Beiträge von raketenmann

    So meine Lieben
    Gerne informiere ich euch drarüber, dass ich heute mein Projekt abgeschlossen habe.

    Vielen Dank an Bedava für das Teilen des Schnittmusters und allen anderen für die bereitgestellten Informationen.

    Grundsätzlich hat alles geklappt und ich werde mein Teil hoffentlich dann auch schon bald mal nutzen können - trotzdem möchte ich gerne auch für die Nachwelt ein paar Dinge festhalten, die es ev. anderen Nachmacher_innen vereinfachen, Entscheidungen zu treffen etc.

    Also, zur Stoffwahl:
    Ich habe mich ja für diesen hier entschieden:

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    ... und zwar weil ich wirklich mehrfach darauf hingewiesen wurde, wie schwierig es ist, solche Materialien , insbesondere Silnylon oder sehr leichte Ribstops zu nähen. Nun also für mein erstes Projekt kann ich nur sagen, dass zumindest dieser 100g/m3 Ribstopp super easy im Umgang war. Ich habe eine zwar sehr alte (35 Jahre) alte Bernina Artista 180, aber damals war das Top-of-the-Line und die Maschine arbeitet einfach sehr präzise und hat einen sensationellen Transporteur, von daher war das kein Thema. Allerdings war es halt wirklich schwierig, den Kordelsaum rumzulegen. Ich habe das mit dem Magic Fixierleimstift versucht, aber das hält leider nicht. Meine Nähclips haben fast etwas zu wenig Druck oder der Ribstop ist zu rutschig, um den Stoff stabil zu halten, das war also nicht ganz einfach. Am Ene habe ich dann einfach den Saum immer schön mit dem Saummass ca. 20 cm weit ausgerichtet, unter Spannung an der Maschine (Nadelstopp unten) 2-3 Clips montiert und dann mit relativ viel Spannung den Stoff durchziehen lassen, damit der Saum einigermassen zu liegen kommt. Das hat wirklich prächtig funktioniert. Vielleicht wäre das aber mit einem dünneren Stoff tatsächlich fast einfacher? Das ist aber reine Spekulation. Ganz grundsätzlich kommt der 100g/m3 für diesen Anwendungszweck auch einfach etwas zu massiv daher. Er wirkt sehr stabil, auch etwas grob beim anfassen und in den Ecken, wo sich der Kordelsaum ordentlich zusammenrafft, scheint einfach zu viel Material da zu sein (da spielt aber noch was anderes mit, siehe weiter unten...).

    Nun: ich habe irgendwie einen komplett idiotischen Überlegungsfehler gemacht und mir gedacht es wäre clever, die Ecken zu runden und den Kordelsaum rund auszuführen. Das war aber eine dreifache Fehlentscheidung weil 1) ich die Logik falschrum gedacht habe: in der Ecke müsste tatsächlich eher mehr als weniger Material sein, um die Hülle in Form maximal nach aussen zu bringen. 2) ein runder Saum mit einem solch schweren Ribstop ein Ding der Unmöglichkeit ist. 3) das Raffen der Gummikordel sehr schlecht gelingt. Naja, es funktioniert, ist aber sicherlich nicht optimal.

    So, zu den Löchern für das Gestänge: Mit meiner Bernina kann ich in 10 Sekunden automatische Knopflöcher auf eine programmierte Länge nähen, also habe ich einfach 4 30mm lange Knopflöcher reingenäht. Das passt grundsätzlich gut, ich bin mir nur nicht sicher, wie reisssicher das ganze ist. Beim Knopfloch in dieser Länge ist es allerdings immer etwas ein Risiko, dass der Stoff dann halt doch etwas verrutscht beim raufwandern der Maschine, insbesondere bei einem so grossen Stück Ribstop, das ist mir zumindest bei einem auch passiert und beim Aufschneiden bin ich dann glatt durchgerutscht, das musste ich reparieren. Wie gesagt: Ich bin mir nicht sicher, wie reissicher diese Stellen sind, aber es sind ja keine Stresspunkte, von daher gehe ich dieses Risiko jetzt einfach mal ein. Richtig gut wäre es, wenn ich das Knopfloch so programmieren könnte, dass der Schlitz grösser wird, dann könnte das Material mit einem Lötkolben aufgeschnitten und zugleich verschweisst werden, das wäre der Knüller, aber das kann die Maschine leider nicht.

    Ah, und weil niemensch eine Angabe zur Korderllänge gemacht hat: Ich empfehle ca. 2m, das reicht.


    So, würde ich so ein Teil nochmals machen, würde ich also vermutlich die folgenden Änderungen vornehmen:

    - leichterer Stoff

    - eckiger Saum (ich würde bei 2cm Saumbreite bleiben, das gibt gut Platz für Clips und viel Auflagefläche für das Füsschen.)

    - Anpassung des Schnittmusters

    Ich würde ggfs. das Schnuttmuster ein klein wenig anpassen, um die Ecken etwas entspannter auszuformen. Ich kann das jetzt hier aber nicht absegnen, dass das funktioniert, aber es wäre ein Versuch wert.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz!

    Fabian

    Hallo liebe Gemeinde
    Nach diesem sehr trockenen Sommer sind sich bei uns in der Schweiz eigentlich alle einig: so richtig lange im Wald aufhalten ist ein Risiko. Schlafen im Wald unter Bäumen, gar noch in der Hängematte alles andere als entspannt. Ich habe mich darüber mit dem Forstwart sowie einem Waldpädagogen, der selbst mehrere Jahre im Forst gearbeitet hat befragt. Sie meinten selbst sie mit ihrer Expertise können nicht alle Bäume zweifelsfrei beurteilen und es es kein aufgebauschtes Thema sondern wirklich ein längerfristiges Problem, welches uns bis in den kommenden Sommer begleiten wird, ausser ein mächtiger Sturm befreit uns davon.

    Natürlich muss am Ende jeder Mensch selbst entscheiden, welche Risiken er eingeht. Ich habe jetzt einfach auf die Schnelle keinen Beitrag zu diesem Thema gefunden und habe mich daher einfach gefragt, wie das andere sehen? Wie geht ihr damit um? Ich meine, mir war ja selbst vorher teilweise etwas mulmig, wenn ich bei kräftigem Wind in der HM übernachtet habe.... Wie sieht das in Deutschland aus? Wem ist es bewusst? Wer geht welche Kompromisse ein? Oder eben nicht`? Das würde mich interessieren. Vielleicht haben ja auch noch andere hier Redebedarf....

    Ist es, glaube mir ... schon unbeschichteter dünner Nylon ist tricky, aber mit Silikonbeschichtung wirst du beim ersten Mal so laut fluchen, dass du vor her den Nachbarn bescheid geben solltest, falls ihr in einem hellhörigen Haus lebt.

    Hey - das ist ein Missverständnis. Meine Aussage bezog sich darauf, dass ich grundsätzlich Näherfahrung habe, nicht, dass ich denke, dass das Nähen mit solch filigranen Nylonmaterialien kein Problem für mich sein soll. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das ganze mühsam wird - und gerade auch deswegen möchte ich lieber mal etwas mehr Stoff bestellen und dafür einen möglichst günstigen Preis bezahlen.

    Die Sache mit dem Gewicht ist natürlich absolut klar, dass das nicht ultralight sein muss, aber wenn ich ein gutes Material zuhause habe, mit dem ich auch andere Dinge basteln kann, ich den Stoff kennenlerne und rausfinde, wie ich den am besten handhabe und die Maschine darauf einstelle, dann würde das vielleicht auch noch für andere Projekte Spass machen, daher habe ich einfach mal die sehr leichten Dinge angeschaut. Aber ich denke, ich ordere einfach mal ein paar Muster und übe damit ein paar Stiche. Danke für alle Tipps!

    Kannst dir ja mal ausrechnen, wie groß die reale Differenz von zwei Stoffen mit verschiedenem Flächengewicht in dieser Briefmarkengröße ist. Der Unterschied ist selbst für echte UL Evangelisten relativ wumpe (ist das jetzt schon Altersmilde? 😅😳).

    Und wenn Du Dir dann noch mal vergegenwärtigst, dass es um ein Teil für einen mitgeschleppten Stuhl[!] geht, gerät das dann doch wirklich vollends in den Hintergrund.

    Also 1m2 ist ja jetzt nicht gersde eine Briefmarke :) nein, klar kann es von mir aus auch was schwereres sein, aber eben, was denn??? Kenne mich da nicht so gut aus….

    Hast du denn schon einmal genäht?

    Der erste Stoff ist sehr luftdurchlässig - eben so wie man es für ein Innenzelt wünscht. der zweite ist es gerade nicht.

    Silikonbeschichtete Stoffe sind oft sehr rutschig, was beim Nähen schwierig ist.

    Ich bleibe dabei: Nimm einen dickeren Stoff, wenn du noch keine Näherfahrung hast.

    Ansonsten kannst du dir auch kostenfrei Muster bestellen und dann selbst entscheiden.

    Hi

    Danke für die Tipps. Nähen ist kein Problem, ich nähe schon mehr oder weniger regelmässig, allerdings nicht mit solchen Materialien. Aber ich kann mir fast nicht vorstellen, dass es viel mühsamer ist wie hochelastischer Jersey :)


    Ich würde gernexwas superleichtes nehmen, zudem soll es auch günstig sein, eben für den Fall dass es nicht so toll läuft…

    Ich habe jetzt mal zwei günstige Stoffe im Auge:


    Ripstopnylon wasserabweisend 45g/m2

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    Oder Silnylon 42g/m2

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    Was würdet ihr nehmen?

    Moin liebe Leute

    Ich bin per Zufall über diesen Artikel gestolpert und würde dieses Stuhl-Quilt-Ding auch gerne nähen. Ich habe dazu noch eine Frage


    Ich habe keinerlei solcher Materialien Zuhause, weder Netz noch Ripstop oder dergleichen, das heisst ich müsste sowieso was bestellen, und wenn ich gerade was bestelle, überlege ich mir gleich ein Material zu bestellen, mit dem ich ggf. Auch noch andere praktische Dinge nähen kann: kleine Taschen, Ridgelineorganizer, wasserflaschenhalter, Müllsack etc. Pp. Daher meine Frage: welche Materialien könnt ihr empfehlen und wo kann ich diese beziehen? Bei Khibu gefällt mir dieses DCF (Dyneema) sehr gut….

    Danke für das Teilen der Erfahrung mit Cumulus, das klingt nach tollem Kundendienst.

    Zu Hammock Fairy s Bericht möchte ich gerne der Vollständigkeit halber noch anfügen, dass da echt Vorsicht geboten ist. Ich habe mir günstig eine TNF Summit Series 850er Daunenjacke gekauft (natürlich gebraucht) und wollte diese einmal ordnungsgemäss waschen und trocknen. Bei der Jacke sind jedoch die meisten Kammern nicht abgesteppt, sondern geklebt und die Klebestellen haben sich im Trockner gelöst. Dad Ergebnis war ein Totalschaden. Ich habs versucht von Hand zu fixen, aber es war unter dem Strich massiv unbefriedigend, da an den alten Klebestellen noch immer Klebereste waren und diese immer an der Nadel hängen blieben und somit auch Federn nach aussen gezogen wurden. Wasserdicht wäre sowieso nix mehr gewesen, aber nach 3h mühseliger Arbeit habe ich dann eingesehen, dass die Jacke zur Heilsarmee gehört.


    Generell nerven mich Klebenähte massiv, auch bei Rucksäcken und Fahrradkleidern gerne im Einsatz, geben sie nach rund 10 Jahren einfach den Geist auf. Da muss Mensch aufpassen!

    So meine Lieben

    Seit meinem letzten Bericht habe ich noch einige Nächte in meiner neuen Hm verbracht. Und mittlerweile ist auch mein Khibu Topquilt eingetroffen, welches ich custom machen liess, mit aufmachbarer Footbox und extra Overfill für mich als cold sleeper. Der Topquilt hat ein Rating von +5 Grad comfort - und das haut mehr als gut hin, von oben her bin ich selbst bei -1 Grad brütend warm. Und das bringt mich mich zum -17 Wooki. Ich bin mir wirklich ziemlich sehr sicher, dass ich bei der Montage alle richtig mache, der Wooki liegt stramm an und schliess an der Schulter sowie an den Füssen schön ab. Dort habe ich auch keine Probleme, aber bei -1 Grad ist Schluss. ich kann komfortabel 6 Stunden schlafen und nach einem ersten Aufwachen wieder einschlafen, aber der unter Rücken wird kalt. Das ist nicht weiter tragisch, aber ich finde es wichtig festzuhalten: Die Wooki Temperaturangaben sind m.E. sehr optimistisch eingestuft. Auf der Webseite steht folgendes:

    Our quilts are rated so that an “Average” sleeper will be warm enough to sleep down to the rated temperature, while a “Warm” sleeper may be able to take the same quilt 10-15 deg lower, while a “Cold” sleeper may fall 10-15 deg short of the same rating.

    ...das wäre in meinem Fall mindestens -9 Grad, und da bin ich noch weit davon entfernt. Und nein - Wind war keiner im Spiel.

    Wenn ich die Kammern mit dem Khibu Quilt vergleiche, dann fällt mir auch auf, dass die ungefähr die gleiche Grösse haben - und das bei einer Tempangabendifferenz von 22 Grad!

    Nun, ich brauche definitiv keine -17, aber wirklich super kuschelig bei -5 hätte ich mir schon gewünscht.

    ABER: Ich habe ja noch den 5 Grad Yeti bestellt. Die nächste Minusnacht wird der noch über den Wooki gehängt, bin gespannt, ob das noch ein bisschen was bringt. Wobei das Teil ja wirklich super super dünn aussieht. Bin gespannt, ob mich das bei einer frischen Frühlingsnacht noch warm hält oder ich es wirklich nur im Hochsommer (oder eben als Wooki-Extender) verwenden kann...

    EDIT: Die BB XLC wächst mir mit jeder Nacht näher ans Herz. Auch das Ablagefach möchte ich nicht mehr missen, insbesondere für die Brille absolut genial. (wenn es eine Eldorado an Lager gehabt hätte, hätte ich diese bestellt. Zum Glück hatte es keine :)

    Ok. Ich habe diese Nacht bei 5 Grad vorzüglich geschlafen, ohne zusätzliche Massnahmen. Aber eben, 5 Grad und nicht minus 3.


    Ich kann die Matte auf dem Balkon auch nicht perfekt aufhängen und es ist immer etwas anders, da ich auf einer Seite eine etwas doofe Installation mit einer Reepschnur machen muss, je nach Feuchtigkeit ist die Spannung nicht immer gleich. Gestern war der Wooki relativ satt unter meinem Po, da hat die Hand nicht mehr locker reingepasst, sondern relativ satt. Aber sehe ich das richtig, dass das beim Wooki nicht so eine Rolle spielt, da die Daunenkammern ja untendrunter hängen?

    Moin,

    ich habe es im Laufe der Zeit auch schon einige Male erlebt, dass der jeweilige Schläfer seinen (neuen) UQ nicht 100%ig korrekt montiert oder sich der UQ unbeabsichtigt verstellt hatte und es deshalb kalte Stellen in der Nacht gab..........ist mir selbst auch schon passiert.

    Vielleicht reicht es nochmal zuüberprüfen ob alles richtig montiert und eingestellt ist (am besten zu zweit........einer liegt in der Hm und der andere justiert).

    Bei Daunen UQ'S nicht vergessen die Daunen in den Kammern zwischendurch so auf zu schütteln dass die Daunen auch dort sind wohin sie sollen..........denn die Daunen könnten in ihren Kammern z.B. beim Verpacken gewandert sein.

    Gruß von der Ostsee

    Das kann sein - aber da ich auch schon mit dem Amazonas und dem Amazonasquilt eine ähnliche Erfahrung gemacht habe, würde ich behaupten, dass ich das Problem bin.
    Ich glaube tatsächlich, dass ich nichts anders einstellen kann. die HM kommt outofthebox mit einer eingestellten Ridgeline, so habe ich diese aufgehängt, am Wooki kann Mensch eigentlich überhaupt nix einstellen, einfach ranhängen und gut ist. Ich habe eine Hand reingeschoben, fühlte sich genau richtig an. Vielleicht könnte da mit etwas Feintuning noch was rausgeholt werden, aber dass ich plötzlich bis -17 super kuschlig warm hätte mit ein paar Milimetern Justage.... ich bezweifle es.

    Danke für die Rückmeldung.

    Trägst du lange Unterwäsche?

    Und dann kannst du ergänzend noch eine Wolldecke in die Matte legen. Und ich meine hier wirklich WOLLdecke, Fleece geht auch, aber Wolle wird nicht so stark komprimiert. Das freut den Rücken, weil es so schön wärmt.

    Die Nacht habe ich mit langen Wollunterhosen, Wollbaselayer oben und Wollfleece im Schlafsack verbracht. Wolldecke würde sicherlich helfen, aber ich möchte ja gerne herausfinden, was möglich ist mit dem Material, welches ich auch auf einer Wanderung dabei habe, daher kommt eine Wolldecke nicht wirklich in Frage.

    So. Gestern kam Post aus den USA. Das Material musste sogleich bei winterlichen -3 Grad und Schneefall auf dem Balkon getestet werden. Was soll ich sagen? Beinahe wunschlos glücklich! Die XLC ist wirklich super gemütlich und die Länge passt für mich wirklich gut, ich kann gemütlich auf der Seite schlafen. Trotzdem; ab ca. 4:00 far fertig gemütlich: Der Rücken war kühl und auch sonst war mir nicht mehr so richtig warm. Klar, der Grüezi Survival ist bei -3 auch nicht mehr im Komfortbereich, aber ich hatte auch klar vom Rücken her kalt (mit dem -17 Wooki). Ich denke, dass ich einfach extrem heikel bin am Rücken. Andere haben ständig kalte Füsse, bei mir ist es halt der Rücken. Aber da muss ich halt einfach noch etwas experimentieren - und ich habe ja auch nicht vor, bei -3 Grad auf eine zweitägige Wanderung zu gehen. Wobei der Reiz schon auch gross ist :) Den Oberkörper konnte ich danach noch gut mit der Daunenjacke warmhalten, aber dann habe ich schon auch gemerkt, dass der Schalfsack bei den Beinen an seine Grenzen kommt.

    Ich habe ja noch den 5 Grad Yeti bestellt. Das Teil sieht wirklich super dünn und superminimalistisch aus, mal schauen, ob der über dem Wooki nochmals das gewisse Etwas an Komfort bietet, aber für den Sommer ist der schon cool, winzig klein und super leicht!

    Verarbeitung ist wirklich allererste Sahne, und die Installation des Wooki im Vergleich zum Amazonas wirklich kinderleicht. Das macht Spass :)

    Vielen Dank euch allen nochmals für die Hilfsbereitschaft!

    Nein, für mich pers. ein no go. Habe mir für diese Jahreszeit xtra einen Quilt aus 100er Apex nähen lassen mit dem ich bis um die 10° schlafen kann.

    im Sommer ganz nettes Gimmick. An wirklich kalten Wintertagen ist man um jedes Luftloch welches es nicht gibt dankbar.

    Gibts nicht. Am Ende hat man sowieso alles 3x. Um so früher du es akzeptierst um so einfach wird es8o


    Verstehe deinen Drang nun auf Teufel komm raus alles ersetzen zu müssen nicht so ganz. Du hast doch jetzt ein mega Setup bestellt. Der Sommer ist Stand 01.12 auch in weiter Ferne. Genieß doch erstmal das neue Zeug, geh raus und taste dich an die perfekte Einstellung ran. Schau wie Warm dir der Wookie überhaupt ist und wie es sich mit steigenden Temperaturen verändert. Wenn es dann mal wieder wärmer wird fängt das testen mit dem 3/4 UQ von vorne an. Da hast du die nächsten Monate bestimmt alle Hände voll zu tun. Und dann kannst du dich im Sommer noch auf was neues freuen wenn der Bestellfinger wieder juckt.

    Danke für den Tipp.

    Ja, da hast du vermutlich recht. Der Punkt ist, dass ich meinen Rucksack kleiner und leichter haben möchte und daher ist der Grüezi Bag Survival aktuell auf der Abschussliste. Das heisst, dass ich diesen eigentlich dann verkaufen würde.

    Durch die neue Hängematte, kommt bereits etwas Packmass und Gewicht dazu, dieses muss ich irgendwo sonst einsparen. Ich bin auch bisher schon zu gross und zu schwer gefahren, daher muss als nächstes der Schlafsack ausgewechselt werden.

    Zudem: Ja, ich werde experimentieren müssen. Aber eben genau darauf habe ich gerade nicht so viel Lust, wenn ich schlussendlich den Survival gar nicht behalten möchte, dann macht es doch Sinn, gleich mit einem Quilt zu experimentieren. Und ja - mir ist auch klar, dass ich mit einem Quilt ev. überhaupt nicht klar komme, aber das muss einfach ausprobiert werden, vorher weiss ich es nicht....

    Bezüglich Sommernächte: Ich denke gar nicht an Tropennächte, da komme ich auch ohne Decke zurecht. Aber es gibt ja auch so 17 oder 15 Grad Nächte, die dann doch ein wenig frisch werden ohne Decke, und da komme ich mit dem Wollschlafsack wirklich gut zurecht - und ich habe einfach zu wenig Erfahrung, ob das Daune auch so gut schafft. Wenn ich den Quilt öffnen kann, dann kann ich den auch mit Familie mal im Urlaub verwenden oder auch für die Kinder, wenn die mal kalt haben als zusätlicher Überwurf im Campingurlaub. Aber eben: Ich kenne Daunen als Deckenmaterial einfach nicht so gut, schlafe auch Zuhause seit ca. 20 Jahren nur noch mit Wolle, und zwar das ganze Jahr mit der selben Decke!

    Hmmm... Ich bin gerade noch am überlegen: Der Khibu hat eine geschlossene Footbox. Er könnte mir diese schon auch öffnen, so dass der Quilt zu einer Decke geöffnet werden kann. Der Grüezi Downwool hat das schon von Haus aus.

    Ich bin nun wirklich noch etwas unsicher. Was denkt ihr: mit einem Daunenquilt, der Komfort um die 0 Grad hat: Kann ich mit dem gemütlich im Sommer schlafen oder ist das eine Katastrophe? Wie gesagt: mit dem Wolleschlafsack von GrüeziBag, der auch Komfort um die 0 Grad hat, geht das gut. Aber da kann ich bei den Füssen unten öffnen und auch auf der Seite etwas offen lassen.

    Was denkt ihr: geschlossene Fussbox notwendig? Ich suche einen möglichst vielseitigne 3-Jahreszeiten-Quilt und möchte wirklich nicht 3 Quilts haben müssen....

    Meiner bisher bescheidenen Erfahrung sind das mein Topquilt ruhig schwächer als der Underquilt sein darf.

    Ich habe den quilt von GrüziBag. Ich bin bisher nicht ins frieren gekommen (bisher bis knapp 10C°). Zumindest oben rum nicht. Aber auch was ich so von eingefleischten Hängern gehört habe, trifft das wohl zu. Vielleicht kann jemand kompetenteres noch was dazu sagen.

    Ich hab Anfangs auch im Schlafsack versucht zu schlafen - das geht aber das reinlegen ist ein bisschen anstrengend.

    Meinst du wirklich 10 Grad Celsius? Naja, das hätte ich jetzt auch nicht erwartet :)

    Ich bin mir wirklich noch nicht ganz sicher. Wie gesagt: Die Downwool scheint für mich so ein bisschend as Mittelding zwischen Synthetik und Daune zu sein. Viel weniger anfällig auf Feuchtigkeit - und das kann halt alleine schon je nach Wetter in der Hängematte ein entscheidender Vorteil sein... Plus ist er eigentlich noch ziemlich günstig im Vergleich zu anderen Quilts....

    Also, ich hätte jetzt ein Angebot vorliegen für ein Khibu Quilt.

    size: 185 x 140 - 100 VERTICAL AND HORIZONTAL CHAMBERS
    outer shell: 10D dwr nylon BLACK
    inner shell: 10D dwr nylon BLUE
    filled with: HYDROPHOBIC goose down
    fill power: 800 CUIN

    down amount: 380 g
    comfort value: 0 c
    expected total weight: 600 g (+ - 5, 8 %)
    price: 319 euros without VAT

    Die 380g Daune sollen wohl die 0 Grad Komfort gut treffen für mich als einer der gerne schnell friert - aber ich habe keine Ahnung und kann das überhaupt nicht einschätzen...

    Was ist eure Meinung zu diesem Angebot?

    Apropos: bei diesem Angebot mit 0 Grad Komfort würde er keinen Differentialcut machen. Sei wohl nicht nötig - wie sehen andere das?

    OutdoorBuddy der GZ Downwool Quilt ist auch noch nicht vom Tisch. Ich friere aber eher schnell, daher bin ich mit den ca. 5 Grad schon ein bisschen skeptisch. Aber ich kann mir auch vorstellen, halt oben eine Daunenjacke zum schlafen zu tragen. Und ich habe ja wirklich die Hoffnung, dass der -15 Wooki PLUS der leichte Yeti in der Kombination von unten so gut isolieren, dass es oben auch etwas weniger verträgt. Oben hatte ich bisher nie Probleme mit meinem GZ Survival.

    Das Wollklima ist für mich halt schon echt was besonderes. Daher an der Stelle noch die Frage: Wie gross ist das Teil denn verpackt? Das kann ich auf der Seite leider nirgends finden. Bloss die 700g... und die sind in der Realität wohl auch gerne mal 800g.... :(

    PS: Ich bin mir ja auch nicht sicher, ob ein Topquilt das richtige ist für mich. Schlafsack kenne ich schon und habe ja auch einen guten. Wenn das mit dem Quilt nix wird, dann verkaufe ich es halt wieder. Aber meine Hoffnung ist, dass ich halt ein wenig Gewicht und Platz im Rucksack sparen kann, weil ich ja jetzt von unten ordentlich was isoliere...

    Meine Lieben

    Nachdem mir schon viel geholfen wurde bei der Wahl einer neuen Hängematte, befasse ich mich aktuell mit dem Thema Topquilt. Ich habe einen Grüezi Bag Survival Schlafsack, dennich wirklich sehr mag und auch gut darin schlafe, aber er ist halt gross und schwer und ich liebäugle mit einem Daunenquilt. Da ich mich aber nicht gut auskenne, gerne Mal die Frage an die Quilterfahrenen hier: was ist gut? Lohnt sich sowas wie Katabatic oder Western Mountaineering? Worauf muss ich bei einem Quilt slnst noch so achten? Was ist ein gutes Gewicht für ein Quilt mit Komfort rund um die 0 Grad oder knapp darunter?

    wie sind die Khibu‘s?

    und: ich liebäugle auch mit dem Grüezi Bag DownWool Quilt. Wie gesagt: den Wollschalfsack Survival liebe ich und ich habe auch den Eindruck, dass die Temperaturlimits bei Grüezi realisitsch sind. Aber für ein 5 Grad Topwquilt ist der mit seinen 750g ev. halt doch ein wenig schwer - oder was meint ihr?


    Danke für eure Inputs!