Kurze Frage - kurze Antwort

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  • Bei Gusseisern muss du immer dafür sorgen, dass kein Essen im Topf stehen bleibt, die Töpfe nicht mit Spüli gereinigt werden und auch so trocken gelagert werden. Das kann beim Lagerleben mit einer Gruppe schon herausfordernd sein. Da muss man dann immer hinterher sein.

    Für mich privat mag ich Gusseisen sehr.

  • Nach meinem Verständnis ist Alu eher in Kombination mit säurehaltigen Lebensmitteln problematisch. Von den restlichen Materialeigenschaften her ist Alu für "Unterwegstöpfe" gar nicht schlecht. "Nur" Wasser kochen, Nudeln zubereiten, etc. halte ich, für mich, für recht problemlos. Bei Tomatensoße können wir anfangen zu diskutieren - auch ob die Nutzung an drei Wochenenden noch in Ordnung ist.

    Am Ende muss es jeder mit sich selber abmachen.

  • Ich bin auf unbeschichtetes Titangeschirr umgestiegen weil Aluminium nicht gesundheitsförderlich ist und säurehaltige Lebensmittel (z.B. Tomatensauce) schlecht schmecken. Beschichtungen - vor allem wenn sie leicht beschädigt werden können - sind auch schädlich (Stichwort Mikroplastik), und werden schnell zu hoch erhitzt. Vielleicht gibt es gute Beschichtungen, aber ich kenne mich zu wenig mit der Materie aus, um Vertrauen zu haben. Wenn es auf das Gewicht ankommt, erhitze ich eigentlich nur Tütenfutter. Und wenn ich richtig kochen will, kommt es auf das Gewicht meist nicht an, so dass ich Gusseisen, Karbonstahl oder Edelstahl verwenden kann.

  • Wenn wir eh grad bei Töpfen und Pfannen sind mein Versuch einer kurzen Frage:


    Hat jemand einen Tipp für einen leichten Edelstahltopf (soweit eben bei Stahl möglich) mit 1,6l bis 2l und für einen weiteren mit plusminus 4 Litern die natürlich feuergeeignet sein sollten (keine Kunstoffgriffe etc.).

    Der Kleine darf auch gerne ohne Griffe sein, wenn er mit diesen Topfgreifzangen kompatibel ist.


    Schonmal vielen Dank für jeden Tipp :)

  • Vermutlich hat sich über die Jahre das Getriebeöl verflüssigt.

    Um das Thema abzuschließen, für alle, die es interessiert. Das Öl hat sich in der Tat etwas verflüssigt und dadurch nach außen kriechen können. Ich habe das alte Öl so gut es ging entfernt und dann Neues verwendet:

         

  • Da hier grad das Thema Material für Kochgeschirr aufkommt: Hier ist ein ganz cooles Vergleichsvideo dazu :)

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  • Dass das Wasser im Trangia-Kessel so schnell kocht, liegt aber wohl nicht unerheblich an der Bauform - geschätzt mindestens doppelt so große wärmeaufnehmende Bodenfläche gegenüber dem Titanbecher. Der Unterschied zu einem gleichgroßen Becher aus Alu wäre mit Sicherheit nicht so signifikant.

    Wenn man die Wärmeleitfähigkeit von Alu mit der Robustheit von Edelstahl kombinieren will, bietet Trangia die Sturmkocher in der Variante Alu außen und Edelstahl innen (Duossal) an. Das Mehrgewicht bei den Töpfen der kleineren Variate - 27er Serie - liegt bei 70g/Topf und die Pfanne wiegt auch 70g mehr als die antihaft-beschichtete. Allerdings spielt der Sturmkocher natürlich in einer ganz anderen Gewichts- und Volunmenklasse.

    Viele Grüße aus dem Odenwald
    Reinhard

  • Dass das Wasser im Trangia-Kessel so schnell kocht, liegt aber wohl nicht unerheblich an der Bauform - geschätzt mindestens doppelt so große wärmeaufnehmende Bodenfläche gegenüber dem Titanbecher. Der Unterschied zu einem gleichgroßen Becher aus Alu wäre mit Sicherheit nicht so signifikant.

    Jau, bei dem Teekessel bin ich bei dir. Da macht die Bauform auf jeden Fall ne Menge aus und der Zeitunterschied ist nicht allein auf's Material zurückführbar.

    Die anderen Töpfe - Titan, Edelstahl, hartanodisiertes Alu - sind aber von der Form her schon sehr ähnlich. 100% wissenschafttlich ist der Vergleich aber natürlich nicht, da ja auch das Thema Wandstärke nicjt bedacht wird. Er nimmt halt einfach 4 (bzw den Kessel mal außen vor: 3) ähnliche Töpfe, die er grad rumfliegen hat. Und die Hersteller loten für sich ja selbst immer den Kompromiss aus Gewicht, Stabilität und Kocheigenschaften aus. Ich schätze, aber das die Tendenz schon recht aussagekräftig ist - auch wenn es vielleicht schnellere (dünnere, weichere) Titantöpfe und langsamere (dickere, stabilere) Alu- und Edelstahltöpfe gibt.

  • Meine Kochzeiten bei 400ml Wasser in Titantöpfen:

    Evernew Ti Ultra Light Pot 900ml ECA252R mit Toaks Brenner und DIY Windschutz (Cone)
    Spritverbrauch: 16,0 g
    Zeit bis zum Durchkochen: 7:00

    Evernew Ti Cup 570FD 450ml EBY278R mit SBP Dosenbrenner und DIY Windschutz (Cone)
    Spritverbrauch: 10,0 g
    Zeit bis zum Durchkochen: 08:30

    Vielleicht sollter er den Einsatz seines geliebeten Trangia-Brenners doch einmal überdenken ;) Selbst mein Dosenkocher ist schneller. Dank Cone wird die Hitze auch an die Seitenflächen des Topfes verteilt. Das ist nicht zu vernachlässigen. Meine Töpfe sind breiter als höher, auch das zählt, siehe seine Test mit dem Alukessel.

  • Hallöchen,


    auch wenn das böse Stichwort - Bodenbrüter - hier mit einer eigenen Sichtweise behaftet ist, treibt mich doch eine gewisse Frage um.

    Da meine kleinen Zöglinge und hoffentlich irgendwann mal als Bäume da stehende Gewächse auf der Halde noch nicht so weit sind, hatte ich dort ja die Tage eine Bodenübernachtung hingelegt.

    Isomatte bis -5c° Komfort und Cumulus Daunen TQ bis Komfort 3c° waren das Setup. Da es in den frühen Morgenstunden tatsächlich nur noch 3c° hatte wurd' s dann doch frisch bis kalt.

    Jetzt grübel ich, ob es nicht doch am eher offenen Rückenteil (in Kombination mit Seitenlage) gelegen haben könnte.

    Frage wäre jetzt, was kann man da machen (außer die Kordelzüge deutlich enger stellen um den Rückenschlitz zu verkleinern)?

  • Frage wäre jetzt, was kann man da machen (außer die Kordelzüge deutlich enger stellen um den Rückenschlitz zu verkleinern)?

    Für gewöhnlich werden die Quilts auf der Isomatte mit einem "System" aus Bändern oder Kordeln fixiert. Dadurch bleibt der freie Rückenausschnitt immer unten und fixiert. Bei einer Drehung auf die Seite bewegst du dich nur innerhalb des Quilts, der Rest bleibt wie er ist.


    Pad straps gen2 – GramXpert

  • Oder anders: was ist der von warbonnet empfohlene Winkel der Ridgeline?

    Es gibt keine Warbonnet empfohlene Winkel. Winkel für die Gürte etwa 30 Grad, Fußende ca. 40 cm höher.

    Warbonnet gibt nur grobe Empfehlungen, die keine dogmatischen Vorgaben sind. Beim „SweetSpot“ geht’s darum, dass du deine eigene optimale Winkel markierst, sodass du schneller und konsequenter sie wieder einstellen kannst. Die Winkel-Empfehlung von etwa 30 Grad für die Gurte dient vor allem dem Schutz des Materials.

    Einmal editiert, zuletzt von 22kN (26. Mai 2025 um 18:21)

  • Vergiss den SweetSpot - das ist ein Gimmick. Du hast bereits ein Werkzeug eingebaut, dass es dir ganz einfach ermöglicht, deine Warbonnet Hängematte mit dem perfekten Winkel aufzuhängen: die Ridgeline. Du hängst die Hängematte einfach so auf, dass du die Ridgeline noch um ca. 45° biegen kannst, wenn du drin liegst. Das zeigt Brandon auch in seinem Set-Up-Video:

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    Wenn die Ridgeline zu straff gespannt ist, verlängerst du die Aufhängung. Wenn die Ridgeline zu lose ist, verkürzt du die Aufhängung. Sobald die Spannung stimmt, stimmt auch der Winkel.

  • Die Luftblase des Sweet Spot ist zentriert, wenn die Ridgeline einen Winkel von ca. 6 - 7 Grad ergibt. Das ergibt sich (im rechtwinkligen Dreieck) aus der Ridgelinelänge von ca. 285 cm und einem ca. 30 - 40 cm höheren Fußende (WB BB XLC). Mit der Spannung der Ridgeline in Abhängigkeit von der Aufhängung hat das Teil m.E. überhaupt nix zu tun. (abgesehen davon, dass es nicht mehr funktional ist, wenn die Ridgeline zu schlabberig durchhängt).

    4 Mal editiert, zuletzt von BX.33 (27. Mai 2025 um 06:31)

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