Gewicht sparen mit Minimalschuhen?

  • Mir geht es bei den hohen Stiefeln auch nicht ums Umknicken sondern eher der Schutz des Knoechels, die Waerme und das ich auch mal durch eine Tiefe Pfuetze kann ohne Wasser in den Schuhen zu haben. Auch im Schnee haette ich nasse Fuesse in den tiefen Schuhen.

    Ich bin aber auch sehr viel in den Bergen im unwegigen Gelaende unterwegs.

    Auf festeren Wegen ziehe ich die steifen Stiefel auch nicht an, sondern eher sowas im Winter. Im Sommer dann halt ohne Futter.

    https://www.bergzeit.de/lowa-herren-trident-iii-gtx-schuhe


    Ich habe auch mit 15 Kilo am Ruecken mit einem guten Gestellrucksack gar kein Problem. Ich sollte eher erst mal die 10 Kilo abspecken, die ich nach meinem Kreuzband Riss angefressen habe und wieder mehr trainieren. Dann renn ich Euch auch mit 25 Kilo am Buckel davon 😂😜

  • Es ist wie immer - jeder wie er will, wer nicht will, der hat schon - und wer mal über den Tellerrand gucken will, ist herzlich eingeladen.

    Gehen tut das alles - und zwar sehr gut. Jedes Jahr tragen tausende thruhiker ihre trailrunner tausende Kilometer - auch durch Schnee und Eis der High sierras. Warum das dann bei einem selbst nicht gehen soll muss man sich dann schon selbst beantworten - oder sich eben selbst hinterfragen.


    Für meinen Teil: seit minimal trailrunnern deutlich blasenfreier und ermüdungsärmer.

    Bin aber auch im Alltag mit barfußschuhen unterwegs. Umknicken tue ich seitdem Dank groumdfeel deutlich weniger - und merke es wenn entsprechend früher, sodass ich mich fangen und Gewicht verlagern kann, ehe schlimmeres passiert.

    Allerdings gehöre ich eben auch nicht zu der Fraktion, die ein rucksackförmiges Schneckenhausungetüm schwerpunktungünstig auf dem Rücken (ja, das macht einen Unterschied, mein, das ist nicht dasselbe wie Körper- und etwas Übergewicht) auf Berge trägt.

    Mit UL Baseweight und trailrunnern hat wandern eben eher etwas von spazieren - mit dem Ergebnis, trittsicherer und schneller zu sein und weiter zu kommen. Da sind es dann im extrem eben auch mal 50km+ UND Höhenmeter.

    Aber - und das lese ich hier gerade in diversen Threads heraus ist nicht überall angekommen - UL ist ein Gesamtkonzept. Es macht wenig Sinn, hier punktuell zu denken und nur einzelne Ausrüstungsgegenstände gegen leichtere zu tauschen - oder bei immer noch viel zu viel Rucksack Gewicht auf trailrunner zu wechseln. Wer da nicht ran will, sondern nur "window dressing" betreibt, wird nicht weit kommen.


    Trailrunner werden nass - ist aber völlig egal, da sie genauso schnell wieder trocknen - im Gegensatz zu allen Membran-Schuhen etc.

    Im Winter oder bei größerer Nässe Sealskinz drunter gezogen und gut ist.

    Ich kann mir nicht mehr vorstellen, bei jedem Schritt ein gutes Kilo Schuh zu liften.

  • Ihr redet immer viel vom Umknicken in den Schuhen. Bin noch nie in Stiefeln umgeknickt. Eigentlich hab ich da eh kein Problem mit dem Umknicken🤔

    Doch... Nur einmal beim Joggen mit Altras 😉 als es Minus 1 und rutschig war. Waere auch in anderen Schuhen passiert. War bloed da raus zu gehen.


    Knöchel Schutz in Geroellfeldern brauchst du nicht? Hast du schon mal die Dixi mit Ihren Schuhen in nem Geroellfeld gesehen 😂 Da schafft die glatt 500 Meter die Stunde.


    Ich denk ich hab einfach andere Anforderungen an die Schuhe wie so ein Thruhiker.


    Blasen hab ich auch kein Problem, weder im Stiefeln, noch Trailrunnern beim Joggen...


    Wuerde mal gern mit dir ne Wintertour machen, um es live zu sehen. Kann es mir halt nicht vorstellen, da wo andere mit dicken Schuhen krass kalte Fuesse haben, du da keine Erfrierungen mit deinen bekommst. Ist für mich halt wieder der Natur, was ich da so lese.


    Wann gehen wir mal 50+ KM mit 1000 Hoehenmetern im Bayerwald? Da bin ich echt gespannt druff.

    Hast mich ja gesehen mit 15 Kio am Buckel im Herbst 😉

    Ich und mein Kumpel sind echt trainiert, aber schaffen das mim Tagesrucksack nicht. Ich glaub du uebertreibst doch ein wenig.


    Und ich finds toll, das du bei Minusgraden mit Nassen Fuesssen 3 Tage durch die Gegend rennst, und es für dich angenehm ist, ich koennt es halt nicht. Hatte ja gestern bei minus 1 und trockenen Fuessen schon kalte Zehen. Und Rucksack war nur 5 Kilo 😉 3 Liter Wasser, Essen fuer 3 und Daunenjacke. Ich probiers ja, kann es aber halt nicht 😂


    Sei nicht so angepisst, bloss weil man mal fraegt 😜 Lass uns nach dem Lockdown a Wochenende raus und du zeigst es mir!! Dann kann ich staunen, werde aber trotzdem meine Stiefel in den Bergen anbehalten und meine 15 Kilo weiterhin tragen, wenn ich darf 😉 Ich will gar nicht UL, wollte nur verstehen, wie man nicht erfrieren kann in solchen Schuhen....


    Weils grad zum Thema passt, und genau meine Gegend ist. Er weint, weil er nur dicke Leder Stiefel an hat und nicht seine Primaloft angezogen hat 😂

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    Edited once, last by Bedava ().

  • Nachtrag 😂


    Du unterstellst uns, das wir keine Barfußschuhe nutzen wuerden, was ja gar nicht stimmt. Ich nur nicht beim Wandern und die anderen hier, die wegen der Kaelte fragen ja nur nicht im Winter!


    Auch, das wir nur 10 km am Tag schaffen mit unseren 50 Kilo am Buckel, die es bis zum Boden zieht... und noch viel anderes was du da so aus deinen Schubladen holst.

    Stimmt ja alles gar nicht. Erstens beschwer ich mich nicht ueber zuviel Gewicht am Ruecken in dem Rucksack, der schon weiß, wie er 15 Kilo gut tragbar macht, ohne druecken, scheuern, etc!!! UL geht nicht immer!! Manchmal muss man auch mal nicht nur bisschen Wandern, aber trotzdem viel Gewicht gut tragen koennen, und darum gibt es auch Rucksaecke, die fuer viel Gewicht ausgelegt sind😉

    und zweitens rennen ich und mein Kumpel ja 40 km am Tag mit h

    Hoehenmetern mit 15 Kilo am Buckel, weils uns Spass macht uns auszupowern.

    Und da will ich die 3 Tage auch keine nassen Fuesse, und darum wuerde ich nie ohne Membran oder Leder im Winter gehen.

    Im Sommer geh ich ja mit dir mit. Da erfrieren meine Fuesse nicht. Im Winter aber schon.


    Und das ist das einzige hier, was wir hinterfragen. Sonst nix 😜


    Wann gehen wir zusammen los???, 😉😂👍

  • Moin,

    also ich habe solche „minimal Schuhe“ zwar noch nie beim Wandern getragen kann mir aber gut vorstellen dass solche Latschen durchaus bequem an daran gewöhnte Füße sind. Aber ich denke nur auf „guten“ Wegen und nicht im Winter bei Frost und Schnee.

    Ich habe solche Schuhe vor einigen Jahren oft als Lagerschlappen beim Angeln getragen.

    Nachdem ich mir aber schon 2x in solchen Schuhen den Fuß aufgeschnitten habe (1x Stacheldraht versteckt im Gras und 1x Glas gleich am Seeufer) trage ich als Lagerschuhe nur noch stabile Gartenglogs.

    D.h. die Dinger bieten mir einfach nicht genügend Schutz wie ein guter Wanderstiefel oder Leicht Trekkingschuh und sind für mich in unwegsamen Gelände ungeeignet bis gefährlich!

    Es liegen mir draußen einfach zu viele scharfe, spitze und kantige Dinge rum.

    Und im Winter denke ich ist es während man marschiert vielleicht noch erträglich......aber sobald man zur Ruhe kommt wird es kritisch!?

    Blasen hatte ich auch schon ewig keine mehr. Ich trage Sommers wie im Winter beim Wandern immer ein paar dünne Coolmax Socken und darüber einen Falke Walkie Socken. Nur die Schuhe ändern sich in den Jahreszeiten.

    Probleme mit Schweißfüßen habe ich nie. Trage auf Wanderungen unter 10km bei Schietwetter oft meine Viking Victory Gummistiefel. Die finde ich sehr gut 👍

    Bei jeder Pause ziehe ich nach Möglichkeit meine Wanderschuhe aus zum lüften, Bade die Füße im Bach/See/Fluss und dann weiter.

    Vor jeder Wanderung öle ich die Füße mit Fußöl ein..... finde ich super gegen Hautrisse👍

    Irgendwo habe ich noch ein paar Barfuß-Schuhe rumfliegen...... ich werde die noch mal ausbuddeln und mir anschauen.

    Gruß von der Ostsee

  • Ich bekomme auch im Winter in Leguanos keine kalten Füße (auch nicht, wenn sie nass sind), weil sich die Fußmuskeln durch das ständige Anpassen der Füße an Bodenunebenheiten viel mehr bewegen und deshalb warm sind.

    Das einige, was in Barfußschuhen im Winter tödlich ist, ist still auf einer Stelle zu stehen. Das ist mir passiert bei der Rottweiler Fastnacht, wo ich bei ca. 0 Grad ungefähr 3 Std. während des Umzugs an der gleichen Stelle stand. Für soetwas bräuchte man dickere Sohlen, aber auch dann ist sowas kein Vergnügen.

    Aber sobald man läuft: überhaupt kein Problem mit der Temperatur. Umgeknickt bin ich überhaupt noch nie. Allerdings früher, als ich noch "normale" Schuhe hatte, auch nie.

    Ich kann absolut alles unterschreiben, was Hesmon schon gesagt hat.

  • Ist ja gar nicht alles auf Dich bezogen, sollte kein trigger speziell für Dich werden.

    Aber das Thema Umknicken und hohes Rucksackgewicht bei trailrunnern habe nicht ich in den Threads gebracht. Wenn ich mich darüber hinaus durch die drei, viert Threads hier lese, in denen es gerade um UL geht, liest man halt die immer gleichen Vorteile, die längst durch die Praxis widerlegt sind. teuer, viel zu filigran, alles nichts, wenn's mal ernst wird etc.etc. - derart zum Gähnen, dass es mir zumeist nicht mal eine Entgegnung wert ist.


    Klar, wenn man aktiv "Rucking" betreibt - und das toll findet, jeder wie er's braucht. Ist dann halt eine andere Sportart. Ich komme anstelle dessen lieber unbeschwert weiter. Und zwar über die Dauer einer Langstrecke. Denn die Mehrbelastung zeigt sich so wirklich erst nach Tagen und Wochen. Möchte ich meinen Bewegungsapparat nicht zumuten.


    Bei einigem drehen wir uns dann auch noch etwas im Kreis. Nix nasse Füße im Winter - sondern nasse Schuhe - mit Membransocken drin ein entscheidender Unterschied.

    Auch zu Distanzen und Terrain braucht man sich doch nur mal thruhike Tourenberichte ansehen, da muss ich hier glaube ich nicht brusttrommelnd Beweisführung antreten. Das meine ich mit den ständigen Zweifeln von das geht doch nicht, das ist doch erfunden etc.

    Und ja - natürlich gibt es überall Grenzen. Niemand geht in trailrunnern Eiswasserfall Klettern oder UL auf Arktis Expedition - oh wait

    8o

  • habe solche „minimal Schuhe“ zwar noch nie beim Wandern getragen

    Aber ich denke nur auf „guten“ Wegen und nicht im Winter bei Frost und Schnee.

    q.e.d. - da spricht die Praxis dann halt eine andere Sprache - bei zugleich nur noch wenig Antrieb, da Mantra-artig die Gegenrede anzutreten, denn für einen selbst funktioniert ja alles wunderbar und wer nicht will, der will halt nicht.

    Könnte jetzt weiter erklären, dass es sehr wohl funktioniert, dass es spezielle trailrunner mit Wintersohle gibt, deren Gummismischung eher noch besseren Grip als so mancher Stiefel haben, schließlich muss man damit gefahrlos trailrunning im Winter betreiben können. Man könnte weiter Aufklärungsarbeit leisten, dass es anti puncture Sohlen gibt, w

    as Pause und Ruhezeiten bei ernstgemeinten thruhike Distanzen bedeuten etc etc.

    Aber warum, wenn am Ende der zweiten Seite des Threads die schon etliche Male von verschiedenen barfuß Schuh Trägern bekräftigte praktische Erfahrung derart in's Leere geht?

  • Genau das mit den Pausen waere ja so eine Frage, die du mal aufklären koenntest. Was gibt es da fuer Zeug fuer die Treailrunner? Ich renne/jogge ja auch im WINTER bis max 2 Stunden mit den Schuhen in denen du so wanderst, eher eine stunde, danach bin ich aber sofort im warmen und gut. Darum kann ich mir eine Pause so ohne weiteres eben gar nicht vorstellen, da ich es ja selber kenne. Dein Kollege hier sagte ja auch, stehen waere der tod. Hab schon alles gelesen 😉


    Auch die Trailrunnerinnen, die in den Alpen rumrennen, haben Daune fuer die Pause oder den Wetterumschwung dabei und sicher auch was fuer die Fuesse? Die machen aber auch nicht 2 pausen am Tag, lagern nicht, bauen Haemgematte auf, kochen noch 2 Stunden in der Kaelte und Dunkelheit, weils ja ab 17 dunkel ist? Wie machst du das? Nicht ein Thruhiker in USA, bei anderen Bedingungen.


    Genau das wuerde ich eben gern sehen, wie du das so machst. Oder baut der Thruhikher sein Zelt auf, und kocht dann darin im warmen Schlafsack sitzend?

    Das wäre schon cool, das mal erklaert zu bekommen, oder halt live zu sehen.

    Ich hab nur par Dixi Vids gesehen. Kaelte war da nur kurz und nur Nachts richtig. Paesse mit Schnee nur schnell am Tag, auch gern mit kurzer Hose... Geroellfelder eher auf allen vieren..

    Soweit ich das sehe, schauen die ja genau den "vielen" Schnee und die Kaelte zu umgehen?


    Ich denk, wir reden von verschiedenen Dingen. Am Tag bei 10 Grad und max - 2 in der Nacht. Mal schnell ueber den Bergpass bei 5 grad und Sonne in kurzen Hosen oder durchgehend Minusgrade ueber 3 oder der 4 Tage.


    Und meine Tochter wuerde sagen "Chill mal alter"

    Hier ist nicht das UL Forum und wir sind nicht bewandert im den Dingen, die wir fragen. Eine Ausführliche Erklaerung waere mal was. Poste doch mal deine Daunenbooties 😜😂😉

  • Moin zusammen,

    hier mal noch ein kleines Beispiel.

    Habe mir am Wochenende leider meinen Viking Victory 2.0 Gummistiefel an einer dickeren Brombeerpflanze eingerissen 😬 und die sind aus dickem Naturkautschuk.....(also die Stiefel 😁)

    Den größeren Riss kann man ja auf dem Foto erkennen. Dicht darunter sind noch 2 kleinere Risse.

    Habe die Risse jetzt erstmal mit Silikon gefüllt.

    Hätte ich da meine alten, sehr dünnen Merrell Trailrunner Schuhe getragen, hätte ich mir Abends am Feuer wohl noch schnell ein Holzbein 🏴‍☠️ schnitzen müssen......🤭

    Ne jetzt mal ohne Quatsch.

    So bequem und gesund solche Schuhe auch sein mögen, mir sind die Materialien solcher Barfußschuhe in manchen Situationen einfach nicht robust genug.

    Aber viele Menschen viele Meinungen.....in diesem Sinne....Gruß von der Ostsee

  • Bin glücklicher Besitzer der Five Fingers Bikila Laufschuhe :love: und komme gerade von einem Lauf rein.

    Das wärmste danach sind bei mir immer die Füße :) :thumbup:


    Barfußschuhe sind absolut top! Wobei ich im Sommer durchaus auch mal komplett ohne laufe, da man dann besser sieht, wo man hintritt (keine matschigen Pfützen und so).

  • Für's Wandern habe ich derzeit schwere Stiefel. Die haben mir diesen Sommer aber auch echt den Nerv geraubt und ich überlege ebenfalls in eine leichtere Ecke zu schwenken, daher finde ich den Thread spannend...

    Von Five Fingers gibt es ebenfalls Trailrunner.

  • Hi,

    Wenn ich nach Leguanos im Netz schaue finde ich ALLES an Schuhen von denen

    🤣

    Also ich hab mir die Vivobarefoot Primus Trail geholt und bin gut zufrieden damit. Die Sohle ist zwar nicht so flexibel wie bei den Barfußschuhen die ich am Job habe, aber ich komm damit recht gut klar. Auch gestern auf der 10km Tour bei max. 5c° einem Paar 600er Merinosocken und noch ein Paar Sealskinz wegen Nässe drüber kein Problem mit Kälte. Die kommt nur wenn man länger steht oder sitzt (und Espresso schlürft :)).

  • Hat jemand von Euch eine Bezugsquelle für Winter-Sealskinz ?

    Ich sehe in jedem Shop immer nur: "Ausverkauft" (jedenfalls Größe M oder L - resp. Größe 42) ;(


    Ich brauche die Teile zwar nur sehr selten, aber ich habe gerne ein Paar als "Wechselkamotten" im Rucksack - just in case.

    Once you get locked into a serious hammock collection,

    the tendency is to push it as far as you can ...


    Hesmon

  • Hat jemand von Euch eine Bezugsquelle für Winter-Sealskinz ?

    Ich sehe in jedem Shop immer nur: "Ausverkauft" (jedenfalls Größe M oder L - resp. Größe 42) ;(


    Ich brauche die Teile zwar nur sehr selten, aber ich habe gerne ein Paar als "Wechselkamotten" im Rucksack - just in case.

    Moin,


    neben den üblichen Verdächtigen hatte ich mir meine seinerzeit aus meinem Stamm-Online-Bikeshop geholt.


    https://www.bike24.de/fahrrad-…%5B888%5D=1&scale_type=31

  • Nachdem ich die letzten Tage nicht dazu gekommen bin, auch von mir man eine Meinung zum Thema ;)


    Ich bin sicherlich eher ein Extremfall, da ich - solange das Gelände und die Temperatur nicht allzu schlimm sind - praktisch immer ohne Schuhe unterwegs bin. Das kann (und will!) definitiv nicht jeder... Meistens (wenn ich das Gelände im voraus nicht sicher kenne) habe ich dazu noch ein paar Leguano-Sneaker und bei kaltem Wetter auch Sealskinz dabei. Die wiegen nicht viel und erfüllen ihren Zweck. Da sie allerdings oft im Rucksack sind, zählen sie zum Baseweight :D


    Das funktioniert aber auch nur, solange der Rucksack leicht genug ist, dass ich notfalls auch die Balance halten kann, bis ich eine sichere Stelle zum auftreten gefunden habe - sonst sind Verletzungen nahezu garantiert. Mit 20kg auf dem Rücken geht das (für mich jedenfalls) nicht.


    Daher ist für mich die Überlegung in der Regel eher, wie ich genug Gewicht einsparen kann, dass ich die Schuhe nicht brauche...


    Anders sieht es natürlich aus, wenn ich mit den Rad unterwegs bin oder bei "High Impact"-Sportarten (Joggen, ...). Da sind dann Faktoren wie Kraftübertragung wichtiger. Selbst dann verwende ich - soweit möglich - Minimalschuhe. Bretter an den Füßen ist zwar beim Radfahren hilfreich, dafür läuft man dann, als ob man's verlernt hätte ;)

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