Kaufberatung Hängematte // Upgrade von Amazonas

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  • Hallo ihr Lieben
    Ich bin mir am überlegen, ob ich mein Hängematten-Setup demnächst mal aufrüsten soll. Ich habe eine Amazonas Adventure Moskito und den Amazonas Goose Down Underquilt. Grundsätzlich ist das Setup ganz OK, ich komme gut damit zurecht. Es gibt zwei Punkte, die mich noch nicht ganz zufrieden stellen:

    1) Wärme: Das Goose Down wurde mit bis -10 Grad angeschrieben (eine zeitlang auch so auf deren Webpage), mittlerweile geben sie nur noch -5 Grad an. Trotzdem habe ich schnell mal einen kühlen Rücken, auch bei +5 Grad Nächten. Ich würde es begrüssen, mehr Wärme zu haben. Aber vielleicht liegt das auch nicht an der Isolation selbst, sondern dass ich das Ding nicht richtig einstellen kann.

    2) Grösse: Die Hängematte ist doch ein wenig knapp bemessen und auch wenn das für mich grundsätzlich funktioniert: vielleicht würde ich in einer grösseren ja noch besser schlafen. Ich weiss es nicht genau.

    Nun ist es so, dass ich natürlich auch schon ordentlich recherchiert habe und schon einige Hersteller abgechekt habe. In diesem Forum scheinen die Modelle von Warbonnet gut weg zu kommen. Nun ist es leider so, dass für mich als Wanderer halt alles über 700g nur für die HM einfach zu schwer ist. Da möchte ich gegenüber der Amazonas nicht wirklich abstriche machen. ich finde die schon gross und schwer genug. Allerdings frage ich mich, ob ich wirklich ein Moskitonetz brauche. Es ist zwar schon gemütlich, aber ich habe einen Grüezi Bag Survival Schlafsack, da könnte ich ein Moskitonetz am Kopf installieren. Zudem frage ich mich, ob ich im Jura oder den Alpen wirklich meinen Kopf vor Moskitos schützen muss - da scheint in der Nacht nicht so viel unterwegs zu sein....

    Ich überlege mir, die beiden Produkte als Set zu verkaufen, das ist vielleicht einfacher so an wen zu bringen. Aber ich könnte mir auch vorstellen, das Underquilt zu behalten, meistens bin ich dann doch nicht unter 0 Grad unterwegs und ob ich ev. mit einer ISO-Jacke nicht doch auch bis 0 Grad gemütlich schlafen kann, müsste ich noch testen. Und deshalb gerne auch mal Tipps für eine grössere Matte, die aber auch noch leicht ist - ob ich das Quilt upgrade lasse ich mal offen.

    ...und wenn es noch Leute gibt, die mit dem Amazonas Goose Down Underquilt Erfahrungen haben und mir Tipps geben könnten, dann gerne her damit :)

    Vielen Dank schonmal für all eure Tipps!

  • 700 g für eine Hängematte sind dir zu schwer, aber du schleppst einen 990 g schweren 3-Jahreszeiten Underquilt mit?

    Ich habe den Amazonas Goose Down Underquilt noch nie in der Hand gehabt, aber den Fotos und der Beschreibung auf der Amazonas-Webseite nach zu urteilen ist er ziemlich unbrauchbar. Ein 3-Jahreszeiten-Underquilt sollte bis 0°C warm halten und definitiv kein Kilo wiegen. Ich würde auch keinen Quilt mit PU- oder Silikonbeschichtung verwenden (Kondenswasser!). Und wenn du auf eine längere Hängematte umsteigen willst, passt der Amazonas Underquilt wegen des Bananenschnitts auf keinen Fall mehr. Insofern verkauf ihn zusammen mit der Amazonas Hängematte, wenn du kannst.

  • 700 g für eine Hängematte sind dir zu schwer, aber du schleppst einen 990 g schweren 3-Jahreszeiten Underquilt mit?

    Ich habe den Amazonas Goose Down Underquilt noch nie in der Hand gehabt, aber den Fotos und der Beschreibung auf der Amazonas-Webseite nach zu urteilen ist er ziemlich unbrauchbar. Ein 3-Jahreszeiten-Underquilt sollte bis 0°C warm halten und definitiv kein Kilo wiegen. Ich würde auch keinen Quilt mit PU- oder Silikonbeschichtung verwenden (Kondenswasser!). Und wenn du auf eine längere Hängematte umsteigen willst, passt der Amazonas Underquilt wegen des Bananenschnitts auf keinen Fall mehr. Insofern verkauf ihn zusammen mit der Amazonas Hängematte, wenn du kannst.

    Danke für die Tipps. Also der Amazonas Goose Down müsste bis -5 Grad gehen und ist von dem her wohl nicht nur ein 3-Jahreszeiten Underquilt, aber wie gesagt - ob er wirklich die Temperaturangaben erfüllen kann, da bin ich eben noch nicht ganz sicher...

    Sind denn 990g für ein Daunenquilt super-schwer? Gibt es da denn leichtere Modelle? Ich meine: Daune ist Daune, oder nicht? Oder macht da tatsächlich das Nylon-Material so viel Gewicht aus?

    Nun wie gesagt - ich bin für genau solche Tipps sehr dankbar. ich bin jetzt davon ausgegangen, dass ich wohl eher noch ein dickeres Underquilt haben muss, welches noch schwerer und grösser ist, und da habe ich nicht lust, eine noch schwerere Hängematte dazu zu nehmen....

  • Ein WB Wooki für echte 4 Jahreszeiten ist ca. 300 Gramm leichter als die Amazonasbanane. Und passt auch an vernünftig große Hängematten. Auch der Gruezi Bag Survival ist ein echtes Schwergewicht. Da lauern die wirklich großen Einsparpotentiale. Bei den Hängematten selbst lässt sich kaum Gewicht sparen, weil Du je nach persönlicher Veranlagung eben eine gewisse Größe und Dehnbarkeit (bzw wenig davon) des Materials brauchst. Auch Amazonas kann da nicht zaubern, die sind leicht weil sie dünnes Material in sehr kleinen Hängematten verbauen.

  • Der 20°F (ca. -6,5°C) Wooki XL von warbonnet wiegt 615 g.

    Das ist schon deutlich leichter. Daunen gibt es in unterschiedlichen Qualitäten (Bauschkraft). Ich denke das, zusammen mit dem Gewicht von Stoff und ggf. Aufhängung machen den Unterschied. Qualitativ hochwertige Daune lässt sich auch kleiner komprimieren, was Volumen spart. Das ist nicht zu unterschätzen, denn große Rucksäcke wiederum wiegen meistens sehr viel mehr..

    Ich kenne den Amazonas Daunenunderquilt nicht, aber ein Kumpel hat den Kufa UQ.

    Der hat mich nicht besonders warm gehalten, als ich ihn mal getestet habe. Daher würde ich, wie ehrlich gesagt bei den meisten Herstellern eher 10 Grad aufschlagen. Dann wäre er bei 5°C und eher ein drei Jahreszeiten UQ.

    Ich kann deine Intention Gewicht zu reduzieren verstehen, das mache ich auch, da wo es möglich ist. Ich hab aber auch keine Lust (mehr) auf zu viel zu verzichten. Insbesondere im Winter.

    Wenn du wirklich bei Minusgraden raus gehst, dann würde ich nicht auf ein paar hundert gramm mehr oder weniger achten, vor allem nicht bei Kleidung und Isolation.

    Wenn du dir HM anschaust, dann wirst du nicht viele Camping Modelle finden, die ernsthaft zum schlafen geeignet sind, die deutlich weniger wiegen. Ich habe selbst mit eher leichten Stoffen herumprobiert, weil ich wenig Gewicht und Packmaß schon sexy finde. Hier im Forum habe ich dann den Tipp bekommen, dass festere (und schwerere) Stoffe gemütlicher sind. Das kann ich bestätigen. Die Gewichtsdifferenz trage ich gerne, für den riesigen Vorteil beim Komfort.

    Wenn du ein paar Mal in einer richtigen HM (nicht Amazonas) geschlafen hast, wirst du das vielleicht auch so sehen..

    Dein Plan am Moskitonetz zu sparen finde ich sinnvoll, auch wenn hier sicher viele das anderes sehen. Ich bekomme meistens eh tagsüber Stiche, in der Nacht, wenn nur der Kopf rausguckt, ist das für mich kein Problem. Bodenkrabbler haben ja trotzdem keine Chance. Spart auch ordentlich Packmaß..

  • Hallo,

    ich hab den Daunen UQ von Amazonas auch und muss ebfnalls bestätigen dass der leider trotz viel Daune nicht gut funktioniert.

    Hatte damit auch bei Temperaturen um die 0° genutzt und der hat nicht gut funktioniert.

    http://www.outdoor-buddy.de

    Ich bin Youtuber und werde teilweise von Herstellern mit Produkten ausgestattet.

    Dazu zählen u.a. OneWind, Amazonas, TickettotheMoon, Khibu, GrueziBag, Cocoon

  • Moin,

    Amazonas gibt leider weder die Füllmenge noch das Mischungsverhältnis Daune/Federn an. Da könnte man bei dem Gewicht und angegebenen Temperaturbereich annehmen dass vielleicht ein höherer Feder Anteil als Füllung verwendet wurde als bei anderen Herstellern?! Ein höherer Feder Anteil in der Füllmischung macht einen UQ bei gleicher Temperaturleistung etwas schwerer und voluminöser als einen UQ mit einem hohen Daunen Anteil in der Füllung. Grundsätzlich ist eine 750FP Gänsedaune keine schlechte Daune und besitzt eine ziemlich hohe Bauschkraft. Aber auch da gibt es manchmal erhebliche Qualitätsunterschiede..........

    Temperaturangaben der Hersteller sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen.........oft werden diese sehr optimistisch angegeben.

    Für mich ziehe ich immer 5-10°C (je nach Hersteller) vom angegebenen Tiefstwert ab. Das passt dann meistens sehr gut für mich als Richtwert um komfortabel warm zu schlafen.

    Mit "nur" 180cm isolierter Fläche musst du auch schauen ob es von der länge her überhaupt für dich passt.

    Ich habe mit Ausrüstung von Amazonas (XXL Hängematte, XXL UQ, Aufhängung) keine guten Erfahrungen gemacht und würde nichts mehr von denen kaufen oder empfehlen.

    Gruß von der Ostsee

  • Also der Amazonas Goose Down müsste bis -5 Grad gehen und ist von dem her wohl nicht nur ein 3-Jahreszeiten Underquilt, aber wie gesagt - ob er wirklich die Temperaturangaben erfüllen kann, da bin ich eben noch nicht ganz sicher...

    Ich kenne keinen Hersteller, der bei seinen Underquilts die Komforttemperatur angibt. Im besten Fall kannst du bei der angegebenen Temperatur noch gerade so schlafen. Und Amazonas ist vor allem für gutes Marketing bekannt, weniger für tolle Ausrüstung. Wenn du mit dem Goose Down Underquilt ohne zu frieren an die 0°C heran kommst, kannst du froh sein.

    Sind denn 990g für ein Daunenquilt super-schwer? Gibt es da denn leichtere Modelle? Ich meine: Daune ist Daune, oder nicht? Oder macht da tatsächlich das Nylon-Material so viel Gewicht aus?

    Bei anderen Herstellern bekommst du für 990 g einen Underquilt für arktische Temperaturen. Nicht mal der Warbonnet Scandinavian (!) Wooki kommt in die Nähe dieses Gewichts. Daune ist auch nicht gleich Daune. Amazonas schreibt zwar, dass sie FP750 Daune verwenden, aber nicht wie viel. Ich vermute, dass sich das Gewicht zum Teil aus Stoffgewicht, Stofffläche und Quiltvolumen ergibt. Es sieht aus, als ob der Quilt überall gleichermaßen isoliert ist - auch dort wo man es gar nicht braucht (an den Hängemattenenden und in allen Liegerichtungen).

    ich bin jetzt davon ausgegangen, dass ich wohl eher noch ein dickeres Underquilt haben muss, welches noch schwerer und grösser ist, und da habe ich nicht lust, eine noch schwerere Hängematte dazu zu nehmen....

    Ich würde erstmal weniger auf das Gewicht achten, sondern vor allem auf Qualität und Passform. Wenn du nicht zu sehr sparst, bekommst du für das gleiche Gesamtgewicht ein wesentlich bequemeres und wärmeres Set-Up. Oder wesentlich leichter bei gleicher Wärmeleistung.

  • Hmmm.... OK, also das sind nun also alles ernüchternde Aussagen von eurer Seite.

    Nun denn... Was sind denn so eure Einschätzungen zur Warbonnet Blackbird XLC? Ist das ein gutes Upgrade? Die finde ich optisch ansprechend. Kann ich das Ding irgendwo in Europa kaufen? Ich hätte ev. bald schon eine Freundin, die zu Weihnachten aus den USA in die Schweiz kommt... vielleicht bringt sie mir ja ein Geschenk mit :)

  • Die warbonnet Blackbird xlc hat schon einen gewissen Legendenstatus inne, könnte man sagen. Sie soll wohl sehr bequem und durchdacht sein.

    Ich habe nur ein Mal auf einem Treffen in einer XLC Probeliegen dürfen, auch den ersten Blick hat sie was her gemacht.

    Das besondere ist wohl das moskitonetz. Das hat einen besonderen schnitt und wird abgespannt. Dadurch bildet sich eine Fußbox und auch Platz am Kopf. Wenn du das Mückennetz abmachst hast du eine normale, rechteckige Matte.

    Das ist schon ganz Fancy, ich weiß aber nicht, ob ich das abgespannte netz beim ein- und aussteigen, oder beim loungen nicht nervig ist.

    Wahrscheinlich ist der schwerere Stoff, oder sogar die doppellagige version bequemer, aber dann wiegt sie halt auch mehr..

    Ich selber habe einen wooki, den man auch unter andere HM hängen kann. Der ist schon ziemlich genial. Kleines Packmaß und gute Wärmeleistung, finde ich. Außerdem verrutscht er (fast) nicht. Da gibt's hier aber viele Beiträge zu.

    Du kannst ihn selber bestellen und Zoll zahlen, oder in Deutschland bei the hammock project oder in Europa bei Outdoorline.sk (zumindest früher mal, aber dort ging kein customizing) bestellen.

    Einmal editiert, zuletzt von Motte148 (17. November 2025 um 21:53)

  • Moin raketenmann ,

    Warbonnet kannst Du z.B. hier in D erwerben:

    Hängematten und Outdoor-Zubehör von höchster Qualität
    Wir bieten Warbonnet Hängematten und immer mehr andere hochwertige Hersteller für die deutsche und europäische Hängematten-, Outdoor- und Ultraleicht-Community…
    thehammockproject.de


    Wie lang bzw. gross Deine aktuelle Matte ist, weiss ich nicht, Du sprachst ganz oben aber das Thema Grösse an.

    ~330cm sind ~11ft

    ~366cm sind ~12ft

    Beim Thema Platz in der Hängematte kommt es mehr auf die Länge als auf die Breite an.

    ~155cm Breite sollten allgemein ausreichend sein. Sind sie breiter, flattert es (den meisten) eher um Kopf und Füsse, als dass die Breite für das schrägonale Liegen noch nutzbar ist.

    Entscheidender ist also, ob Du 11ft oder 12ft wählst.

    Es gibt diesen "Richtwert" von bequemer Mattenlänge = 1,9 x Körpergrösse in cm.

    Aber auch das ist subjektiv.

    Und entsprechend gross muss natürlich auch das Tarp sein.

    Ich bin 179cm gross, was ziemlich genau für die Mitte zwischen 11 und 12ft spräche.

    Ich habe auch beides ausprobiert. Und ich schlafe inzwischen ausschliesslich in 12ft-Matten, denn darin kann ich auch sehr gut auf den Seiten liegend schlafen. Bei 11ft klappt das nicht. Für mich!

    Meine These ist, dass man mit einer etwas zu langen Matte weniger falsch machen kann, als mit einer etwas zu kurzen.

    Am Ende ist es recht wahrscheinlich, dass Deine nächste Matte nicht die letzte bzw. endgültige sein wird. Wie wir alle wirst wohl auch Du Dich durchprobieren müssen. Tut mir leid, aber DIE Hängematte gibt es nicht.


    Es gibt übrigens auch Hängematten ganz ohne Mückkennetz. Diese lassen sich mit separaten Netzen nachrüsten. Dann kannst Du frei entscheiden, ob Du's überhaupt mitnimmst.

    Genauso gibt es Hängematten mit integrierten Netzen, die sich trotzdem komplett abzippen lassen.


    Ehrlich, je tiefer man in die Materie einsteigt, desto komplexer wird sie.

    Über feste oder weniger feste Stoffe habe ich noch gar nicht gesprochen. Da sind noch nicht einmal die Herstellerangaben untereinander vergleichbar...


    Mein einziger Rat:

    Lass Dir Zeit. Und wenn Du jemanden zum Probehängen findest, z.B über die Mitgliederkarte oder eines der Mitgliedertreffen, dann nutze die Chance.


    Dranbleiben. Wird schon.

    Herrliche Grüsse, jenshelge

  • OK, ja es kann gut sein, dass ich mich noch durch ein paar Modelle durchprobieren muss...

    Ich denke 11 foot reicht mir - grödsenmässig konnte ich auch in der kleinen Amazonas schlafen, daher muss ich nicht gerade ein Schlachtschiff haben :) ...und mein kleines Tarp würde ich gerne erstmal auch noch behalten können. Das hat 340 in der längsten Seite (HEX-Form) und könnte so knapp gerade noch passen.

    Wenn ich jetzt also das Blackbird XLC in 11foot ins Visier nehme - mir gefällt, dass ich das Moskitonetz komplett abnehmen und Zuhause lassen kann - was wären denn noch für Tipps da in einer ähnlichen Kategorie? Gleiche Grösse. ähnlicher Schnitt, Moskitonetz abnehmbar? Und ev. einfacher in Europa verfügbar?


    PS: Mir ist bewusst, dass beim Grüezi Bag Survival noch gaaaaanz viel Einsparpotential vorhanden ist und liebäugle auch damit, irgendwann dann mal auf ein Quilt umzusteigen. Aber ich habe noch nie in meinem Leben in einem Schlafsack soooo gut geschlafen wie in dem Grüezi Bag - das ist einfach unglaublich. Ich bin ein starker Schwitzer und Wolle ist für mich einfach ein Game Changer!

  • Hey,

    schön das du den Weg hier her gefunden hast. Das Tarp sollte passen. Die angegebenen 3,30m (11ft) sind die reine Stofflänge. Dadurch dass der Stoff durchhängt und die Enden mit der sogenannten Ridgeline fest verbunden sind, ist die effektive länge, welche vom Tarp abgedeckt werden muss, meist nur 83-85% der 11ft.

    Abnehmbare Netze haben heute die meisten Hängematten. Bei manchen Modellen kann man auch den RV ganz öffnen, das Netz verbleibt jedoch an der HM und muss dann in einem angenähten Bag verstaut werden. Darauf ist vielleicht zu achten.

    Wenn du dir schon sicher sein solltest ist das Mitbringsel aus den Staaten der günstigste Weg. Besser geht es nicht.

    Weitere Modelle wären z.B Dutch Cameleon (leider ebenfalls USA, aber gerade auch auf dem Marktplatz) oder Khibu Hiker Nirvana. Wird in Ungarn nach eigenen Vorlieben genäht und Hergestellt.

    Einiges an Auswahl amerikanischer Hersteller hat Outdoorline.sk und erster Ansprechpartner für Warbonnet (und Customizing) wäre the hammock projekt. Da gibt es demnächst auch die erste vernünftig in Deutschland hergestellte Hängematte zu kaufen... ebenfalls mit abnehmbaren Netz. (Da fällt mir ein, dass selbst ein Mosquitonetz auch noch ein xtra Plus an Wärme und Windschutz bietet. Für die Berge evtl nützlich)

    Zum Thema Schlafkomfort....Auch Daunen bieten ein tolles Schlafklima und Wärmeregulierung über einen weiten Temperaturbereich. Ich kenne allerdings keinen Wollsack zum Vergleich.

  • Handelt es sich bei dem 3,40m Tarp um das Amazonas Adventure Tarp? Falls ja würde ich da mal nachmessen, wir haben hier mal festgestellt dass es da eine erhebliche Serienstreuung gibt und die Tarps teilweise deutlich zu kurz geraten sind. Macht bei ner 2,70m Amazonas nicht viel aus, aber für ne WB BBXLC wirds dann doch knapp, 3,40m sind da an sich schon fast unterdimensioniert.

    Um einen vernünftigen Rat zur Länge der HM zu geben, müsstest Du uns aber wirklich mal Deine Maße verraten. In der Amazonas gepennt haben hier viele (inkl. mir mit 1,85m), heute würde ich nicht mehr unbedingt zur XLC greifen (meine müsste ich nur mal endlich im Marktplatz einstellen :D), auch wenn es für die kleinen Leute eine sehr gute Matte ist.

  • Moin!

    Für eine Blackbird XLC spricht:

    - Netz komplett abnehmbar

    - mit Netz bildet sich die erwähnte Fußbox aus

    - mit dem umkehrbaren Netz für Links- und Rechtslieger tauglich

    - seitliches Shelf (wenn das ein Kriterium ist)

    - gute Reißverschlüsse

    - der Single Layer Stoff ist für viele angenehm

    - guter Kompromiss aus Gewicht, Bequemlichkeit und Funktion (subjektiv)

    - Wooki XL passt optimal zur Matte

    - mit 11' Tarp nutzbar

    - just hat Warbonnet eine nette Modellpflege der Blackbird XLC und des Wooki aufgelegt

    - bestellbar über thehammockproject

    Dagegen spricht, dass es auch viele andere (tolle) Matten gibt.

    5 Mal editiert, zuletzt von BX.33 (18. November 2025 um 08:34)

  • Noch zwei Gedanken:

    Das Moskitonetz verhindert ebenfalls, dass was aus der Matte heraus fällt. Das kann durchaus sinnvoll sein.

    Wenn es eine Matte ohne Moskitonetz werden soll, dann würde ich vermutlich eine ganz ohne nehmen. Sonst hast du immer noch den halben Reißverschluss an der Matte und das Gewicht kannst du dir dann auch sparen. Dann kannst du übrigens auch übers Selber-nähen nachdenken (ist simpel - glaube es mir).

    Oder es gibt Matten mit einem halben Netz, welches du nur über den Kopfbereich klappst, z.B. die Half-Witt Hammock von Dutchware.

  • Handelt es sich bei dem 3,40m Tarp um das Amazonas Adventure Tarp? Falls ja würde ich da mal nachmessen, wir haben hier mal festgestellt dass es da eine erhebliche Serienstreuung gibt und die Tarps teilweise deutlich zu kurz geraten sind. Macht bei ner 2,70m Amazonas nicht viel aus, aber für ne WB BBXLC wirds dann doch knapp, 3,40m sind da an sich schon fast unterdimensioniert.

    Um einen vernünftigen Rat zur Länge der HM zu geben, müsstest Du uns aber wirklich mal Deine Maße verraten. In der Amazonas gepennt haben hier viele (inkl. mir mit 1,85m), heute würde ich nicht mehr unbedingt zur XLC greifen (meine müsste ich nur mal endlich im Marktplatz einstellen :D), auch wenn es für die kleinen Leute eine sehr gute Matte ist.

    Nun, vielleicht wäre ich ja potentiell ein Abnehmer deiner Blackbird?

    Ich bin 1,79 gross

  • Kannst ansonsten auch mal bei NeedForTrees schauen.

    Super Qualität, preiswert, ansässig in EU und falls du Fragen hast immer hilfsbereit.

    Hmmm... also die Needfortrees Produkte sehen toll aus - und der Preis scheint auch zu stimmen. Hast du denn Erfarhung mit der Marke? Für mich ist es einfach so, dass ich gerne ein Setup vom gleichen Hersteller habe - ich habe das Gefühl das müsste die Montage und das Abdichten des Quilts einfacher machen... Aber needfortree macht nur synthetische Quilts, keine Daunen. Und das auch nur bis -3 Grad. Und von meinem Amazonas Quilt bin ich ja jetzt gewohnt, dass die Herstellerangaben sehr optimistisch sind... Von dem her weiss ich nicht, ob das passt.

    Wie ist das überhaupt mit diesem APEX? Ist das vergleichbar mit Daune?

  • Wie ist das überhaupt mit diesem APEX? Ist das vergleichbar mit Daune?

    Apex ist eine der leistungsstärksten synthetik Isolierungen, meine ich. Es ist eine zusammenhängende "Matte", wie ein verfilztes Gewebe. Das gibt es in verschiedenen Dicken. Zu den Temperaturratings der verschiedenen Dicken gab es mal einen sehr guten und ausführlichen Faden.

    Wie alle synthetischen Isolierungen hat es Vor- und Nachteile, im Vergleich mit Daune.

    Weniger empfindlich gegen Feuchte (isoliert auch im feuchten Zustand noch etwas) und leichter zu pflegen und zu waschen. Das sind die Vorteile. Es ist deutlich voluminöser, deutlich schwerer und hat einen viel kleineren Komfort-Bereich (es ist ab bestimmten Temperaturen "schlagartig" zu kalt oder zu warm), was die Nachteile wären.

    Es ist absolut nicht vergleichbar mit Daune, finde ich. Beides hat seine Anwendungen und Daseinsberechtigung.

    Für mich liegt Daune um Welten vorne..

    Wer gerne Mehrtagestouren bei sehr feucht-kaltem, regnerischem und nebeligem Wetter macht, sieht das eventuell anders.

    Das Packmaß von KuFa alleine ist für mich aber oft schon das Ausschlusskriterium.

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