppellagigen HM < Underquilt < Wooki < an die HM angenähter Underquilt


    Es gibt natürlich noch andere Faktoren wie Preis, Möglichkeit des Bodenschlafens, Modularität, Waschmöglichkeit usw. zu beachten.


    Wer sich für einen typischen Underquilt entscheidet, muss damit leben, daß die Einrichtung ziemlich fummelig ist. Man muss Luftlöcher vermeiden, wird oft durch den Underquilt wieder in Achsrichtung gedreht, was zum bananenförmigen Durchhängen führt, eventuell wird durch das Abspannen des UQ an der Firstschnur der HM das Ein- und Aussteigen erschwert, eventuell drückt auch die Längsabspannung des UQ am Kopf. Aber was tut man nicht alles, um nicht zu frieren?

    Omnia vincit lectulus pensilis. :saint:

  • <3lich willkommen im Hängemattenforum!

    Hier liegst Du richtig.


    Bitte stelle Dich hiernoch vor. Danke.


    Das Thema Hängematte ist nicht so einfach wie ein Quechua Zelt aufzubauen und eine Isomatte aufzublasen.

    Man muss sich schon ein wenig mit der Thematik beschäftigen. Vorher.

    Das kann einem Anfänger halt so vorkommen, dass es kein Anfängertaugliches Equipment gäbe.

    Wie soll sowas aussehen? An jeder Ecke ein Zettel mit Hinweisen?
    Es gibt von Derek Hansen ein tolles Buch mit vielen Zeichnungen.

    Onlineversion unter http://www.theultimatehang.com oder als Buch in zweiten Version.

    Da sind die Basics erklärt samt Underquilt, Topquilt etc.


    Ein Underquilt, egal von welchen Hersteller, hängt man nicht einfach so drunter und fertig.

    Er muss halt einmal eingestellt werden. So dass nirgendwo Luft durch pfeifft. Aber er auch nicht zu eng anliegt.

    Das musst Du mit einem hochwertigeren von Ticket to the Moon, Carinthia oder mit einem Wookie genauso machen.

    Am besten liegt einer drin und jemand stellt ihn aussen ein.


    Wie so oft hörst Du den Spruch, wer billig kauft, kauft zweimal.

    Von Happy Nature, oder Singing Soldier, Dancing Queen, habe ich noch nie was gehört.

    Diese "Firmen" ändern auch oft ihren Namen, angepasst an die Zielgruppe.

    Kauf Dir was Gutes und Du hast lange dran.


    Eine Eskimorolle kann bei richtiger Aufhängung nicht passieren.

    Maximal dass man sich in den Underquilt setzt anstatt in die Hängematte.

    Schau Dir mal an wie eine HM richtig aufgehängt wird und es wird keine Eskimorolle mehr geben.

    30° Winkel, Ridgeline drüber, weg vom Boden. the Ultimate Hang, schaus Dir an.

    Alles drin.


    Der erwähnte UQ ist eigentlich ganz okay in Verwendung mit deren Hängematten.

    Leider ist er wie eine Bananenschale geschnitten, geht also an den Enden zusammen.

    Andere Kunstfaser UQ sind in Rechteckform und bieten dann auch Platz für Füße und Kopf im UQ.

    Zudem kann man einen rechteckig geschnittenen UQ auch mal als Decke, als Schlafsack verwenden.

    Der von TTTM ist sogar dafür mit Reißverschlüssen und Wärmekragen ausgestattet.


    Du kannst auch zu Daune greiffen, hast super kleines Packmaß, geile Isolierung aber maximalen Gelddruck.

    Muss zusammenpassen.

    Kauf Dir erst mal eine passende Matte.

    Für Schweden war das Mückennetz richtig.

    Aber für Nächte hier? Außer direkt an Gewässern die stehen zu den Laichzeiten der weiblichen Mücke, brauchst Du das nicht.

    Hindert einen nur beim raus gucken und im Sommer hält das Netz auch das kleinste kühlende Lüftchen ab.

    Ich würde modular machen. Große breite Matte ohne Netz, dieses als große Socke dazu bei Bedarf.

    Tarp drüber und fürn Sommer Herbst einen guten Kunstfaser UQ. Für den Winter was aus Daune.

    So kannst Du immer bedarfsgerecht packen und hast nie zuviel dabei.


    Viel Erfolg! ;)

  • Man könnte soviel zu dem Thema schreiben, aber letzten Endes wirst Du nicht darum herum kommen, zu einem Hängematten-Treffen zu kommen und Dir das ganze vor Ort erklären zu lassen.


    Da Du - aufgrund Deiner Signatur - offensichtlich IT-ler (oder verwandter Ingenieur) bist, stelle Dir das Modell "Hängematte und Underqulit" als multidimensionales Problem mit 20 Parametern vor. Ja, das würde sich theoretisch mathematisch lösen lassen, wenn man denn die Gewichtung der einzelnen Parameter kennen würde, aber dafür fehlt Dir die Erfahrung. Been there - done that.


    Der pragmatische Ansatz (mit jemanden Treffen, der weiß wie es geht) funktioniert 1000 mal besser.


    Mit 1,94m bist Du leider auch weit außerhalb der "Norm", die von 08/15 Anbietern abgedeckt wird. Wenn Du wirklich bequem und warm in einer Hängematte schlafen willst, wirst Du um "Custom-Built" nicht herum kommen ;(


    tl;dr

    Komm zum Treffen oder such Dir einen lokalen "Hammock-Guru".

    Once you get locked into a serious hammock collection,

    the tendency is to push it as far as you can ...


    Hesmon

  • Und (in Ergänzung zu Bernd Odenwald und Hesmon) mach' mal ein Bild von deinem Aufbau ohne Tarp. Ich kann mir die "Eskimorolle" nämlich auch nur mit einem sehr ungeschickten Aufbau erklären... Wenn man mit dem Masseschwerpunkt 50-70cm unterhalb der Rotationsachse ist (wie es sich bei einem korrekten Aufbau von selbst ergibt) sollte das nahezu unmöglich sein.


    An Sonsten: Wenn du so kurzfristig noch Urlaub bekommst, komm' an besten zum Treffen in vier Wochen, oder wirf' mal einen Blick auf die Benutzerkarte. Es würde mich sehr überraschen, wenn du in einer der größten deutschen Städte inklusive Umland der einzige Hänger wärst ;)

  • Ein Underquilt, egal von welchen Hersteller, hängt man nicht einfach so drunter und fertig.

    Er muss halt einmal eingestellt werden. So dass nirgendwo Luft durch pfeifft. Aber er auch nicht zu eng anliegt.

    Das musst Du mit einem hochwertigeren von Ticket to the Moon, Carinthia oder mit einem Wookie genauso machen.

    Am besten liegt einer drin und jemand stellt ihn aussen ein.

    Sorry, aber das ist nicht richtig. Der Wooki muss nicht eingestellt werden, wenn man ihn mit einer Warbonnet Hängematte nutzt. Wenn man ihn unter eine längere Hängematte hängt, muss lediglich die Aufhängung verlängert werden. Aber es gibt nichts einzustellen. Das ist ein Problem von Underquilts, die nicht hängemattenförmig konstruiert sind.

  • Diese Info verunsichert den Neuling ja noch mehr.

    Der Wookie is auch kein Kunstfaser UQ.

    Hab ich auch nicht behauptet. Du hast nur geschrieben, dass der Wooki genauso eingestellt werden müsste wie die UQs von TTTM oder Carinthia - und das stimmt nicht. Mit Warbonnet Hängematten ist der Wooki Plug & Play - und auch mit anderen Hängematten ist die Anpassung kein Vergleich mit anderen Underquilts.

  • Meine Analyse wäre: du hast dir Einsteigerausrüstung geholt, die eben suboptimal ist. Die günstigen Massenhersteller scheinen nicht viel Zeit für die Produktentwicklung zu verschwenden. Der Fokus liegt auf Marketing - und dafür muss die Ausrüstung auf dem Papier gut aussehen, und so günstig sein, dass die Anschaffung nicht lange überlegt werden muss.


    Du kannst den Amazonas Underquilt sicher noch optimieren - bis zu einem bestimmten Grad. Aber wenn du schon weißt, dass Hängemattencamping dein Ding ist, würde ich dazu raten aufzurüsten. Wenn du Zeit und Lust hast, komm doch einfach zu unserem Treffen nächsten Monat. Alternativ wirf mal einen Blick auf die Benutzerkarte.

  • An den Wookie lässte nix dran kommen, wa?

    Quelle: Youtube Universal Studios

    Quote

    Er muss halt einmal eingestellt werden. So dass nirgendwo Luft durch pfeifft. Aber er auch nicht zu eng anliegt.

    Das musst Du mit einem hochwertigeren von Ticket to the Moon, Carinthia oder mit einem Wookie genauso machen.


    Der Wooki muss nicht eingestellt werden, wenn man ihn mit einer Warbonnet Hängematte nutzt. Wenn man ihn unter eine längere Hängematte hängt, muss lediglich die Aufhängung verlängert werden.

    Und so redet man aneinander vorbei.

    Er hat halt keine Warbonnet sondern eine Happy Tree Friends oder so.

    Demnach müsste er was an der Aufhängung machen.

    Und damit er nicht zu tief hängt oder zu straff, eben einstellen dass er richtig sitzt.


    Sollte keine Kritik am Wookie sein.

  • An den Wookie lässte nix dran kommen, wa?

    Exakt. Derzeit gibt es keinen besseren Underquilt.

    Und so redet man aneinander vorbei.

    Unglückliche Formulierung. Normale Underquilts muss man (meist) nicht verlängern, dafür aber "einstellen". Das heisst hier eine Gummikordel anziehen, dort etwas hochziehen - und trotzdem bleiben große Luftlöcher. Manchmal hilft es, wenn jemand den Underquilt einstellt während man in der Hängematte liegt. Aber die grundlegenden Probleme bleiben bestehen.


    Beim Wooki dagegen muss man gar nichts machen, wenn man ihn mit einer der Hängematten nutzt, für die er designt wurde. Wenn die Hängematte länger ist, muss man lediglich eine Verlängerungskordel anbringen, und einmal vorsichtig die richtige Länge finden. Dazu braucht man niemanden, und es ist auch kein "Einstellen" sondern lediglich ein "Aufhängen". Der Wooki ist eine isolierte Hängematte, und muss eben wie eine Hängematte korrekt aufgehängt werden.

    Er hat halt keine Warbonnet sondern eine Happy Tree Friends oder so.

    Das ist mir klar. Und da die Hängematte mit großer Wahrscheinlichkeit kurz ist, würde ich den Wooki auch nicht empfehlen. Man könnte sich natürlich einen Wooki-Klon nähen. Bei kurzen Hängematten darf der symmetrisch sein, und genauso schmal wie die Hängematte, weil man ohnehin nicht sehr diagonal liegen kann. Die Frage ist nur, ob sich das lohnt. Bevor ich das Underquiltproblem behebe, würde ich erst einmal das Hängemattenproblem beheben.

  • Was eventuell hilfreich sein kann sind Underquilt-Haken, wie sie zB. Dutch im Sortiment hat, oder beim Dreamhammock mitbestellt werden können. Mit den Haken kannst du die Gummischnüre verschiedener Quilts mit dem Hängemattenrand verbinden. Üblich sind 4 Haken, damit hast du insgesamt 6 Verbindungen zur Hängematte anstatt nur 2 an der Kopf- und Fussaufhängung.


    Please login to see this picture.

  • Ferner würde ich mich freuen, wenn es im Münchner Norden gleichgesinnte gäbe, mit denen man sich austauschen kann. :-)

    Ich schreie mal hier, obwohl ich in München Laim residiere. Gerne kann man sich mal bei einem gemeinsamen Abhängen austauschen, ich habe hier auch mehr Ausrüstung als mir lieb ist zum probefahren verfügbar :D

  • Ferner würde ich mich freuen, wenn es im Münchner Norden gleichgesinnte gäbe, mit denen man sich austauschen kann. :-)

    Servus,

    bin auch Münchner und AmazonasUQ Pilot - allerdings mit großer DIY-Matte. Mit ein paar Spielereien funktioniert er eig. ganz gut.

    Ich kann ja meine Erkenntnisse mal zusammenfassen und hier irgendwo hinschreiben. Aber nicht jetzt sofort. Ich bin ja grad schwer in der Prüfungsvorbereitung ;).


    grobinger hast du einen Wookie? Würde gerne mal einen probeliegen.

    Edited once, last by dawoidler: Ergänzung ().

  • Willkommen im Forum!


    Sollte es Dir den Aufwand wert sein, dann kannst Du gerne auch mal in Regensburg vorbeischauen und in einem meiner Warbonnet-Setups probeliegen. Aus dem Münchner Norden ist's ja nicht so weit. Meld Dich einfach...

  • Mal eine blöde Frage.

    Hast Du den Amazonas Underquilt oder den Amazonas Underquilt XXL ?

    Das würde schon mal einen Teil des Problems erklären.

    Danke für das viele Feedback und Know How zum Thema!

    Wusste nicht, dass es ihn in XXL gibt, also nur die normale Variante. Wsl. kam es deshalb in dieser Kombination zu einer Rolle, die nicht passieren hätte dürfen. Ich glaube da hatte ich die seitlichen Gummis entdeckt und dann viel zu fest angespannt. Nach dem Motto viel hilft viel. ;-)

    Das er spitz zuläuft und ich im Endeffekt wie eine Banane drin liege kann ich bestätigen. Sehr ungemütlich und das stört mich extrem.


    Wenn es zeitlich passt schaue ich gerne mal nach Regensburg vorbei. In wenigen Wochen bin ich erstmal wieder weg. Möchte im Oktober wieder nach Skandinavien, solange die Grenzen offen sind! :-P


    Bernd Odenwald

    Häufiges Zitat in IT Kreisen: "Code is documentation enough!" In einer perfekten (Clean Code) Welt ja! Die Regel ist in der Praxis Spaghetti-Code und daher ist das ironisch zu verstehen. ;-) Was ich sagen möchte, es ist natürlich totaler Quatsch und völlig übertrieben, überall kleine Zettelchen aufzuhängen. Aber ein Quickstart Guide mit einem Stubser in die richtige Richtung wäre nicht verkehrt. Bin eine Person, die sich schon vorher gründlich informiert. Hatte vorher noch nie was von Tarp, UQ und Co. gehört. Gibt ja unzählige YT Videos mit richtig viel KnowHow und Leuten, die das richtig gut vermitteln können. Aber zwischen Theorie und Praxis gibt es einen gewissen Unterschied. ;-)

    while(!succeed=try());

  • Gibt ja unzählige YT Videos mit richtig viel KnowHow und Leuten, die das richtig gut vermitteln können.

    Dummerweise gibt es auch Menschen, die absolut keine Ahnung von Hängematten haben aber trotzdem aufwändige Youtube-Videos machen und dabei völligen Quatsch erzählen. Als Anfänger kann man das aber kaum erkennen. Also obacht.


    Wsl. kam es deshalb in dieser Kombination zu einer Rolle, die nicht passieren hätte dürfen

    So wie das klingt, kam es zu der Rolle, weil die Hängematte an sich schon viel zu straff gespannt war. Eine Hängematte braucht einen gewissen Durchhang (engl. "sag"). Um diesen einfacher zu erreichen, verwenden die meisten Leute eine sogenannte Firstschnur (engl. "Ridgeline"). Am Besten erklärt das Hängexperte und Berufsclown - Shug:

    Hammock Ridgeline Tutorial


    Das er spitz zuläuft und ich im Endeffekt wie eine Banane drin liege kann ich bestätigen.

    Wenn Du wie eine Banane in der Hängematte liegst, dann stimmt die Aufhängung, die Liegeposition und der Durchhang nicht. Schau Dir mal dieses Video an. Damit sollten sich Deine Probleme klären lassen:

    HAMMOCKS - The three big mistakes people often make



    Noch besser:

    Triff Dich mit einem Hängemattanten aus Deiner Umgebung und viele Probleme werden sich binnen Minuten in Luft auflösen. Die Usermap hilft Dir beim Finden.

    Once you get locked into a serious hammock collection,

    the tendency is to push it as far as you can ...


    Hesmon

    Edited once, last by Hesmon ().

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!