Posts by Luk

    anbei fällt mir (schon wider eine) die Frage ein, wie transportiert Ihr eigentlich das Espresso/ Kaffeepulver? Ich nutze dafür zur Zeit Quicksnap Tüten. Geht ganz gut, nur denke ich immer irgendwie könnte besser sein.

    Ich finde die Papiertüten mit Quicksnap und Folie innen und dem Ventil, die meisten Röstereien geben dir so ihre Bohnen, am besten.

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    Ach ja, eventuell hat ja noch einen einen Tipp oder Idee, wie man Keramiktassen für Espresso oder Café möglichst save transportieren kann?

    Kleine Tassen passen wunderbar in die Brikka, etwas Flies und es klappert nicht. Sonst habe ich eine WMF Tasse, deren Henkel mal abgebrochen ist, den Stumpf habe ich den glatt abgeschliffen. Die Ikea Kurzengläser sehen für Kaffee auch sehr schick aus.

    Die Brikka ist ziemlich stark modifiziert, anderes Überdruckventil, Crema-Ventil beschwert und Dichtflächen geplant, etwas Auspußlack. Kommt jetzt auf 3 Bar, zwar nicht die nötigen 9 aber schon sehr viel mehr Espresso. 560g mit Prozellantasse sind ok, halt ein bisschen guilty pleasure (https://www.instagram.com/outdoor_luebeck.de/).

    Hier geht´s ja um eine Sammlung, heißt nicht, dass ich Spritus-Kocher verteufle. Ich (und mein Umfeld) ziehen die Motivation vom Wandern auch aus dem Essen: da gehört es dazu auch mal eine große Mahlzeit am Ende des Tages am Schlafplatz zu kochen mit frischen Zutaten, die ich auf dem Weg aus dem Supermarkt gekauft habe.
    Für den Einsatzzweck fände ich einen Spirituskocher etwas zu schwach, bzw die lange Laufzeit um zB. Reis oder Pasta zu kochen resultiert in einem hohen Verbrauch. Für ein Holzfeuer habe ich nicht immer die Energie bei Regen, Ankunft in der Dunkelheit, ...


    Und wenn du beim Bezin mal ein Leck haben solltest, kannst du die ganze Ausrüstung schrotten. Klar, das "sollte" eigentlich nicht passieren. Aber falls es doch mal passiert, ist man mit Spiritus besser dran.

    Hatte ich noch nie, bzw. ich wüsste jetzt nichts, was durch Benzin schaden nehmen könnte. Das verdunstet ja genauso wie Spiritus, gut um Schlafsack würd´s halt stinken, aber nichts beschädigen, was nicht auch Spiritus beschädigt. Natürlich will man trotzdem kein Leck, dafür braucht es mehr Pflege als bei anderen Lösungen. Aber die sind so gut konstruiert, dass du die Kocher ziemlich quälen kannst, da gehen andere Dinge vorher kaputt, bevor sie undicht werden.


    Nach 9 Jahren Einsatz schätze ich erst jetzt besonders die Vielseitigkeit, für große Touren zu 2. und beim Campen ist Benzin top, auf einer Wochenend-Tour hab ich die 100g Gaskartusche dabei, alles mit demselben Kocher.

    Ich fände einen Verbrauchstest der die Effizienz zwischen Spiritusbecher und Benzin-Kocher vergleicht. Gibt das schon?

    Meine Hypothese wäre, der Benzinkocher kann mit weniger Gramm Brennstoff einen Liter Wasser erhitzen als ein (zB.) Trangia.

    Ich denke Luk füllt Propan um. Schliesse ich darauf zurück ---> Schlauch.

    Richtig, wenn man nur ein mittlere in ein kleine Flasche umfüllt, dann braucht den nicht unbedingt. Sehe ehrlichgesagt nur Vorteile von Propan, vielleicht ist Butan für den Großabfüller billiger, aber für uns als Endkunden eigentlich nicht.

    Ich befülle auch schon ne Weile, wenn ich mal ausnahmsweise nicht mit Benzin koche.
    Ich teile mal mein Kartuschen-Gewicht (klar im Zweifelsfall immer weniger rein und selbst wiegen).

    Optimus 100g: 200,9g (0,1g Wiegegenauigkeit)


    Ich hatte leider nicht die Chance meine 220er Optimus zu wiegen, kann mir da einer von euch aushelfen, was die voll wiegt? Dann hätte ich wenigstens ne Hausnummer.

    Nutze ich allerdings die Hängematte mit Isomatte und flachem Kopfkissen, so muss ich meinen Kopf nur etwas anheben, um horizontal rausschauen zu können.

    Wir reden hier aber von einer richtig fetten 7cm Iso? Sieht auf deinem Foto zumindest so aus.


    Btw: Hast du den Vorteil Nummer zwei einer jeden Hängematte schon entdeckt und deinen Biwaksack-Kumpel damit ärgern können:
    Zum Kochen etc. sitzt man hervorragend auf so einer Matte im Camp, nichts mehr mit kauern auf dem Boden und nassen + kalten Arsch.

    Ich hab die Tutorials von BIC zu genau dieser Matte auch schon eine Weile in den Lesezeichen. Es sieht aber aber, als wäre bei dir dein Kopf wesentlich höher als der von BIC im Video. Damit meine ich nicht ob du krumm liegst, eher wie hoch die Seitenwände sind, bei dir wirkt das fast, als könnest du aus der Matte nach rechts und links rausgucken beim Liegen?

    Bevor hier noch mehr "Studenten hängen auf Malle rum" Beiträge kommen, insbesondere zu einer Zeit, in der die meisten Studenten ihre Nebenjobs verloren haben, möchte ich Alternativen zum Kauf weiter bewerben.
    Echt schon schräg, was manch einer zu Glauben mag, wie die finanzielle Situation von Studenten ist.

    Selbstbau scheint bei der Hängematte eine echt gute Alternative zu sein, wie schon oben beschrieben. Dafür muss nicht unbedingt genäht werden, Pattex 100% und ähnliche Kleber eignen sich sehr gut um einen Rand mal einzufassen etc.

    Zum UQ, hier im Forum gibt´s Anleitungen wie man diese aus alten Schlafsäcken macht,
    Ebay Kleinanzeigen ist ziemlich ergiebig und günstig was gebrauchte Daunenschlafsäcke angeht, insbesondere, weil man ja nicht direkt darin liegt ist gebraucht nicht unbedingt so schlimm.
    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-daunen-schlafsack/k0

    Vielen Dank für den Link, leider sind die Briten mit Wechselkurs noch teurer in Summe.

    Bei zwei Packrafts erhöhen sich auch die Versandkosten auf ca. 100 €. Da der Empfänger dann erst mal den Zoll für 2 Boote vorstrecken und das zweite Exemplar innerhalb Deutschlands verschicken muss, lohnt sich dieses Verfahren vermutlich nicht...

    Aber generell kann ich als jemand, der sich selber so ein Boot gebügelt hat, die DIY Packrafts sehr empfehlen.

    Deinen Forenbeitrag habe ich schonmal gelesen. Das mit der Verdoppelung stimmt nicht ganz, es wird etwas billiger. Vermutlich hast du aber Recht.

    Hallo zusammen,

    schon länger beobachte ich die Seite um Matt, welcher vor Jahren mit Plänen für Packrafts anfing und heute Baukästen/Kits zum Selbstbauen von den UL Booten vertreibt.
    Ich hab mir nun endlich genug Willenskraft in Geld zusammengespart um mit so ein Kit für 170€ zu kaufen.

    Aber 66€ Versand ist wirklich heftig.

    Eventuell findet sich ja einer, der den kommenden Monat über mit mir zusammen dort bestellen möchte, um den Versand zu halbieren.
    Eine gewisse Affinität von UL und Bootstouren herrscht hier ja, da dachte ich "es schad´ja nicht".


    https://www.diypackraft.com/sh…/diy-packraft-kit-skeena/



    Edit: Vielen Dank an DL1JPH für´s Verschieben.

    Vielen Dank,
    Gruß Luk

    • Mit welcher Nähmaschine näht ihr derzeit?
      Singer 216, 50er Jahre, Geradstich und Zickzack


    • Wie lange näht ihr schon mit der aktuellen Maschine?
      Seit 3 Jahren
    • Mit welchen Nähmaschinen habt ihr davor genäht?
      Erste Maschine


    • Welche guten und schlechten Erfahrungen habt ihr mit den jeweiligen Maschinen gemacht?
      + Näht zuverlässig + 3 bis 4 Lagen Gurtband kein Problem + Anspruchslos + sehr leise + akzeptiert viele Unterfadenrollen
      - nicht so sauber mit dünnen Garn - Rückwärtsgang unsauber - nicht die beste für elastische Stoffe


    • Wenn ihr plötzlich keine Nähmaschine mehr hättet, und euch nur eine anschaffen dürftet - für welche würdet ihr euch entscheiden und warum?
      Sehe keine Grund umzusteigen, da es nichts in der Preis-Klasse gibt, dass derart gut Gurtband und Codura vernäht.


    • Wäre das die gleiche Maschine wenn Geld kein Rolle spielen würde?
      --

    Im Laufe der Zeit hab ich schon einen ganzen Haufen Zeugs konstruiert und gedruckt, ich hab mal in paar praktische Basics für euch zusammenkopiert.
    Klar einen 3-Steg gibt´s auch im Laden, und der hält dann auch mehr aus, aber manchmal brauche ich spontan etwas. Auch kann man sehr spezielle Sachen daraus zusammensetzen.
    Falls ihr Solidworks habt, liegen auch bearbeitbare Files im Zip. Viel Spaß!

    Interessante Matte, liegt man da nicht sehr als Banane drin?

    Grüße zurück ins Land der Nandus und Waschbären!

    Das ist eine Amazonas Moskito Traveller, ich glaube von 2005 (?). Nein, man kann ziemlich gerade darin liegen, das wirkt auf dem Foto nur so, weil ich zum Frühstücken darin saß.
    Trotzdem bin ich sehr neugierig, warum neue Matten keine Schnüre mehr haben, sondern am Ende spitz zulaufen.
    Ich vermute mal, weil Schnüre sich immer verheddern im Packsack und dadurch nicht mehr ganz so gut auffächern, aber das wird nicht der Hauptgrund sein. Die Amazonas von meinem Kumpel braucht zum Bsp. weit weniger weite Fixpunkte, mit meiner alten braucht es gute 3m. Wenn jemand mir da einen Link zu einem Topic hier posten könnte, warum man heute keine Schnüre mehr hat, immer her damit.

    Nicht ganz. Loden wird gewoben und dann u.U. gewalkt. Dadurch hast du ein ziemlich dichtes Gewebe. Das kann durchaus schon wasserdicht sein.
    Lavalan wird nicht gewoben, ist dadurch etwas fluffiger und kann besser Lufttaschen bilden, deswegen wird auch das PLA beigemischt, dass es ausreichend stabil ist. Nicht jede Wollsorte ist gut webbar, deswegen ist Merino meiner Meinung nach eher ein Tradeoff zwischen Webbarkeit und Isolation, wenn gefliest wird, können auch nicht webbare, besser isolierende Sorten genutzt werden. Deswegen mein Vorschlag es eher unter der HM als Kilt, anstatt innen als eine Art Isomatte.

    Hallo in die Runde,


    mein Name ist Luk und ich wohne derzeit in Lübeck.
    Ich hätte nicht gedacht 2021 noch ein aktives, deutschsprachiges Forum zu einem Nischenthema zu finden. Respekt an die Community, die sowas möglich macht!


    Ich wandere und campe schon immer viel, im letztem Jahr hab ich hab ich meine alte Matte mal wieder ausgegraben, inspiriert durch den YT Hängematten-Hype, und war überrascht wie gut es sich mit Hängematte übernachtet und der Biwaksack doch nicht immer der Wahrheit letzter Schluss ist.
    Ich betreibe nebenbei einen kleinen Blog, bei dem es viel um Outdoor-Krams geht.


    Demnächst will ich mir meine eigene Hängematte schneidern und wo wäre ich dazu besser aufgehoben als hier?
    Anbei ein Bild von vorletzter Woche...


    Gruß Luk


    Moin,

    ich habe mal aus einer alten Armee Wolldecke eine Hm gebastelt. Die Decke war allerdings aus Wollfilz und nicht aus locker gewobener Merinowolle.

    Der Wollfilz ist fast winddicht und über +15C war die Hm durchaus ok.......aber sie wog etwas über 2kg🥵

    Gruß von der Ostsee

    Lavalan ist ja auch nicht gewebt und deswegen auch aus Wolle, die etwas besser isoliert als webbare Merinowolle. Das ist ein Fliesstoff und ähnelt der die Armeewolldecke viel eher.
    Ich würde es eher unter der Matte als Isolation nutzen, als direkt darauf zu liegen, und damit die Luft "herauszuquetschen". Für letzteres ist eher Loden geeignet, aber das ist eben viel schwerer als Lavalan.

    Aus meiner Erfahrung ist Lavalan im Schnitt etwas wärmer als Daunen, warum? Weil es feucht genauso gut isoliert, wie trocken. Bei Daunen hast du bei einer feuchten, durchschnittlichen Nacht extremem Verlust. Leider kann man den Wollflies aber nicht ganz so gut komprimieren.