Probleme in Amazonas Adventure

  • Bis zu dem Satz dachte ich ernsthaft die ganze Zeit, als Ihr vom nicht idealen Baumabstand geschrieben habt, dass die Bäume zu nahe beieinander standen :D Wieviel Abstand wäre denn sinnvoll, 5m?

    Naja, das Problem mit großem Baumabstand ist, dass die Aufhängung auch lang genug sein muss und man hoch genug die Baumgurte befestigen können muss. Ist deine Aufhängung lang genug und du hast Baumkletterzeug dabei, dann kannst du auch mit 50m Baumabstand hängen. Für die meisten wird die Höhe der Baumgurte wahrscheinlich früher zum Problem werden, als die Länge der Aufhängung.


    Der Mindestabstand hängt ebenfalls von der Länge der Aufhängung ab. Whoopie Slings haben meist eine größere Mindestlänge, als andere Aufhängesysteme. Nächster Punkt wären die Baumgurte und der Durchmesser der Bäume - langer Gurt und relativ schmale Bäume sind dann wieder etwas schwierig und man wird ggf. wickeln müssen. Die Länge deiner HM und damit auch die einer ggf. vorhanden Ridgeline sind dann ja noch weitere Faktoren. Effektiv ist der Mindestabstand technisch fix und der Maximalabstand hängt von verschiedenen weiteren Faktoren ab, wie z.B. auch deine gewünschte Sitzhöhe (die ist zum einen Geschmack und zum anderen auch relevant, ob du z.B. eine Gear Hammock darunter hängen willst). Klingt vielleicht erstmal komisch, aber wenn du mit 10m Baumabstand hängen willst und 50cm Bodenfreiheit haben möchtest (ziemlich hoch fürs Sitzen, aber dafür Platz für eine Gear Hammock und den UQ), dann werden die Baumgurten für einen optimalen Winkel bei 3,5m sitzen müssen - das muss der Baum ja auch hergeben und mehr als dünnes Gestrüpp dort haben.


    Nun bist du ja mit der Ridgeline nicht mehr so abhängig vom Aufhängungswinkel in Sachen Komfort, allerdings ergeben schon 10° weniger ~50% mehr Querkräfte am jeweiligen Baum und auch entlang der Aufhängung. Das spart dir aber nur ~10cm Aufhängung pro Seite. Je höher die die hängst, desto länger der Hebelarm und auch desto größer die Kräfte auf die Rinde.


    Spiel am besten etwas mit dem Hammock Hang Calculator und deinen Präferenzen herum.

    Das heisst also, die Auswahl der Hängematte ist auch von dem Zubehör abhängig. Das macht die Entscheidungsfindung nicht einfacher :/

    Eigentlich nicht. Die meisten Sachen sind recht universell. Es gibt speziellere Sachen wie z.B. die Dutchware Sidecars oder so Sachen wie Verbindungskits, um zwei GE Hängematten nebeneinander hängen zu können. Die sind meist speziell. Die Dutchware Peak Shelves sind auch speziell, weil sie noch jeweils 2 interne Schlaufen benötigen. OneWind hat aber eigenen Peak Shelves, die ohne diese Schlaufen auskommen - sind eigentlich damit eher Ridgeline Taschen, aber funktionieren auch. Das Moskitonetz ist häufig ja integriert und du kaufst es direkt mit dazu. Es gibt noch kokon-artige Moskitonetze zum überstülpen - die sind sehr universell. Die meisten UQ passen auch problemlos an Hängematten verschiedener Hersteller. Erst mit speziellen Aufhängesystemen an der Hängematte wird das ggf. schwieriger.

  • Moin,

    Ich orientiere mich draußen beim Mindestabstand der Aufhängepunkte an der Länge meines Tarps............denn wo das zwischen passt, da sollte auf jeden Fall auch die Hm zwischen passen.

    Bei meinen 11ft Hängematten in Kombination mit einem 12ft Tarp finde ich für mich ca. 5m Abstand ideal ( mit Dyneema oder Polyester Gurten).

    Sind deine Gurte aus Nylon oder ähnlich dehnbaren Material musst du die Dehnung des Materials mit berücksichtigen........d.h. die Hm höher aufhängen wenn du morgens nicht auf dem Boden liegen möchtest. Aber besser die Aufhängung gegen Material mit wenig Dehnung austauschen :)

    Gruß von der Ostsee

  • dann kannst du auch mit 50m Baumabstand hängen

    Das bezweifle ich, weil du da ziemlich ins Schwanken kommen würdest. Ich wurde in einer Herbstnacht im Jahr 2020 um Mitternacht geweckt, weil meine Hängematte durch die im Sturm schwankenden Bäume ziemlich stark und teilweise ruckartig angehoben und wieder gesenkt wurde. Und da hatte ich meine Hängematte keine zwei Meter über Boden an den Bäumen befestigt.


    Aber klar: Im Prinzip hast du schon recht. ;)

  • Ok, ich habe verstanden, dass ich das richtige Aufhängen der HM noch lernen muß und das werde ich sicher auch noch. Das kommt ja dann mit der Zeit hoffentlich von selbst. Aber das ganze Thema soll hier eigentlich nur ein Nebenthema sein, auch wenn ich dankbar für die vielen wertvollen Tips bin!


    Ich würde gerne nochmal den Bogen zum Anfang schlagen. Der Kern meines Problems ist ja, dass ich gesundheitlich etwas vorbelastet bin, und seit ein paar Jahren sehr drucksensitiv im Bereich Oberschenkelknochen bin (da wo die Hüfte am breitesten ist). Der Orthopäde konnte mir da auch nicht wirklich weiterhelfen, er meinte nach dem Röntgen nur, dass der Knochen etwas weiter raussteht als üblich. Ich persönlich denke eher an irgendwelche festsitzenden entzündlichen Prozesse (Schleimbeutel), aber der Hausarzt konnte mir da auch nicht weiterhelfen. Ich werden nochmal zu einem anderen Orthopäden und Allgemeinmediziner gehen, und das gegenchecken lassen. Aber naja nun ist es halt erstmal so. Also wenn ich dieses Problem nicht hätte, wäre die Amazonas HM einfach nur unbequem, aber so ist sie eben schon fast schmerzhaft für mich. Und deswegen habe ich nun etwas Sorgen, dass ich ähnliche Probleme auch mit einer 12' GE HM haben werde. Ich denke ich werde es einfach mal riskieren und meine eigenen Erfahrungen machen, denn dass zufällig jemand hier mitliest, der genau dieselben Beschwerden wie ich hat , ist sehr unwahrscheinlich.


    Allerding sagt mein Bauchgefühl mir, dass ich vielleicht dann gleich direkt mit einer Cross-/Quer-/90°- oder einer Brücken-Hängematte einsteigen sollte, weil da eben dieses tiefe einsinken in den Stoff so gut wie gar nicht gegeben ist. Aber das könnte ja auch schon dank des 70D Nylon der OneWind besser sein. Vor allem befürchte ich aber auch, wenn ich jetzt eine 12' GE HM kaufe, dass die dann ihren Einsatzbereich eher als mobile HM zum Wandern und Biken hat, und ich mir für daheim eh noch eine zusätzlich Brücken HM kaufe, so wie die Hammock Fairy das ja auch macht. Wenn ich dann mit der GE HM nicht klar komme, müsste ich fürs Wandern auch auf eine 90° oder Brücken Hm umsteigen und somit wäre da auch noch ein Neukauf fällig....das wäre dann schon die vierte HM.


    Ich werd wohl trotzdem die OneWind 12' nehmen, einfach um mal weiterzukommen. Aber am besten gefallen mir eigentlich die 90° QuerHM, nicht nur wegen des angeblichen hohen Liegekomforts, sondern auch weil man da bei der Aufhängung flexibler ist. Das Ein- und Aussteigen lernt man schon. Allerdings gefallen mir die Brücken HM wegen des angeblich noch höheren Liefekomforts natürlich genau so gut....*Haare rauf*


    Eigentlich bräuchte ich eine HM für zuhause, eine Zweite für leichtes Gepäck im Sommer und eine Dritte für 4 Jahreszeiten draussen...Ich glaube ich bin größenwahnsinnig =O Aber vielleicht versteht mich ja jemand, hat selbe Überlegungen bereits angestellt und kann mich vor Doppel- oder Fehlkäufe bewahren.

  • ...denn dass zufällig jemand hier mitliest, der genau dieselben Beschwerden wie ich hat , ist sehr unwahrscheinlich.

    Ja das ist sehr unwahrscheinlich.

    Das jemand mitliest der solche Geschichten schon öfter gehört hat, und schon einige Male gesehen hat wie solche Sachen (wo die Ärzte nicht weiter wussten) mit der passenden Ernährung behoben werden konnten, und auch noch die beste Ernährungsberaterin der Welt seine Lebensgefährtin nennen darf, ist auch sehr unwahrscheinlich.

    Schreib mir mal eine PN wenn du magst ;)

  • H1mitz Ich habe alle 3 verschieden HM Typen probiert und würde dir bei deinen Hüftproblemen zu einer Crosshammock raten, weil du bei der am wenigsten Druck an diesen Stellen hast. Ich hatte selber 2 Querhängematten, aber für mich, weil ich klein bin, war das Ein- und Aussteigen zu schwierig, aber das ist bei deiner Größe kein Problem. Außerdem ist die Aufhängehöhe bei so einer Matte in der Regel höher als bei einer Gathered End, weil sie tiefer nach unten geht und da kam ich schnell an meine Grenzen, wenn ich noch eine normale Sitzhöhe haben wollte. Das wäre für dich aber kein Problem, so dass ich die zu einer Crosshammock raten würde.


    Eine Brückenhängematte ist mir persönlich zu kippelig und vor allem in der Mitte an den Seiten zu hart, so dass man, beim Auf-der-Seite-liegen mit den Knieen schnell an die recht harten Seitenkanten kommt.


    Bei einer GE, die ich normalerweise verwende, hast du durch die hochgezogene Seitenwand (zumindest auf einer Seite) einen gewissen Druck, den ich allerdings für vernachlässigbar halte, wenn die HM lang genug und der Stoff fest genug ist (z.B. 70D). Evt. auch doppellagig - dann ist der Stoff noch fester.


    Hier im Forum gibt es sicher jemanden in deiner Nähe, wo du mal probeliegen kannst. Das würde ich unbedingt mal versuchen.

  • Schreib mir mal eine PN wenn du magst ;)

    Vielen Dank für das Angebot, auf das ich gerne die Tage mal zurückkomme.


    Ich habe alle 3 verschieden HM Typen probiert und würde dir bei deinen Hüftproblemen zu einer Crosshammock raten, weil du bei der am wenigsten Druck an diesen Stellen hast. I

    Auch dir vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht, das war genau was ich mir erhofft hatte, jemand der alle Varienten schon mal durchgetestet hat und mir einen Stups in die richtige Richtung gibt. Beim Lesen deines Beitrag gestern, ist meine innere Waage, die bisher zwischen GE und Cross HM ausgeglichen war, eindeutig zugunsten der Cross HM ausgeschlagen, und die Entscheidung, dass es eine CrossHM wird, war schon fast gefallen. Aber dann habe ich gestern nochmal die Amazonas HM aufgehängt, so wie mir von euch geraten wurde, habe ich sie höher montiert, und zwar so weit oben wie ich konnte, also 2,30m. Ich habe dann ca. 2 Stunden drinne gelegen: Keine der vorherigen Probleme mehr mit der Hüfte. Auch die Schultern wurden nicht mehr zusammengedrückt. Allerdings lag ich sehr "bananig", das war für meinen Geschmack viel zu durchgebogen... die Beine waren bestimmt 30-40 cm höher als der Rücken.. ^^ Das wäre ja aber mit einer 12' GE HM nicht mehr der Fall, weshalb ich mich nun doch nochmal zu einer Solchen umentschieden habe. Die Cross HM finde ich aber nach wie vor sehr interessant, und evtl. in 1-2 Jahren nach eventuellem Probeliegen komme ich darauf zurück.

    Jetzt wird es aber erstmal eine 12' Onewind, und die bestelle ich noch dieses Wochenende , dazu kommt gleich noch der "4 Saesons Underquilt + Blanket" und der Underquilt Protektor. Es gibt ja auch noch den Winter Windsack, ist das ein sinnvolles Zubehör, was haltet ihr davon? Tropft einem da nicht nachts das Kondenswasser runter?


    Außerdem weiß ich nicht welches Tarp ich nehme.. Es gibt ja zwei verschiedene, einmal das ultralight/rectangula und das hexagonale. Ist das einfach nur eine persönlicher Vorliebe, oder hat das eine Vorteile gegenüber dem anderen? Was mich übrigens an der Bezeichnung des ultraleichten wundert ist, dass es mit 845g deutlich schwerer als das hexagonale mit 650g ist. Außerdem bin ich etwas unsicher, ob die Länge von 3,66m überhaupt ausreicht, um eine 12' (3,65m) Hängematte bei starkem Regen wirklich trocken zu halten. Wieso lässt man die nicht etwas weiter überstehen? :/


    Bei der Hängematte schein ja alles dabei zu sein, was man zum befestigen braucht, aber ich habe im Shop solche "Einsteller für den Underquilt" gesehen, ist das sinnvoll, oder kann man die Teile gar nicht verwenden, wenn man ein Moskitonetz drüber hat?


    Die Preise sind bei OneWind ja relativ verführerisch, und die haben echt interessante Sachen, z.b. das große Mosiktonetz, das man am Tarp befestigen kann. Eigentlich ziemlich genial, da kann man Abend vor dem Abliegen nochmal schön drunter sitzen und kochen und dann auch essen und noch einen Tee trinken, und morgens den Kaffee, grade im Norden oder an Flüßen, wo viele Mücken sind. 62€ ist für eine mückenfreie Zone ein ganz guter Preis, finde ich. Was haltet ihr von dem Teil, ist das praxistauglich? Bisher habe ich halt abends immer sofort einen lange Hose und einen Hoodie angezogen, um nicht zerstochen zu werden. Das ging auch, aber um schnell zu kochen und zu essen, aber danach dann trotzdem sofort ab ins mückenfreie Zelt.


    Habt ihr noch Tips für weiteres sinnvolles Zubehör? Ich bestelle ungerne zweimal, wegen der Versandkosten, grade bei Kleinkram ;)

    Edited once, last by H1mitz ().

  • Es gibt ja zwei verschiedene, einmal das ultralight/rectangula und das hexagonale. Ist das einfach nur eine persönlicher Vorliebe, oder hat das eine Vorteile gegenüber dem anderen? Was mich übrigens an der Bezeichnung des ultraleichten wundert ist, dass es mit 845g deutlich schwerer als das hexagonale mit 650g ist.

    Beide Tarps sind aus dem gleichen Stoff gemacht - 1.1oz 20D Ripstop Nylon. Der Gewichtsunterschied ergibt sich also aus der Fläche. Mehr Stoff wiegt eben auch mehr.

    Außerdem bin ich etwas unsicher, ob die Länge von 3,66m überhaupt ausreicht, um eine 12' (3,65m) Hängematte bei starkem Regen wirklich trocken zu halten. Wieso lässt man die nicht etwas weiter überstehen? :/

    Wie Waldläufer70 schon schrieb: die Hängematte hängt durch! Wenn du die Ridgeline auf die gerne verwendeten 83% einstellst, ist die Hängematte von oben gesehen nur noch 3,04 m lang. Das Tarp steht also an beiden Ende ca. 31 cm über. Ob das reicht hängt vom Tarpdesign und vom Wetter ab. Wenn du nicht regelmäßig bei sehr schlechtem Wetter oder im Winter hängen willst, ist ein 12' Hex Tarp ausreichend. Mit einem 13' Hex Tarp hättest du noch etwas mehr Schutz an den Enden, kommst dir aber auch schneller mit der Hängemattenaufhängung ins Gehege. Außerdem brauchst du mehr Platz zwischen den Bäumen. Aus diesem Grund finde ich die Mini-Türen Tarps so genial: man hat den Regenschutz eines wesentlich längeren Hex Tarps ohne die Nachteile. Wenn du das Wintertarp mit vollen Türen nimmst, reichen 12' Länge auf jeden Fall aus. Du kannst ja jederzeit die Türen schließen und hast dann Rundumschutz.

    Bei der Hängematte schein ja alles dabei zu sein, was man zum befestigen braucht, aber ich habe im Shop solche "Einsteller für den Underquilt" gesehen, ist das sinnvoll, oder kann man die Teile gar nicht verwenden, wenn man ein Moskitonetz drüber hat?

    Kann man machen, ist aber umständlich. Die Spanner werden unter dem Netzsocken oder über dem integrierten Netz verwendet. Ich hab diese Basteleien schon durch und würde einfach eine Clew installieren, sofern der Quilt breit genug ist. Oder gleich einen Wooki bzw. Sooki verwenden.

  • Moin,


    das mit der Länge vom Tarp ist schon ok, denn die Hängematte hängt ja durch und damit ist die Länge an der Ridgeline etwa etwa 1/6 kürzer als in ausgestrecktem Zustand. Wenn Du das teurere Tarp nimmst, kannst Du an den Aufhängungsenden die "Türen" schließen und hast dadurch mehr Witterungs- und Sichtschutz.


    Als weiters Zubehör, kannst Du Dir überlegen, ob Du zusätzlich oder anstatt des mitgelieferten Organizers (der wohl neuerdings nur noch ein einfacher Sack ist) Dir den Peak Storage Hammock oder einen richtigen Organizer (z.B. den hier) gönnen willst. Falls Du das Tarp an mehr als 4 Punkten abspannen willst, brauchst Du natürlich weitere Leinen und Heringe und die Guy Line Lock Tensioners finde ich für weitere Abspannpunkte sehr interessant.


    Viele Grüße aus dem Odenwald

    Reinhard

  • *face palm* Ok eine Hängematte hängt durch und verkürzt sich dadurch. Ich glaube nochmal vergesse ich das nicht (hoffentlich :rolleyes: ).

    Mit dem "Türen-Tarp" meint ihr also beide das Ultralight rectangulare? Das klingt alles sehr plausibel, dann nehme ich das.


    Ourrewaeller So einen Organizer für die Ridgeline nehm ich dann auch gleich mit, danke für den Tip. Ebenfalls die Guy Line Lock Tensioners, sowas kann man immer brauchen, auch beim Zelt, die probiere ich gerne mal aus. Und von den Alu Guyline Tensioners bestell ich dann auch gleich eine Packung mit, schade nur, dass es die nicht in schwarz oder grau gibt.


    Kann man machen, ist aber umständlich. Die Spanner werden unter dem Netzsocken oder über dem integrierten Netz verwendet. Ich hab diese Basteleien schon durch und würde einfach eine Clew installieren, sofern der Quilt breit genug ist. Oder gleich einen Wooki bzw. Sooki verwenden.

    Hmm da komme ich nicht mehr mit, müsste ich die "Clew" selber basteln oder gibts die als Zubehör zu kaufen? Und was sind denn Wookis und Sookis? Wenn ich das google, tauchen auch noch Dookis und Hookis auf ?( Spooky ^^ Würdet ihr mir von dem Onwind Quilt eher abraten, gibt's bessere Alternativen?

  • Hmm da komme ich nicht mehr mit, müsste ich die "Clew" selber basteln oder gibts die als Zubehör zu kaufen? Und was sind denn Wookis und Sookis? Wenn ich das google, tauchen auch noch Dookis und Hookis auf ?( Spooky ^^ Würdet ihr mir von dem Onwind Quilt eher abraten, gibt's bessere Alternativen?

    Nein, die Clew müsstest du selbst basteln - wie im Post beschrieben. Ist ja nun nicht sooo schwierig. Und eine Nähmaschine braucht man auch nicht. Wenn du nicht basteln sondern fertig kaufen möchtest bestell dir entweder einen Simply Light Designs Trailwinder (gibt's nur direkt bei SLD) mit KuFa Isolierung oder einen Warbonnet Wooki (die kannst du auch bei mir in D bestellen) mit Daunenisolierung. Ein Sooki ist eine DIY Variante des Wooki (Synthetischer Wooki = Sooki). Im Forum haben sich schon viele einen Sooki genäht. Manche sogar einen Wooki-Klon (also mit Daunen).

    Würdet ihr mir von dem Onwind Quilt eher abraten, gibt's bessere Alternativen?

    Sicher gibt es bessere Alternativen - siehe Simply Light Designs und Warbonnet. Wenn man einmal einen Wooki (oder überhaupt einen hängemattenähnlichen Underquilt) verwendet hat, will man im Allgemeinen nicht mehr zurück zu den üblichen Underquilts mit Eckaufhängung. Siehe dazu auch hier. Aber diese Underquilts sind halt eine ganze Ecke teurer weil sie eben nicht in Fernost genäht werden.

  • Hallo, ich hab ja beide Tarps.....nimm das Türentarp, das hat noch an jeder Seite mittig 2 zusätzliche Abspannpunkte. Das gibt extra-Platz und gerade bei Wind wird das Tarp nicht so schnell an die Matte geklatscht. Nachteil ist bei milderen Bedingungen das die Türen schon irgendwie optisch störend sind wenn du sie "hochklappst". Die Windsocke solltest du dann auch nicht brauchen ( ist natürlich vom Rest des Setups abhängig).

    Ich hab mir die Schnüre um den Underquilt an der Ridgeline festzumachen nachbestellt, echte Verbesserung aber nerviger beim ein- und aussteigen.

    Ich hab dann später den WookiXL 20F von HammockFairy bestellt, super Teil.

    Die Kinder kriegen den Onewind-Underquilt, da selbst der 14jährige mit 170 cm nicht schafft diagonal liegen zu bleiben.

    Die 10jährige lag letztens morgens sogar mit dem Kopf am Fußende.

    Solltest du dich für nen Wookie XL entscheiden, da musst du bestimmt verlängern für ne 12 Fuß-Matte.

  • Nachteil ist bei milderen Bedingungen das die Türen schon irgendwie optisch störend sind wenn du sie "hochklappst".

    Moin,

    ich vermute dass du die Türen des Tarp bei gutem Wetter außen am Tarp zusammen führst........wenn du sie innen, also unter dem Tarp zusammen hängst sieht es von außen aus wie ein normales Hex-Tarp.

    Gruß von der Ostsee

  • Nein, die Clew müsstest du selbst basteln - wie im Post beschrieben. Ist ja nun nicht sooo schwierig. Und eine Nähmaschine braucht man auch nicht.

    Irgendwie verabschiede sich mein Gehirn beim Thema "Clew", sry. Ist die Clew nur die Befestigungsart mittel elastischer Schnüre oder gehört eine spezieller Quilt mit dazu? Oder anders gefragt, kann ich den OneWind UQ nehmen und dann dafür ein Clew basteln?

    Die Wookis von Warbonnet sind echt sehr gut aus, und dass du die direkt in DE anbietest ist natürlich auch sehr interessant, allerdings sollte ich als Anfänger nicht über 400€ dafür ausgeben, solange ich nicht sicher bin, dass die GE HM für mich das richtige ist. Leider hast du ja die Variante Scandinavien nicht, wird die zu wenig nachgefragt?


    Ich hab mir die Schnüre um den Underquilt an der Ridgeline festzumachen nachbestellt, echte Verbesserung aber nerviger beim ein- und aussteigen.

    ...

    Solltest du dich für nen Wookie XL entscheiden, da musst du bestimmt verlängern für ne 12 Fuß-Matte.

    Du meinst diese Adjuster für Underquilt, nach denen ich weiter oben gefragt hatte?

    Was meinst du denn mit Verlängern, da krieg ich schon wieder ein ungutes Gefühl.. :/ Es wundert mich ohnehin, dass es bei Warbonnet keine 12' HM gibt.. Dann ist der Wooki also zu kurz? Aber die Isolierte Schicht ist trotzdem lang genug, um mich auf voller Länge zu schützen? Muss da am Ende ein Nylontuch als Verlängerung angenäht werden??

    Edited once, last by H1mitz ().

  • Irgendwie verabschiede sich mein Gehirn beim Thema "Clew", sry. Ist die Clew nur die Befestigungsart mittel elastischer Schnüre oder gehört eine spezieller Quilt mit dazu? Oder anders gefragt, kann ich den OneWind UQ nehmen und dann dafür ein Clew basteln?

    Die Clew ist nur die Bezeichnung für die alternative Quiltaufhängung. Anstatt den Underquilt nur an den Ecken aufzuhängen, bringst du an den schmalen Seiten viele Kordel an und verwandelst ihn so in eine Art Hängematte. Sofern der Onewind Underquilt breit genug ist (140 cm oder breiter wären perfekt, aber zur Not geht es auch mit 130 cm), kannst du eine Clew anbringen.

    Die Wookis von Warbonnet sind echt sehr gut aus, und dass du die direkt in DE anbietest ist natürlich auch sehr interessant, allerdings sollte ich als Anfänger nicht über 400€ dafür ausgeben, solange ich nicht sicher bin, dass die GE HM für mich das richtige ist. Leider hast du ja die Variante Scandinavien nicht, wird die zu wenig nachgefragt?

    Willst du mit dem Wooki bei -20°C raus gehen? Der Scandinavian Wooki ist wirklich nur für sehr kalte Nächte geeignet. In unseren Breiten ist ein 0° Wooki normalerweise absolut ausreichend. Deshalb ist die Nachfrage auch zu gering. Die letzten Scandinavian Wookis musste ich alle weit unter Preis verkaufen, deshalb habe ich sie aus dem Sortiment genommen.

  • Sofern der Onewind Underquilt breit genug ist (140 cm oder breiter wären perfekt, aber zur Not geht es auch mit 130 cm), kannst du eine Clew anbringen.

    Das wird eng, der Onewind Underquilt ist nur 132 cm breit. Wird der Clew die HM in dem Fall einengen?


    Willst du mit dem Wooki bei -20°C raus gehen? Der Scandinavian Wooki ist wirklich nur für sehr kalte Nächte geeignet. In unseren Breiten ist ein 0° Wooki normalerweise absolut ausreichend. Deshalb ist die Nachfrage auch zu gering. Die letzten Scandinavian Wookis musste ich alle weit unter Preis verkaufen, deshalb habe ich sie aus dem Sortiment genommen.

    Tut mir leid, dass zu lesen. Ist ja nicht Sinn der Sache, dass du die Ausrüstung anderer Leute finanzierst..

    Ich bin bisher eh nur im Sommer und Herbst rausgegangen, aber auf eine kleine Wintertour hätte ich auch mal Lust. Den Herstellangaben vertraue ich nie100%ig, die sind doch oft übertrieben. Vermutlich liegt man mit dem Skandinavian Wooki bei -5° wärmer und besser als mit dem 20°F, oder täusche ich mich da? Und da der Gewichtsunterschied zwischen den beiden nur 280g ausmacht (500g vs 780g Wooki XL) würde ich den höheren Preis von 85.00 USD in Kauf nehmen. Ich muss dazu anmerken, dass ich mir schon länger ausmale, wie es wohl im Winter in Lappland sein muß, also in einer Hütte mit ausreichend Feuerholz natürlich. Tageswanderungen im Schnee, Langlauf und aber vielleicht auch mal Nachts unter freiem Himmel die Sterne und Nordlichter in einer HM zu erleben. Also nicht dass ich so eine Reise konkret plane, da werde ich wohl erstmal in Schweden und Finnland die Schären abradeln (im Sommer natürlich :) ) und meine bisher erst zur Hälfte (Tallinn - Bremen) absolvierte Ostseeteour komplementieren, aber der Winter im hohen Norden ruft mich auch irgendwie.

  • Mann, fang erst mal mit der Onewind HM und einem billigen UQ an. Das probierst du dann mal in aller Ruhe aus und sammelst Erfahrungen. Danach kannst du dann "upgraden". Aber mach dir nicht jetzt schon einen Kopf über irgendwelche Hochwintertouren, wenn du erst gerade mit dem Hängen anfängst! Winterhängen ist nochmals ne ganz eigene Disziplin!

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!