Schlafqualität in der Hängematte

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  • Das riecht doch irgendwann oder nicht?

    MrHydeAndMe

    Meinst du das jetzt prinzipiell oder insbesondere in Bezug auf die etwas rabiate und wenig woke Selfmade Methode à la S. Auerteig ? 😉

    Also

    a) kann ich mich meistens selbst halbwegs riechen oder wasche mich vorher

    b) verfüge ich nicht mehr über eine wuschelige Zottelmähne oder um genauer zu sein habe ich max. 1-2 mm (Rest-)Haarlänge, dann kommt ganz radikal und pünktlich der Langhaarschneider ohne Aufsatz zum Einsatz

    c) bedeutet das im Gegenzug, dass ich dadurch ganz vorteilhaft keine fettige und unangenehm riechende Matte mehr habe und ein feuchtes Tuch den ggf. verschwitzten Kopf optimal und schwuppdiwupp zur absolut sorglosen und hygienischen Ablage auf einem Kissen konditioniert

    d) hätte ich keine Sorge das Kissen gelegentlich zu waschen und/oder würde zusätzlich einen dünnen Bezug überziehen

    e) kaufe ich einfach ganz frech ein neues, wenn das nach vermutlich eher längerer Zeit dann tatsächlich riechen sollte (resp. greife auf die Auerteig Methode zurück, wenn ich mir das nicht mehr leisten kann)

    8o 8o

    btw: Was benutzt du denn für ein Kissen? Oder liegst du gut ohne? ...auf deiner Matte ... Achtung! Doppeldeutig! :)

  • Ne du, ich meine den Vogel im Sack. Ich glaub der fängt irgendwann an zu riechen :S

    Ich benutze selber ein sts Aeros Ultralight BX.33

    Ohne konnte ich nicht zur Ruhe kommen und wusste nicht warum. Als ich es mir gekauft hatte, viel mir auf das ich garnicht mehr meinen Kopf festhalten muss damit er nicht zur Seite rollt. Klingt komisch, ich weiß. Im Bett liege ich auch immer mit dem Kopf auf einem Arm darum habe ich mir nichts dabei gedacht, in der Matte war das aber kontraproduktiv.

    Jetzt habe ich beide Hände frei (über der Bettdecke) und mein Kopf kann so vor sich hin ruhen...

  • PhilippBa

    Mir geht es zur Zeit (nach ca. 3 Monaten mit einer ernstzunehmenden Hängematte) auch noch häufig so wie Dir. Letztens hatte ich draußen wieder eine (erste) Nacht, in der ich gefühlt kaum geschlafen habe. Ich schätze, dass es bei mir drei Faktoren sind: Erstens bin ich (sehr ausgeprägt) kein Rückenschläfer. Es geht zwar schon etwas besser, aber dennoch muss ich nachts zumindest gelegentlich etwas seitlich liegen um gut ruhen zu können. Das gelingt mir mit 175 cm Körperlänge in der Warbonnet Blackbird XLC nicht perfekt, aber ausreichend bis zufriedenstellend.

    Zweitens wechsele ich im Bett schon häufig die Schlafposition, bin also eher unruhig bzw. habe den Antrieb häufiger die Liegeposition zu ändern. In der Hängematte hat mir hier bereits der Hinweis geholfen den Schlafsack einfach als Topquilt zu benutzen. Das funktioniert bis jetzt echt gut und gibt mir mehr Bewegungsfreiheit, weil es weniger einengt, und hilft mir dann eher Ruhe zu finden.

    Zum Dritten bin ich nach langen Wandertagen zwar körperlich müde und groggy, aber von den oft ereignisreichen Tagen eher aufgeputscht. In Verbindung mit der Dunkelheit und den eher ungewohnten Geräuschen - welches Tier kommt denn heute vorbei? 8| - stellt sich dann eine Art "ich muss wach- und achtsam bleiben" Stimmung ein. Eine Art permanentes Polling, ob da nicht doch "etwas" ist. Das ist mal mehr und mal weniger so, zumal ich als "Stadtkind" oft nicht in der Lage bin anhand der Geräusche zu erkennen, was sich da gerade in Umkreis befindet.

    Aktuell versuche ich es mir mit diversen kleinen Änderungen (z.B. anderes Kissen) möglichst bequem zu machen. Oder lange Merino-Unterwäsche, damit es im Schlafsack nicht schwitzig wird. Bei dem Thema der Liegeposition als auch der ungewohnten Umgebung setze ich auf die zunehmende Macht der Gewohnheit.

    Irgendwann würde ich z.B. trotzdem gerne eine Brückenhängematte probeliegen, da es gut sein könnte, dass das eher zu meinen Schlafgewohnheiten (Punkt 1 und Punkt 2) passt. Aus diversen Gründen wäre es mir jedoch lieber, wenn es nach und nach mit der Gathered end besser klappt. :)

    Einmal editiert, zuletzt von BX.33 (11. Oktober 2022 um 07:50)

  • Bei dem Thema der Liegeposition als auch der ungewohnten Umgebung setze ich auf die zunehmende Macht der Gewohnheit.

    Bei der Liegeposition schwamm ich irgendwie immer im Nirvana, wusste nicht so recht wo ich hingehöre, vor allem was die diagoanlität anging. Das war ein Grund mehr für den Wooki für mich.

    Und meine Vermutung war richtig, der hat mir dann gezeigt wo es sich ganz gut liegen lässt.

    Zweitens wechsele ich im Bett schon häufig die Schlafposition, bin also eher unruhig bzw. habe den Antrieb häufiger die Liegeposition zu ändern.

    "Esoterik"-Tipp: Wenn ich regelmäßig mein Qi-Gong oder meine Meditation machen, schlafe ich bedeutend ruhiger und weniger wuselig, das hilft mir auch in der Matte.

  • Lange Merinowäsche finde ich in der Hängematte ebenfalls angenehmer zu tragen als z.B. Funktions- oder Baumwollstoff.

    Feuchtigkeit wird in Merino einfach deutlich weniger wahrgenommen und kühlt gleichzeitig nicht aus.

    Zum Thema Seitenschlafen hab ich ja mal mitgefilmt...

    Zumindest in meiner 12ft-Matte ist das bei knapp 180cm Körpergrösse wirklich angenehm und Seitenwechsel ohne wachwerden möglich...

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  • Zu Hause schlafe ich schnell und gut ein, wenn ich mich vorher ca. 20 min auf eine Akupressurmatte lege. Aber so was schleife ich natürlich nicht mit in den Wald, selbst, wenn sie ohne die Schaumstoffeinlage gar nicht mal so schwer und sperrig wäre. Die Hab-Acht-Stellung ist bei mir in der Hängematte zum Glück weniger ausgeprägt als auf dem Boden, aber ganz ausknipsen lässt sie sich insbesondere in der ersten Nacht nicht, ich brauche u.U. länger zum Einschlafen und wache öfters auf. Schon zu Bodenzeiten habe ich mich nach so einer Waldnacht aber trotzdem erholt und ausgeschlafen gefühlt, nun, mit deutlich mehr Schlaf, nur mit mehr Unterbrechungen als zu Hause, erst recht.

  • zumal ich als "Stadtkind" oft nicht in der Lage bin anhand der Geräusche zu erkennen, was sich da gerade in Umkreis befindet.

    Das kannst du als Vorteil verbuchen.

    Wenn du auch noch wüsstest, was für Getier sich da um die HM schleicht, würdest du die Nacht mit tennisballgroßen Augen in der Matte verbringen. =O =O

    Gruß, Harald

  • Das kannst du als Vorteil verbuchen.

    Wenn du auch noch wüsstest, was für Getier sich da um die HM schleicht, würdest du die Nacht mit tennisballgroßen Augen in der Matte verbringen. =O =O

    Na das ist aber doch alles auf dem Boden und da brüten wir ja nicht 😎

    Nervig sind da aber Mäuse die unter der Matte im Laub rascheln und nach den Krümeln vom Abendessen suchen oder bellend Rehe die sich beschweren das da so eine blöde Hängematte über ihrem Schlafplatz hängt. Und nicht zu vergessen die Eule im Nachbarbaum die lautstark versucht ihren Partner zum rüberkommen zu überreden.

    Ganz besonders nervig sind dann noch die Eichhörnchen die an der Aufhängung knabbern. (Eingeweihte kennen die Geschichte)😉

    Aber davon abgesehen ist es im Wald doch eher ruhig😎

    Don't Panic

  • Na das ist aber doch alles auf dem Boden und da brüten wir ja nicht 😎

    Nervig sind da aber Mäuse die unter der Matte im Laub rascheln und nach den Krümeln vom Abendessen suchen oder bellend Rehe die sich beschweren das da so eine blöde Hängematte über ihrem Schlafplatz hängt. Und nicht zu vergessen die Eule im Nachbarbaum die lautstark versucht ihren Partner zum rüberkommen zu überreden.

    Ganz besonders nervig sind dann noch die Eichhörnchen die an der Aufhängung knabbern. (Eingeweihte kennen die Geschichte)😉

    Aber davon abgesehen ist es im Wald doch eher ruhig😎

    Das nervt doch nicht. Deshalb macht man das doch…

  • PeterHX Bin gerade auf der Suche nach einem kleinen und leichten Daunenkissen. Mit meinem aufblasbaren Kopfkissen komme ich überhaupt nicht klar und benötige dringend eine Alternative. Wo hattest du denn dein Exemplar bestellt? Danke vorab!

    Ich habe das Daunenkissen von Paria Outdoors und nutze es so wie es kam. Man kann aber auch in ein "Einschubfach" noch ne Jacke oder ähnliches einschieben, damit man mehr Volumen hat. Ich mag es allerdings eher flach, eigentlich nur um das "Kissengefühl" zu haben und es ist sicherlich auch etwas Isolation. Aber die Isolation ist vermutlich eher zu vernachlässigen, dafür passt sich das Kissen prima an die Hängematte an und drückt mir den Kopf nicht in eine unnatürliche Lage. Meine Freundin nutzt es auch und ist ebenfalls sehr zufrieden damit.

  • PeterHX Klingt alles hervorragend ... jedoch bleibt die eigentliche Frage unbeantwortet! ;) Oder hattest Du das etwa tatsächlich direkt aus den USA bestellt (ggf. mit anderen Produkten zusammen)?

    Ich finde die Daunenkissen von Warbonnnet sehr gut. Benutze ich in der Gathered End immer und in der Ridgerunner, dann aber ein kleines Tempur Pedic Reisekissen. 

  • BoundryWaters Wusste bis dato gar nicht, dass es die von Warbonnet gibt. Ein Daunenkissen in dem schönen Camo! Wow! :love: Leider mal wieder nicht erhältlich hier in der Gegend. ;)

    PS. So ein festeres Kissen kann ich mir in einer Bridge hammock gut vorstellen. Aber in der GE benötige ich aufgrund des am Kopf schräg verlaufenden Stoffes ein möglichst konturloses und kleines Kissen, welches sich schön formen lässt und keinesfalls widerspenstig ist. Anders bekomme ich meine Rübe nicht gut gelagert und das aktuelle Luftkissen ist der blanke Horror! ^^

  • BoundryWaters Wusste bis dato gar nicht, dass es die von Warbonnet gibt. Ein Daunenkissen in dem schönen Camo! Wow! :love: Leider mal wieder nicht erhältlich hier in der Gegend. ;)

    PS. So ein festeres Kissen kann ich mir in einer Bridge hammock gut vorstellen. Aber in der GE benötige ich aufgrund des am Kopf schräg verlaufenden Stoffes ein möglichst konturloses und kleines Kissen, welches sich schön formen lässt und keinesfalls widerspenstig ist. Anders bekomme ich meine Rübe nicht gut gelagert und das aktuelle Luftkissen ist der blanke Horror! ^^

    Ja, in der GE ist das WB doppelt gefaltet der Hit! Ausserdem leicht und gut verstaubar.

  • Nur ganz leicht aufpumpen wäre jetzt auch mein Vorschlag für Luftkissen, so ist es super für mich - kaum Höhe, aber seitliche Führung für den Kopf (in der Cross Hammock gibt es die ja nicht durch die Mattenwand. Und nach hinten hält es das Moskitonetz höher, ein netter Nebeneffekt.

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