Beiträge von DonPhilippe

    Ich komme ja eher aus der Bikepacking-Ecke und bin bisher eher selten einfach so für mehrtägige Aufenthalte in Wäldern losgezogen.

    Die Übernachtungen beschränken sich daher (und durch das Vorhandensein eines Zelts und keiner Hängematte) idR auch auf Campingplätze und one night tent Gelegenheiten.

    Am Rad habe ich ein schön kompaktes System aus einem Toaks Topf, in dem eine kleine Gaskartusche und der SOTO Micro Regluator samt Windschutz fast bündig reinpassen. So ist letztenendes das ganze Kochzeug in einem einzigen Topf, der mit seiner Form in die Arschrakete, die Lenkertasche oder auch die Taschen an den Gabelholmen passt.
    Bikepacking ging bisher noch nicht über 4 Etappen, bei denen ich bisher dann auch immer die Convenience von Tütenessen bevorzugt habe.

    Aufreissen, Wasser rein, fertig. Tütenessen entweder gekauft, oder ab nächster Saison auch selbstgetrocknet, dank neuem Trockengerät. Dadurch bleibt der Topf auch sauber, weil nur Wasser für Essen und morgens Kaffee drin erhitzt wird.

    Für andere Geschichten hab ich noch nen Polaris Omnifuel, der dann sicherer steht und auch mal größere Mengen verheizen kann.

    Bisher noch nicht mit fiesen Bunkerkraftstoffen oder ähnlichem betrieben, es ist halt nur Gas und Benzin da, aber auf längeren Touren in Boot oder zu Fuß würde ich den wohl vorziehen und evtl. auch etwas experimenteller kochen.

    An Hobos hab ich mich irgendwie bisher nicht rangetraut - vielleicht sind meine Bedenken ("immer alles rußig", "was wenn man mal kein Holz findet") aber in der Praxis weniger valide als angenommen.

    (...) Übrigens, ich finde den Nickname irgendwie - cool!!!

    Der blieb irgendwie aus den 90ern hängen - da gabs einen Stuttgarter HipHop DJ der so hieß - ich hab das damals auch gemacht, und irgendwie blieb der Name bei meinen Freunden so hängen (ich hab mich aber nicht so genannt, logischerweise).

    Ich kenne diverse Gründe, warum man mehrere HM braucht...

    - Brauche ich weil *generischer Grund im Outdoor Slang, den Mama nicht versteht*

    - "Die musste ich einfach bestellen, die war stark reduziert"

    - "Ich will das."

    Das ist auch nicht aus der Luft gegriffen - es war/ist bei Fahrrädern, Schlafsäcken, Zelten etc. genauso... :(

    Herzlich Willkommen im Forum!

    Wenn du einen permanenten Indoor-Hängeplatz hast, wirst du die Hängematte sicherlich der Couch vorziehen. Problematisch wird es allerdings, wenn deine Tochter die Hängematte entdeckt :rolleyes: Dann ist der Schlafplatz ganz schnell dauerhaft belegt.

    ...und ich weiß jetzt schon dass ich nichts dagegen haben würde...

    Na da steht dem Familiencamping nichts im Weg....wenn auch erstmal eher stationär. Meine jüngste war 6 Wochen beim ersten Campingtrip.....ab 4 Jahren können sie auch Mal 2 Stunden am Stück im Paddelboot stillsitzen, die beiden großen inzwischen den Großteil ihres Equipments selber tragen...

    Passt, ich schiele schon jedes Mal in der elterlichen Garage zu meinem Prijon Enduro an der Wand. Wenns nicht klappt, kommt sie halt in ne Ladeluke.

    (...) Und dann ist da noch dieses Bedürfnis nach Schlaf. Unmenschlich. Das selbst den kleinsten Wunsch die Matte aufzuhängen im Keim erstickt. Weil es ja so viel einfacher ist, dem komatösen Anfall über der Couch, oder wenigstens in der Nähe dessen nachzugeben und keinen unnötigen Schritt dafür zu machen...

    Ach quatsch, du machst das schon ;)

    Jaja, Tochter wird im Januar ja schon 2. Die Zeiten in denen ich im Büro einfach neben dem Bürostuhl am Boden zusammengekauert eingepennt bin, sind schon mal vorbei...

    Amtliches Bike! :thumbup: (...)

    Danke - ja, das Liteville 4-one ist echt verflucht gut. Mir hat es damals der Bengt Stiller schmackhaft gemacht (feel free to google), der da glaube ich n bisschen ge-ambassador´t hat für Liteville. Nach nem Telefonat wars dann geschehen.

    Das Ding ist letztenendes ein langes Hardtail mit kurzem Vorbau und Dropbars. Super wendig und gebaut wie ein Panzer.

    Ich wollte bewusst nichts aus Carbon, sonden dem Einsatzbereich entsprechend irgendwie was oldschooligeres und verlässliches.

    Lässt den Carbonrahmen auf nen Stein fallen, Loch drin und kaputt. Alu hat nur ne Delle.

    Die Taschen können auch keinen Lack verkratzen, weil nirgends Lack ist :) Hinterher kurz mal mitm Scotchbrite Schwamm drüber, kann man sogar seinem Rahmen ne neue brush Optik geben :)

    Danke, ja, SRAM bot (und bietet auch aktuell) irgendwie die besten Möglichkeiten, wenn man "Mullet"-artig Rennrad- und MTB Komponenten mischen will. Am Arber wurde das System aber arg eng, die Untersetzung mit dem ganzen Gewicht am Rad war mehr als grenzwertig. Zum Glück ist es recht einfach, ein kleineres Kettenblatt zu montieren vorne.

    Zur Flasche: Korrekt :D

    Das war mir aber egal - als die obere Flasche im SnackPack leer war, hab ich einfach kurz angehalten, die untere Flasche grob entdreckt, aufgeschraubt und das Wasser in die obere, saubere Flasche umgefüllt.

    Während der Fahrt die untere Flasche zu greifen und danach wieder einzufädeln funktioniert sowieso nicht. Es ist einfach nur ein "Wasserspeicher". Inzwischen würde ich die 2. Flasche auch an der Gabel befestigen. Die Unterrohrbefestigung war nur improvisiert, diese Klett-Flaschenhalter von SKS sind günstig und funktionieren gut.

    Ich kenne mindestens eine Person, die sich am gleichen Rahmen einfach Gewinde ins Unterrohr geschnitten hat, um einen Flaschenhalter zu befestigen. Das wollt ich am neuen Rad dann erst mal doch nicht machen :)

    Jetzt wo ich es hochlade fällt mir auf, dass das längst nicht mehr mein aktuelles Setup ist :)

    Die Blackburn Rahmentasche ist einer maßgeschneiderten von GRAMM gewichen.

    Die Acepac Lenkertasche wurde ersetzt durch ein Revelate Designs Harness mit passender Saltyroll.

    Die Enve Gravel Gabel wurde letztes Jahr noch gegen die Enve Adventure getauscht, die hat die drei Gewinde an den Gabelholmen.

    Daran sind jetzt noch zwei Blackburn Outpost Cages angeschraubt.

    Der Rest (ist ja nicht mehr viel) ist noch aktuell - Revelate Terrapin 14l Arschrakete und Mag Tank.

    Foto ist von einer 3-Tages-Tour ab München über Deggendorf, dem Arber und dem Oberpfälzer Seenland.

    Dabei hatte ich ein MSR Hubba NX, einen Sea2Summit Spark SPII, eine Sea2Summit Ultraleicht Matte (die gelbe), nen Soto Micro Regulator mit einer Kartusche, 2x RealTurmat Tüten und n bisschen Snack-Verpflegung. Ansonsten noch minimal Klamotte, Powerbank, Kleinkram eben. Ah, und Covid Tests & Masken, die zu der Zeit auf Campingplätzen noch Vorschrift waren.

    /edit: Gerade erst gesehen, dass spezifisch nach Hängematten Setups gefragt wurde. Kann ich NOCH nicht mit dienen.

    Ich sehe aber den ordentlichen Transport eines Zeltgestänges als Herausforderung an, bei HMs ist ja alles weich und halbwegs stopfbar. Das Zeltgestänge meines MSR passt gerade so noch in die Lenkertasche, aber auch nur weil ich so nen hippen, nach aussen gebogenen Gravellenker habe :)

    Wenn ich überlege, was sich bei mir ändern würde mit HM statt Zelt: Aktuell würde der Schlafsack weiterhin gesetzt sein - einfach weil ich da mit Sea2Summit und Western Mountaineering zwei Daunensäcke habe, die echt weit oben angesiedelt sind, was Wärme/Gewichts/Volumenverhältnis angeht.

    Das Zelt samt Gestänge fiele weg, dazu kämen HM, Wooki und Tarp. Hmmm.

    Zelt ist schon viel Stoff. HM und Tarp schätze ich als weniger voluminös und weniger schwer ein. Bliebe noch der Wooki.

    Denke ich teste das mal, sobald ich alles hier habe, und genug Muße, um alles ans Rad zu dröseln.

    Grüßgott :)

    Der Ordnung halber:

    Der Philipp aus Eching nördlich München.

    Seit 3 Tagen kenne ich das Forum und habe genug gelesen um schon mal die Vorstellungsrunde zu drehen.

    Ich bin seit meiner Jugend leidenschaftlicher Radsportler (MTB/RR) und seit letztem Jahr Besitzer eines Gravel-Zwitters.

    Den hab ich auch innerhalb eines halben Jahres zum Mehrtages-Packing-Panzer aufgerüstet und habe die ersten 2-3-Tages-Trips hinter mir.

    Mehr geht derzeit aufgrund einer noch recht frisch geschlüpften Tochter nicht, aber das soll angeblich ja wieder besser werden :)

    Auf den bisherigen Trips war ich noch im Zelt unterwegs, hege aber ein langjähriges Feuer, was Hängematten betrifft.

    Ich hab seit 3 Jahren auch ne Draumr, die ich damals witzig fand und diverse Nächte recht gut drin schlafen konnte, wenn sie auch arg knapp bemessen ist.

    Lightweight ist das System auch nicht gerade, wenn man alles was man braucht zusammenzählt, deswegen kam es auf Radtouren nicht zum Einsatz.

    Vor wenigen Jahren war ich in USA zum Urlaub und hatte dort die Gelegenheit, in einer WB BB zu liegen - seitdem will ich sowas.

    Und, sofern meine Kohle bei einer gewissen WB-Dealerin aus Deggendorf noch die Tage ankommt, bin ich auch im Besitz einer solchen, samt passendem Wooki.

    Bin gespannt, wie sich eine HM auf Radtouren schlägt - aktuell fühle ich mich mit einer HM bei einer Notfall-Übernachtung noch etwas legaler als mit Zelt, wenn ich aus Gründen (Pannen, Unvorhergesehenes, zu ermüdet etc.) meinen nächsten Zeltplatz oder one-night-tent-Platz nicht mehr erreiche.