Schlafsack in der Hängematte

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Frage an alle Sackschläfer:

    Verwendet ihr den Schlafsack

    a) wie ein Schlafsack normalerweise genutzt wird? Also Kapuze auf und Reißverschluss mehr oder weniger weit geschlossen.

    oder

    b) als Topquiltimmitation. Also RV nur wenig geschlossen als Fußbox und dann zudecken.

    falls b): Wie weit schließt ihr den RV und wie handhabt ihr den Verlauf der beiden Hälften am geöffneten Teil des RV.

    Bei mir laufen die beiden Seiten meistens direkt unter der Wade durch und drücken dann unangenehm. Wenn ich den RV weiter schließe kommt er unter einem anderen Körperteil zum Liegen. Ist ja auch irgendwie logisch, wenn der RV unten ist.

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe einen semi-rec Schlafsack ohne Kapuze und verwende ihn 95% der Zeit als Top Quilt, mit offenem Torso-Reißverschluss und geschlossenem Fußteil-Reißverschluss. Der untere Reißverschluss endet irgendwo auf Wadenhöhe und ich kann mich nicht erinnern, dass er mich irgendwann mal gestört hätte. Allerdings ist er mit einer Wärmeleiste versehen.

    Wenn es mir im Top Quilt-Modus zu kalt wird, schließe ich den Reißverschluss ganz und drehe ihn entweder auf die Seite oder auf den Bauch. Auch da stört er mich nicht.

  • mal so, ich schlafe immer im Topquilt Modus, auch wenn ich mal ins Zelt muss - und in der Hängematte sowieso. Bei geschlossenem Schlafsack fühle ich mich wie die Wurst in der Pelle. In der Hängematte lasse ich das Fussteil gerade so weit geschlossen, dass ich mit den Füssen den unteren Teil des Quilts kontrollieren und dahin bewegen kann, wo ich ihn haben möchte. Meistens schlafe ich in der embryonalen Position, daher sind meine Füsse nicht im Fussteil.

    Reisender mit Hang zum Hängen

    :!:"Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur verschiedene Sorten gutes Wetter" - (John Ruskin) :!:

  • Ich verwende mehrere Deckenschlafsäcke, die verschiedenen Temperaturbereiche abdecken bzw. eiförmige Schlafsäcke. (Mumienformen sind mir zu eng und zu unbequem). Die Kapuzen habe ich entfernt, da ich ein Kopfkissen verwende und beides zusammen ist mir zu unpraktisch.

    Ich schlüpfe so in die Schlafsäcke, dass der Reißverschluß mittig auf dem Bauch liegt: da kann ich ihn genau so weit auf oder zu machen wie ich es brauche und der Reißverschluß drückt weder mich, noch reibt er am HM-Stoff. Außerdem hat es so den Vorteil, dass ich immer auf dem Schlafsack liege und mich dadurch super umdrehen kann, da der Schlafsack hervorragend auf dem HM-Stoff rutscht.

  • Ich verwende einen Carinthia Eagle als TQ Zuhause und ziehe den Kordelzug der Kapuze nicht zu.

    Die Fußbox, woran eine Schlaufe vom Hersteller angenäht ist, habe ich mit einem drehbaren kleinen Karabiner (Swiffel)

    am Ende der Hängematte, wo der Stoff zusammengerafft ist, eingehängt.

    So rutscht er nicht immer in die Mitte, wenn ich mal Nachts raus muss oder die Füße aus der Box wandern.

    Im Wald im Winter einen Savotta Yukon.
    Mittiger RV, ebenfalls das Fußende mit Gummikordel am Ende der HM befestigt.

    Da kann man noch eine Schlaufe mit Kordelstopper machen um die Länge einzustellen.

    Aber da der Schlafsack somit schon richtig liegt, brauche ich nur ihn aufzuklappen,

    lege die eine Hälfte so dass ich mich quasi schon rein setze beim in die HM setzen.

    Die andere ziehe ich dann zur Mitte, RV zu und warm haben.

    Ist Gewöhnungssache und ich glaube jeder hat so seine eigene Art damit um zu gehen.

    Einen Daunen Topquilt in Kombination mit UQ vereinfacht alles ein wenig.

  • b)

    Mit dem RV zur Hängematte hin gewandt. Wobei ich nicht genau weiß wie hoch der RV jedes Mal geschlossen ist. Ich schätze maximal auf Wadenhöhe gerne auch mal ganz geöffnet. Gestört hat er mich bis jetzt auch nicht.

    Einzig die Sorge mit dem RV die Hängematte zu zerstören bleibt. Das ist bis jetzt aber ausgeblieben.

    Die Kapuze nutze ich dabei zusammengeknüllt als Kopfkissen, was mäßig gut funktioniert. Irgendwann im Laufe der Nacht macht Sie sich selbständig und bleibt dann auf dem Gesicht liegen.

  • Ich nutze meine Schlafsäcke auch immer als TQ, dabei habe ich den RV komplett offen. Solange die Isolation von unten passt kriegt man so eine höhere Wärmeleistung aus dem Schlafsack raus, da alle Daune auf einem drauf liegt, anstatt unter einem komprimiert zu werden. Außerdem finde ich es so einfach super gemütlich! Der Reißverschluss hat mich dabei noch nie gestört. Die Kapuze lege ich je nach Bedarf über meinen Kopf um Wärme und Helligkeit zu regulieren.

    • Offizieller Beitrag

    Ich bin mittlerweile auf einen Topquilt umgestiegen, habe aber auch meinen Schlafsack immer so benutzt. Wie andere schon geschrieben haben, eine plattgedrückte Isolation bringt sowieso nichts und je nach Material geht es dadurch auch kaputt. Den RV habe ich dabei immer irgendwie zwischen den Oberschenkeln untergebracht, da stört er (mich jedenfalls) nicht.

  • Ich benutzte im Herbst und Winter selbstgenähte Daunenschlafsäcke ohne Reißverschluss und im Sommer einen selbstgenähten Quilt mit Fußbox. Durch den fehlenden Reißverschluss geht zwar die Möglichkeit der Lüftung von zu warmen Schlafsäcken verloren, aber man verliert im (viel häufigeren) Fall, dass man den maximalen Wärmerückhalt braucht, keine Isolation.

  • Moin zusammen,

    ich habe mir durch viele Reisen in zum Teil ziemlich unsicheren Gegenden angewöhnt Schlafsäcke nur in TQ Modus zu benutzen. Ich möchte einfach schnell raus sein wenn ich muss. Egal ob in der Hängematte oder auf dem Boden. Egal welche Jahreszeit. Ich ziehe den Reißverschluss meist bis zu den Kniekehlen zu. Wird es unter null, schlafe ich zusätzlich zur warmen Wollunterwäsche mit warmer Sturmhaube und Handschuhen.

    Top Quilts brauche ich nicht. Schlafsäcke erfüllen für mich den gleichen Zweck, bei zugegeben etwas mehr Gewicht. Ich habe UQ von guter Qualität und in Verbindung mit einem passenden Schlafsack bin ich bis -18 Grad sicher. Das war bisher meine kälteste Nacht in der Hängematte. Es hätte auch noch ein paar Grad kälter werden können. In dieser Nacht und den nicht ganz so kalten Nächten davor und danach sah meine Ausrüstung so aus: HH Explorer zip—Aqua Quest Safari Tarp 4x3m—Hammock Gear Incubator 0+DD Underblanket—TNF Solar Flare dryloft Daunenschlafsack—lg Merino Unterwäsche—Wollhandschuhe+Faserpelz Sturmhaube. Ich hatte noch eine HH Double Bubble Matte mit, die ich aber nicht brauchte. Fast vergessen, noch einen diy UQ Protector. LG von der Ostsee

  • Lange Bekleidung schafft unterwegs Abhilfe bei dem Reißverschlussdruckstellenproblem. Allerdings ist das zuhause keine Option, da ich ein einigermaßen warmer Schläfer bin.

    Eine Seite des RV kann ich durch etwas Rumgefummle durch die Wärmeleiste abdecken. Bleibt immer noch die Gegenseite.

    Evtl. muss ich eine zweite solche Leiste annähen. Wobei das schon eine sehr extreme Lösung für ein Problem, das anscheinend nur ich habe, wäre.

  • Ich nutze mal diesen Thread für paar konkrete Fragen zu diesem Thema (Schlafsack oder Topquilt?)

    Habe letzte Nacht in meiner Hennessy draussen verbracht, und (wegen Sauna, 5Grad-Wasserbad und nachfolgendem Lange-draussen-sitzen) anfangs auch etwas gefroren. Abends ca. 3..4 Plusgrade, morgens 3-4 Minusgrade.

    Ich hatte zwei am Fuss-Sack ineinandergesteckte Sommerschlafsäcke als Top Quilts übereinander verwendet - den dickerein innen, den dünneren aussen. Beide angenehm weich trotz synthetisch, und erst mal in optimaler Position haben sie mich eigentlich gut wieder auf Temperatur gebracht, zumindest nach einer Stunde fror ich nicht mehr.

    In der Nacht beim Drehen ist das aber eben ein ganz schönes Gefummel, BEIDE Schlafsäcke wieder überall rundum dicht zu bekommen, es ist ja auch finster und man zieht schon mal am falschen Ende, bis dann endlich wieder alles sitzt, und dabei geht ja auch schon kostbare Wärme weg. Auch bin ich manchmal frierend aufgewacht, da sich im Schlaf an der Seite (Schulter) was gelockert hatte und kalte Luft rein kam. Nachdem ich die Brücken schloss, war dann bald wieder alles gut.

    Beide oder zumindest einen Schlafsack geschlossen zu gebrauchen und den anderen als Quilt obendrauf ist auch noch ne Variante, die wieder Vor- und Nachteile bringt (Reinkriechen am Anfang schwieriger, aber sicher noch wärmer als letzte Nacht, und eben dann flexibel je nach Jahreszeit verwendbar - mal einen oder mal beide).

    Mein (synthetischer Low Budget) Winterschlafsack ist eine noch schlechtere Alternative, da er (und dessen Kragen) sehr steif ist. Ausserdem ist er natürlich gross und schwer. Mit dem Gewicht könnte ich (für den Preis) noch leben, da tragen im Winter auch günstige Wärme erzeugt. Naja, auch Schweiss. Aber der steife Kragen und ich passen nicht zusammen.

    Ich denke also darüber nach, ob es nun ein besserer Daunenschlafsack oder gleich ein Daunenquilt für Komfortbereich bis wenigstens -5Grad sein sollte. Aber eben nicht viel mehr als 200...250Eur kosten sollte (da seltener Gebrauch? Der Sommer kommt bestimmt...). Gebraucht ist ne Option.

    Aber meine Kernfragen vor solch einer (weiteren) Investition:

    Kann man mit einem Topquilt diese "Schultern-kalt"-Probleme beim Drehen (oder unbeabsichtigt im Schlaf) überhaupt besser in den Griff kriegen als bei einem Schlafsack?

    Hat man in Seitenlage auch genug "Kniefreiheit" in einem Topquilt, also keine kalte Knie oder kalten Hintern?

    Ich habe gelesen, ohne Kragen wäre sogar besser, aber stimmt ihr dem zu und warum?

    Auf welche technischen Details sollte ich noch achten achten (und warum), damit ich überhaupt Vorteile gegenüber meiner bestehenden 2-Schlafsack-Lösung bekomme, und nicht bloss eine "weitere Wahlmöglichkeit"?

    Würdet ihr einen -5Grad-Topquilt auch dann noch verwenden, wenn es abends +15 und morgens +5 Grad sind? (Also eine durchaus typische finnische Sommernacht... :))

    Gern nehme ich auch konkrete Produktvorschläge an, oder falls jemand was gutes, gebrauchtes abzugeben hat, bin ich ganz Ohr. Aber das Warum gut/besser? bzw. warum nicht? interessiert mich vor allem.

    Konkret denke ich über einen Cumulus Taiga 360 nach (oder gleich den 450?).

    Danke im Voraus.

    Jörg

    Dieser Tag ein Leben!

  • Hi Riippumatto-Joerg,

    hi zusammen,

    ich werde Dir nicht alle Fragen beantworten können, aber...

    Ich nutze mal diesen Thread für paar konkrete Fragen zu diesem Thema (Schlafsack oder Topquilt?)

    ....

    Ich denke also darüber nach, ob es nun ein besserer Daunenschlafsack oder gleich ein Daunenquilt für Komfortbereich bis wenigstens -5Grad sein sollte. Aber eben nicht viel mehr als 200...250Eur kosten sollte (da seltener Gebrauch? Der Sommer kommt bestimmt...). Gebraucht ist ne Option.

    ...

    einen Daunenschlafsack mit dem Temperaturbereich von -5c° (Komfort oder Extremtemperatur?) zu bekommen für nur 200 bis 250 Euro wird in neu nicht machbar sein (*). Ob man einen derartigen Daunenschlafsack gebracht für das Budget bekommt, kann ich aber nicht sagen.

    Ich habe mir letzte Jahr einen Daunenschlafsack der im Komfortbereich bis "nur" 3c° laut Angabe geht geholt und der hat 350 Euro gekostet. Das einfacherer Modell, also jener ohne Daunenimprägnierung und dem feuchtigkeitsresitenetern Außenstoff hätte aber auch um die 300 gekostet.

    --------------

    * Sonderangebote oder Macharten bei Daunenschlafsäcke die zwar Temperaturenbereiche aufrufen, die aber eher zweifelhaft aber zumindest sehr stark vom individuellen Wärmeempfinden her abhängig sind. Ich hatte da zwei Modelle bei meiner Suche im Auge.

    Der eine war ein Sonderangebot, der andere ein Regulärer Preisknaller aus einem großen Sportkaufhaus. Beim ersteren war die Füllmenge der Daunen so gering, daß man hindurch schauen konnte. Beim Sportkaufhausmodell wurde zwar ein sehr hoher Cuin-Wert aufgerufen (Cuin die Bauschfähigkeit einer Daune), aber über die Füllmenge fand ich auch nix.

  • Ja ich rede von Komforttemperatur.

    Ja diese Preisvorstellung geht von Gebraucht oder sonstige extrem reduziert aus, und naja das ist mein Wunschpreis. Tatsächlich (neu) müsste ich wohl mehr berappen, was die Sache für mich eben etwas auf die Probe stellt. Ich will deshalb gern Eure Erfahrungen (Topquilt vs Schlafsack Komfort ca -5) hören. Wenn das zB klar zugunsten Topquilt geht, Scheint mir bei nur wenig über 250€ ja schon was drin zu sein ...

    Dieser Tag ein Leben!

  • Hi Riippumatto-Joerg,

    hi zusammen,

    aber wenn man nur einen Topquilt hat, dann wird's von unten frisch. Man darf dann also nicht den Anschaffungspreis für Underquilt oder andere Isolierungen von unten vergessen.

    Ich roll die Sache mal wider ein Stück weit von hinten auf, auf der Basis meiner Vorgehsnweise. Wie oder warum legst Du die -5c° fest?

    Ich bin täglich und ganzjährig draußen mit dem Bike unterwegs. Das verschafft mir recht reale Eindrücke von Temperatur, Wind- u. Feuchtigkeitsverhältnissen. Aber auch was es bedeutet längere Zeit draußen zu sein und in welchem Rahmen aktiv?

    Bin ich zB. in Bewegung kann ich mit einer guten aber noch überschaubaren Kleiderordnung zurecht kommen. Wenn ich aber bei den von Dir angesetzten -5c° wo mal ein kleines Päuschen machen, dann überleg ich mir das sehr gut.

    Ich für halte Übernachtungen bie -5c° schon für gut ambitioniert. Das ginge, ja klar, aber die Ausrüstung dafür muß ganz gut was leisten und wird entsprechend umfangreich sein. Bedeutet wiederum, der Rucksack oder das Fahrrad wäre sehr voll.

  • Hallo Sakura,

    Ja ich hab einen Daunen-UQ, der hat was die Komforttemperatur angeht sogar etwas mehr Reserven, mit Absicht.

    Ich wohne in Finnland, und nutze meine HM auch bei leichtem Frost, aber nur gelegentlich. Man will aber eben auch dann nicht frieren.

    Wenn es Mal wirklich kalt ist und ich trotzdem raus will, habe ich natürlich auch Daunenjacke und Wärme Hosen an, und kombiniere dann notgedrungen um sicher zu gehen.

    Die Kernnutzungszeit für mich liegt in den Nächten mit leichtem Frost, also zB Jetzt (Finnland!). Im Früh- wie auch Spätsommer kann's hier auch leicht bis an 0Grad runter gehen am Morgen. Sobald die Nächte beständig frostfrei sind, kommen auch die Ameisen und allerlei Mücken und Zecken, was mich oft etwas stört. Aber sowieso, im warmen Sommer also nachts sicher über 10Grad) nutze ich meinen Sommerschlafsack.

    Aber bitte schau auch noch Mal auf meine Fragen. ;) Daunenschlafsack -5 oder Topquilt -5, und warum genau, was sind eure vergleichenden Erfahrungen.

    Danke Jörg!

    Dieser Tag ein Leben!

  • Moin,

    wie ich weiter oben schon erwähnt habe, nutze ich nur diverse Schlafsäcke als „Top Quilt“.

    Speziell im Winter, ab ca.0C, benutze ich überwiegend einen hochwertigen Synthetik-Winter Schlafsack. Warum synthetisch? Der Hauptgrund ist dass Schlafsäcke aus Kunstfaser deutlich besser wärmen auch wenn sie mal sehr feucht werden! Daunen neigen da eher zum verklumpen. Auch behandelte Daunen! Ich habe einen Schlafsack dessen Daunen mit Nocar behandelt sind. Bei nasskalten Wetter verliert auch der deutlich an Wärmeleistung. Unter -10C ist es dann nicht mehr so wichtig. Weil je kälter die Luft wird, desto trockener wird sie auch. Dieser gerade erwähnte Schlafsack( TNF Solar Flare Dryloft) hat sogar eine Gore Dryloft Außenülle und trotzdem verliert er nach 3-4 Nächten bei nasskalten Wetter deutlich an Wärmeleistung und klumpt ein wenig.

    Das ist mein Ajungilak Tyn Winter aus Kunstfaser besser. Bei einem Overnighter ist das wohl nicht so dramatisch. Ist man im Winter aber länger als 4-5 Tage unterwegs würde ich es mir gut überlegen ob ich einen Schlafsack und/oder Quilt aus Daunen nehme würde. Wohlgemerkt für nasskaltes Wetter. Bei trockener Kälte finde ich Daune super. Bis ca. -10C benutze ich entweder meinen Simply Light Designs Trailwinder 0F, 2 leichtere Kunstfaser UQs (z.B. DD Underblanket und Carinthia HUQ 180 zusammen) oder meine Exped Synmat LW 7 mit der Amok Draumr 3.0. Dazu dann den erwähnten Ajungilak Tyn Winter o.ä. Wird es kälter greife ich zur Daune.
    Ich kann mich nicht daran erinnern wann ich das letzte Mal beim draußen schlafen gefroren habe. Diese Varianten funktionieren für mich super.

    LG wuppitom

  • Hallo Wuppitom,

    Also ich will Mal Synthetik nicht ausschließen, wenn das Design und Material sich gut anschmiegt, und das Volumen und Gewicht sich in Grenzen hält, absolut. Der Temperaturbereich wäre ja wie du sagst dafür an sich optimal. Ich bin erst Mal auf Daune aus, weil ich mich für ein richtiges Topquilt interessiere, bisher keine interessanten in Synthetik entdeckt.

    Ich werde mir deinen Vorschlag Mal im www ansehen, Danke. Ich verstehe dich so, dass du Schlafsack als Topquilt genutzt über reinen Topquilt bevorzugst? Oder du hast keine reine Topquilt-Erfahrung?

    Gruss Jörg.

    Dieser Tag ein Leben!

  • Hi Jörg,

    Ja richtig verstanden 👍 ich bevorzuge immer den Schlafsack vor dem reinen TQ. Außer ich muss extrem leicht unterwegs sein und bin sicher ich kann ziemlich jede Nacht in der Hängematte schlafen. Weil TQs sind i.d.R. leichter als Schlafsäcke mit vergleichbarer Wärmeleistung. Ich konnte in den USA auch verschiedene TQs mal für 1-2 Nächte ausprobieren(z.B. HG Burrow 20f, jacks r better und geliehene DIY TQs) und die waren gut. Da ich meisten ziemlich lange Touren unternommen habe, lag mein Hauptaugenmerk auf Vielseitigkeit. Deshalb immer der Schlafsack. Auf dem Boden, falls es mal muss, ist der Schlafsack unschlagbar!

    Mittlerweile gibt es wirklich sehr gute Kunstfasern, die sich auch sehr weich anfühlen. Wichtig ist der Innenbezug. Meistens sind ja Kunstfasern silikonisiert. Das macht das weiche feeling. Und wenn man hochwertige Kunstfasern hat merkt man keinen großen Unterschied zur Daune. Ich wenigstens nicht! Hochwertige Daune ist halt bei gleicher Wärmeleistung leichter. Aber empfindlicher bei Feuchtigkeit und meist deutlich teurer. Ich hatte mal einen Mountain Equipment Glacier 750. Der war wirklich top. Der hat auch Feuchtigkeit ein bisschen besser vertragen. Aber von der Wärmeleistung weniger als mein Solar Flare. Und ich brauche nur einen Daunen Schlafsack für wirklich kalte Nächte. Deshalb habe ich den ME irgendwann verkauft.

    Einen guten TQ aus Kunstfaser kenne ich leider auch nicht.
    LG Thomas

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!