Was hast du heute gemacht?

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  • Mal so, mal so.

    Manchmal nehme ich mir für den Start ne handvoll trockenes Holz mit.

    Oder ich starte mit Birkenrinde und Reisig. Dann Spalte ich mit dem Messer dickere Stöcke um an das trockene Kernholz ranzukommen..... so lange der Ast/Stock nicht vermodert ist, kann er ja aussen ruhig nass sein... drinnen ist er fast immer trocken.

    Vielleicht noch etwas nasse Rinde entfernen.....

    Und ich versuche immer den Firesteel zum anzünden zu nutzen... außer es muss wirklich mal quick and dirty sein... 🙃

  • Durch die vielen Wanderwagenfotos hier im Forum habe ich heute rumprobiert, was mit vorhandenen Bootswagen, Trekkingstöcken, teilbaren Paddeln, Tipistangen, dem Carbontree, Baumgurten und Evoloops geht.

    Die gute Nachricht ist, dass ich viele für mich sehr nützliche Einfälle hatte und mir keinen extra Wanderwagen kaufen oder bauen muss.Eigentlich auch keine extra Halterungen fürs Gestänge.

    Leider war der Fototimer auf 2 Sekunden eingestellt... das war die Schlechte:rolleyes:

    Hier sind zumindest drei Bilder mit mehreren Möglichkeiten. Die Deichsel wird nur für die angestrebte Richtung oder zum Bremsen minimal belastet. Gezogen wird hier mit einem Baumgurt. Es sind noch andere Wagen vorhanden, von leicht bis robust, mit und ohne Lager...

    Tests folgen bestimmt^^

    Grüße, Martin

    Einmal editiert, zuletzt von Omorotschka (7. Februar 2021 um 11:54)

  • Da ja über die Nacht auch für den Pot Schneemalör angekündigt war, hab ich mir gedacht: warum nicht in die Hardt fahren und mich mal so richtig Einschneien lassen.

    Also hab ich schnell meine Rucksack gepackt, mit Extradecke weils ja kalt werden soll, ihn auf den Wanderwagen geschnallt und ab ins Auto damit.

    Auf dem Ziel-Parkplatz angekommen fing es auch grad an zu schneien, leicht nur aber man ist ja auch schon mit kleinen Dingen zufrieden. Das Thermometer im Auto gab +2°C an.

    Nach einer 3/4 Stunde laufen war mein Stamm-Hängeplatz erreicht und das Setup schnell aufgebaut. Eigentlich war geplant das ich den Abend am Hobo-Feuer verbringe aber der doch rechte stramme Wind und der feine Schnee dabei ließen mich doch lieber unter der Tarp bleiben. So gabs Futter und Tee halt vom Spiritusbrenner.

    In der Nacht hat der Wind dann nochmal gut zu gelegt und auch der Schnee ist heftiger geworden. Das ständige und vor allem laute Abrutschen des Schnees von der Tarp hat mich lange wach gehalten. Aber irgendwann bin ich dann doch eingeschlummert.

    Am Morgen sah es dann zu meiner linken so aus:

    Von meiner rechten Seite kam der Wind, dort sah es dann auch so aus:

    Der Blick aufs Thermometer erbrachte -4.5°C

    Es half ja nix, ich musste raus aus dem Schlafsack.....

    Draußen hat mich dann das erwartet:

    Um von der Matte aus eine bessere Sicht zu kriegen hab ich eine Ecke der Tarp hoch gestellt und mich ans Kaffee kochen begeben.

    Soll noch mal einer behaupten Spiritus sei nicht Wintertauglich.

    Die Spiritusflasche hatte ich abends einfach neben dem Kocher stehen gelassen. Nur das Feuerzeug hatte ich wohlweislich mit im Schlafsack.

    Falls es noch jemand nicht wissen sollte: ich liebe diesen Spiritusbrenner 😎

    Nach dem Abbauen kam der Heimweg und da hätte ich viel für ein paar Kufen gegen.

    Den Wagen durch den Schnee zu ziehen war eine echte Plackerei... 🥵

    Dann noch das Auto ausgraben

    Und über die Autobahn nach Hause schleichen

    Und jetzt kriegt mich so schnell keiner mehr vom Kamin weck.

    Winter war da und hat Spaß gemacht, aber jetzt ist genug damit und es kann wieder Frühling werden 😎

    Don't Panic

    Einmal editiert, zuletzt von Walkabout (7. Februar 2021 um 14:06)

  • Hi Walkabout,

    hi zusammen,

    aha Pot(t) und die Hardt, ist bestimmt ne´ nette Ecke. Mit dem Bike will ich da schon ewig hin. Mal sehen ob dieses Jahr mal was draus wird.

    Ansonsten hab ich heute nur grob zwei Stunden den weißen Kack hier ums Haus weggeschaufelt, den Stellplatz für die Frau frei gemacht und die eigene Blechkutsche schon für die morgige Jobanfahrt vorbereitet. Also den ganzen Schnee runter, Frontscheibe frei machen und dann ein (Achtung Bezug zum Outdoor & Hägemattenleben) (Baumarkt)Tarp vorne drüber. Zwei Schnür und ebenso zwei Karabiner halten das an den Vorderrädern, die anderen Spitzen stecken einfach im Türspalt.

    Jetzt chillen und hoffen das es sich nicht nachmehr ganz so arg hier einschneit. Der Job morgen wird auch einiges verlangen, mutmaße ich mal. Es geht auf eine Runde durchs Sauerland. Neheim, Sundern, Menden, Hemer und dann Iserlohn.

    Einen schönen Sonntag noch und bleibt gesund!

  • borstolone Der Hüftgurt ist von dem Rucksack und lässt sich recht einfach abnehmen. Die Deichseln könnten aber länger sein und die Karabiner zum einhängen weiter vorne neben der Schnallen. Am besten hat sich die Tage aber eine Kunststoffpulka auf dem Bootswagen gemacht, oder eben anders herum. Trekkingstöcke scheinen mir als Deichsel doch nicht robust genug.

    Als ich mit dem Schlitten am Hbf saß und auf meinen Zug wartete, wollten mir sogar gute Leute einen Schlafsack schenken,was ich aber dankbar ablehnen musste.

    Einmal editiert, zuletzt von Omorotschka (10. Februar 2021 um 05:57)

  • Die Deichseln könnten aber länger sein und die Karabiner zum einhängen weiter vorne neben der Schnallen. Am besten hat sich die Tage aber eine Kunststoffpulka auf dem Bootswagen gemacht, oder eben anders herum. Trekkingstöcke scheinen mir als Deichsel doch nicht robust genug.

    Moin,

    ich finde Trekkingstöcke als Deichseln auch nicht geeignet ....

    Wenn du mit dem Wanderwagen auch mal querfeldein über Stock und Stein möchtest, dann sollten die Deichseln so starr wie möglich sein. Nur so kannst du mit den Händen vernünftig gegensteuern falls die Karre mal kippen sollte.

    Die nur lose hängenden Deichseln mancher Wanderwagen sind mMn wenn überhaupt nur für „gute“ Wege geeignet. Wenn der Wagen doch mal kippen sollte und du versuchst dann gegen zusteuern können die Deichseln an der Deichselaufnahme entweder reißen oder die Trekkingstöcke verbiegen sich.

    Bei meinem DIY Wanderwagen habe ich 25x25x1,5mm Alu 4-Kantrohre mit Steckverbindern verwendet. Zwischen den beiden Deichseln habe ich zusätzlich 2 Stücke Alu 4-Kantrohr befestigt um den Deichseln so wenig Bewegungsmöglichkeiten zu geben wie möglich.

    Die Deichseln sollten so lang sein das dir die Karre (hauptsächlich Bergabwärts) nicht in die Hacken fährt.

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