(RFC) Konzeption Selbstbau-Tarp-Abspannleine

  • Edit: zu kompliziert :saint: nächster Versuch siehe in diesem Post weiter unten.



    Hallo zusammen,


    wie schon von mir in meinem Vorstellungsthread angesprochen möchte ich mein jüngst eingetroffenes Tarp durch Selbstbau-Abspannleinen befestigen.

    Ich habe hierzu bereits ein paar Vorabrecherchen getätigt und verschiedene Ansätze, Ideen und Konzepte zusammengetragen, um eine möglichst flexible aber auch robuste Lösung zu finden:


    1. Das abzuspannende Tarp besteht aus 20D Ripstop-Nylon PU-beschichtet, daher ist es notwendig, die unterschiedliche Dehnung des Materials aufzufangen. Generell denke ich, dass es eine gute Idee ist, das Tarp nicht zu fest zu arretieren, da sich die Bäume, an denen es befestigt ist, ja ebenfalls bewegen, sei es durch Wind oder Nutzbeanspruchung (Hängematte).


    2. Es soll möglich sein, die Länge det Abspannleine flexibel und un-umständlich zu justieren, um eine gute Vorspannung und eine ggf. notwendige Nachstellung, z.B. nach feuchter Nacht oder während des Aufbaus, zu ermöglichen


    3. Ein bisschen Bastelarbeit darf auch gern mit dabeisein :)


    Man könnte also sagen die typischen Anforderungen, daher bin ich erstaunt, wie vielfältig die individuell gefundenen Lösungen und Herangehensweisen ausgesehen haben, über die ich unterwegs gestreift bin.


    Daher nun also eine weitere Variante :D (xkcd dazu)


    Es geht hier explizit um die Abspannleinen, nicht um die Ridge-Line, die nochmal anders befestigt werden wird.

    Dazu habe ich zwar auch ein paar Ideen aber noch nichts Konkretes; vielleicht gibt es hierzu ja auch Vorschläge.


    Um eine möglichst anschauliche und in der Diskussion eindeutige Vorstellung davon zu bekommen habe ich ein kleines Schaubild gezeichnet, welches die einzelnen Bestandteile einer solchen geplanten Abspannleine darstellen soll:


    Z6UElMb.png

    Kurz sacken lassen aber ich denke, so kompliziert ist es gar nicht :)


    Nun zu dem, was ich mir für die einzelnen Komponenten überlegt habe und warum:

    IdBeschreibung
    TDas Tarp an sich: DD Hammocks SuperLight Tarp
    Dünnes Ripstop-Nylon, welches sich bei Feuchtigkeit dehnen wird
    AAbspannschlaufe entlang des Randes
    Dies ist lediglich eine Textil-Schlaufe, fest am Tarp vernäht, (leider) ohne stärkenden Kunststoffeinsatz
    KA1Um die Schlaufe zu schonen wäre hier ein Knoten gut, der die Schlaufe möglichst wenig zusammendrückt und dafür sorgt, dass sich S1 möglichst nicht in der Schlaufe bewegt, um ein Scheuern zu vermeiden.
    Zunächst wird es vermutlich ein simpler Ankerstich (Cow Hitch), um alles zu testen.
    Ideen?
    S1Zugentlastung durch ein Gumiband

    Angedacht ist hier ein Durchmesser von 3 mm, um etwas Substanz zu erhalten
    Mantel ist aus Polyester PES, Kern aus Latex
    Roundabout 25 N bei 100% Dehnung

    Ring gebildet durch einen Double Fisherman's Bend (Doppelter Spierenstich) oder schlicht einen ganz einfachen Knoten
    Material wird somit doppelt genommen, was sich nochmal auf die Spannkraft auswirkt

    L1: 10 cm, also circa 25 cm Rohlänge (Begründung)
    K12Bin mir noch nicht ganz sicher, vermutlich erstmal einen Ankerstich (Cow Hitch), um das alles auszuprobieren.
    Vermutlich nicht die endgültige Lösung.
    Ideen?
    S2Evo-Loop
    Soll ein Aushaken der restlichen Leine ermöglichen (sinnvoll? Oder besser vollständig lassen?)
    Vorbild ist Jeff Myers' Video
    Den muss ich erst noch basteln :)

    Material: 2 mm PES Polyester (Begründung)
    Das Material hält 90 daN aus, das sollte für eine Abspannleine ausreichend sein, und wird auch für alle restlichen Leinen verwendet

    L2: ich dachte so an 10 cm, d.h. 35 cm Rohlänge (Berechnungsgrundlage)
    Reicht die Länge aus?
    K23Der "Knopf" des Evo-Loops S2 an dem die Schnur S3 eingehakt wird
    S3Einfache Schlaufe für den Prusik-Knoten an K34
    Zum Verstellen der Abspannleinenlänge
    Vorbild ist wieder Jeff Myers' Video
    Erstellt durch einen Double Fisherman's Bend (Doppelter Spierenstich)

    Material: 2 mm PES Polyester

    L3: ebenfalls 10 cm, um etwas Luft für den Prusik zu haben, d.h. Rohlänge circa 30 cm
    Ist die Länge gut so? Oder lieber etwas kürzer?
    K34Der Prusik-Knoten, mit dem die Länge eingestellt wird
    Doppelt oder dreifach wird sich zeigen
    S4Abspannleine
    Wird nur einfach genommen, also nicht als Ring

    Material: 2 mm PES Polyester (ausreichend sichtbar in rot)

    L4: habe von 2,50 m (hier) bis zu 4,00 m gelesen. Vorschläge?
    K4HHier dachte ich an einen einfachen Palstek (Bowline-Knot), da die Längenverstellung am anderen Ende geschieht
    Falls die Abspannleine S4 enorm zu lang sein sollte kann sie an dieser Stelle auch durch einen Butterfly Loop (Schmetterlingsknoten) verkürzt werden, sodass ein überschüssiger Teil der Leine am Boden liegen bleiben kann
    HEr tut was er tut und steckt in der Erde

    Abspannleine möglichst bodennah, d.h. nicht unbedingt in der Aussparung, um die Hebelkräfte gering zu halten, damit der Hering nicht kippt und die Leine abrutscht


    Wie findet ihr es? Ist es zu "over-engineered"?


    Viele Grüße

    Dirk

    Edited 9 times, last by ~dirk ().

  • Ist es zu "over-engineered"?

    Ja ^^



    Es geht hier explizit um die Abspannleinen, nicht um die Ridge-Line

    Diese heißen Guylines.



    Um die Schlaufe zu schonen wäre hier ein Knoten gut, der die Schlaufe möglichst wenig zusammendrückt und dafür sorgt, dass sich S1 möglichst nicht in der Schlaufe bewegt, um ein Scheuern zu vermeiden

    Ich würde entweder einen continuous loop direkt in die Schlaufe spleißen, oder einen Soft Shackle basteln.

    Ich mag keine Knoten und habe auch nirgends welche (außer Soft Shackle Diamant Knot).


    Meine Guylines (und sicherlich vieler anderer hier auch) sind aus Zing-It!. Unten eine Schlaufe gespleißt, welche an den Hering kommt. Auf der Line eine Nama Claw, welche in besagten continuous loop eingegangen wird. Und am Ende ein Rückspleiß, um ein Raus rutschen der Nama Claw und ein aufgehen der Line zu verhindern.


    Mit diesem System kannst du, extrem einfach und schnell, beliebig spannen / nachspannen und jederzeit aushängen.

  • Moin,

    Heilige Maria...... das ist aber eine „aufwendige“ Abspannung des Tarps🤭😂

    Oder wirkt das gelesen nur so?!🤓

    Ich habe an alle Abspannschlaufen meiner Tarps eine ca. 10cm lange Schlaufe aus 3-4mm Gummischnur geschlauft. Und daran die Abspannschnüre aus 3mm Reepschnur ( Polyester) gebunden. Verstellen kann ich dann mit Schnurspannern (Clamcleats) oder verstellbaren Knoten.

    Durch die Gummischnurschlaufen muss ich das Tarp auch bei Nässe nie nachspannen, bei starkem Wind brauche ich keine Angst haben dass er irgendetwas zerreißt und sollte nachts mal jemand über eine Schnur stolpern wird es fast immer von den Gummischlaufenen abgefangen👍

    Gruß von der Ostsee

  • Okay... vermutlich doch etwas zu over-engineered :D


    Zwischenzeitlich habe ich mir das überlegt, stark inspiriert durch wuppitom und flexibel verstellbar:

    ySKtRIw.jpg


    - oben die Achterschlaufe geht auf eine Gummischnur, dann zum Tarp (kommt noch)

    - darunter folgt dann die Abspannleine (Längenempfehlung?)

    - auf ihr sitzt ein dreifacher Prusik-Knoten (der zweifache rutschte, der dreifache hält gut), mit dem man die Länge einstellen und Nachspannen kann

    - am Ende sitzt ein EStar Stopper-Knoten (Dyneema-geeignet), der recht dick wird und ein Ausrauschen verhindern soll, falls der Prusik doch mal loslässt

    - dahinter dann noch ein Achterknoten, um das Seilende einfach besser mit den Fingern halten zu können, falls der Prusik mal zu dicht an den EStar gerückt ist. Achterknoten lösen sich gerne mal von alleine, daher wird dieser nicht funktional belastet

    - zum Hering hin einfach eine rund 10 cm lange Schlaufe, gebildet durch den klassischen Double Fisherman's


    Besser? ^^


    Edit: die ganze Konstrukton lässt sich vermutlich auch herumdrehen, womit sich der Prusik oben am Tarp befindet und man von unter dem Tarp her aus dem Trockenen Nachspannen kann, ohne zum Hering zu müssen. Zudem hängt der Prusik-Knoten dann nicht so dicht am Boden zwischen Geäst und Dreck


    Edit: die Nama Claws behalte ich mal im Hinterkopf. Ich möchte erstmal schauen, wie weit man "materiallos" kommt, denn das Feld scheint mir äußerst weitläufig zu sein, was zusätzliches Equipment betrifft...

    Edited 9 times, last by ~dirk ().

  • Vielleicht passt an dieser Stelle auch der Begriff "Tarp Tensioner" (Ergebnisliste inkl.Bauanleitungen auf YouTube hier). Im Forum habe ich dazu nur einen alten Artikel gefunden, in dem der Videolink tot war ... ?( Ich weiß aber, dass hier darüber schon öfter diskutiert wurde.


  • Zwischenzeitlich habe ich mir das überlegt, stark inspiriert durch wuppitom und flexibel verstellbar:

    Mit Prusik-Schlaufen mache ich das nicht mehr weil sie sich auf meinen ziemlich rauen Reepschnüren wenn es dann strammer wird, schlecht verschieben lassen.

    Ich nehme lieber Clamcleats......

    Gruß von der Ostsee

  • Also ich habe einen Topsegelschotstek an der Tarpschlaufe und auf der anderen Seite je nach spontanem Belieben einen Webleinstek, Schlaufe aus einer doppelten 8 oder einen Rundtörn mit zwei halben Schlägen. Gummiseil kommt auch bald noch dazu.


    Warum das so kompliziert sein muss erschließt sich mir auch gerade nicht, gibt es da einen Vorteil ausser "Ist cool"?

  • Viel zu kompliziert. Keep it simple!

    Aber Deine theoretischen Überlegungen und die folgenden Basteleien sind auf jeden Fall sinnvoll, ~dirk . Du lernst eine Menge und landest am Ende bei der optimalen Lösung, nämlich der von wuppitom gezeigten. Die nutze ich auch. :)

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Also ich habe einen Topsegelschotstek an der Tarpschlaufe und auf der anderen Seite je nach spontanem Belieben einen Webleinstek, Schlaufe aus einer doppelten 8 oder einen Rundtörn mit zwei halben Schlägen. Gummiseil kommt auch bald noch dazu.


    Warum das so kompliziert sein muss erschließt sich mir auch gerade nicht, gibt es da einen Vorteil ausser "Ist cool"?

    Hält der Topsegelschotste denn auch an 2 mm PES-Leinen (oder Dyneema, etc.) ?

    Der Artikel auf animatedknots merkt an, dass der Knoten an glatten Seilen rutscht.


    Zudem kann ich nicht an einem Ende nachspannen sondern muss in die Mitte des Seils, da der Knoten beim Spannen an diesem entlangwandert.


    Edit: Und zudem reibt bei dir das Seil beim Festziehen in der Tarpschlaufe (je straffer je mehr), die ich eigentlich gerne mit einer stehenden Schlaufe schützen möchte.

  • Mit Gummileine sieht das dann so aus:


    V8Lx1Ga.jpg


    Die Schlaufe der Gummileine (hat einen Durchmesser von 3 mm) hat eine Länge von etwas über 10 cm... reicht das aus?

    Wirkt jedenfalls kleiner als die Zahl vermuten lässt

  • Ja, ich benutze Seil mit Mantel für die Abspannung. Reines Dyneema wird wohl rutschen.


    Klar, man muss Richtung Mitte spannen, aber ich setze in der Regel die Heringe so, dass ich nur noch minimal nachspannen muss, vielleicht 5 cm, da ist mir dann auch die Reibung in der Schlaufe recht. Und mir fällt gerade ein das ich den Tops. ja in Richtung der Karabiner habe an den 2 festen Enden (Zwei Seile mache ich immer ab, da ich da selten die gleiche Länge brauche, ich hab das Tarp eigentlich immer an einer Seite offen/hoch gespannt)

  • Die Schlaufe der Gummileine (hat einen Durchmesser von 3 mm) hat eine Länge von etwas über 10 cm... reicht das aus?

    Wirkt jedenfalls kleiner als die Zahl vermuten lässt

    Moin,

    Ja das reicht von der Länge wenn du an allen Abspannpunkten eine hast.

    Wenn du alles montierst hast und das Tarp hängt ziehe und rüttele mal kräftig an irgendeiner Abspannschnur. Dann siehst du wie flexibel dieses System ist 👍

    Und selbst wenn das Tarp aus Nylon ist und 12 Stunden im Regen hing halten die Gummischlaufen es immer auf Spannung ohne etwas nachstellen zu müssen. Man muss zu Anfang nur ordentlich stramm abspannen. Vielleicht so 2/3 bis 3/4 der maximalen Spannmöglichkeit. Wenn das Tarp dann ordentlich nass ist, verliert es wieder ca. 1/3 der ursprünglichen Spannung, bleibt aber straff gespannt 👍

    Solltest du noch ein wenig Gummileine über haben kannst du ein Stück am Kopfende deiner Hm binden um dein Kopfkissen zu halten falls du eins benutzt. Dann kann es nicht auf dem Boden fallen👍 Dafür ist 3mm Gummileine super.

  • So, habe mal vier Abspannleinen vorbereitet und am Tarp befestigt.

    Zusätzliches Gewicht: insgesamt rund 40 Gramm bei je 3,0 Metern Abspannleinenlänge.

    Die Heringe kommen noch hinzu, ebenfalls rund 40 Gramm für vier Stück.

    Damit landet man bei rund 510 Gramm mit allem, also quasi genau das ursprüngliche Gewicht von DD Hammocks nur mit anderen Leinen und Heringen.


    Nachher oder morgen mal raus und ausprobieren :)

  • Dann möchte ich mal kurz berichten, wie es mir draußen so ergangen ist :P


    Erster Schritt:

    Ridgeline befestigen: Schnödes 5 mm Edelrid, erst Evenk Hitch, dann Tarp Taut Hitch.

    Das Seil war recht rutschig, die Knoten brauchten mehr Nachdruck als ich mir so gewünscht hätte.

    Der Tarp Taut gefällt mir nicht so, den musste ich sichern, damit ich ein halbwegs gutes Gefühl hatte.


    BCU0s0r.jpg


    Das Tarp selbst hängt erstmal notdürftig schlaff an drei Karabinern, um nicht im Dreck zu liegen.

    Die Abspannleinen sind fest ans Tarp geknotet und aufgewickelt. Hält alles.


    Zweiter Schritt:

    Abspannleinen rausziehen. Den Prusik habe ich grob in die Mitte geschoben, das hat von der Entfernung schon gereicht. Eine Ecke brauche etwas mehr Leine, kein Problem.

    Hering in den Boden gepiekst, Schlaufe recht locker übergelegt.

    Alles viermal.

    Danach die Ecken nachgespannt. Hier hat sich gezeigt, dass der Prusik hält wie eine 1 und sich geschmeidig justieren lässt. Bin echt total überrascht, wie gut das klappt, sogar noch besser als bei den Trockenübungen auf dem Sofa!

    Die beiden äußersten Karabiner jeweils mit einer Seilschlaufe und einem Prusik-Knoten (jemand muss diesem Mann einen Ehrendoktor verleihen) an der Ridgeline befestigt und straffgezogen.

    Hier sollte vermutlich auch besser noch ein Gummi dazwischen?


    Dritter Schritt:

    Hängematte drunter.

    Länge passt geraaade noch so. Wenn es auch nur etwas schräg regnet wird die Spitze feucht, was blöde ist.. 3,5 meter Kantenlänge des Tarps wäre besser aber bedeuten auch noch mehr Gewicht. Rechteckig ginge auch, schränkt aber wiederum die Varianten ein.


    xZ3mczu.jpg


    Das Tarp hängt aber auch recht hoch (wollte es mir beim allerersten Aufbauen nicht zu eng zum Arbeiten machen) und könnte weiter herunter und damit dichter an die Hängematte, was die Reichweite des Regeneinfalls etwas verringert.


    Die überschüssige Abspannleine habe ich aufgerollt und in die Schlaufe gesteckt:


    f56Xl4C.jpg


    Das ergibt bei einer roten Leine recht sichtbare rote Leuchtpunkte. Falls ich das irgendwann nicht möchte kann man das Band auch einfach herunterhängen lassen oder zurück in Richtung Hering am Seil befestigen - oder schlicht durch eine schwarze Leine tauschen, das geht schnell ohne großartige Neuknotarbeit am Tarp.


    So sieht es dann von innen aus (kennt ihr eh alle ;) für mich war's neu):


    3BzstZ1.jpg


    Summasummarum bin ich bislang schwer positiv von der Abspannleinenkonstruktion überrascht.

    Alles total unkompliziert, nichts hat gehakt oder sich vertüddelt.


    Wie das dann bei Windstärke 6, Regen oder Stolpervolk aussieht ist noch unbekannt ^^



    Tatsächlich möchte ich nochmal etwas zur Farbe des Tarps sagen: wundervoll! Echt eine schöne Farbe.

    In der aktuellen Florasituation sieht das dann in Bildern so aus:


    PYU9xCc.jpg


    CwXcryr.jpg


    uWFgLvj.jpg


    (beim letzten Bild: mittig, leicht zur rechten Seite)


    Je nach Einfallswinkel kommt aber die leicht reflektierende Natur des Stoff wieder durch, was ihn spürbar aufhellt:


    qcYDGQI.jpg


    Der Abbau ging gut von der Hand. Die Abspannseile werden wieder aufgewickelt und stehen beim nächsten Aufbau direkt zur Verfügung:


    d0iELcq.jpg


    Für mich stellt sich jetzt das "Problem", dass alles "gut genug" funktioniert hat, ich also großartig keinen weiteren Entwicklungsdruck verspüre und auf einem lokalen Maximum "gefangen" bin...


    Wie findet ihr's?


    Dirk

    Edited once, last by ~dirk ().

  • Guter Bericht, mit schlussendlich einfacher Lösung! ;)

    Das Tarp könntest du auch diagonal aufspannen, wie Furbrain schon geschrieben hat. Dann hast du mehr Firstlängenschutz. ➡️ es bleiben noch interessante Spielmöglichkeiten!

    LG!

  • Sieht gut aus und passt für "diese" Situation. Die Probleme fangen an, wenn du nun bei starken Regen draußen bist und das Tarp als Diamant aufspannen musst, um die Enden der HM zu schützen. Dann sind nämlich an den Ecken die Abspannungen, die im Diamant an die RL kommen würdenX/...und an anderen Punkten fehlen sie.

    Würde deshalb noch über ein "Schnellwechselsystem" nachdenken, was den unkomplizierten Austausch der "Federung" an alle Abspannpunkte ermöglicht.

    Auch bei abschüssigen Gelände, zu hartem Boden oder tausend anderen Möglichkeiten kann es passieren das man nicht immer die vier perfekten Ösen des Tarps nutzen kann.


    grüße

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