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  • Hallo Zusammen,

    ich bin mir jetzt nicht sicher wo dieser Beitrag erscheint. Eigentlich wollte ich ihn unter "Kurze Frage - kurze Antwort" einreihen, es hat sich mir aber leider nicht erschlossen, wie das funktioniert.

    Nun aber zu meiner Frage. Ich habe immer wieder das Problem, dass mein Kopf bei zunehmender Entspannung 8) durch die Diagonallage und die damit verbundenen schrägen "Stoffwände" aus der Hängematte rutscht. Schon einige Male hat mich das aus den süßesten Träumen gerissen :cursing: und mich würde interessieren, ob ihr das Problem auch kennt. Und wenn ja, was ihr dagegen unternehmt???

    Vielen Dank und viele Grüße,

    Martl

    • Offizieller Beitrag

    Kommt wohl darauf an, wie steil die Wände sind. Bei einer kurzen, breiten Hängematte aus sehr dehnbarem Stoff wird vermutlich auch kein Kissen helfen. Bei meinen Hängematten ist die Neigung aber nicht so extrem. Mein kleines Daunenkissen fügt sich wunderbar in die Leerräume zwischen Nacken/Kopf und Hängematte ein. Da rutscht mir das Kissen selten weg. Ist aber sicherlich auch Gewöhnung.

    • Offizieller Beitrag

    Du kannst auch noch in Erwägung ziehen, dir an das kleine Kopfkissen ein wenig Gummikordel zu nähen und dieses dann an der Aufhängung am Kopfende der Hängematte (oder an der Ridgeline, wenn du eine hast) mittels eines kleinen Kunststoffhakens zu befestigen. So fällt das Kopfkissen nicht auf den Boden, wenn du dich im Schlaf bewegst und wenn du es im Halbschlaf suchst, dann holst du es dir an der Schnur wieder hoch und stopfst es dir wieder in den Nacken.

  • Ich versuche auch schon seit längerer Zeit bei mir die Kopfliegeposition zu optimieren. Allerdings genau im Gegenteil dessen was hier anscheinend gängig ist.

    Das Ziel ist eine Liegeposition des Kopfes zu finden, wie wenn er OHNE Kissen auf dem Rücken auf einer Matratze oder Isomatte liegt. Das ist für mich am angenehmsten. (Und ich glaube sogar am ergonomischsten für den Nacken...aber da bin ich kein Fachmensch).

    Ich kriege es bei meiner 70D Nylon Matte nicht hin einen Kompromiss zwischen flachem Liegen (vom Kopf her) und gleichzeitiger Seitenstabilität (das der Kopf nicht nach außen rollt) zu finden.

    Bei meiner alten Billig-Matte (3,50 x 1,30 inkl. Clew, Laut Beschreibung aus "Strapazierfähiges Polyamid") welches ein wenig dehnbarer ist, habe ich nicht das Problem.

    Kann es sein, dass das Problem auf die Dehnbarkeit zurückzuführen ist, oder spielen hier andere Faktoren eine größere Rolle?

  • Ich versuche auch schon seit längerer Zeit bei mir die Kopfliegeposition zu optimieren. Allerdings genau im Gegenteil dessen was hier anscheinend gängig ist.

    Das Ziel ist eine Liegeposition des Kopfes zu finden, wie wenn er OHNE Kissen auf dem Rücken auf einer Matratze oder Isomatte liegt. Das ist für mich am angenehmsten. (Und ich glaube sogar am ergonomischsten für den Nacken...aber da bin ich kein Fachmensch).

    Ich kriege es bei meiner 70D Nylon Matte nicht hin einen Kompromiss zwischen flachem Liegen (vom Kopf her) und gleichzeitiger Seitenstabilität (das der Kopf nicht nach außen rollt) zu finden.

    Bei meiner alten Billig-Matte (3,50 x 1,30 inkl. Clew, Laut Beschreibung aus "Strapazierfähiges Polyamid") welches ein wenig dehnbarer ist, habe ich nicht das Problem.

    Kann es sein, dass das Problem auf die Dehnbarkeit zurückzuführen ist, oder spielen hier andere Faktoren eine größere Rolle?

    Genau das ist auch mein Anliegen - deshalb Nackenhörnchen wie ein 'U' - Nacken- und Seitenstützung.

  • Ich bin ja immer noch sehr begeistert von meinen Nackenkissen.

    Guckst Du hier. Die Erfahrung zeigt das es nicht zu groß sein sollte. Modell Paris ist optimal. Aber es darf nicht so gut aussehen! Meins wird mir immer von meiner Frau entwendet, also lieber etwas schlampig arbeiten.

    Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Nachmittach.

    • Offizieller Beitrag

    Ich kann das Western Mountaineering Cloudrest Pillow sehr empfehlen. Für das Bett oder den Boden ist es untauglich, weil es so flexibel und klein ist - aber genau diese Eigenschaften machen es für die Hängematte perfekt. Ich habe einige Kissen und Notlösungen ausprobiert, und das Cloudrest hat mit weitem Abstand den besten Komfort geboten. Bisher habe ich noch nie Daune von ExTex bestellt - aber wenn die Daune in einem kleinen Stoffkissen geliefert wird, wie es auf dem Bild den Anschein hat, wären Größe und Füllgewicht sehr nahe am Cloudrest dran.

  • Kann es sein, dass das Problem auf die Dehnbarkeit zurückzuführen ist, oder spielen hier andere Faktoren eine größere Rolle?

    In elastischeren Stoffen kann der Körper etwas mehr einsinken. Ich kann mir vorstellen, dass das dazu führen kann, dass der Randbereich der Hängematte den Kopf etwas besser stützt.

    Ich selber bin mit meinen »Down Pillows« von Therm-a-Rest sehr zufrieden. Die unterstützen nur wenig, aber verhindern das Wegrollen des Kopfes bei mir sehr gut. Ich kann ihn angenehm betten und dann bleibt er, wo ich ihn haben möchte. Im Sommer reicht mir Grösse M (Regular), im Winter kann Grösse L angenehm sein, weil das Kissen den Kopf seitlich noch etwas besser wärmt: Man ist dann schön eingekuschelt.

    Wenn man mehr Unterstützung des Kopfes wünscht, kann man noch etwas unten ins Kissen legen und die Kordel etwas festziehen.

    Das Kissen scheint in dieser Form nicht mehr hergestellt zu werden, ist aber noch bei einigen Herstellern (z.B. hier) erhältlich.

  • Genau das ist auch mein Anliegen - deshalb Nackenhörnchen wie ein 'U' - Nacken- und Seitenstützung.

    Ich glaube ich habe mich unverständlich ausgedrückt.

    Nackenunterstützung ist genau das Gegenteil von dem was ich brauche. Davon habe ich bereits genug, allerdings zu wenig seitliche Kopfunterstützung.

    Ja, die Dehnbarkeit spielt eine große Rolle. In meinen strafferen Hängematten brauche ich ein Kissen, zusammengeknülltes T-Shirt oder ähnliches im Nacken, um entspannt liegen zu können. In den dehnbaren Hängematten geht’s problemlos ohne.

    Hier habe ich auch wiederum eigentlich die gegenteilige Hypothese aufgestellt, dass bei dehnbareren Stoffen der Kopf mehr einsinkt und eben so flacher liegen kann bei gleichzeitig ausreichender Seitenunterstützung.

    • Offizieller Beitrag

    Hier habe ich auch wiederum eigentlich die gegenteilige Hypothese aufgestellt, dass bei dehnbareren Stoffen der Kopf mehr einsinkt und eben so flacher liegen kann bei gleichzeitig ausreichender Seitenunterstützung.

    Wieso gegenteilig? Hier sind wir doch einer Meinung.

  • Nicht direkt.

    Du brauchst in einer straffen Hängematte ein Kissen. Mir liegt der Kopf in meiner straffen HM schon von Haus aus zu hoch, bzw. hat zu wenig Seitenstabilität. Ein Kissen würde den Kopf da nur noch mehr nach oben drücken.

    Das ist ja genau das Gegenteil von dem was ich erreichen möchte.

    • Offizieller Beitrag

    Ein Kissen würde den Kopf da nur noch mehr nach oben drücken.

    Was hast du denn schon ausprobiert? Normale Kissen drücken mir den Kopf auch zu hoch. Bisher hat nur das 100g Daunenkissen den Nacken stabilisiert ohne den Kopf höher zu drücken. Wenn du eine dünne Daunenweste oder Daunenjacke hast, packe sie doch einfach mal in einen ca. 30cm x 40cm Packsack (er sollte nicht wirklich prall gefüllt sein) und schiebe ihn dir unter den Nacken. Das hat bei mir ähnlich gut wie das Kissen funktioniert.

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