Hallo zusammen,
nachdem ich hier unheimlich viele Infos abgegriffen habe und mir der Kopf geraucht hat bei der Frage, was für ein Hängematten-Typ ich bin und welche Hängematte die richtige für mich ist, habe ich mich entschlossen, einfach mal klein anzufangen und mir selbst eine zu nähen.
Weil der Shop von Hammock Fairy gerade Pause gemacht hatte und weil ich sowieso erstmal einen einfachen festen Stoff testen wollte, habe ich kurzerhand 4 Meter Ripstop-Nylon von Extremtextil bestellt. Außerdem irgendwo ein Mara 120 Nähgarn und Mirotex-Nadeln. (Es ist überhaupt nicht so leicht, ein passendes Nähgarn zu finden). Ich hatte zunächst Bedenken, ob das 120er vielleicht zu dünn ist, aber ich habe ein gutes Gefühl. Durch den Warbonnet-Whip entstehen ja keine größeren Zugkräfte auf den Nähten.
Ich sollte nebenbei erwähnen, dass die Hängematte mein erstes Projekt überhaupt mit der Nähmaschine war und ich vorher noch nie genäht habe.
Ich bin zufrieden mit meinem Erstlingswerk und jetzt kann ich testen, ob mir Länge und Breite sowie die Stoffhärte zusagen.
Zu den Maßen: Die Matte hat zwischen den Whips eine Länge von 345 cm und eine Breite von ~150 cm (nicht nochmal nachgemessen).
Was jetzt noch fehlt ist eine vernünftige Aufhängung. Ich habe mir bei Hammock Fairy ein Paar Baumgurte und ein Paar Dutch Beetle Buckles bestellt. Die passende Whoopie-Sling spleiße ich mir selbst.
Außerdem benötige ich noch einen Underquilt, aber da weiß ich noch nicht, ob ich mir selbst einen baue oder einen kaufe.
Wir waren gestern mit der Familie im Rothaargebirge wandern und ich konnte die Hängematte in der Mittagspause erstmals testen.
Dafür, dass ich wenig Mühe in die Aufhängung gesteckt habe, hat sich das schon sehr gemütlich angefühlt. Meine Söhne wollten gar nicht mehr aussteigen
. (Auf einem Foto liegt mein 10-jähriger Sohn in der Matte, das bin also nicht ich).
Vielen Dank an alle hier im Forum, von denen ich die vielen Tipps abgreifen konnte und die mir indirekt die Angst vor DIY genommen haben.