Bikepacking - zeigt doch mal Eure Lösungen

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  • Ich will ja nicht provozieren oder polarisieren ( würd ich ja nieeeee tun 😇 ) aber bike packing sieht bei mir anders aus 😉 ( duck und weck... )

    Ich finds gut Walkabout , jeder hat eine andere Vorstellung davon.

    Ist ja auch praktisch, Abends am Lagerfeuer, wenn einer sein Klavier dabei hat  :P

    Ist doch alles erlaubt was Spaß macht, ich meine natürlich, Hängematten trägt ^^

    Ja, alles kann, nichts muss....🙊


    Das Liegerad von Baumkind hätte ich gerne noch gesehen, ich hab mir zwar die Konstruktion Live und in Farbe angeschaut, aber garnicht wie die Ausrüstung verstaut war:thumbup: :)

  • Als Fahrradjunky gab es jahrzehntelang immer das Gejammer mit den Hintern - und ich habe wirklich viele Sitzvarianten ausprobiert.

    Dann - oh Wunder - die Lösung (für mich) : nie wieder : Hintern, Schultern, Handgelenke und Nacken etc...!!

    So geht es für mich wieder seit einigen Jahren im Sommer mit hunderten von Kilometern und stundenlangem Cruisen ( gerne auch 8-10 Std. / Tag) durch den "wilden Osten" der Republik....3-5 Wochen lang!

     

     


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  • Ich will ja nicht provozieren oder polarisieren ( würd ich ja nieeeee tun 😇 ) aber bike packing sieht bei mir anders aus 😉 ( duck und weck... )

    ...

    Lüdinghausen, datt kenn wir doch. Liegt von mich mit dem Rad etwa eineinhalb Stünskes entfernt.

    Hallöchen,

    hab gerade mal etwas gewühlt in meiner Fundbox, ich habe tatsächlich nur Teilaufnahmen von den Bikepacking-Geschichten bei mir. Und da ich ja erst neulich noch eine besser taugliche, hoffe ich zumindest, Front-Roll-Tasche ins Haus geholt hab, ist die noch gar nicht mit drin.

    Ist natürlich plöd, weil so muß ich das jetzt wieder rum kramen und dokumentieren.

  • Das Liegerad von Baumkind

    Ich habe eine Bananentasche von Radical Design. Im Prinzip eine größere Radtasche.

    Links habe ich alles, was mit essen zusammenhängt, rechts den ganzen Rest. In den kleinen Zusatztaschen hinten sind links Regenklamotten und rechts Erste Hilfe und Medikamente untergebracht. In einer Netztasche oben drauf sind Karte und Handy griffbereit.

    Oben drauf wird mit einem Gurtband die Hängematte festgetüddert. Dafür wird sie mitsamt Schlafsack einfach zusammengerollt und in meinen "Hängemattenvorleger" eingewickelt. Das Tarp passt auch noch rein.

    EDIT: ich nutze keine Kompressionssäcje, so dass die Rolle Recht voluminös ist. Das ist aber nicht schlimm, weil es dadurch ja nicht mehr wiegt.

    Wertsachen und den ganzen Rest habe ich in einer Handtasche über dem Sitz hängen.

    Einmal editiert, zuletzt von Baumkind (28. November 2022 um 07:46)

  • War auf dem Emsradweg von Herne bis nach Norden..

    ...ach Herne, jetzt wird's ja ganz komisch. Ist ja quasi um die Ecke der alte Heimat GE.

    Moin,

    @MrHydAndMe: naja, wenn das Wetter passt wollte ich ja sowieso übernächste Woche doch noch gerne eine Aktion machen. Hoffe das es vom Wetter her passt.

    Aber grundsätzlich wird sich da ja nicht viel ändern. Vorne kommt das Schlafzimmer rein und hinten Küche sowie Weiteres.

  • Moin,

    so hab gerade ein wohl solides Zeitfenster und mal ein wenig geschaut was ich bieten kann.

    Ich fange mal hinten mit dem Topeak Backloader an.

    Jener ist so wie er hier zu sehen ist etwa zu 85% beladen. Drinne steckt die relativ umfangreiche Boardküche, mit alles.

    Also Besteckt, Topf, Holzvergaser, Bialetti, Spiritusbrenner samt Flachmann Spiritus und halt Kleinkram.

    Dann hab ich als Wärme-back-up entweder noch einen Daunenjacke oder eine KuFa Jack drin. Da stecken aber auch noch Fleece Wistwarmer sowie Merino Mütze und Schlauchschal.

    Damit sollte noch Futter sowie Diverses reinpassen.

    Die Lösung vorne hat vor allem das Schlafzimmer samt Dach parat.

    Hier jetzt aber noch arg gequetscht im original Topeak Barloader.

    Yeti Schlafsack (Komfort 3c°), KuFa Poncholiner (wo aber schon ein Daunen UQ aus dem Hause Cumulus auf dem Wunschzettel steht/ welcher gepackt dann auch nur halb so fett ist).

    Bisher konnte ich das Tarp in der Orginal-Kombo kit der 6l. Topeak Tasche (für Kleinkram wie Riegel & Geldbörse) klemmen.

    Ob das jetzt noch mit dem in Durchmesser größeren SeaToSummit Packsack funktioniert, muß noch probiert werden.

    Ich denke zumindest mit den Orginalgurten wird das nix. Solo Zurgurte hab ich aber hier schon liegen.

    Auch wenn der Framebag eher außen vor steht, hier mal zwei shots.

    Da steckt vorzugsweise Boardwerkzeug drin. Also all jene Nettigkeiten, die sich seit August 2008, denn seit dem fahre ich nahezu täglich mit dem Rad nicht nur zum Job, erfahrungsgemäß eingeschlichen haben.

    Dazu zählt vor allem eine XXL Ministandpumpe (im Verlauf ab 2008 hab ich so einige Pumpen ausprobiert, geliebt, gehandhabt aber auch vertäufelt/ die hier gezeigte Topeak Turbomorph hat von mir einen Schlauch aus dem Hause Leyzen bekommen und ist so die Idealkombination) und diverses Kleinwerkzeug.

    Außerdem hab ich da aber noch ein kleines Hygieneset für das "Geschäft", ein paar Pflaster (in der oragen Schraubdose) und natürlich ein Messer mit Feuerstahl. In dem kleinen roten Päckchen steckt noch eine kleine Pezle Stirnlampe. Ach ja, auch ganz wichtig, eine Ersatzbrille.

    Gut, das war' s für' s erste.

  • Ein besseres Bild kann ich komischerweise nicht finden, ich bin einfach kein großer Fotograf.

    Hier mein Setup vom Grünen Band 2021.

    Vorne zu dem Zeitpunkt ein improvisierter "Harness" aus einer Lenkererweiterung und einem Skistrap. Daran befestigt ein Dryback von Exped mit Ventil in einem Packsack von seatosummit für zusätzlichen Schutz vor den Elementen. Darin waren Underquilt, Hängematte und Topquilt. Möglicherweise sogar noch mein Toakstopf mit 900ml und Gaskocher.

    Im grünen Dryback obenauf war eine Alupolstermatte als Sitzmatte oder auch als Winschutz für den Kocher. Zusätzlich gab es Platz für Einkäufe.

    An der Gabel waren Cages, an denen ich zusätzliche Getränke verstaut habe.

    In der Rahmentasche von Apidura war Elektronik, Regenhose, Beinlinge, Werkzeug & Co, Hygieneset und Wertsachen und oft etwas Essbares.

    Die Oberrohrtasche fasste mein Taschenmesser, Göffel, Powerbank und einige Riegel.

    Am Unterrohr mein damals übertrieben großes Schloss.

    In der Arschrakete waren meine Klamotten, Handtuch und mein Tarp, sofern es Trocken war, und meine viel zu große Regenjacke, die mich auf dem Elbdeich nicht trocken halten konnte.

    Bei Gelegenheit teile ich mein neues Setup mit euch.

  • Jetzt wo ich es hochlade fällt mir auf, dass das längst nicht mehr mein aktuelles Setup ist :)

    Die Blackburn Rahmentasche ist einer maßgeschneiderten von GRAMM gewichen.

    Die Acepac Lenkertasche wurde ersetzt durch ein Revelate Designs Harness mit passender Saltyroll.

    Die Enve Gravel Gabel wurde letztes Jahr noch gegen die Enve Adventure getauscht, die hat die drei Gewinde an den Gabelholmen.

    Daran sind jetzt noch zwei Blackburn Outpost Cages angeschraubt.

    Der Rest (ist ja nicht mehr viel) ist noch aktuell - Revelate Terrapin 14l Arschrakete und Mag Tank.

    Foto ist von einer 3-Tages-Tour ab München über Deggendorf, dem Arber und dem Oberpfälzer Seenland.

    Dabei hatte ich ein MSR Hubba NX, einen Sea2Summit Spark SPII, eine Sea2Summit Ultraleicht Matte (die gelbe), nen Soto Micro Regulator mit einer Kartusche, 2x RealTurmat Tüten und n bisschen Snack-Verpflegung. Ansonsten noch minimal Klamotte, Powerbank, Kleinkram eben. Ah, und Covid Tests & Masken, die zu der Zeit auf Campingplätzen noch Vorschrift waren.

    /edit: Gerade erst gesehen, dass spezifisch nach Hängematten Setups gefragt wurde. Kann ich NOCH nicht mit dienen.

    Ich sehe aber den ordentlichen Transport eines Zeltgestänges als Herausforderung an, bei HMs ist ja alles weich und halbwegs stopfbar. Das Zeltgestänge meines MSR passt gerade so noch in die Lenkertasche, aber auch nur weil ich so nen hippen, nach aussen gebogenen Gravellenker habe :)

    Wenn ich überlege, was sich bei mir ändern würde mit HM statt Zelt: Aktuell würde der Schlafsack weiterhin gesetzt sein - einfach weil ich da mit Sea2Summit und Western Mountaineering zwei Daunensäcke habe, die echt weit oben angesiedelt sind, was Wärme/Gewichts/Volumenverhältnis angeht.

    Das Zelt samt Gestänge fiele weg, dazu kämen HM, Wooki und Tarp. Hmmm.

    Zelt ist schon viel Stoff. HM und Tarp schätze ich als weniger voluminös und weniger schwer ein. Bliebe noch der Wooki.

    Denke ich teste das mal, sobald ich alles hier habe, und genug Muße, um alles ans Rad zu dröseln.

  • Danke, ja, SRAM bot (und bietet auch aktuell) irgendwie die besten Möglichkeiten, wenn man "Mullet"-artig Rennrad- und MTB Komponenten mischen will. Am Arber wurde das System aber arg eng, die Untersetzung mit dem ganzen Gewicht am Rad war mehr als grenzwertig. Zum Glück ist es recht einfach, ein kleineres Kettenblatt zu montieren vorne.

    Zur Flasche: Korrekt :D

    Das war mir aber egal - als die obere Flasche im SnackPack leer war, hab ich einfach kurz angehalten, die untere Flasche grob entdreckt, aufgeschraubt und das Wasser in die obere, saubere Flasche umgefüllt.

    Während der Fahrt die untere Flasche zu greifen und danach wieder einzufädeln funktioniert sowieso nicht. Es ist einfach nur ein "Wasserspeicher". Inzwischen würde ich die 2. Flasche auch an der Gabel befestigen. Die Unterrohrbefestigung war nur improvisiert, diese Klett-Flaschenhalter von SKS sind günstig und funktionieren gut.

    Ich kenne mindestens eine Person, die sich am gleichen Rahmen einfach Gewinde ins Unterrohr geschnitten hat, um einen Flaschenhalter zu befestigen. Das wollt ich am neuen Rad dann erst mal doch nicht machen :)

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