Ausrüstung im Spätherbst (Mischmaschwetter)

  • Wenn du magst, dann stell hier doch einfach deine Hängemattenfotos ein, also die, auf denen deine Ausrüstung zu sehen ist.

    Ich sehe immer gern Hängematten in schöner Landschaft ☺

    Das kann ich gerne machen und das sind ja auch nicht viele. Denn von den fünf Nächten habe ich drei in der Hängematte geschlafen. An- und abgereist bin ich ja mit dem Nachtzug.


    Hier die Bilder von meiner ersten Nacht in der HM.


    Noch beim Aufbau:


    Fertig:


    Und mein Blick raus:


    Die zweite Nacht war vom Ort her eher unspektakulär:


    Traumhaft dann wieder das Hängeplätzchen in Nacht 3:


    Und hier der Blick in die andere Richtung:

  • Zwei Fragen habe ich aber:


    1. Meine Wandersocken habe ich nachts über die Ridgeline (unter das Mositonetz) gehängt. Abends hatte ich den Eindruck, dass sie recht trocken waren. Morgens dann eher feucht. Was macht ihr mit euren Wandersocken? Nicht auslüften? Mit in den Schlafsack / Underquilt nehmen?


    2. Wie die Wandersocken war morgens auch mein Topquilt von außen leicht feucht. Ich vermute einfach, dass die herbstliche Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit einfach hierzu führen. Aber vielleicht hat ja noch jemand einen hilfreichen Tipp für mich? Bei Daune ist halt jede Feuchtigkeit doof.

    Für meinen Underquilt hatte ich noch einen UQP genäht. Der war auch super, denn der UQ war morgens immer trocken.

    zu 1.

    Mache ich auch so, sind dann halt noch feucht morgens, das stört aber im Regelfall nicht, weil "das Wasser" auch recht schnell warm ist sobald man Schuhe an hat und sich bewegt. Wenn es "zu fies ist und ich Weichei bin" laufe ich mit dem Zweitpaar und lasse die nassen Socken aussen am Rucksack trocknen.


    zu 2.

    Lässt sich kaum ändern; vor dem Einpacken noch ein wenig auslüften und dann jede Gelegenheit (Pause) nutzen, um die Sachen in der Sonne oder im Wind zu trocknen.

    Normalerweise zieht leichte Feuchtigkeit nicht so schnell in den Schasa/Quilt rein, dass die Daune nass wird.

    Einen Kompressionssack, sofern du überhaupt einen verwendest und deine Daunensache nicht einfach lose in den Rucksack packst würde ich bei feuchten Sachen eher vermeiden.

    Zaungast & Milchmädchenrechner

  • Nochmal zur Ausrüstungsfrage des Fadens:


    Langzeitwanderer, wie z.B. Christine Thürmer verzichten in der naßkalten Jahreszeit generell auf Daunenausrüstung und nutzen dann nur KuFa. Ich denke, dass gilt so bei Touren ab 3-4 Tagen. Für einen Wochenendovernighter nehme ich trotzdem Daune, auch wenn es nass ist und achte sehr darauf, dass die Sachen nicht nass werden. Nach ein paar Tagen im Nieselregen und Nebel ist das aber sicher nicht zu vermeiden. Für länger aber dann Apex.

  • Ich klemme meine feuchten Wandersocken im Beinbereich zwischen Wooki und Hängematte. Dort spüre ich keinerlei Wärmeverlust, und Morgens sind sie knochentrocken und warm.


    Beim Underquilt hatte ich noch nie Probleme mit Feuchtigkeit und bleibe deshalb bei Daune. Mein Schlafsack war dafür schon häufiger etwas feucht. Ich teste deshalb gerade einen Top Quilt mit UP. Das könnte ein guter Kompromiss sein.

  • Was willst du hören?

    Das ist die beste, fluffigste und innovativste Kunstfaser die es je gab. Daune ist sowas von hinfällig.


    Das würde ich zumindest gerne hören...

    Aber um meine Fragen zu spezifizieren:

    - Wie fühlt sich die Wärme im Vergleich zur Daune an?

    - Kannst du die +30% mehr Füllung gegenüber 850cuin Daune bestätigen?

    - Auch nach dem Waschgang wieder fluffig?

    - Geruchsentwicklung?

    - Auch wärmend, wenn feucht?

  • Das ist die beste, fluffigste und innovativste Kunstfaser die es je gab. Daune ist sowas von hinfällig.

    Sorry, aber nein.

    - Wie fühlt sich die Wärme im Vergleich zur Daune an?

    Schwer zu spezifizieren. Ich finde, man spürt die Wärme nicht ganz so schnell wie bei Daune. Und es wird mir etwas schneller zu warm. Aber das war zu erwarten.

    - Kannst du die +30% mehr Füllung gegenüber 850cuin Daune bestätigen?

    Sorry, ich habe meinen Top Quilt fertig gekauft, und bisher weder Daunenquilts noch UPquilts selbst genäht oder befüllt. Deshalb kann ich dir da nicht weiterhelfen.

    - Auch nach dem Waschgang wieder fluffig?

    Die Bauschkraft ist vom waschen nicht - oder zumindest nicht merkbar - beeinträchtigt worden. Allerdings verrutscht die lose Füllung ähnlich leicht wie Daune, d.h. man muss die Klumpen aufbrechen und gleichmäßig verteilen. Natürlich trocknet der Quilt wesentlich schneller.

    - Geruchsentwicklung?

    Die Frage verstehe ich nicht so ganz. Ich verwende den Quilt noch nicht lange genug um Schweißgeruch feststellen zu können. Aber ich nehme an, dass er bei entsprechend langer Nutzung genauso müffeln wird wie ein Daunenquilt. Warum sollte es da einen Unterschied geben?

    - Auch wärmend, wenn feucht?

    Sorry, aber ich schlafe nur in trockener Isolierung. Und bisher hatte ich auch noch nie das Problem, dass meine Isolierung - egal ob Daune oder KuFa - nass oder feucht geworden wäre.

  • Naja, das ist klar. Nasse Daune riecht anders als nasse Wolle oder nasses Polyester. Das verstehe ich aber nicht unter Geruchsentwicklung. Geruchsentwicklung ist bei Kleidung die direkt auf der Haut getragen wird ein wichtiges Thema. Sogenannte "Funktionsshirts" fangen schon nach kurzer Zeit an zu stinken, und nach einiger Zeit lässt sich der Gestank auch nicht mehr auswaschen. Im Gegensatz dazu riechen Wollshirt nach feuchtem Schaf, was angenehmer ist als die Duftmarke "reifer" Mensch. Dieses Problem hatte ich jedoch noch nie bei meiner Isolierung. Bei ausreichend intensiver Nutzung müffelt jeder Quilt irgendwann. Aber zumindest ist meine Nase nicht fein genug um einen deutlichen Unterschied zwischen einem Daunenquilt und einem KuFa-Quilt festzustellen. Die Hülle ist auch in beiden Fällen 100% Synthetik.

  • Sogenannte "Funktionsshirts" fangen schon nach kurzer Zeit an zu stinken, und nach einiger Zeit lässt sich der Gestank auch nicht mehr auswaschen.

    Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Präziser: Ich habe Shirts, die schon nach fünf Minuten zu stinken beginnen, auch ohne körperliche Betätigung. Andere stinken gar nie, zumindest nicht mehr als ein Baumwoll-T-Shirt. Nach dem Waschen riechen alle, die ich bisher hatte, wieder angenehm frisch - einfach unterschiedlich lange (siehe oben). Vermutlich haben wir unterschiedliche Produkte benutzt. Und vermutlich kommt es auch auf die Person an.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!