Bikepacking - zeigt doch mal Eure Lösungen

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  • Tach Ihr lieben!

    Im Forum tauchen ja immer mal wieder gepackte Fahrräder auf, wo man erahnen kann, das ihr euch viel Mühe gegeben habt, Eure Hängematte und das dazugehörige Klimbim am Rad unterzubringen.

    Wollt ihr nicht mal Eure Esel zeigen und kurz erzählen, was ihr für welchen Zweck da dran gepackt habt?

    Also egal ob eine Übernachtung oder Weltumrundung, Satteltasche oder Arschrakete.

    Ohne Wertung, nur eine Sammlung, ähnlich der Kochsystemgeschichte vielleicht?

    Grüße, Alex :)

  • Das ist mein aktuelles Setup:

    Lenkerrolle (ca. 10L): Schlafsetup - Cumulus Taiga 250 & Selva 250, WB Eldorado. Wird sehr kompakt gehalten.

    Front pouch: Kulturgedöns, Portemonnaie, Kleinkram, Zahnbürste

    Framebag: Khibu Tricky Tarp, Heringe, Daunenjacke, schwere Gegenstände und selten benötigte Gegenstände (Werkzeug, Schlauch, usw.)

    Rakete (5L): Schlafkleidung, Hose und Jacke, Socken

    Rucksack: Trinkblase und Speisen, wird fast ausschließlich für Verpflegung genutzt

    Die letzten zwei Jahre bin ich so Anfang Herbst unterwegs gewesen. Genug Stuff dabei gehabt, weniger wäre auch nicht möglich gewesen, weil die Taschen ja eine gewisse Mindestfüllung brauchen (also Seatpack bspw.)

    Auf lange Sicht gesehen werde ich die FrontRoll noch auf ein Harness+Drybag System umstellen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Bikepacker (20. November 2022 um 20:40)

  • Vor einiger Zeit habe ich mal ausprobiert, was alles an ein Rad passt, das im Bikepacking-Stil bepackt wurde. Und damit bin ich dann zu einem Übernachtungsplatz am Wasser geradelt. So sah das Rad aus:

    Und was war hier alles dabei? (Haltet euch fest):

    Ein selbst gebügeltes ultraleichtes Packraft:

    Der leichteste Zeltofen, den es gibt:

    Ein selbst gefertigtes Wärmezelt aus DCF - das leichteste seiner Art und schon sehr oft im Einsatz:

    Das leichteste vollwertige Paddel in aktueller Ausführung:

    Die allerleichteste Hängematte ohne Netz:

    Mit dem vollbepackten Rad habe ich eine Geländetour durch den Wald unternommen und dann alles aufgebaut:

    Schlafsack und Isomatte waren wie man sieht auch mit dabei.

    Das Boot ist ein richtig großes Packraft von 2,70 m Länge (und war schon mehrmals mit auf der Hängematteninsel).

    Einen Campingstuhl (Chair Zero) hatte ich auch noch mit dabei. Und feste und flüssige Nahrungsmittel durften natürlich auch nicht fehlen. Das Gepäck wog insgesamt unter 10 kg - also 20 kg mit Rad. Es sage also niemand, Bikepacking sei blöd, weil man da so wenig Gepäck mitnehmen kann. ;)

  • Immer wieder faszinierend bei Dir, Cross Hammock !

    Da im Ausgangspost explizit nach Hängematten-Touren gefragt wird, kann ich leider nicht unser Set-Up beitragen - mit den Gravel sind wir bisher immer nur zu zweit auf Tour und da dann Bodenbrüter. Außerdem haben wir, ziemlich unspannend und unkreativ, einfach Ortliebtaschen. Große Arschrakete und QR-Lenkertasche bei mir + Hocker unters Oberrohr gespannt und Zelt unterm Sattelrohr, kleine Lenkerrolle und kleine Rahmentasche bei meinem Mann. Bei längeren Touren kriegt er dann noch ne hässliche Wurst für Regenjacken ect auf die Lenkerrolle geschnallt.

  • Da im Ausgangspost explizit nach Hängematten-Touren gefragt wird, kann ich leider nicht unser Set-Up beitragen

    Besser ist das Schwarzwaldine , sonst kriegen wir noch nen Platzverweis. Ich sehe Mittagsfrost vor meinem geistigen Auge schon mit der Hand an der Gesäßtasche ;)

  • Ich habe aktuell zwei Varianten, je nach dem, was ich vor habe... Leider nicht viele Bilder, ich fahre in der Regel lieber als zu fotografieren.

    Mein normales Setup ist das hier:

    Unter den TT-Bars ist eine 10l Lenkerrolle mit Hängematte (Warbonnet Blackbird), Quilts (Cumulus TQ, HG Incubator UQ), unten am Rahmen ist eine 1,5l Fidlock-Tasche mit Werkzeug und Material für's Rad, die Arschrakete ist nochmal 15l mit Hygiene, Elektronik und Platzreserve (zusätzliche Lebensmittel für lange Touren etc), das Tarp kommt oben drauf. Im Rahmendreieck sind 3x 650ml Fidlock-Flaschen. Die Tanktasche sind 1,7l mit Energieriegeln. Außerdem ist ein 15l Daypack immer dabei, der bei Nichtgebrauch etwas weniger als faustgroß ist.

    Für Touren mit Boot ist das Setup etwas anders - das sieht dann ungefähr so aus:

    ... Leider habe ich keine Bilder vom kompletten Setup. Am Rad ist dann eine 18l Tasche vorne (am Rahmen, nicht am Lenker) für trockene Klamotten, Hygiene und Werkzeug. In die beiden Seitentaschen kommen die Drybags mit Hängematte (wie oben), Lebensmitteln und Elektronik auf der einen Seite, der Tensa4, Wasser und das Tarp auf der anderen Seite. Das Boot und ggf. der Trockenanzug kommt oben drauf. Eine Fidlock-Flasche passt noch auf den Rahmen. Nach dem Umbau passt alles auch in den Stauraum vom Boot. Der Rucksack ist natürlich auch dabei.

  • Mit dem Thema Bikerafting hat DL1JPH ein gutes Stichwort gegeben, zu dem ich auch noch was beitragen kann.

    Diesen Sommer bin ich (bereits zum zweiten Mal) mit dem Rad am und auf dem Lech unterwegs gewesen. Dafür hatte ich neben Hängematte und Tarp statt Ofen und Zelt mein Packraft und ein stabiles Wildwasserpaddel mit an Bord.

    Da es dieses Jahr weniger Wasser gab, lief die Tour zunächst ganz gut an.

    Allerdings gab es weiter unten dann doch ziemlich heftige Wildwasserpartien. In einer davon hat es mich dann umgeschmissen. Das war das letzte Bild der Gopro, bevor sie zwei Minuten nur noch Unterwasseraufnahmen produziert hat.

    Ich hatte allerdings Glück und konnte sowohl mich selbst als auch das Paddel, Boot und Fahrrad an Land retten.

    Auf eine Fortsetzung der Tour hatte ich dann aber erst mal keine Lust mehr und bin wieder zurückgeradelt um etwas entspannteren Urlaub zu machen.

  • Ok, bei dem Wetter braucht man ja nicht auf Sonne warten, dann halt eben so ;)

    • Lenkertasche 14l auf 8l komprimiert mit 0°Wookie
    • Zusatztasche 4,5l mit Cumulus Taiga 250
    • Rahmentasche 1,2l mit Tarp
    • Rahmentasche 1,2l mit Aufhängung und Heringen
    • Rahmentasche 1l mit Klimbim, Snacks, Powerbank und so halt
    • Satteltasche 17l mit dem ganzen Rest, je nach Zweck halt. Das Teil ist aber echt ein schwarzes Loch





    Was ich sehr cool finde, wenn ich ohne Akku unterwegs bin (zB auf längeren Touren, das Teil hält eh nur ca. 40km), passen die Rahmentaschen ganz gut in den Rahmen anstelle des Akkus.




    Ausserdem kann ich die fast überall dranfuppen, auch als Gabeltasche. Im Gegensatz zu den 3l Gabeltaschen von Apidura, die waren irgendwie nix.


    Mal sehen wie es weiter geht, ich habe total schöne DIY Lösungen gesehen die mich reizen würden, auch was eine Rahmentasche angeht wäre das interessant :thumbup:

  • Der Einfachheit halber bleibt es der Fantasie des Betrachters überlassen, was in welche Tasche gepackt werden könnte. ;)

    Lenker:

    1 x Ortlieb Lenkerrolle 9 Liter

    1 x Ortlieb Dry-Bag Packsack PS10 12 Liter (mit Gurten an der Lenkerrolle verzurrt)

    Gabel:

    2 x Ortlieb Fork Pack - 2 x 4,1 Liter

    Oberrohr (nicht sichtbar):

    1 x Topeak Fastfuel Tribag - 0,7 Liter

    Sattelstütze:

    1 x Ortlieb Seat Pack 16,5 Liter (auf dem Foto ist es noch die kleinere 11 Liter Version)

    zusätzlich neben dem Gold noch hinten auf der Hüfte:

    1 x Deuter Pulse 3 mit 5 Liter Fassungsvermögen (die aber nur max. zur Hälfte genutzt werden)

    Die frontlastige Verteilung ist weniger unangenehm als es aussieht und kommt meiner abfahrtsorientierten Fahrweise entgegen.

    Das gibt ordentlich Grip auf dem vorderen WTB Raddler und erhöht die Spurkontrolle. 8)

    Mit der riesigen Arschrakete ist es nun vermutlich ausgewogener bzw. bietet mehr Variabilität bei der Gewichtsverteilung.

    Sieht aber bestimmt noch verrückter aus und wurde auch noch nicht erprobt (da dieses Jahr ausschließlich Touren mit Hotel-Übernachtungen gefahren wurden).

  • Ich will ja nicht provozieren oder polarisieren ( würd ich ja nieeeee tun 😇 ) aber bike packing sieht bei mir anders aus 😉 ( duck und weck... )

    Und ja die Fronttaschen stabilisieren deutlich, da kommt bei mir alles rein was man unter Tags bei ner Pause so brauchen kann.

    Don't Panic

  • Walkabout Keine Sorge, das komplette Setup mit Boot ist bei mir noch schlimmer beladen. 2x35l Packtaschen mit Material und Verpflegung + Boot auf dem Gepäckträger kommt komplett auf knapp 30kg. Nur vorne muss ziemlich leicht sein (max 5kg inklusive Tasche), sonst fährt das Faltrad wie besoffen, obwohl der Fahrer nur Wasser getrunken hat. Das andere Setup ist halt bei unter 20kg inklusive Rad ;)

    BX.33 Das wäre schon eine ganz interessante Idee...

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