Nachts im Wald mit Hund

  • Hallo Zusammen,


    gibt es hier Menschen, die zum nächtlichen Abhängen im Wald ihre Hunde mitnehmen?


    Wo/wie schlafen Eure Hunde? Wie kommen Eure Hunde in nicht vertrauter Umgebung mit Dunkelheit klar, wie reagieren sie auf die nächtlichen Geräusche des Waldes? Je nach Rasse können manche hündische Eigenschaften im Wald ja durchaus zur Herausforderung werden, wie zum Beispiel Jagdtrieb... Ich frag mich aber auch, wie es andersrum aussieht, z. B. mit Wildschweinen? Machen die tendenziell einen größeren Bogen um Orte, die nach Hund riechen, oder fühlen die sich von Hundegeruch vielleicht provoziert und gehen erst recht an ein Lager mit Hund ran?


    Über Erfahrungsberichte und praktische Tipps für entspannte und sichere Nächte mit Hunden im Wald würde ich mich sehr freuen.

  • Moin,

    ich bin oft mit dem Hund meiner Freundin unterwegs (Mops-Beagle Mix, 12 Jahre alt)🐶

    Er schläft dann mit in der Hm......das funktioniert prima 👍

    In die Hm kommt dann oft ein Schafsfell damit er mit seinen Krallen nicht die Hm beschädigt.

    Da ich oft mit Wanderwagen unterwegs bin, ist das Mehrgewicht nicht so tragisch für mich.

    Angst nachts hat er keine aber einen ausgeprägten Jagdtrieb.

    I.d.R. gewöhnen sich Hunde schnell an die Hm und das draußen schlafen......solange Frauchen/Herrchen dabei sind ist alles gut👍

    Wilde Tiere anlocken tut er auch nicht. Eher das Gegenteil. Hunde sind für die meisten Wildtiere in unseren Gefilden potenzielle Freßfeinde.

    Und keine Angst vor Wildschweinen....... die suchen auch ohne dass du deinen Hund dabei in den allermeisten Fällen das Weite👍😁

    Ich weiß nicht warum sich so viele Menschen, die im Wald schlafen, Sorgen wegen Wildschweine machen?! Widowmaker sind viel gefährlicher.......

    Wenn dein Hund den Wildschweinen nachhetzten sollte könnte es gefährlich für den Fifi werden ....

    vor allem wenn die Rotte gerade Nachwuchs hat. Aber ich denke du hast deinen Hund so weit unter Kontrolle dass er das nicht tut?!

    Also nur Mut! Dein Hund wird sich über jede Minute draußen mit dir freuen 🐕👍

    In diesem Sinne...... Gruß von der Ostsee

  • Danke für Deine nette, bebilderte Antwort, wuppitom !


    Find ich super, dass Du den Hund Deiner Freundin mit auf Abenteuer-Touren nimmst... :) Meine Hündin ist etwa halb so alt wie Eurer und zuhause eher gemütlich, aber draußen ziemlich auf Zack und ebenfalls mit ordentlich Jagdtrieb ausgestattet... Die Nase immer am Boden und auf Fährtensuche... Darum lass ich sie im Wald nie frei laufen.


    Ich denke, sie hätte auch kein Problem damit, mit mir in der HM zu liegen, nur würde ich dann wohl keinen Schlaf finden, weil sie ziemlich unruhig schläft. Und auch wenn ein Hund grundsätzlich auch ein super Wärmespender ist, möcht ich mir mit ihr nur äußerst ungern blutsaugende blinde Passagiere in den Schlafsack holen... Wie sieht es denn in Deiner Ecke mit Zecken aus und was macht Ihr zur Prophylaxe mit dem Hund?


    Und keine Angst vor Wildschweinen....... die suchen auch ohne dass du deinen Hund dabei in den allermeisten Fällen das Weite👍😁

    Ich weiß nicht warum sich so viele Menschen, die im Wald schlafen, Sorgen wegen Wildschweine machen?! Widowmaker sind viel gefährlicher.......

    Tatsächlich fürchte ich beide sehr. Bei Wildtieren würd ich auch denken/hoffen, dass die eher scheu das Weite suchen, aber man hört ja immer wieder mal von unschönen Begegnungen und was weiß ich, was Wildschweine Nachts im Wald so treiben... Da die ja auch nicht nur stärker und schneller sind, sondern sich - im Gegensatz zu mir - auch bestens auskennen in ihrem Revier, möcht ich lieber keine vermeidbaren Fehler machen. Ich kann auch nicht einschätzen, ob mein Hund Nachts im finsteren Wald bei Geräuschen anschlägt und bellt... Wenn dann würde ich hoffen, dass das alle möglichen Angreifer vertreibt, aber wenn nicht...... :/


    :)

  • Hey,

    mach Dir wegen den Wildschweinen keine allzu großen Sorgen. Sofern Du nicht gerade an ein schwer verletztes und fluchtunfähiges Wildschwein gerätst oder eine Bache mit ganz kleinen Frischlingen in Ihrem Schlafzimmer (Kessel) überraschst, dürfte die Gefahr überschaubar bleiben.


    Genieße einfach die tolle Zeit in der Natur und sofern Du unsicher bist, nimm für die ersten paar Mal zur moralischen Unterstützung einen Gefährten/tin mit.


    Gruß Andreas

  • Also wegen Wildschweinen würde ich mir echt keine Gedanken machen, die wenigen Wildschweine die ich in freier Wildbahn so getroffen habe, haben sich im wesentlichen nicht für mich interessiert. Vor allem im Münchner Umland sind die wahrscheinlich auch Menschen einfach gewöhnt, zb im Forstenrieder Park sieht man oft Wildschweine am Wegesrand die sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Nachts habe ich noch nie Besuch von Schweinen bemerkt. Allerdings hänge ich mich auch nirgends hin, wo es offensichtliche Wildschweinspuren gibt, also Suhlen, Mahlbäume, frisch aufgewühlter Boden usw. Mit Hunden habe ich keine Erfahrung, aber ich würde vermuten, dass Wildschweine nachts eher einen Bogen um Hundegeruch machen, zwecks Erfahrungen mit Jägern usw.

  • Ich war letztes Jahr mit den Hunden meiner Freundin im Wald, einer 45cm hohe Mischlingshündin. Ab und zu war dann auch noch der größere dabei. Probleme mit Tieren hatten wir keine, die Kleine liebt den Wald, da ist es so aufregend.
    Nachts ist sie einige male aufgewacht, hat leise geknurrt und mich geweckt. Nicht gerade schön, so aus dem Schlaf zu schrecken, aber besser so als anders. Tiere kamen uns bisher nie zu nahe, Nacht-Wanderer hat sie mir aber gut angezeigt.
    Ohne Hund würde ich nur ungern rausgehen, da wird es nachts doch arg einsam.

    Für die kalten Nächte hab ich ihr einen kleinen Schlafsack mitgenommen, auf dem sie schlafen kann. Sie schläft dann direkt unter mir am Boden und hängt mit einer 2m Leine an mir (Leine am Oberarm). Der Größere hat ein dickes Fell, den weckt weder Kälte noch ein Geräusch auf.


    Wegen anschlagen: Laut Bellen hatte ich nur einmal in einem Garten, als die Oma morgens um 5 mit dem Gärtnern angefangen hat. Da sind die beiden direkt los und haben auf dicke Hose gemacht. Im Wald knurrt die kleine lediglich leise. Laut genug für mich, aber 20m weiter hört man davon nichts. Und als böser Mann / Schwein im Walde würde ich mich vor einem Hund im Unterholz eher fernhalten.


    Probiers einfach aus, pass aber auf die temperatur auf

  • Waldgeist , vielleicht testest Du vorher mal, wie sich Dein Hund in der Dämmerung (z.B. bei einem Abendspaziergang) im Wald verhält. Falls er da schon kaum zu bändigen ist oder sich vor Angst in die Hosen macht, wäre eine Nacht im Wald wohl eher kein Zuckerschlecken für Dich. Falls er den Test hingegen besteht, dann klappt’s wahrscheinlich auch mit einer Übernachtung.


    Ich war mal mit einem kleinen Kläffer im Wald spazieren. Er interessierte sich für jeden Käfer und zog ständig an der Leine. Plötzlich ließ er ängstlich den Schwanz hängen und wich mir nicht mehr von der Seite. Wieso der plötzliche Wandel? Da roch ich es - Wildschweine in der Nähe. Also nahm ich den Fifi wie ein Baby in die Arme und trug ihn aus der Gefahrenzone. Nach rund 200 Schritten wollte er plötzlich wieder runter und zeigte jedem Regenwurm, wer hier der Boss ist.

    Mit diesem Angsthasen / Angeber hätte ich in der Hängematte keine Freude gehabt. Ich drücke Dir die Daumen, daß Dein Hund anders ist.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Ich habe selber keinen Hund, aber war schon einige Male mit Freunden mit Hund im Wald unterwegs. Das war wie hier auch schon geschrieben für die gar kein Problem, es wurde ein paar mal geknurrt nachts und das wars.

    Was ich eine gute Idee fand war dem Hund etwas Freiraum zu Bewegen zu lassen, wir hatten ein Seil zwischen zwei Bäumen und dann die Leine daran fest. Dann wäre selbst wenn ein Wildtier zu Nahe kommt zumindest genug Platz das der Hund auch weg kann.


    Aber insgesamt glaube ich ist es mit Hund nicht anders als alleine, Wildschweine haben echt besseres zu tun als sich in Gefahr zu bringen. Ich habe noch nie Probleme gehabt oder von jemandem gehört der eine schlechte Begegnung hatte.


    Und wer immer noch nicht restlos überzeugt ist, hier ein Video was passiert wenn man einen Frischling fängt:


  • Ich denke, sie hätte auch kein Problem damit, mit mir in der HM zu liegen, nur würde ich dann wohl keinen Schlaf finden, weil sie ziemlich unruhig schläft. Und auch wenn ein Hund grundsätzlich auch ein super Wärmespender ist, möcht ich mir mit ihr nur äußerst ungern blutsaugende blinde Passagiere in den Schlafsack holen... Wie sieht es denn in Deiner Ecke mit Zecken aus und was macht Ihr zur Prophylaxe mit dem Hund?

    Moin,

    ich denke die meisten Hunde gewöhnen sich schnell an die Hm als Bett. Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du ja mal eine Testnacht in gewohnter Umgebung machen.

    Klar ist der Hund wohl draußen wachsamer als zuhause in gewohnter Umgebung. Aber das soll ja auch so sein👍

    Zecken gibt es hier im Norden leider auch reichlich..... aber noch nicht so viele die Krankheiten übertragen.

    Ich trage mittlerweile in den wärmeren Monaten Kleidung die mit Nobite (Permethrin) behandelt ist. So habe ich im Schnitt nur 2-3 Zeckenbisse pro Jahr anstatt über 10 ohne Schutz.

    Ich suche den Hund auch grob auf Zecken ab bevor er in die Heia darf.

    Und als böser Mann / Schwein im Walde würde ich mich vor einem Hund im Unterholz eher fernhalten

    Wenn man nicht gerade am Großstadtrand oder im Stadtpark sein Lager aufschlägt ist es sehr unwahrscheinlich dass nachts jemand in dein Lager kommt. Was sollen die auch nachts im Wald?!

    Wenn dann triffst du höchstens mal auf einen Jäger oder auf Gleichgesinnte 👍😁

    Es weiß ja auch niemand wer da so rumhängt. Könnte ja die Schwester von Bruce Lee oder eine schwer bewaffnete Frau mit schlechter Laune sein😬

    Die meisten Menschen würden sich wohl nachts kaum an ein Lager im Wald ran trauen aus Angst ihnen könnte etwas Böses passieren. Und wenn ein Hund anschlägt weiß jeder ..... oh oh der Mensch im Lager ist vorgewarnt also geh ich dort besser nicht hin.

    Selbst Polizisten wären bei der Annäherung sehr vorsichtig und würden sich laut anmelden.

    Ich habe hier in unseren Breiten noch nie das Gefühl gehabt ich könnte im Wald überfallen werden o.ä.

    Als Frau alleine würde ich darauf achten das dich niemand vom Weg runter ins Unterholz sieht.

    Böse Menschen die Frauen mit Gewalt an die Wäsche wollen suchen eher in der Stadt ihre Opfer weil nachts im Wald werden sie wohl nie eins finden.....

    Für die ganz unsicheren, die es aber trotzdem mal versuchen wollen alleine im Wald zu übernachten und keinen Hund als Alarmanlage dabei haben, gibt es aus dem Angelzubehörbereich Infrarot Bewegungsmelder mit Funksystem und einer Reichweite von über 100m (z.B. von der Firma Sänger/Anaconda). Damit kann man dann sein Lager sichern.

    Bei der Platzwahl schaue ich in vermeintlich unsicheren Gegenden das vielleicht mindestens eine besser 2-3 Seiten von Gestrüpp bewachsen sind. Am liebsten irgendetwas mit Dornen. Da geht keiner freiwillig durch. Schon garnicht nachts! So musst du eventuell nur eine Seite sichern (z.B. mit Ästen oder Brombeeren).

    So wird man wenigstens wach sollte doch mal jemand in dein Lager kommen wollen und kann entsprechend reagieren.

    Aber wie gesagt: die Wahrscheinlichkeit hier in Deutschland nachts im Wald angegriffen zu werden ist m.M.n. äußerst gering. Da wirst du wohl 1000 mal eher auf dem Weg zum Wald in ein Verkehrsunfall verwickelt sein 🤭

    Allen ein sicheres hängen.......

    Gruß von der Ostsee

  • Wenn man nicht gerade am Großstadtrand oder im Stadtpark sein Lager aufschlägt ist es sehr unwahrscheinlich dass nachts jemand in dein Lager kommt. Was sollen die auch nachts im Wald?!

    Das ist genau der Punkt, ich wohne in einer größeren Stadt (Augsburg) und wir haben hier einen ziemlich langen Stadtwald, der sich entlang des Lechs etwa 20km richtung Süden zieht. Der Stadtnahe Teil ist gut besucht, der rest aber gerade in den Abend / Morgenstunden recht ruhig. Gibt halt viele Wege, da ist man selbst im Unterholz selten weiter als 50m vom nächsten Pfad entfernt.

    Es gibt aber dennoch viele Pendler oder Jogger, die auch außerhalb der Stoßzeiten unterwegs sind
    - und einmal eben einen Kerl mit dickem Scheinwerfer, der Nachts um 3 den Waldweg und mein Gebüsch ausgeleuchtet hat Oo

    (da fällt mir ein, dass ich jetzt mal langsam die Paria-Tarp-Leinen gegen etwas ohne Reflektor tauschen sollte)


    Danke für die ganzen Tipps, da hatte ich mir am Anfang auch mehr Gedanken gemacht aber man gewöhnt sich schnell dran und letztlich ist mir außer der einen seltsamen Begegnung noch nie jemand unfreundlich begegnet.


    Ist primär eine Kopfsache und da ist es schön, wenn man nicht allein ist. Und wozu hat man den Vierbeiner denn schließlich :D

  • Ich war früher oft mit Hund im Wald. Belgischer Schäfer, davor Flat Coated Retriever. Die gehen natürlich nicht in die HM 😂 sondern sind lange angeleint und liegen gerne unter der Matte am Boden.

    Beide hatten mal Begegnung mit Wildschweinen, einmal ein grosses Rudel (?) in den Cinque Terre in unmittelbarer Nähe. Der Hund hellwach (ich übrigens auch... ) aber die sind vorbeispaziert und haben sich mehr für die Eicheln interessiert.

  • Ok, dann entspann ich mich jetzt mal im Hinblick auf die Wildschweine... Danke für Eure Einschätzungen grobinger, Jimbo , mnzl :)


    Mittagsfrost : Wir sind tagsüber sehr oft in einem Waldstück, wo wir bisher höchstens Rehe gesichtet haben... Für mein Nasentier ist da alles höchstinteressant... Da wird ALLES intensiv abgeschnuppert, JEDER Halm, JEDES Stückchen Moos, ALLES im Wald ist irgendwie aufregend. In der Dämmerung waren wir da auch schon, aber es ist halt was anderes, ob man in Bewegung ist und der Hund alles sieht und anschauen kann oder ob man versucht, in dunkler Wildnis im eigenen Kopf Ruhe zu finden und entspannt einzuschlafen... Also ich erwarte von meiner Hündin, die sonst am liebsten unter der Bettdecke pennt, nicht, dass sie die ersten Nächte im Wald gelassener wegstecken wird als ich... ;)


    Jimbo : Dank Dir auch für Dein Foto und das Teilen Deiner Gedanken und Erfahrungen mit den Hunden. Mit meiner kann ich ganz sicher nicht so schlafen wie Du das mit Eurer Kleinen machst. Meine würde mir vor lauter Aufregung und Schnupperwahn kein Auge zumachen und stattdessen so lange unter mir an der Leine rumzuppeln bis ich aus der HM falle... Darum werd ich sie wahrscheinlich entweder in ihrem Fahrradanhänger oder in meinem kleinen Zelt schlafen lassen, beides kennt sie schon.


    Bin gespannt, ob sie sich bei komischen Geräuschen dann auch auf ein Knurren beschränkt oder doch gleich den ganzen Wald zusammenbellt... :evil:


    wuppitom : Vielen Dank Dir für die vielen zusätzlichen Tipps.

    Ich trage mittlerweile in den wärmeren Monaten Kleidung die mit Nobite (Permethrin) behandelt ist. So habe ich im Schnitt nur 2-3 Zeckenbisse pro Jahr anstatt über 10 ohne Schutz.

    Ich suche den Hund auch grob auf Zecken ab bevor er in die Heia darf.

    Sprühst Du Deine Kleidung einfach mit Nobite ein? Und machst Du auch irgendwas auf den Hund? Ich hab bei Ausflügen in die Natur bisher Anti Brumm Naturel oder Anti Brumm Classic verwendet. In letzterem ist der Wirkstoff Icaridin, welchen auch Hunde vertragen.


    wenger.simon : Danke auch für Deine Antwort. Sehr schön, von einer so friedlichen Wildschweinbegegnung zu lesen!


    :)

  • Sprühst Du Deine Kleidung einfach mit Nobite ein? Und machst Du auch irgendwas auf den Hund? Ich hab bei Ausflügen in die Natur bisher Anti Brumm Naturel oder Anti Brumm Classic verwendet. In letzterem ist der Wirkstoff Icaridin, welchen auch Hunde vertragen.

    Moin,

    Permethin ist ein Wirkstoff (z.B. von Nobite) der für die Behandlung von Kleidung oder Zelten/Hm eingesetzt wird. Er ist nicht für die Anwendung direkt auf der Haut oder Fell geeignet.

    Ist der Wirkstoff einmal aufgetragen hält er meist mehrere Wochen und sogar mehrfaches waschen bevor er seine Wirkung verliert und man wieder nachbehandeln muss.

    Einige Hersteller haben ihre Hm (z.B. Amazonas) oder Moskitonetze(z.B. Care plus) schon von Haus aus damit ausgerüstet.

    Über eventuelle Nebenwirkungen kann ich nichts sagen, weil ich habe keine😁👍

    Gruß von der Ostsee

  • wuppitom :
    Ich kenne das für Katzen giftige Permethrin von Anti-Floh-und-Zecken-Präparaten für Hunde, welche ich jedoch nicht anwende. Dass es damit ausgerüstete Textilien zu kaufen gibt, wusste ich, aber ich dachte, dass Du Deine Klamotten vielleicht selbst einsprühst, da es das Nobite Spray für Kleidung ja auch frei zu kaufen gibt... Nutzt Ihr für Euren Hund denn gar nichts zur Zecken-Prophylaxe?


    Insektizide sind in ökologischer Hinsicht ein heikles Thema und ich finde die Wahl des richtigen Präparates nicht so einfach, wenn man weder gesundheitliche Risiken für sich selbst und seine Lieben eingehen noch ökologischen Schaden anrichten möchte.

  • Moin,

    ich verwende den Nobite Verdünner für Kleidung um meine Kleidung von Zeit zu Zeit damit einzusprühen.

    Für auf die Haut habe ich Antibrumm.....benutze es aber eher selten.

    Der Hund bekommt gar keine Chemie und wird nur regelmäßig abgesucht.

    Die nicht chemischen Mittel nehme ich garnicht mehr, da sie mir zu unzuverlässig wirkten.

    Da ich mir im laufe der Jahre schon ein paar Krankheiten durch Mückenstiche eingehandelt habe (z.B. 2x Malaria) verwende ich nur noch Mittel die bei mir zuverlässig funktionieren. Und das sind nun mal leider in den allermeisten Fällen chemische Produkte.

    Ich frage mich dann halt: Was ist schlimmer Malaria oder Borreliose, um mal 2 Beispiele zu nennen oder eine Reaktion auf die Mittel?! Üble Reaktionen blieben mir zum Glück bis heute erspart 👍

    Das ist ähnlich wie beim Impfen. Für mich wäre es schlimmer mit Corona auf einer Intensivstation zu liegen (bin leider Risikopatient) als dass ich von der Impfung 3 Tage Kopfschmerzen o.ä. bekomme!

    In Sachen Ökologie ist das natürlich oft eine Gradwanderung....... aber alle nicht chemischen Anti-Mücken/Zeckenmittel die ich bis jetzt versucht habe wirken mir einfach nicht zuverlässig genug.

    Und ich habe viele getestet: verschiedene Kräuter, Gewürze, Knoblauch, Zitronella, verschiedene Räuchersachen, Ultraschallgeräte........ das mag bei dem einen oder anderen funktionieren, bei mir leider nicht.

    Ein anderes Beispiel: Die allermeisten Menschen die draußen einen Wasserfilter benutzen um ihr Trinkwasser aufzubereiten verwenden den bekannten Sawyer Wasserfilter oder kochen das Wasser ab. Der Sawyer kann eigentlich nur Schwebpartikel, Bakterien und Protozoen filtern aber keine Viren, Medikamentenrückstände, oder Schwermetalle. Also habe ich mir einen Wasserfilter besorgt der auch das alles kann (Miniwell l610). Abkochen tötet alles Biologische ab aber entsorgt keine Chemie.

    Als ich dann bei dem ein oder anderen mal nachfragte warum sie sich keinen „besseren“ Filter besorgen kam dann oft als Antwort: weil z.B. der Sawyer kleiner,leichter und günstiger ist..........

    Ich möchte damit sagen, dass ich immer versuche Ausrüstung zubekommen die das macht was sie auch machen soll.......klappt leider nicht immer ☹️

    In diesem Sinne........ Gruß von der Ostsee

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