Wie macht ihr Outdoor Kaffee?

  • Hallöchen,


    also, wie ich dem überaus netten User schon mitgeteilt habe, seine kleine aber nicht ganz unbedeutende Sendung hat mich wohlbehalten erreicht. Leider war die Zeit in den letzten Tagen ein sehr kostbares Gut, so daß sich erst heute ein wohlverdiente Tasse Café als Test antat.


    Also mal fix ein wenig Vorort-Equipment rausgeholt und angeworfen.



    ...dann heiß Wasser druff...



    ...durchsickern lassen...



    ..et voila!


    Mundet auch sehr gut. Als Kaffeemenge waren zwei gut gehäufte Teelöffel die Basismenge und der Café selbst stammt aus dem Röstwerk in Dortmund Hörde (bestellen kann man auch online ;)) .



    Ja ist genau mein Ding. Die Kakaonote kann ich schmecken, Frucht- sowie Karamel empfinde ich als eher unterschwellig. Insgesamt aber sehr angenehm, nicht bitter, was mir aber schon beim ersten Aufguss-Test mit dem Sea-to-Summit Filter aufgefallen ist.


    Ach übrigens, da sich ja das serienmäßige Stahlsieb am Sea-to-Summit coffee Dingsbums unweigerlich beim wieder zusammen falten aus seiner für ihn vorgsehenen Gumminut drückt...



    ...vergiss diese Art der gedachten aber eher realitätsfremden Konstruktion und mach es so!


    Fällt das jetzt schon unter Bushcrafting? :D

  • Bin süchtig nach Kaffee, aber bevor ich Nescafe aufgieße, gibt es Outdoor bei mir auch Tee. 2 Beutel für einen Becher, kurz ziehen lassen und man hat seine Droge. Einfach, leicht und kein Equipement nötig.

    Guten Kaffee gibt es dann woanders.

    Gruß, Harald

  • Hallöchen,


    heute war dann Ersteinsatz des Neuerwerbung und so wie ich es vernommen habe, man hatte einen spontanen Gast, das Ergebnis kann sich sehen lassen.



    Geschmacklich gab es keine Unterschied zum freundlicher Weise zugesandten Filter.


    Die Handhabung ist zumindest beim Aufsetzen auf den Tassenrand leicht, beim wieder runter nehmen muß man natürlich aufpassen, das man sich nicht noch abtropfenden Caffee über die Klamotten bekommt.


    Passt also.

  • anbei fällt mir (schon wider eine) die Frage ein, wie transportiert Ihr eigentlich das Espresso/ Kaffeepulver? Ich nutze dafür zur Zeit Quicksnap Tüten. Geht ganz gut, nur denke ich immer irgendwie könnte besser sein.

    Ich finde die Papiertüten mit Quicksnap und Folie innen und dem Ventil, die meisten Röstereien geben dir so ihre Bohnen, am besten.

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    Ach ja, eventuell hat ja noch einen einen Tipp oder Idee, wie man Keramiktassen für Espresso oder Café möglichst save transportieren kann?

    Kleine Tassen passen wunderbar in die Brikka, etwas Flies und es klappert nicht. Sonst habe ich eine WMF Tasse, deren Henkel mal abgebrochen ist, den Stumpf habe ich den glatt abgeschliffen. Die Ikea Kurzengläser sehen für Kaffee auch sehr schick aus.

    Die Brikka ist ziemlich stark modifiziert, anderes Überdruckventil, Crema-Ventil beschwert und Dichtflächen geplant, etwas Auspußlack. Kommt jetzt auf 3 Bar, zwar nicht die nötigen 9 aber schon sehr viel mehr Espresso. 560g mit Prozellantasse sind ok, halt ein bisschen guilty pleasure (https://www.instagram.com/outdoor_luebeck.de/).

  • Hi Luk,

    hi zusammen,


    puh, an Deiner Bialetti/ Brikka ( den Begriff kannte ich ja so gar nicht) ist ja quasi nix mehr orginal. Hut ab.


    Du hast da oben ein Loch im Deckel? Wie kommt der da rein und wozu?


    Die Aufgabenstellung mit der Tasse habe ich aktuell ganz ähnlich gelöst. Die (leider nur) kleine Tasse ungestümplt oben drin, den Toaks Spiritusbrenner unten im Wassertank.


    Auf die Idee mit den Papiertüten bin ich noch gar nicht gekommen. Werd mal sehen.

  • Du hast da oben ein Loch im Deckel? Wie kommt der da rein und wozu?

    Der Hersteller hat dafür eigene Erklärungen mit blumigen Beschreibungen, was ich jetzt hier schreibe ist meine Meinung:

    Die ganze Birkka ist so konstruiert das meiste aus dem Mokka zu holen um sah nahe wie möglich am Siebträger Espresso zu sein. Deswegen nutzen die da ein paar Tricks um eine bessere Crema zu erzeugen. Die Crema, die dann entsteht ist ganz ok, etwas grob und man müsste sich jetzt nochmal mit der Definition auseinandersetzen ob durch eine Düse erzeugter Schaum noch Crema heißen darf, Vollautomaten mit Jura-Brühgruppe machen ja auch solche "Tricks".


    So, jetzt aber zum Loch: Wenn da dein Kaffee mit Crema in der oberen Hälfte der Kanne ist und da auch nochmal Bialetti-typisch etwas Dampf mitkommt, kondensiert der am Deckel und tropft direkt wieder nach unten auf die Crema. Dadurch wird die ziemlich schnell zerstört, hast du da ein Loch oder den Deckel überhaupt nicht zu, passiert das nicht.

    Wahrscheinlich wäre gar kein Deckel noch besser, wenn du sowieso nur 80ml beziehst und diese direkt in eine Tasse gießt. Wenn man Mokka macht und den noch eine weile in der Kanne warm haben will macht der mehr Sinn. Aber so ein Deckel und so eine Bialetti ist ja auch etwas für die Augen, deswegen haben sie wahrscheinlich nicht drauf verzichten wollen.

    ___

    Durch euch bin ich jetzt auf die Kamira aufmerksam geworden und habe viel darüber gelesen. Scheinen ein paar gute Ideen drin zu stecken aber die hat den Ruf einer ziemlich schlechten Verarbeitung. Klar, die Siebträger-Snobs zerreißen die mal wieder in den Tests, aber das war ja zu erwarten. Nachdem ich die Zeichnungen studiert habe, scheint es möglich den Boiler durch einen Bialetti-Boiler zu ersetzen, dann wäre die sicherlich leichter als 1 kg.

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    Quelle: KAMIRA SRL - VIA F. CRISPI 452 - 98028 SANTA TERESA DI RIVA - (ME) - ITALIA


    Die sind sogar gerade im Angebot, aber eigentlich hatte ich das Geld für Hängematten-Stoff zurückgelegt. Mist...

  • hangloose: Eine Entdeckung, die Kamira, vielen Dank! Als Kaffee aficionado muss die gleich in die Sammlung. 😊

    Völlig überflüssig, denn die Expobar macht zuhause einen guten Job


    und unterwegs fast genauso fein und damit zur originalen Frage:


    koche ich meinen Espresso mit einer wacaco. Richtig schöne Crema, richtig volles Aroma. Aber ein richtiges Ritual. Ich mag's eher stark, deshalb nur mit der doppio Erweiterung. Dafür nicht ohne Handmühle (Aergrind, passt übrigens genau in eine AirPress). Statt des Mehlbehälters habe ich eine Gummimuffe übergestülpt, in die das Sieb passt.


    Für eine grosse Tasse Kaffee eher ungeeignet (verdünnen?) Sehr gut für Cappuccino: Milchpulver mit nicht kochendem Wasser im Iso Becher schütteln (aufschäumen), den Espresso rein pumpen. Na ja, Milchpulver... 😉


    wacaco: 370gr

    Aergrind: 315gr

  • Keine Ahnung, was da bemängelt wird. Wird halt weitestgehend mit nicht automatisierten Maschinen gefertigt. Die Frage ist ja auch immer, welche praktischen Auswirkungen die vermeintlich schlechte Fertigung haben soll - oder ob wir hier von der kosmetischen Optik der Schweißnähte einer Kaffeemaschine sorgen... Only in Germany...:rolleyes:

    den Boiler durch einen Bialetti-Boiler zu ersetzen

    Was schwebt dir da genau vor?

    Die große Oberfläche des Boilers in Kochfeldgröße hat konstruktiv schon einen Grund ;)

  • Um mal wieder auf den Boden der Kaffeesucht zu kommen. Die portionierten Päckchen mit frisch gemahlenem Kaffee werden mit dem Vakuumierer eingeschweißt. Führt dann zu Prüttkaffee mit Aussicht.

    I put the fun in Funktionsunterwäsche.

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