Kochsysteme - womit seid ihr unterwegs? Keine Wertung sondern einfach nur Sammlung verschiedener Ideen ;-)

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  • Ich suche nämlich so nen kleinen Holzkocher

    Fagorian hier noch ein Vorschlag für dich

    https://www.etsy.com/de/listing/928…=sr_gallery-1-2

    mit Rauchgas(Sekundär)verbrennung und nur 100 g

    Alter... geht das nicht in einer Konversation?? Bis eben brauchte ich keinen zusätzlichen Kocher... :rolleyes:

    "Ist es dir schon einmal in den Sinn gekommen, dass du möglicherweise falsch liegst?" Snoopy/Charles M. Schulz

  • Ich füge einfach mal meine Kochersysteme an:

    MSR WhisperLite International

    Pro

    • unverwüstlich
    • relativ gut regelbar
    • ziemlich effizient
    • weltuntergangssicher

    Contra

    • relativ sperrig und schwer
    • in manchen Regionen findet man das richtige Benzin nur recht schwierig (ich habe vergeblich in Edinburgh gesucht jedenfalls - selbst die Camping Stores haben mich wegschicken müssen)
    • benötigt einen Windschutz
    • eher teuer da ohne Topf

    Würde ich noch einmal vor der Wahl stehen, ich würde definitiv zum WhisperLite Universal an Stelle des International greifen, denn der funktioniert auch mit Gaskartuschen - universeller geht's kaum. Das Ding funktioniert einfach - wahrscheinlich auch der Grund, dass das Ding auch bei einigen Militäreinheiten oder bei extremen Expeditionen mitkommt. Ziemlicher Overkill für Wanderungen. Vor dem Hintergrund würde ich ihn wahrscheinlich nicht noch einmal anschaffen.

    Esbit Spiritus-Kocher CS985HA

    Pro

    • günstig
    • kompakt
    • relativ leicht
    • Spiritus und Esbit als Brennstoff
    • mehr oder wenige runkaputtbar

    Contra

    • praktisch nicht regelbar
    • Feststoff muss runter brennen
    • wenig Leistung

    Hatte ich angeschafft als kleiner Brenner für Touren ohne nennenswerte Ambitionen zu Kochen. Reicht voll und ganz aus, um Wasser zu erhitzen für einen Tee oder eine Tütennahrung. Imho nicht wirklich ideal für die große Tour geeignet.

    Auf meiner Einkaufsliste steht noch ein MSR WindBurner Personal mit dem 1.8l Topf (in den passt dann auch eine 220g Kartusche). Relativ kompakt, ziemlich gut regelbar und so windresistent wie es nur geht. Leider ist MSR anscheinend massiv von den Produktionsengpässen durch die Pandemie betroffen und die ganzen Kocher sind relativ schlecht verfügbar und wenn dann nur zu deutlich höheren Preisen als normal leider.

  • Ich nutze seit längerem den Toaks Siphon Spiritusbrenner in Verbindung mit einem etwas festeren Titan Windschutz. Den Windschutz habe ich gerollt im Brenner, alles dann in meiner Tasse und dem French Press Pot. Wenig Gewicht und kleines Packmaß. In der Apotheke habe ich mir 100ml Fläschchen für 1 € gekauft die Passen noch mitten in den gerollten Windschutz. Mit 100 ml bekomme ich ca. 4-5 mal Wasser heiß für Kaffee oder Trecking Food (jeweils 350 bis 500 ml). Ich habe auch einen BSR 3000 Titan Gasbrenner für die Schraubkartuschen, den nehme ich aber inzwischen selten. Mit dem Spiritus System habe ich bisher nie Probleme gehabt und es ist geräuschlos. Ich habe zusätzlich immer als Unterlage eine Lötmatte dabei und bisweilen nehme ich meinen Ninja Outdoor Titian Hobo auch als Brenner Windschutz, da er in der Mitte des Kamins optional ein zusätzliches Kreuz für den Brenner hat. Der Abstand zum oberen Rand ist optimal und die Stabilotherm Pfanne steht darauf besser als auf dem klitzekleinen Kreuz direkt auf dem Brenner. Ich kombiniere immer je nach Einsatzzweck und wieviel ich tragen möchte.

  • Sollte der nicht mit ganz normalem bleifreiem Benzin laufen?

    Prinzipiell schon, aber die ganzen Additive hinterlassen im Brenner eher unschöne Rückstände, die man entfernen muss (Verstopfungsgefahr) und die Überreste bei der Verbrennung sind eher nicht so gesundheitsfördernd. Eher so eine Notfalllösung.

    Er läuft übrigens auch mit Petroleum aber das würde ich eher nicht empfehlen: das Zeug ist die Pest an den Fingern und hinterlässt massiv Rückstände an Kocher und Töpfen. Man muss dafür auch die Düse tauschen.

  • die ganzen Additive hinterlassen im Brenner eher unschöne Rückstände, die man entfernen muss (Verstopfungsgefahr) und die Überreste bei der Verbrennung sind eher nicht so gesundheitsfördernd

    Ahso. Schon wieder nicht döfer geworden, ein guter Tag :)

    Ich hab mal den Primus Omnifuel der ersten Generation im Abverkauf für 100€ ergattern können, der läuft mit "einmal alles bitte".

    Sprit hab ich noch nicht ausprobiert, aber den Hinweis mit den Rückständen nehme ich gerne mit.

    Am liebsten nehme ich Reinbenzin oder Gas, wenn da was daneben geht isses einfach wech... Meine Petroleumflasche im Regal beäuge ich immer skeptisch wenn ich dran vorbei gehe, die wird vermutlich niemals zum Einsatz kommen.

  • In meinem Optimus Polaris verwende ich normalerweise eine 50/50 Mischung aus Reinbenzin und Petroleum.

    Damit geht das Vorheizen ruck zuck und es brennt sauber und kraftvoll. Bei mehr Petroleum dauert das vorheizen länger und die Verbrennung ist nicht mehr so sauber. Bei weniger ist die Leistung spürbar geringer. Liegt wohl dran das ich keine eigene Düse für Petroleum habe sondern alles von Gas bis Petroleum mit einer Düse verfeuert wird.

    Wenn mir die Mischung unterwegs aus geht, hab nur die kleine 0.4L Flasche, kommt halt Sprit von der Tanke rein. Das hab ich eh meistens im Kanister fürs Moped dabei.

    Das der Brenner mit Sprit von der Tanke eher verdreckt kann ich nicht behaupten. Ich mach eh nach jedem Kochen die Düse frei, bei dem Polaris reicht da schütteln. So sind im laufe der Jahre schon etliche Liter Super und Super+ durch den Kocher gerauscht.

    Don't Panic

  • Moin zusammen,

    Ich konnte jetzt endlich mal meinen selbstgeschmiedeten „Waldläufer Grill“ Klon einweihen 👍🙂 habe den ja schon mal kurz vorgestellt.

    Alles funktioniert tadellos und die Hähnchenkeule war lecker 😋

    Gruß von der Ostsee


    Einmal editiert, zuletzt von wuppitom (10. August 2022 um 10:41)

  • Wünsche noch nachträglich einen guten Appetit, sieht gut aus!

    Bei mir sind, wie bei so vielen auch, je nach Einsatz ganz unterschiedliche Kochsysteme im Einsatz. Am liebsten koche ich auch mit Holz, da kommt die kleine Pyromanin in mir zum Vorschein, die sich aufgrund der Trockenheit derzeit aber nur am Smoker im heimischen Garten austoben kann. Bei Autoreisen oder für Kochevents, bei denen mit dem Auto vorgefahren werden kann, kommt die Petromaxgarde zum Einsatz, Atago und entsprechende Töpfe/Formen (auf den Autoreisen koche ich im Alltag, sofern Strom verfügbar ist, aber auch häufig ganz simpel auf einer Kochplatte und backe auf dem Gaskartuschenkocher mit dem Omnia). Bei Schwerlast-Radreisen darf der Gaskartuschenkocher und bei Bikepacking und Wanderungen meistens Spiritus (Whitebox-Stove) mit, wenn der Hobo zu gefährlich wäre (Pico oder Toaks Holzvergaser). Wenn der Bushbuddy endlich mal wieder ohne Wartezeit verfügbar ist, dann könnte der mich auch reizen mit seiner tollen Kombi aus Gewicht und geschlossenem Boden. Ich koche und backe äußerst gerne und mache, damit diese Leidenschaft bei der UL-Variante auch noch zum Einsatz kommen darf, dann wenigstens vorher die Trekkingnahrung selber.

  • ... selbstgeschmiedeten...

    MEGA! :thumbup:


    (Heisses Eisen und kalte Steine klopfen hab ich auch immer noch mal auf der Löffelliste...)

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    Vor vielen vielen Jahren hatte ich mal ein Spirituskocher-Set von Trangia mit Alutöpfen. Für zwei Personen Nudeln zu kochen hat 45min gedauert, hmm...

    Irgendwann ist das Set weitergewandert und wurd` nicht mehr vermisst.

    Jetzt ist die HM da und ich frag mich, ob unterwegs abends `ne heiße Suppe oder morgens was Warmes nicht doch ganz nett sein könnten.

    Über Kocher und Kochsysteme kannste Dich ja doofbelesen und weisst hinterher immer noch nicht, was "richtig" ist.
    (Eigentlich wie bei HM...  :saint: )

    Also gestern 1,5 Stunden durch den gl0betr0tter getiegert - und am Ende einfach entschieden.

    Mit einem Primus Essential Trail Stove Duo und `ner kleinen Gasbuddel kann ich soviel zum Einstieg hoffentlich nicht falsch machen.
    Ich hätte ihn auch ohne Duo genommen, aber der ist/war nicht verfügbar. Egal, jetzt kann ich eben Gasbuddeln mit und ohne Gewinde verwenden.

    Da die Auswahl eh nicht groß und alle vorhandenen Töpfe mir zu teuer waren, bin ich auf dem Heimweg nochmal kurz zunächst im Gebrauchtkaufhaus (da gab`s nix) und dann beim Supermarkt vorbeigefahren.

    Dieser Topf ist bestimmt viel zu groß, viel zu schwer und überhaupt... :D  War aber günstig. Und aufrüsten kann ich immer noch, wenn`s mir wichtig erscheint, nech!?! Ich denke, man kann was drin heißmachen, direkt draus löffeln und notfalls auch direkt draus trinken. Den Griff find` ich schon mal richtig gut. Der wird auch nicht heiß.

    Starterset 8)


  • Hi jenshelge,

    hi zusammen,

    ich hatte mal beim Stöbern auf bekannter großer Plattform eine Chinatopf gefunden und für den Preis dachte ich... .

    Der ist wirklich nicht verkehrt. Wenn ich nachher dran denke, dann steck ich Dir das Teil mal.

    Zur Topfgröße, wenn es nicht wirklich auf' s Gramm ankommt, finde ich einen eigentlich zu großen Topf besser, als einen wo man bei jedem Unrühren aufpassen muss.

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