Bei Frost das Atmen einstellen

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  • oder wie schafft ihr es den Schlafsack vor dem Kondenswasser der Atemluft zu schützen??

    Da ich im Januar für ne Woche auf Tour will hab ich letzte Nacht im Garten verbracht um den Frost zu genießen und zu checken ob alles so warm ist wie gedacht. Den Schlafsack hab ich halt gut geschlossen und alle Schnüre am Kragen und Kapuze zu gezogen damit es schön mummelig wird.

    Warm wars dann auch die ganze Nacht, Thermometer sagt -7°C hatten wir. Nur die Nase fand es gelegentlich etwas kühl und hat ebenfalls versucht mit in den Schlafsack zu kommen.

    Das haben die Schnüre zwar erfolgreich verhindert aber durch das einkuscheln der Nase in den Kragen vom Schlafsack war dieser heute morgen klatsch nass.

    Ist ja zu Hause kein Problem, das kriegt der Kamin schnell wieder trocken, aber auf Tour wird das blöd.

    Meine erste Überlegung dem Kondenzwasser bei zu kommen ist ein Handtuch oder auf den Kragen des Schlafsacks zu packen damit sich das Wasser darin verfängt. Aber vielleicht habt ihr ja noch bessere Ideen???

    Don't Panic

  • Moin,

    Ich vermeide es auf jeden Fall in den Schlafsack zu atmen.

    Wenn es sehr kalt ist, trage ich Nachts eine Sturmhaube aus Merino in die ich dann atme............die Sturmhaube hält viel Kondensat fest. Ein Shemagh, Buff o.ä. geht auch.

    Wenn es aussen am Schlafsack kondensiert und sich Eis bildet ist das nicht weiter tragisch weil meine Winterschlafsäcke alle einen sehr stark wasserabweisenden Außenstoff besitzen (Gore Dryloft, eVent o.ä.).

    Kufa Schlafsäcke kommen i.d.R. besser mit Feuchtigkeit klar als Daunen gefüllte ( meine Polarguard Schlafsäcke z.B. wärmen selbst wenn sie sehr feucht sind immer noch gut).

    Den Schlafsack unterwegs bei jeder Gelegenheit lüften bzw trocknen .

    Gruß von der Ostsee

  • oder wie schafft ihr es den Schlafsack vor dem Kondenswasser der Atemluft zu schützen??

    Meine erste Überlegung dem Kondenzwasser bei zu kommen ist ein Handtuch oder auf den Kragen des Schlafsacks zu packen damit sich das Wasser darin verfängt. Aber vielleicht habt ihr ja noch bessere Ideen???

    Das ist wirklich ein gute Frage. Hatte ich kürzlich genauso erlebt. Ich vermute nur, dass das Handtuch bei mir vermutlich irgendwann am Fußende oder sonstwo liegt. ;) Ich kann mich auch nicht erinnern die Nase in den Kragen gekuschelt zu haben, aber der Atem hat ja auch so ordentlich Reichweite. Eine Sturmmaske o.ä. aufsetzen ist bestimmt auch irgendwann recht unangenehm, wenn die aufgenommene Feuchtigkeit kalt wird. Aber ich werde es probieren, da ich solche Teile für's Biken habe. Oder wir brauchen den Hybridschlafsack! Im Lätzchenbereich KuFa, Rest Daune. ;)

  • Muetzelchen

    Jetzt wird mir auch klar, warum Du vor kurzem bis 9 Uhr geknackt hast. Und vermutlich sogar bis 12, wenn ich mir nicht irgendwann Sorgen um Deinen Zustand gemacht hätte. Wie ich Dich kenne, hattest Du Dir noch ein bißchen N₂O beigemischt. 8o

    Einmal editiert, zuletzt von BX.33 (18. Dezember 2022 um 12:23)

  • Ich habe auch vor 2 Tagen draußen im Garten bei -9 gehangen, habe eine Merinowool Sturmhaube angehabt , der mund/nasen bereich war am morgen leicht gefröstelt aber nicht schlimm da merino ja auch im nassen zustand wärmt, war nur ein wenig ungewohnt vom gefühl weil sie dort steifer war 😅. Ich liebe das Zeug von Woolpower, habe eigentlich alles davon und bin super zufrieden, besser als icebreaker sachen die 0 robust sind

  • Eine Sturmmaske o.ä. aufsetzen ist bestimmt auch irgendwann recht unangenehm, wenn die aufgenommene Feuchtigkeit kalt wird.

    Moin,

    deshalb verwende ich oft Merino Sturmhauben.............Wolle kann viel Feuchtigkeit aufnehmen und wärmt dann trotzdem noch sehr gut und ein angenehm warmes Kopfklima bleibt erhalten.

    Angenehmer finde ich es natürlich auch ganz ohne Kopfbedeckung zu schlafen.............aber wenn es in den Minusbereich geht freue ich mich immer wenn ich eine Merino Sturmhaube mit habe 🙂

    Winddichte Radfahrsturmhauben habe ich auch, aber die trage ich dann nie des Nachts.............erstens finde ich sie, weil meist aus Kufa, zum schlafen nicht so bequem/kuschelig wie Merino und dann nimmt Kufa halt kaum Feuchtigkeit auf wodurch ich gefühlt die Verdunstungskälte schneller und als stärker empfinde. Außerdem stört mich der Funkenschlag der statischen Aufladung der Kufa am Kopf wenn ich mich mal umdrehe.............😵‍💫😄

    Für Nächte unter -10°C habe ich noch eine Polarguard HV Mütze/Haube ............die lädt sich auch nicht auf :)

    Gruß von der Ostsee

  • In nem Video von shug Mal gesehen, der hat sich ein Handtuch um den Hals gebunden (wie Verschluss vom Topquilt) und die andere Seite dann schräg hoch zur Ridgeline geführt.

    Weiß nicht welches Video, aber hier geht's zu seinem Kanal:

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  • Hmmm, das Sabberläpchen werd ich mal ausprobieren aber ich hab da auch den Verdacht das ich das Teil morgens an den Füßen finde.....

    Ne Merino-Sturmhaube hab ich noch nicht rumfliegen aber auch das werd ich mal testen. Wenn's kalt ist ziehe ich gerne ne Mütze auf aber hab das Problem das sie mir immer in die Stirn rutscht und das mag ich nicht. Falte daher schon immer den vorderen Bereich der Mütze hoch. Bin mal gespannt wie ich da mit ner Sturmhaube klar komme.

    Gab da aber noch ein anderes Problem das ich erst bemerkt habe als ich den Schlafsack zum trockenen aufgehangen habe. Am Fußende war er ebenfalls nass und da war meine Nase bestimmt nicht. (Die läuft zwar viel aber bis da runter traut sie sich nicht.... )

    Ich vermute das sich dort der Taupunkt im Schlafsack befunden hat da der Sack ein Stück länger ist als ich und die Füße somit nicht bis zum Ende des Schlafsacks reichen. Meistens ist das ja recht praktisch ich dadurch mehr Platz in der Mumie habe.

    Don't Panic

  • In nem Video von shug Mal gesehen, der hat sich ein Handtuch um den Hals gebunden (wie Verschluss vom Topquilt) und die andere Seite dann schräg hoch zur Ridgeline geführt.

    Weiß nicht welches Video, aber hier geht's zu seinem Kanal:

    Du meinst frost BIB, echt eine coole idee wenn man ein ruhiger schläfer ist, jemand der sich die ganze nacht herum dreht den seh ich schon am morgen selbst stranguliert da hängen und das nicht nur in seiner hängematte 😅

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  • Hmmm, das Sabberläpchen werd ich mal ausprobieren aber ich hab da auch den Verdacht das ich das Teil morgens an den Füßen finde.....

    Ne Merino-Sturmhaube hab ich noch nicht rumfliegen aber auch das werd ich mal testen. Wenn's kalt ist ziehe ich gerne ne Mütze auf aber hab das Problem das sie mir immer in die Stirn rutscht und das mag ich nicht. Falte daher schon immer den vorderen Bereich der Mütze hoch. Bin mal gespannt wie ich da mit ner Sturmhaube klar komme.

    Gab da aber noch ein anderes Problem das ich erst bemerkt habe als ich den Schlafsack zum trockenen aufgehangen habe. Am Fußende war er ebenfalls nass und da war meine Nase bestimmt nicht. (Die läuft zwar viel aber bis da runter traut sie sich nicht.... )

    Ich vermute das sich dort der Taupunkt im Schlafsack befunden hat da der Sack ein Stück länger ist als ich und die Füße somit nicht bis zum Ende des Schlafsacks reichen. Meistens ist das ja recht praktisch ich dadurch mehr Platz in der Mumie habe.

    Servus, wenn du bei Minusgraden in der Penntüte Feuchtigkeit hast, handelt es sich meist um deiner Körperfeuchtigkeit, die du jede Nacht verlierst. Das kommt je nach Schlafsackmodel ab einer gewissen Temperatur vor.
    Falls du mehrtagestouren unter dem Gefrierpunkt machen möchtest, kannst du dich mal in das Thema Liner und vor allem bei VBL(Vapor Barier Liner) einlesen, der VBL ist ein dampdichter Liner, der verhindert, dass dein Schlafsack Feuchtigkeit von dir aufnimmt, somit bleibt er selbst bei einer Mehrtagestour immer voll im Loft! Ist aber ne Gewöhnungssache, das Ganzkörperkondom

    Grüße

  • Ein Quilt ohne Kapuze ist einem Schlafsack in dieser Hinsicht schon mal überlegen.
    Isomaterial weniger in Nähe der atmenden Körperöffnungen - und wenn das trotzdem etwas abbekommt, dann auf das Außenmaterial, welches das eher ab kann, als das Innenmaterial einer Schlafsack Kapuze.
    Kopf und Gesicht werden dann mit Mütze und einer Gesichtsmaske (auf ordentliche Atemöffnung achten, meine Empfehlung ist zudem windstopper) warm gehalten.

  • Die dicken Winterquilts von Cumulus sind außen Pertex Quantum Pro, was sehr wasserabweisend ist. ....

    Na wegen so'n bisschen Winter kauf ich mir nich gleich ne neue Penntüte....

    Mein gutes Finnisches CuFa-Teil ist gut 20 Jahre alt, hat mehrfach die Welt umrundet und wärmt immer noch 😎

    Hab mir jetzt mal ne Sturmhaube besorgt und ein Sabberlätzchen wird sich auch noch finden. Dann schaun wir mal was das so bringt.😃

    Don't Panic

  • Also wie wuppitom ja schon geschrieben hat - einen Buff, etc. ins Gesicht ziehen hilft meiner Meinung nach am meisten. Der faengst schonmal einiges ab. Ich benutze dazu noch ein Balaclava und Muetze, so dass der Kopf auch schoen warm bleibt. Dann braucht man sich auch nicht in den TQ verkriechen. Dann ohne Socke oder Moskitonetz, damit die Feuchtigkeit auch vom Wind weggetragen werden kann (Ich hatte da ja letztens auch eine unschoene Erfahrung gemacht). Dieser Temperaturbereich um null ist schon irgendwie bloed.

  • Daunenschlafsäcke, die im Winterhalbjahr eingesetzt wurden, hatten wir früher mit Imprägnierspray im Brust- (Atemfeuchtigkeit) und Fussbereich eingesprüht. So drang die Feuchtigkeit nicht in die Füllung, sondern blieb auf dem Aussenstoff des Schlafsacks. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit für dich?

  • Gibt's den Empfehlungen für Merino-Sturmhauben?

    Hab auf Grund diesen Threads Mal heut beim blau-weißen Franzosen geschaut, da gibt's eins in der Radsportabteilung.

    Machte nen ganz guten Eindruck und war nicht superdünn....allerdings beim Probetragen störten mich die steifen Ränder im Augenbereich massiv, hab's nicht so zurechtgerückt bekommen dass es angenehm war.

    Schiele jetzt auf das Icebreaker Merino Apex, das ist fast 3x so schwer wie die Mitbewerber....


  • Es gibt auch gute Modelle von Wollpower, mit einem großen oder Kleinen Loch, je nachdem. Wollpower Balaclava heißt es, und 400er Ausführung sollte nach dem verfilzen auch sehr warm sein. Generell handelt es sich um ein Merino Frottee sehr angenehm und das nimmt sicher viel Feuchtigkeit auf!

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