Derzeit habe ich ein DD-Tarp 3x3 m. Ist ganz ok, war vor allem unschlagbar günstig. Und ich habe es gekauft, bevor ich nähen konnte.
Bei solchem Wetter
Ich spanne das Tarp fast immer diagonal.
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Die Mitpaddler haben wegen des Wetters den harten Holzboden des Shelters trotz mangelndem Mückenschutz ihren Zelten vorgezogen.
Am nächsten Morgen entstand dieses Bild der verrutschten Situation, aber immerhin hing ich noch 10 oder 20 cm über dem nassen Boden. Die beiden Mitpaddler fanden nur eine moosige Senke für ihre Zelte. Schön weich, aber die Zelte mussten beweisen, das die Prospekt-Versprechen über die Wasserdichtigkeit der Bodenwanne auch der Wahrheit entsprechen. (1x "ja
" und einmal "na ja ...
")
Gibt es eine Faustformel, mit der man die optimale Tarpgröße bestimmen kann?
So nach dem Motto: Länge der Hängematte plus x Zentimeter.
Für mein vorhandenes Tarp gibt es mehrere Optionen:
- Ringsherum oder nur an 2 Seiten einen Streifen zur Vergrößerung annähen. (quadratisch hat sich für mich bewährt)
Die vorhandenen Abspannschlaufen sitzen dann alle geometrisch falsch.
Dann müssten die neuen Nähte auch Zugkräfte aufnehmen, aber das ist ja machbar. Man könnte gleich einen Cat-Cut einarbeiten. - Das Tarp X-förmig zerschneiden (es entstehen dann 4 Dreiecke) und in der Mitte einen X-förmigen Streifen (oder 4 Streifen, die ein X bilden) zur Vergrößerung einnähen.
Bei diagonaler Aufhängung nimmt das neu eingenähte X die meisten Kräfte auf. - An das vorhandene Tarp einfach "Türen " annähen. Das hätte im Einsatz noch weitere Vorteile.
- Alles Murks ... komplett neu nähen - groß genug und mit Türen.

Möglichkeit 1 und 2 haben vermutlich den gleichen geringen Stoffbedarf, dicht gefolgt von Nr. 3.