DIY UQ im Wooki-Design

  • Liebe Forum,


    das eine Projekt ist noch nicht mal ganz fertig (Wärmekragen und etwas extra Daune braucht es noch), schon habe ich das nächste im Auge.


    Aber genau das ist der Grund. Ich brauche noch einmal etwas Daune und bevor ich genauso viel Versand zahle wie mich die 50-100g kosten, plane ich voraus.


    Ich möchte einen Underquilt für meine Hängematte aus 1.7 Hexon nähen.

    Eckdaten der HM:

    • ca 170cm breit
    • ca. 369cm lang
    • Tunnelzüge an beiden Enden
    • kein Netz

    Ursprünglich wollte ich einen UQ nach den zahlreichen Plänen von echinotrix in Angriff nehmen, also mit Climashield Apex als Isolation.

    Das habe ich neulich auch schon im Fußteil meines Topquilts verarbeitet, scheint ganz okay zu gehen. Nicht einfach aber deutlich weniger arbeitsintensiv als Daunenkammern. Vor Allem habe ich aber Angst vor dem differentiellen Schnitt, den ein Daunen-UQ haben muss. Ich war mir sicher, einen Daunen-UQ als ersten Wooki-Clon ist unklug. Jetzt stehe ich wieder vor der eigentlich schon getroffenen Entscheidung.


    Was will ich:

    • Einen UQ in der Funktionsweise: Trägerstoff über die komplette Länge fällt wie die HM, isolierter Teilbereich
    • Als logischen Partner zu meinem Topquilt, den ich oben verlinkt habe
    • Er soll mit 0 °C kein Problem haben
    • Packmaß und Gewicht sind durchaus interessant (Unter 1kg ist ein Muss, mein Otul wiegt knapp über 800g weit drüber will ich nicht aber die Leistung steigern)

    Das heißt ich will den Wooki auch nicht wirklich komplett klonen - ich habe ja keine HM mit Fußbox wie die einschlägigen Modelle von WB.

    Ich will aber die Funktionsweise, die sich perfekt anschmiegt und ohne die vielen Gummischnüre auskommt.


    Jetzt dachte ich so bei mir: Wenn du nochmal 100g Daune bestellst, bestell halt gleich 600g oder noch etwas mehr dann kannst evtl. da noch einen UQ draus machen.

    Ist aber natürlich komplett fehlinvestiert wenn ich es am Ende nicht schaffe einen performanten UQ zu nähen. Geld spielt zwar insofern eine Rolle, dass ich mir keinen Wooki von der Stange leisten kann - aber ein DIY mit 800er Daune liegt durchaus im Budget - wenn er dann am Ende gut ist.


    Aus dem vorigen Projekt weiß ich: Leichte Stoffe kann ich nähen, Kammern auch. Klar aufwändig, hier und da raucht der Kopf - aber grundsätzlich kann ich das. Respekt hab ich vor dem Plan - der Karo-Step Topquilt war vergleichsweise simpel konzeptioniert. Der UQ wird nur so gut wie mein Plan - und da hab ich jetzt Schiss das gar nicht so geplant zu bekommen, dass ich bei perfekter Umsetzung einen tollen UQ bekomme.


    Könnt ihr mir da irgendwie helfen? Und wenn die Antwort ist: Mach mal erstmal einen mit Apex in der und der Stärke, wie ich es eigentlich angedacht hatte.


    Liebe Grüße und vielen Dank für euren Input!

  • Nicht, dass ich dir die Entscheidung wirklich abnehmen wollte (oder könnte :P). Es liest sich für mich so, als ob du letztendlich gerne einen Daunen-UQ besitzen möchtest. Da wäre ein Climashield-UQ eigentlich nur eine Etappe auf deinem Weg zum eigentlich gewünschten Ziel.


    Ob es das braucht, kann ich dir nicht sagen, da ich im Gegensatz zu dir bisher nur einen Climashield-UQ genäht, und nicht wie du bereits Erfahrungen im Nähen von Kammern für Daunenfüllung gemacht habe. Ich hoffe, andere werden dir hier antworten, die vielleicht den Unterschied im Herstellungsprozess und die notwendigen Skills besser einschätzen können.


    Ich bin jedenfalls beeindruckt von den Fotos deines TQ, so dass sich das vorsichtige Herantasten an den Daunen-UQ mittels eines selbstgenähten Kunstfaser-UQ ein wenig wie ein Umweg für mich anfühlt.


    Allerdings gäbe dir dieses "Zwischenprojekt" noch mehr Routine und Erfahrung beim Nähen von solch voluminösen Projekten grundsätzlich. Hmm, schwierig. Hier der Link zu meinem Climashield-UQ-Projekt, falls du es nicht schon gelesen hast (von wegen Füllmenge, Grenztemperatur und Gewicht bei Climashield). Mittlerweile habe ich den UQ verschenkt an jemanden, der ihn gut gebrauchen könnte ... Und bin auch bei Daune gelandet (aber halt gekauft ;))

  • Danke für deine Antwort Furbrain. Du liegst ganz recht mit deiner Vermutung, dass ein Climashield-UQ wahrscheinlich nur eine Etappe wäre. Stellt sich die Frage: Damit testen, Erfahrung beim Design sammeln, Routine im Nähen dieser Stoffe und beim Daunen-UQ irgendwann diese Erfahrungen einfließen lassen? Oder direkt aufs Ganze gehen.


    Es muss eigentlich nicht unbedingt Daune sein. Wenn klar ist, dass das Ziel mit Climashield Apex gut erreichbar ist und ich es damit schaffe ein qualitativ hochwertigen UQ zu bauen bleibe ich vielleicht auch einfach dabei. In meinem Kopf hat Apex den Vorteil, dass es sich nahezu perfekt verteilt, weil die Schichten ja vorproduziert sind. Solange ich sie korrekt einnähe und ausreichend dimensioniere sollte die Isolationsleistung passen. Bei Daune hängt viel davon ab, wie konsistent meine Kammern, Befüllungen usw. sind um das volle Potenzial auszuschöpfen - so zumindest meine Denke.


    Den Thread kannte ich noch nicht - da sind einige hilfreiche Gedanken drin.


    Es geht ja auch um einen UQ. Da stellt sich mir die Frage: braucht bspw. ein Daunen-UQ mit 10D Ripstop einen Underquiltprotector oder nutzt ihr eure meistens ohne? Hilft es da, einen Stoff mit DWR zu nehmen? Ich hab meinen Otul mit 133er Apex immer ohne irgendeinen Schutz genutzt, das ging immer problemlos. Wenn das Ding mit Daune dann extra einen UQ-Protector brauch, geht wieder Benutzerfreundlichkeit, Gewichtsvorteil usw. flöten und es lohnt sich für mich weniger.


    Was würdest du denn für Apex in meinem usecase verarbeiten? 200er wird nicht reichen nehme ich an. Sind mehrere Lagen ein großes Problem? Kriege ich die noch unter meinen Nähfuß? Fragen über Fragen.


    Ich denke, wenn ich so viel Apex bräuchte, dass das Ding definitiv über 1kg kommt, mache ich definitiv Daune. Was da mit reinspielt ist ja die Stoffauswahl.


    WB verwendet ja sowohl 10D als auch 15D oder gar 20D für die Wookis. Daune ist leicht, das geht bestimmt gut. Wie sieht das bei Apex aus? Das Material ist schwerer, muss ich den Trägerstoff dann auch fester wählen, weil er sich sonst unter dem Mehrgewicht zu sehr dehnt oder gar reißt? Konkret hatte ich wieder das 10D Ripstop von AdventureXpert im Auge, dass mir echt gut gefallen hat. Ich hab noch keine Beiträge hier gesehen, die so leichte Stoffe für Apex-Wookis benutzt haben.







  • Also vorm differenziellen Schnitt brauchst du keine Angst haben, das verhält sich recht simpel die Stege landen nur auf anderen Linien am Oberstoff.

    Klar ist die Planung aufwändig aber auch nicht unmöglich, es kommt meiner Meinung nach darauf an wieviel Gewichtsoptimierung du betreiben willst.


    Soll heißen die Liegerichtung und vor allem Fläche dem Wooki nachempfinden oder eher Liegewiese.

    Der UQ Rechner hat mir sehr geholfen auch grade wenn es um den angepeilten Temperaturbereich geht.


    Mit 600g Daune solltest du locker Richtung 0 Grad kommen, selbst wenn du eine große Fläche isolieren willst.


    Apex hat seine eigenen Tücken, grade viele Lagen passen oftmals nicht unter den Nähfuß musste ich auch schon feststellen.

    Apex hat auch eine Lernkurve und es entfällt halt nur das Kammer nähen.


    Bzgl Stoffen brauchst dir keine Sorgen machen die halten das schon aus.

    Apex braucht keinen daunendichten Stoff aber winddichten Stoff willst du im Grunde doch also landest oder Daune oder Synthetik doch wieder beim gleichen Stoff.


    Hier kannst mal noch schauen, habe bei dem Teil auch Kammern genäht aber musste die Daune beim befüllen nicht seperat wiegen.

  • Was würdest du denn für Apex in meinem usecase verarbeiten? 200er wird nicht reichen nehme ich an. Sind mehrere Lagen ein großes Problem? Kriege ich die noch unter meinen Nähfuß?

    Ich hatte am Ende 333er (200+133er Lage grob geheftet) und für mich war es bei 0°C gerade noch okay. Das war der Grund, warum ich mir einen Scandinavian Wooki zugelegt habe: ich wollte einen UQ, mit dem ich entspannt im Winter hängen kann ohne Befürchtungen eines CBS, wenn es Mal in die Minusgrade geht. Ich habe es noch unter einer alten Haushaltsnähmaschine durchziehen können (wenn auch in mehren Etappen wegen Fadenchaos).


    Das Gewicht lag am Ende bei knapp über 1kg, wobei der Trägerstoff der Hängemattenstoff von extex war, also ein wenig schwerer.


    In meinem Hysooki-Faden habe damals eine Temperatur-Messreihe ergänzt.

  • Hi,


    nähe mir gerade genau so einen Daunen-UQ. HM ist seit einer Stunde fertig (330×180cm) - morgen geht's an den UQ.

    Komme bei mir laut dem Kakulator bei 195x110cm isolierter Fläche, 10% Overfill bei 5cm hohen Stegen aber nur auf 12oz ~ 350g 860er Daune. Temperatur wird dabei auf -10C° geschätzt.


    Mach ich nen Fehler?

  • Ich hatte am Ende 333er (200+133er Lage grob geheftet) und für mich war es bei 0°C gerade noch okay. Das war der Grund, warum ich mir einen Scandinavian Wooki zugelegt habe: ich wollte einen UQ, mit dem ich entspannt im Winter hängen kann ohne Befürchtungen eines CBS, wenn es Mal in die Minusgrade geht. Ich habe es noch unter einer alten Haushaltsnähmaschine durchziehen können (wenn auch in mehren Etappen wegen Fadenchaos).


    Das Gewicht lag am Ende bei knapp über 1kg, wobei der Trägerstoff der Hängemattenstoff von extex war, also ein wenig schwerer.


    In meinem Hysooki-Faden habe damals eine Temperatur-Messreihe ergänzt.

    Das habe ich befürchtet. Apex ist klasse für milde Temperaturen. Für wenig Daune lohnt der Aufwand mit den Kammern nicht und es wird schwierig das akkurat zu befüllen. Aber bei mehr als dem doppelten an APEX was mein aktueller UQ hat habe ich glaub auch mit der Nähmaschine Ärger, Gewicht und Volumen gehen rapide nach oben.


    Mit etwas Zeit und gutem Plan sollte es also machbar sein. Und ich will das was du beschrieben hast - einen warmen Rücken auch wenn es mal etwas kühler wird als geplant.


    short_handed_norse Aus dem Kopf hätte ich gesagt die Größenordnung stimmt. Meine Topquilt-Hülle war 30cm breiter und 10cm länger, Stege gleich hoch und ich habe da 400g reingemacht. Es ist etwas zu wenig gewesen bei mir - war aber auch 800cuin Daune.

    Ich würde definitiv empfehlen mehr Overfill zu machen. Wenn 10% Overfill in 350g resultieren sollten 25% ja etwa 400g sein. Das würde ich machen - 25-35% Overfill wird oft empfohlen und 400 glatt ist ja ne schöne runde Zahl zum Einkaufen.

  • Meine 2 ¢:


    Wenn du mit deinen Ergebnissen bisher immer auf Anhieb zufrieden warst, wird es beim Wooki-Klon vermutlich ähnlich sein. Ich bin aber selten mit dem ersten Ergebnis zufrieden, und möchte immer noch dies oder das verbessern. Deshalb würde ich nicht mit dem teuersten Material anfangen, sondern erst einmal testen, ob das Design überhaupt so funktioniert wie ich es mir vorstelle. Dazu eignet sich Climashield wunderbar. Wie wäre es, einen Climashield Underquilt für den Sommer zu nähen? Dafür reicht eine Lage 200er Climashield, und du solltest in der Lage sein, das Gewicht vom Otul zu unterbieten. Die Passform und Wärmeleistung sollten deutlich besser sein. Wenn der Climashield Underquilt so gut funktioniert wie du es dir vorgestellt hast, nähst du einen Daunen Underquilt.

  • TreeGirl wahrscheinlich hast du recht. Die Idee ist super, dann hab ich am Ende auch kein obsoleten UQ, wenn ich dann doch mal einen mit Daune mache.


    Das Gewicht sollte dann ganz grob gepeilt so ausfallen: 2m² Apex200 - 400g und 8m² Stoff - 200g (10D Ripstop). Und natürlich ein paar Gramm für die Aufhängung. 20D Ripstop ist günstiger und würde mit knapp 100g mehr zu Buche schlagen. Lohnt sich das evtl. in puncto Haltbarkeit? In beiden Fällen unterböte ich meinen aktuellen Underquilt im Gewicht.


    In meiner Daunenplanung hatte ich der Sparsamkeit halber eine Sargform ⚰ für den isolierten Teil geplant. 110cm Breite auf Höhe der Schultern, lineare Verjüngung zu 70cm breitem Kopf- und Fußende. Zwischen 200 und 210cm lang je nachdem was ich auf der letztendlichen Stoffbahn im 20 Grad Winkel perfekt platzieren kann. Spricht was dagegen es beim Apex ähnlich zu machen? Kann meine Zeichnungen morgen mal nachreichen.


    Könnte ich die Trägerstoffbahn auch mit 2 Tunnelzügen und Gummiseil am Fußende machen? Am Anfang einen Whip machen um die Position für den Tunnelzug zu finden. Den dań setzen und statt Dogbone die letzten 5-10cm Gummiseil? Dann könnte ich damit den Anpressdruck auch ein wenig regulieren. Oder ist das eine Idee von der ihr abraten würdet? Beim Original wird ja immer ein WBW gemacht und dann dieses dicke Gummiband benutzt.

  • Das Gewicht sollte dann ganz grob gepeilt so ausfallen: 2m² Apex200 - 400g und 8m² Stoff - 200g (10D Ripstop). Und natürlich ein paar Gramm für die Aufhängung. 20D Ripstop ist günstiger und würde mit knapp 100g mehr zu Buche schlagen. Lohnt sich das evtl. in puncto Haltbarkeit? In beiden Fällen unterböte ich meinen aktuellen Underquilt im Gewicht.

    Wenn Du die Isolation in "Sargform" bauen willst (wie beim Trail-Winder von SLD), empfehle ich Dir mal alle Bilder zu dem UQ auf Jareds Webseite anzuschauen. Auf Bild Nr. 18 hat er eine Skizze für die Maße der Isolierung eingefügt. Ich besitze einen Quilt dieser Bauform von ihm und komme bei 1,93m gut mit der Isolation klar. Vorteil wäre, dass Du nicht mal 2 laufende Meter Apex kaufen müsstest und auch noch deutlich Gewicht sparen kannst.


    Ich habe auch noch eine symmetrische Ausführung und auch bei der ist die Isolation nur etwa 1,75m lang, was durch die diagonale Liegerichtung absolut ausreicht (genaue Maße kann ich bei Bedarf nachreichen, wenn ich zu Hause bin).


    Viele Grüße ausm Wind

  • 20D Ripstop ist günstiger und würde mit knapp 100g mehr zu Buche schlagen. Lohnt sich das evtl. in puncto Haltbarkeit?

    Natürlich ist 20D deutlich robuster als 10D. Ich finde 15D einen guten Kompromiss.

    Könnte ich die Trägerstoffbahn auch mit 2 Tunnelzügen und Gummiseil am Fußende machen? Am Anfang einen Whip machen um die Position für den Tunnelzug zu finden. Den dań setzen und statt Dogbone die letzten 5-10cm Gummiseil? Dann könnte ich damit den Anpressdruck auch ein wenig regulieren.

    Je länger die Gummikordel sind, desto weniger fest bekommst du den Underquilt angedrückt. Ich finde die Konstruktion vom Wooki mit einer unelastischen Kordel am Kopfende, und einem kurzen (!) elastischen Element am Fußende ideal.


    Natürlich kannst du gebogene Tunnelzüge an beiden Ende machen und auf einen Whip verzichten. Allerdings dürfte das Nähen bei den doch recht starken Kurven nicht einfach sein - und die Korrekturmöglichkeiten sind beschränkt, wenn du feststellst, dass die Kurve nicht ganz stimmt. Der Whip ist einfach zu machen und kann jederzeit nachgebessert werden. Ich sehe da keine Nachteile.

  • Natürlich ist 20D deutlich robuster als 10D. Ich finde 15D einen guten Kompromiss.

    Hast du eine Bezugsquelle für 15D Ripstop-Nylon in der EU? Sonst entscheide ich mich wohl für das 20D Ripstop von AdventureXpert und bestelle da das APEX gleich mit. Nur ein Paket ist mir sympatisch.


    Natürlich kannst du gebogene Tunnelzüge an beiden Ende machen und auf einen Whip verzichten. Allerdings dürfte das Nähen bei den doch recht starken Kurven nicht einfach sein - und die Korrekturmöglichkeiten sind beschränkt, wenn du feststellst, dass die Kurve nicht ganz stimmt. Der Whip ist einfach zu machen und kann jederzeit nachgebessert werden. Ich sehe da keine Nachteile.

    Überzeugt. Ich werde den Whip probieren - der ist ja beliebig oft wieder zu öffnen. Die andere Lösung verbaut er mir ja nicht.


    Jetzt nochmal zum Isolationslayout. Habe mir das bei Jared angeschaut - echt klasse wenn kleine Verkäufer so Sachen online stellen, das machen nicht alle. Danke für den Tipp Naphtet!


    Das hier waren meine Skizzen:


    Das war meine sparsamste Version gewichtstechnisch. Fläche knapp 1.9m²


    Die hier ist symetrisch, etwas mehr Material. Breite auch wieder 110cm. Knapp 2.2m²


    In etwa so macht es glaube ich WB. Knapp 2.1m²

    Kopf- und Fußteil wieder 70cm breit, Schultern 110cm. Das Dreieck oben kommt weg. Man könnte auch noch bis zum Fußende runter verjüngen wie angezeichnet, das würde ich nicht machen.


    Und das wäre jetzt die Jared-Version. mit leicht angepassten Werten meinerseits. Knapp über 1.9m² und damit fast so leicht wie die oberste Version - hätte ich nicht gedacht.


    EDIT: Nachdem ich das in SketchUp nochmal nachgebaut habe ist klar: Version Sarg und Version Jared nehmen sich kaum etwas an Material:


    Ein bisschen faul war ich und hab beim zweiten die Säume weggelassen.


    Sie wäre um die Schultern nicht ganz so breit. Angenommen ich läge wirklich in der perfekten Diagonale hätte ich im Schulterbereich auf der Innenseite deutlich weniger Isolation als auf der Außenseite. Bei den anderen Designs ist das nicht so oder nicht so extrem. Was mir gut gefällt ist die Tatsache, dass 195cm Apex tatsächlich reichen würden. Beim Sargdesign müsste ich 210cm kaufen - was ja bei AdventureXpert problemlos geht - die 15cm machen es jetzt nicht aus. Der Zuschnitt wäre auch vergleichsweise straight forward.


    Welches Layout wäre euer Favorit?

    Edited once, last by Felix ().

  • Wenn ExTex nichts hat - nein. Ich bestelle immer das Argon 90 bei Dutch. Im Prinzip kann ich dir etwas bestellen - aber bis zur nächsten Bestellung dauert es noch ein paar Wochen.

    Ist nett von dir. Aber dann halte ich mich an den Slowenien, die sind dann nächste Woche da.

    Langfristig bin ich aber daran interessiert wenn es Naturtöne von dem Material bei dir gibt - wird ja nicht mein letztes Projekt sein.

    Aus dem Bauch raus würde ich das Jared Design nehmen, weil ich da 2! lange Bezugskanten zum Rand bekomme.

    Beim Sarg musst du einen Punkt treffen.


    Kann sein dass es kein Problem darstellt, nur ein Gefühl.

    Das habe ich mir auch überlegt, vor Allem wenn man gegen den Rand der HM liegt könnte das gut sein, wenn die Isolation da anliegt.

    Ja genau da hatte ich vor zu bestellen. 15D gibt's kein unbeschichtetes. Nehme dann 20D des Preises wegen und weil mir die 10D vielleicht doch etwas heikel sind für den UQ.

  • Bin jetzt schon relativ weit gekommen. Trägerstoff ist gesäumt, Apex Paket ist auch fertig und bereits auf dem Trägerstoff festgesteckt - Mittwoch geht's dann weiter.


    Wie habt ihr das bisher gehandhabt mit Stütznähten für das Apex? Hatte mir vorgestellt welche zu machen damit ich beim Waschen nicht so Angst haben muss. ExTex empfiehlt alle 30cm - brauch es deart viele?


    Habt ihr Vorschläge für das Whipping? Am Kopfende habe ich einen 4.5cm breiten Tunnelzug analog zur HM. Am Fußende bisher nur gesäumt. Probeweise drunter gehängt hatte ich es schon damit ich weiß wo das Paket ungefähr hin muss, da hatte ich einfach Zieharmonika gefaltet. Ich hab definitiv noch etwas Material über. Geht hier auch der Warbonnet Whip?


    Bezüglich möglich schlackernder Seiten hab 1.2mm starke elastische Kordel in Kanäle direkt an den seitlichen Säumen genäht. Ein paar cm länger als die Isolation. Damit erhoffe ich mir das ein wenig nach Lust und Laune einstellen zu können. Quasi ein extra langer Knotty-Mod. Wenns doof ist und nicht funktioniert, ziehe ich sie wieder raus, die Kanäle sind keinen cm breit.

  • Mein Enlightened Equipment Climashield Quilt hatte keine Stütznähte, und ich habe an meinen Underquilts auch keine gemacht. Nur um den Rand habe ich zwei Nähte gemacht; einen ganz knapp um einen sauberen Abschluss zu haben, und eine Naht 10-15 cm weiter innen, um möglichst alle Lagen vom Climashield zu erwischen. Bisher ist nichts gerissen oder verrutscht.

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