Welches Solar Panel?

  • Moin zusammen,

    Ich habe jetzt schon eine ganze Weile ein Solar Panel auf meiner Wunschliste stehen und wollte das ganze jetzt einmal angehen.......konnte mich aber noch für kein bestimmtes entscheiden.

    Verwendet jemand von euch so ein Solar Panel (hauptsächlich zum aufladen einer Powerbank gedacht) und kann etwas empfehlen?

    Ich dachte an so etwas wie z.B. das SunnyBag Sunbooster 21w oder Anker Powerport 21W?! Benutzt die jemand?

    Es sollte auf jeden Fall ein Solar Panel der 21W Klasse sein..........3 Faltelemente passen prima auf meinem Wanderwagen/Fahrradanhänger.

    Hoffe auf ein paar gute Empfehlungen :)

    Gruß von der Ostsee

  • wuppitom


    Für dich mit deinem Anhänger und den extensiven Ostsee-Ausflügen bestimmt keine schlechte Idee! ;)


    Hatte mir tatsächlich das Anker Powerport Solarpanel 21W im April 2019 zugelegt und dann direkt im mediterranen Raum mehrere Sommermonate intensiv genutzt. Habe damit auch zwei Powerbanks aufgeladen und diese anschließend für das Laden der Mobilgeräte genutzt. Das ganze hat hervorragend funktioniert, aber die Sonnenstunden-/intensität waren dort natürlich auch ideal.

    Ein ähnliches Produkt von Decathlon, welches ich damals unnötigerweise als Ergänzung gekauft hatte, habe ich bei Ebay wieder verscherbelt, weil es einfach einen deutlich minderwertigeren Eindruck machte und nominal auch weniger Ladestrom geliefert hat.

    Im Allgemeinen sind meine Erfahrungen mit mehreren Anker-Produkten (Powerbank, USB-Ladegerät, Taschenlampen, Bluetooth-Lautsprecher) über die Jahre durchweg gut. Daher empfehle ich die Marke und hier im speziellen auch dieses Solarpanel weiter.

  • Sinnvoller wäre es, wie überall im Leben, vom (Energie)bedarf auszugehen und dafür dann das passende (Panel) zu wählen. ;)


    Die angegebenen Werte sind ideale Peak Werte, real liegen die Paneele deutlich darunter (Stichwort Laborbedingungen und konversionsrate)


    Das Problem an diesen faltbaren 'Mehrpanellösungen' - sie sind in Reihe geschaltet - und die Leistung richtet sich somit nach dem am schlechtesten ausgerichteten. Ist das suboptimal ausgerichtet - oder wirft etwas einen kleinen Schatten darauf - regeln auch die anderen runter.

    Mit Pech kommt da dann weniger an, als bei einem deutlich kleineren, dass sich dafür gut ausrichten lässt.

    Das wäre so, als würde man Nord- und Südseite des Hausdachs gemeinsam betreiben.


    Ich selbst bin mit einem sogenannten 10W in A5 Größe unterwegs - bereits an den Maßen sollte klar sein, dass es eher 5W sind - und effektiv kommen davon dann 2-2,5w an.


    Je nach Jahreszeit, Wetter und Exponiertheit bekomme ich selbst damit meine 10.000mAh Powerbank über den Tag am Rücksack voll, ohne groß auf Ausrichtung zu achten - und habe damit mehr Strom, als ich mit meinen Verbrauchern nutzen kann.


    Hier der bereits ein paar Jahre alte Thread dazu aus dem UL Forum, dort ist eigentlich schon damals alles gesagt und durchgekaut, getan hat sich am Markt bei den kleinen, billigen Paneelen in Sachen Effizienz nämlich nichts.

    Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung
    Ich bin seit 2012 mit Solarpanel unterwegs. Inzwischen nehme ich auch kein Netzteil mehr mit. Anfänglich war das Solarpanel eine erzwungene Wahl, weil ich in…
    www.ultraleicht-trekking.com

  • Ich würde das Panel hauptsächlich zum laden einer 10000er Powerbank verwenden.

    Mittlerweile haben sich auch bei mir einige Wiederaufladbare Ausrüstungsteile angesammelt..........z.B. ein Mini Radio, Kopflampe, Mini LED Laterne oder eine kleine Pumpe. Dazu halt noch das IPhone und manchmal auch ein Ipad Mini.

    Wenn ich auf einer längeren Tour eine 10000er Powerbank 1x alle 1-2 Tage voll aufladen kann wäre ich sehr zufrieden.......das sollte auch bei viel Nutzung (z.B. Abends noch einen Film gucken) reichen.

    Powerbanks mit integriertem Solar Panel habe ich auch schon einmal probiert...........die waren aber nicht das was ich wollte. Die waren mir auch viel zu langsam bei Laden.

    Ein Faltpanel wäre für meine Anhänger wohl die bessere Wahl. Von der Anhängerlänge her würde ein 3teiliges Panel am besten passen........

  • Wenn ich auf einer längeren Tour eine 10000er Powerbank 1x alle 1-2 Tage voll aufladen kann wäre ich sehr zufrieden.......das sollte auch bei viel Nutzung (z.B. Abends noch einen Film gucken) reichen.

    Das kommt ganz darauf an, wo du bist. Das Problem mit Solarpanel ist, dass sie nur unter optimalen Bedingungen auch nur annähernd die nominelle Leistung bringen. Bist du in Bewegung wird die Powerbank höchst wahrscheinlich nicht über Tag aufgeladen sein. Eine Teilverschattung (und da reicht ein Schnürchen aus) beeinträchtigt massiv das gesamte Panel. Wenn du das Panel ordentlich ausgerichtet hast, könnte so ein 21W Panel über den Tag hinweg die 10.000mAh Powerbank wohl aufladen - aber das sind dann auch 5-6h Ladezeit (ausgehend von durchschnittlich ca. halber Nennleistung). Da darfst du dann aber auch keine Pause im Schatten machen oder durch einen Wald marschieren.


    Wenn man Tests glauben schenken darf, dann gibt's in der deutschen Frühlingssonne ~11-13W effektiv und im Schatten mäßige 3-4W. Da USB Powerbanks eben über USB laden mit ~5V (abgesehen von USB PD, aber das wird eher nicht so üblich sein). Macht also ~2,4A in der prallen Sonne und 0,7A im Schatten. Wenn deine Powerbank 10.000mAh hat (bzw. 10Ah) dann kann man sich ausrechnen, wie lange der Ladevorgang dauert - mindestens.


    Langer Rede kurzer Sinn: 21W sind schon nicht üppig bemessen, darunter macht alles eh keinen Sinn und mehr Nennleistung ist immer besser. Imho sind Solarpanels aber nur für stationäres campen bzw. Touren mit langen Pausen geeignet.

  • Moin,

    Ich muss noch mal genau messen wie lang das Panel aufgeklappt sein darf das es gut auf meine Anhänger passt........

    Aber ich denke mehr als ein 3x 7,5w Panel passt nicht wirklich?! Ein 4er Panel ist wahrscheinlich schon zu lang?!

    Auf einem meiner Anhänger ist vielleicht der Winkel von Frühjahr bis Herbst günstiger als an einem Rucksack.........zumindest wenn die Sonne hoch steht. Der Einsatzort wäre eigentlich nur hier in Deutschland bzw Mitteleuropa und im Sommer in Skandinavien.........


    Gruß von der Ostsee

  • Guten Abend Tom,

    ich nutze das 28 Watt von BigBlue seit knapp 3 Jahren schon und bin super zufrieden, habe es auf größeren touren immer dabei, zuletzt knapp 2 Wochen in Schweden konnte damit täglich meine Powerbank innerhalb von stunden wieder voll machen, natürlich bei direkter Sonneneinstrahlung, wenn es sehr bewölkt ist klappt es nur bedingt bricht hin und wieder mal den Ladevorgang ab und startet ihn aber auch wieder automatisch. Ich habe es damals für knapp 60€ im Angebot bekommen, normal liegt der Preis so bei 90€, über Amazon sind da oft Rabatt Aktionen.

  • Moin,

    Ja das BigBlue hört sich auch gut an.........das gibt es auch mit 3 Faltpanele und 21w :/

    Danke erstmal an alle..........jetzt habe ich einige Anhaltspunkte und kann mal ein paar Nächte drüber schlafen und mich noch ein wenig schlauer machen ...........

    Gruß von der Ostsee

  • Imho sind Solarpanels aber nur für stationäres campen bzw. Touren mit langen Pausen geeignet.

    Dem widerspricht ganz einfach die Praxis, sorry.

    Es kommt - wie oben geschrieben - natürlich auf die Rahmenbedingungen des Ladens - und den Energiebedarf an, aber auf längeren Sommertouren bin ich wie geschrieben selbst mit meinem kleinen Panel völlig autark - und ernte I.d.R. mehr Strom, alles ich verbrauche. Und das alles bekennender nicht-Pausen-macher, der die Tage weitestgehend durch läuft.

  • Dem widerspricht ganz einfach die Praxis, sorry.

    Das ist schön, dass das für dich in deinem spezifischen Anwendungsfall klappt. Ich hab mit dem Vorgänger des aktuellen Anker Panels in Schottland die Erfahrung gemacht, dass das Gewicht des Panels den nutzen konterkariert. Klar, eine kleine Powerbank, die nur wenige Geräte mit Strom versorgen muss, kann man damit u.U. geladen bekommen. Auf dem Rucksack ist das aber schon ein Garant für meist miese Leistung, denn je nach Verschaltung kann schon ein minimal verschattetes Modul die Leistung aller Module drastisch senken. Das kann natürlich immer noch genug sein, um eine kleine Powerbank vollzuladen, aber die hat eben auch nur begrenzte Kapazität.


    Wenn man unbedingt autark sein muss, dann führt natürlich nichts wirklich an ihnen vorbei.


    Man ist aber rein vom Gewicht her wahrscheinlich besser bedingt, wenn man ein oder zwei weitere mittel-große Powerbanks einpackt. Das neuere Anker Panel wiegt wenigstens nur noch ~420g (der Vorgänger lag afaik bei >600g). Die Nitecore NPB4 wiegt 378g, hat 20.000mAh und ist sogar IP68, die Nitecore NB20000 wiegt ~325g. Das sollte für 4x Smartphone laden ausreichen + eine Handvoll Ladungen für eine Smartwatch. Damit alleine kann man schon bis zu einer Woche auskommen. Bedenkt man noch, dass man ja für das Solarpanel auch noch eine Powerbank dabei hat, sind wir jetzt schon bei 2 Woche.


    So eine Powerbank würde mindestens 10h (eher mehr)am Solarpanel hängen, um geladen zu werden und dabei auch noch nicht verschattet werden.


    Mit dieser 20-25W Klasse würde ich mich nicht mehr mit herumschlagen. Und wer mit einer fahrbaren Untersatz unterwegs ist, kann eh gleich mal zur 500W Klasse mit 100-200W Solarpanel greifen.

  • ....kleiner "Nebeneffekt" der kleinen Panels >>in diesen Zeiten<<:


    Ich nutze das Panel auch fast ausnahmslos wenn ich NICHT auf Tour bin : daheim...


    ...für den smartfön und die powerbank..!!

  • TLDR - vielleicht kurz vorweg:
    Panel funktoniert grandios - man sollte wissen, was man braucht und nutzt.
    Alles bereits erprobt - man kann sich an jahrelangen Erfahrungen orientieren und der Versuch, das Rad neu zu erfinden ist nicht nötig, womit das Thema eigentlich ein recht kurzes im Verweis auf diese Erfahrungen sein sollte


    Aber so kann man das nicht stehen lassen, das hinkt ja an allen Ecken und Enden - und gibt ein völlig falsches Bild des praktisch Möglichen.

    Noch mal zum Mitschreiben:

    Ich beschreibe, dass das beim Wandern und den dabei typischen Energiebedarf wunderbar autark funktioniert. Nicht nur für mich, sondern für etliche Langstreckenwanderer und seit vielen Jahren, benenne konkrete Rahmenbedingungen, Geräte Ausbeuten und Bedarfe.


    Darauf wird das pauschal negiert, indem Panels lediglich völlig andere Anwendungsfälle zugestanden werden

    Imho sind Solarpanels aber nur für stationäres campen bzw. Touren mit langen Pausen geeignet.

    Dem widerspreche ich - und weise nochmals auf die seit Jahren breit erprobte Praxis hin - konkrete Ausbeuten sind ja bereits eingangs dokumentiert.


    Woraufhin singulär mir ein spezifischer Anwendungsfall unterstellt wird, obwohl ich bereits eingangs den Thread verlinkt habe, der breite Erfahrungswerte aus der Praxis für eben jenen den Anwendungsfall der autarken Nutzung von etlichen Langstreckenwanderern über zehn Jahre [!] hinweg dokumentiert.
    Für eben jenen Anwendungsfall, der pauschal negiert wurde.



    Begründet wird das dann selbst wiederum mit einem Anwendungsfall, der spezifischer, anekdotischer - und mehrzu bereits im Ansatz zum Scheitern verurteilt wohl kaum sein könnte:

    Ich hab mit dem Vorgänger des aktuellen Anker Panels in Schottland

    Und da haben wir noch nicht über konkrete Route, Jahreszeit und Wetterbedingungen geredet. Aber anhand von einer singulären Erfahrung - mit einem einzigen, sackschweren, alten Panel - in einer einzigen - dazu wenig geeigneten Region - und ohne jegliche Angaben zu optimaler Anbringung am Rucksack, Ausbeute und Energiebedarf das generelle Anwendungszenario beim Wandern abzutun - ich bleibe dabei:

    Dem widerspricht ganz einfach die Praxis, sorry.

    ...und zwar nicht nur meine Praxis, wie oben ausgeführt.



    Und - danach wird es nicht besser, denn es zeigt sich, auf welchen völlig schiefen Grundanahmen das Ganze fußt:

    eine kleine Powerbank, die nur wenige Geräte mit Strom versorgen muss, kann man damit u.U. geladen bekommen.

    Nicht die größe der Powerbank - und auch nicht de Anzahl der Geräte sollte der Ausgangspunkt der Überlegungen sein, sondern der Verbrauch - an dem sich die zu erntende Stommenge ausrichtet. Ich habe Ausbeuten und Bedarfe, die i.d.R. beim Wandern anfallen benannt - und diese kann man - unter den ebenso benannten Rahmenbedingungen, die ebenso klar sind - selbst mit dem ebenso benannten kleinen Panel decken - wie ja später sogar selbst festgestellt wird!


    Auf dem Rucksack ist das aber schon ein Garant für meist miese Leistung, denn je nach Verschaltung kann schon ein minimal verschattetes Modul die Leistung aller Module drastisch senken.

    Auch hier - das stimmt derart pauschal einfach absolut nicht. Man kann das Panel auf dem Rucksack sehr wohl in gutem Winkel ausrichten - was sich durch Messwerte bestätigen lässt. Wenn ich lese 'auf' dem Rucksack, lässt mich das schon da im Ansatz zweifeln. Hast Du Deine Anbringung einmal durchgemessen?
    Und was bringt einen zu der Annahme, dass das Ganze 'auf' dem Rucksack 'meist' verschattet ist? Auch das lässt mich eher ein PICNIC vermuten, denn ich sehe keinen Grund, weshalb es bei der Anwendung am Rucksack 'meist' das Panel verschattet sein sollte. Das lässt sich - von der konkreten Anbringung ab doch auch bereits anhand der Laufrichtung zur Sonne widerlegen. Über einen langen Lauftag hat man da selbst in sonnenzugewandter Laufrichtung mehr als genug Sonnenstunden auf dem Panel.



    um eine kleine Powerbank vollzuladen, aber die hat eben auch nur begrenzte Kapazität

    Was ist denn eine kleine Powerbank? und warum ist es wichtig, zu benennen, dass diese eine begrenzte Kapazität hat? Haben das nicht alle? Warum ist es relevant, dass diese voll geladen wird? Und warum ist das alles überhaupt wichtig, wenn ich die Bank so ausgewählt habe, dass sie als Puffer meinen vorher ermittelten Bedarf locker deckt? Fragen über Fragen...

    Aber nähern wir uns weiter.



    Man ist aber rein vom Gewicht her wahrscheinlich besser bedingt, wenn man ein oder zwei weitere mittel-große Powerbanks einpackt.

    jetzt wird es spannend - und es formt sich bereits im Ansatz mittelgroßes Neugierde, ob jemand einen Weg gefunden hat physikalische Grenzen außer Kraft zu setzen.

    Noch mal zur Erinnerung, wie oben benannt, bin ich mit einem A5 Panel unterwegs.
    Hätte man einen Blick in den eingangs verlinkten Thread geworfen, wüsste man:
    Gewicht 70g, damit lade ich meine 10.000er Powerbank (150g) über den Lauftag i.d.R. mehr oder minder gut voll, was aber gar nicht die relevante Kenngröße ist, sondern dass ich voll autark und mit mehr Stromüberschuss, als ich für die üblichen Geräte beim Wandern benötige. Bei einem Gewicht von 220g - sagen wir großzügig 250g viel zu schweren Kabeln (die ich natürlich nicht dabei habe). Und das ist bereits ein äußerst opulentes Setup, dessen Puffer den Verbrauch bei Weitem übersteigt, wie die eingehende Lektüre offenbart hätte.


    Wie zum Teufel also mit 'ein - oder zwei [!] mehr mittelgroße Powerbanks - besser bedient' - wie soll das gehen? Und was sind 'mittelgroße Powerbanks? Der Spannungsbogen steigt!


    Es folgt allerdings abermals erstaunliches der Kategore:

    Quote

    spezifisch, anekdotisch - und mehrzu bereits im Ansatz zum Scheitern verurteilt


    Das neuere Anker Panel wiegt wenigstens nur noch ~420g (der Vorgänger lag afaik bei >600g). Die Nitecore NPB4 wiegt 378g, hat 20.000mAh und ist sogar IP68, die Nitecore NB20000 wiegt ~325g.

    nämlich ein viel zu schweres Setup mit sechs[!] Mal so schwerem Panel, wie von vielen derzeit genutzt - und eine Powerbank, die eben nicht eine am Bedarf ausgerichtete Powerbankgröße wie selber weiter unten noch bemerkt werden wird.
    (nicht mal eine, die das optimale Verhältnis von Gewicht zu Kapazität hat, denn das sind derzeit nun Mal 10.000er. Selbst, wenn man zwei davon mitnehmen würde, wie oben geschrieben, wäre man noch leichter - und hätte zudem Ausfallsicherheit, aber gut.)

    Im Ergebnis sind wir bei 750 bis 950g, also das drei- bis vierfache des Nötigen.

    Das aus diesen derart schrägen Annahmen als Voraussetzung im Ergebnis die Negierung des Anwendungsfalls folgt, ist dann wirklich kein Wunder.


    Und - das ganze zeigt neben dem völlig ungeeigneten Panel zudem wie bereits angeschnitten den eklatanten Denkfehler des viel zu groß gewählten Pufferspeichers für den nötigen Energiebedarf!
    Es wird gedanklich eine autarke Speicherlösung, die für eine Woche reichen soll (350g, 20k Powerbank) mit einem Solarpanel Setup genutzt, dass den Speicher nur als Puffer benötigt und nachliefert - und beim diskutierten Verbrauch beim Wandern mit einem viel kleineren Puffer blendend auskommt!

    So eine Powerbank würde mindestens 10h (eher mehr)am Solarpanel hängen, um geladen zu werden und dabei auch noch nicht verschattet werden.

    So weit die ungefähre Physik, genau.
    Nur nochmals - warum ist die Kapazität relevant und nicht der Verbrauch?


    Das sollte für 4x Smartphone laden ausreichen + eine Handvoll Ladungen für eine Smartwatch. Damit alleine kann man schon bis zu einer Woche auskommen.


    Eben -der Verbrauch ist deutlich niedriger, man braucht beim Wandern keine täglichen 20.000mAh!

    Die Powerbank hinge in eben dieser Woche Wandern locker 70[!] Stunden am Panel!Da kann ich noch so viel Verschattung, Schlechtwettertage etc. abziehen - es geht sich in der Praxis super[!] aus!

    Selbst mit kleinerem Panel und halb so großer und weniger als halb so schwerer Powerbank, 10.000 mAh - selbst mit diversen Geräten! Ich aase mittlerweile mit Strom auf Tour! Ich muss nicht hoffen, abends eine Steckdose zu finden. Ich höre mittlerweile auf langweiligen Tagesetappen selbst mit Bluetooth Kopfhörern Musik, dazu Kopflampe, jede Menge Smartphone Verbrauch durch Navigation, Trekking, Fotos etc. etc.

    Den Break even der Ansätze, die alle ihre Berechtigung haben - Panel mit Powerbank, Nur Ladestecker, Powerbank mit Ladestecker - kann sich jeder anhand seines Verbrauchs selbst ausrechnen - und anhand seiner Tour ( und den dabei relevanten Rahmenbedingungen, die für oder gegen den ein oder anderen Ansatz sprechen) gewichten und abwägen und damit je nachdem besser bei dem einen oder dem anderen Ansatz liegen.
    Für alle dieser Ansätze gilt aber, mit den richtigen Annahmen zum Verbrauch zu hantieren und die Setups dahingehend optimiert zusammenzustellen, um sie fair vergleichen zu können und das jeweils beste Setup für das Geplante zu wählen.
    Sonst kommt halt Murks dabei raus und man braucht sich nicht wundern.

  • Nur kurz, denn ich hab keine Lust mich auf eine ausufernde Diskussion in dem Tonfall einzulassen:


    Es ist doch gut wenn es für dich und einige UL Thruhiker funktioniert: für andere funktioniert es nicht. Manch einer hat halt ein, zwei, drei Geräte mehr dabei, bei anderen spielt das Wetter nicht unbedingt mit, etc. Darauf hatte ich hinweisen wollen. Im Eingangspost ging es genau um diesen Nachfolger von meinem selbst getesteten Panel - viel hat sich an den Zellen nicht getan, das ganze wurde v.a. leichter m.W.


    P.S.: Ich hab echt keine Ahnung, warum du in einem solch aggressiven Unterton hier meinst kommunizieren zu müssen. Ich bin raus aus dem Faden. Viel Spaß.

  • Es wird Winter.

    Kaufe Dir lieber warme Füßlinge

    Moin,

    auch die gibt es mit Akkubetrieb........ :)

    Ich werde diesen Winter mal eine von diesen elektrischen, Schlafsack-Heizmatten ( z.B. von Vango 40x60cm, 220g) probieren.........die gibt es mittlerweile in verschiedenen Größen und Ausführungen.

    Gruß von der Ostsee

  • hangloose


    Das von Dir genannte 10W Panel interessiert mich und zum Ausprobieren würde ich mir das gerne zulegen.

    Ist es jenes hier von Lixada? Lt. deinem Link oben sollte das passen, richtig?

    Ja, das ist es. Läuft unter diversen Namen - gibt es aber auch mit verschiedenen Zellen drin. Muss man auf jeden Fall messen, ob die Variante, die man bekommt taugt.

    (Und sollte man sowieso generell bei Panels, ob die Zellen ok sind. Mikrorisse sind mit bloßem Auge nicht sichtbar und ich hatte schon eins, bei dem eines der zwei Paneele tot war. Auch das kann sonst zum falschen Eindruck führen, kleine Solarpanels unterwegs seien generell Mist.)


    Gibt auch längliche, weiße mir ähnlicher Leistung und Preis. Die sind auch besser verfügbar.

    Mit gefällt da der Formfaktor am Rücksack weniger - und der Anschluss an der kurzen Seite anstelle der Langseite.

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